Tesla Vision ersetzt Ultraschallsensoren (USS) (Teil 1)

Etwas blauäugig, wenn Tesla nicht muss, werden die da nichts mehr nachliefern. Die derzeitigen Verkaufszahlen erlauben das nach meiner Meinung nicht mehr.

Glaube der YouTube Alex fährt auch einfach schlecht Auto. Der hat ja ewig oft irgendwelche Unfälle - würde mich nicht wundern, wenn er die USS ignoriert und mit einem reißerischen Thumbnail und dummer Überschrift nun wieder was content hat…

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Aber auch dieser Umstand ist eine teslaspezifische Unfähigkeit. Z.B. gibt es von Reolink akkubetriebene Wifi-Kameras, die ewig lange laufen. Schalten sich halt nur dann kurz ein, wenn etwas passiert. Klappt prima. Warum der Teslakamera- und Rechnerkram 300 Watt verpulvert, liegt wohl nur daran, dass Strom in USA billig ist und die Entwickler in diesem Punkt daher unmotiviert sind. Oder weil die meisten Kunden es eh nicht checken…

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Das Video sagt doch exakt gar nichts aus.
Haben seine USS reagiert oder nicht?

Solang man das nicht weiß, ist das keine verwertbare Info.

Parke auch oft ein und die USS machen Alarm.
Am Ende ist es eine Mischung aus USS, Anzeige, Spiegel, Erfahrung und Gefühl, wenn es ganz eng ist.

Manche überhören das Piepen bestimmt wissentlich.

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Der Mann hat Sensoren und angeblich, so kommentiert er im Video, haben sie nicht reagiert. Hat also weder was mit fehlenden Sensoren noch mit neuer Software zu tun. Im MS jedenfalls zeigt er es zumindest optisch an, bin mir nicht sicher ob beim vorwärts ausfahren akustisch gewarnt wird, sollte aber.

Medienkompetenz und Faktencheck hier im Forum: eher so meh.

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Aha, die Kamera schält sich erst ein wenn die ausgeschaltete Kamera was erkannt hat - interessantes System. Oder gibt’s da vielleicht einen anderen Sensor mit geringem Energieverbrauch der auf Bewegung reagiert und dann die Kameras einschält.

Zum Video mit dem Fahrradträger:

Entweder hat er nicht auf die USS geachtet, weil er dachte da ist genügend Platz oder die Zuschaltung der Sensoren funktioniert gerade wohl nicht zuverlässig/verzögert:

Es zeigt aber auf jeden Fall wei groß Objekte sein können die sich im toten Winkel verstecken.

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So viel Diskussion, anstatt sich einfach die Kommentare unter dem Video durchzulesen. Alex hat USS und sie haben nicht reagiert. Wofür ist das also jetzt genau ein Beweis? Dass egal ob USS oder Vision only - Assistenten können nicht alles verhindern.

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Der Typ behauptet ständig was. Wahrscheinlich hilft dem kein Assistenzsystem der Welt.
Die USS funktionierten da bestimmt, Vision only wäre verloren gewesen.

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Die Assistenzsysteme sollten dem Fahrer helfen. Die USS sind die guten und weitverbreiteten Ein-/Aus-Parksensoren, die helfen eigenes und z.B. fremdes Auto nicht zu zerkratzen bzw. nicht zu beschädigen. Dabei funktioniert es auch beim schlechten Wetterbedingungen (Hebel) und wenn das Fahrzeug schmutzig ist. :slight_smile:

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Auch wenn du es immer wieder schreibst, dass der Tesla das nicht sieht, Du siehst es vor dem Einsteigen in deinen Tesla. Wenn Du gegen den Radträger fährst, hast du einfach selber Schuld.

Und wie ich auch schon des Öfteren schrieb, als Berliner, schaue ich mir vor jedem Einsteigen in mein Auto, zunächst das Umfeld an. War ohne USS so, ist mit USS so geblieben.

Ich bestreite den toten Winkel in keiner Weiser, mit nervt es nur, immer diese dramatische Folgen des Wegfalls der USS zu hören. Wer so umsichtig fährt, wie Du es geschrieben hast, wir früher oder später auch mit USS einen Unfall haben.

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Es ist – wirklich – sehr löblich, dass du das tust, aber das gilt nunmal nicht für alle Autofahrer. Ich bezweifele sogar, dass die Mehrheit das tut.

Und da bringen USS nunmal einen nicht wegzudiskutierenden Sicherheitsgewinn, auch wenn sie selbstverständlich nicht jede Kollision verhindern, vor allem nicht bei unvorsichtigen Fahrern.

Meiner Meinung nach ist das auch etwas anderes als der Wegfall des Radars, das ja „nur“ den gleichen Bereich abgedeckt hat, wie drei nach vorne gerichtete Kameras. Und das auch noch (zumindest bei dem von Tesla verbauten Radarsensor) offensichtlich ziemlich fehleranfällig. Die USS decken (zumindest zum Teil) einen anderen Bereich ab, als die nach vorne und hinten gerichteten Kameras (die in diesem Bereich eben zum Teil gar nichts sehen können) und das auch noch recht zuverlässig. Insofern ist der Wegfall hier ungleich problematischer… ich verstehe nicht, warum das für einige so schwer zu verstehen ist.

Auch Tesla scheint sich seiner Sache deutlich weniger sicher zu sein als beim Radar-Wegfall, denn es wird ja extra nochmal darauf hingewiesen, dass die Deaktivierung der USS im Bestand derzeit nicht geplant ist.

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Hey, das letzte Jahrtausend hat angerufen und will sein Auto zurück.

Du gehörst zu viell 5% die vor der Fahrt rund ums Auto gehen. Ich behaupte mal 95% machen das nicht. Und nein, ich auch nicht.

Und weisst du auch warum? Weil alle meine Fzg seit >10 Jahren vorne, hinten und in Teilen seitlich entsprechende Sensoren haben UND mind hinten eine Kamera hatten → Rundgang unnötig

Wenn der Rundgang a la <2000er Jahre bei Tesla ab 2023 wieder notwendig wird → :rofl:

Und ja, die StVO ist mir und allen anderen bekannt, danke. Geht halt an der Praxis vorbei, bzw stammt in weiten Teilen in Ö aus 1967. Nix Sensoren und so

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Mache ich genau so. Wenn ich da z.B. einen Fahrradträger sehe und erkenne, dass da sehr wenig Platz ist und hinten auch nur 15-20cm- genau dann brauche ich eine Parkunterstützung (egal wie sie funktioniert, sie muss halt funktionieren). Denn ich weiß ja, wie eng das ist, aber sehe halt vorne nicht das Ende der Haube und Anfang des Trägers. Dann möchte ich nicht mittels Kreuzpeilung und Maßband ermitteln müssen, ob ich jetzt noch ein Stückel vor kann oder es dann kracht. Dafür habe ich Pieppiep oder wenn mich der Ton nervt lustige Balken in vielen Farben, die mir zeigen wo das Hindernis ist. Und nach Jahren engstem Laternenparken in der Frankfurter Innenstadt haben mich die Sensoren in meinem Bummelverbrenner nie im Stich gelassen und ich habe noch nie ein Hindernis touchiert.

Ohne technischer Unterstützung muss ich also hoffen, dass ich 10-15cm Bewegung abschätzen kann, oder brauche jemanden zum einweisen. Und genau das ist ätzend und nicht mehr zeitgemäß.

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Kameras müssen im Wächter Modus ja nicht durchgehen aufnehmen. 1 Bild pro Sekunde reicht. Faktor 25 weniger als z.B. bei 25Hz normalem Stream.

Die Bilder müssen auch nicht gleich verarbeitet werden. Reicht auch erst wenn man ins Auto einsteigt. Denke schon, dass man das stromsparend hinbekommen könnte.

Ich war bislang stiller Mitleser und warte aktuell auf meine MY VIN (hoffentlich dauert es noch etwas, damit ich sehen kann was Tesla da „zaubert“)
Eben bin ich spazieren gewesen und habe den neuen iX3 und viele andere E-Autos geparkt gesehen. Fast jedes hat vorne auch eine kleine Kamera an der Stoßstange oder im „Kühler“.
Es wäre so easy für Tesla eine kleine Kamera unten in den „Lufteinlass“ in der Stoßstange zu integrieren und somit einen guten Video Sensor zusätzlich nutzen können für ihr VisionOnly, ohne das es der Optik schadet. Kostentechnisch wäre es auch ein Nullsummenspiel zu den USS von der Hardware, eine Kostenreduktion von der Softwarepflege. Auch wäre es einfach nachzurüsten!
Allerdings glaube ich an Tesla/Musks Visionen und AI Skills, auch wenn einiges davon oft später kommt als angekündigt. Es WIRD eine Lösung kommen, zwar erst „demnächst“, aber wenn nicht, wäre es eine Lüge gewesen und damit würde sich Tesla langfristig den kompletten Markt und das Ansehen ruinieren.
Allein für seine Vision Robotaxi, autonome Flotten und FSD braucht er ein System, das vollautonom parken und rangieren kann.
Zu den gesammelten Problemen gibt es jeweils eine denkbare Lösung und da gibt es nichts, was nicht machbar wäre.
Übt einfach noch 1-2 Monate Geduld, schlagt euch die Köpfe nicht ein und wir werden alle sehen was passiert. Wer sich nur darauf konzentriert und die sonstigen Vorteile eines Tesla nicht sieht, kann jederzeit zu einem anderen Hersteller wechseln und das Forum wechseln.

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Da muss ich jetzt mal einhaken! Eine Zulassung für ein autonomes Einparken wird es definitiv mit dem derzeitigen Hardwarestand niemals geben. Zumindest solange es einen toten Winkel an der Front gibt. Wie schon x-mal besprochen könnte sich die Situation während des Einparkvorgangs in diesem Bereich ändern ohne, dass das Fahrzeug das mitbekommt (kappelndes Kind usw.).

Und wie ich auch schon des Öfteren schrieb, als Berliner , schaue ich mir vor jedem Einsteigen in mein Auto, zunächst das Umfeld an. War ohne USS so, ist mit USS so geblieben.

Dann benötigst Du ja auch keine Vision Only-Lösung…Du, als Berliner… :smirk:

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Ja, wäre es wohl. Genauso easy wäre es, etablierte und tatsächlich funktionierende Schilderkennungssoftware zu nutzen, oder Fernlicht- und Regensensoren. Passt aber auch nicht in EM „Vision“. Schade eigentlich. Ich halte es für sinnbefreit, jedes Rad neu erfinden zu müssen.

Grundsätzlich glaube ich aber auch, das Tesla hier noch eine Lösung für Vison only abliefern wird. Die Frage ist, wie lange das dauert und wie überzeugend die Lösung sein wird. Tote Winkel und die fehlende, untere Frontkamera wird aber mit SW only nicht gelöst werden können.

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Gerade auf YouTube entdeckt:

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Na ja, nix neues.
Beantwortet aber wenigstens die immer wieder gestellte Frage ob es ohne USS piept :blush:

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