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Tesla Verarbeitungsqualität + Wartung

Hi,

mich würde mal interessieren wie eurer Meinung nach die Verarbeitungsqualität des Roadsters ist. Kann man diese mit z.B. Audi oder anderen deutschen, premium Marken vergleichen? Es ist meistens so das amerikanische Autos verschriehen sind wegen ihrer Verarbeitungsqualität. Wie sind da eure Erfahrungen?

Des Weiteren würde mich interessieren welche Kosten für Wartung bei einer Inspektion auf jemandem zukommen. Ich meine man hat ja kein Öl was man tauschen muss oder der Auspuff fällt ja auch weg. Rein technisch müsste die Wartung eines Elektrofahrzeuges ja nicht so kostenintensiv sein wie im Vergleich zu einem „normalen“ Auto mit Verbrennungsmotor. Interessieren würde mich auch was bei so einer Inspektion überhaupt gemacht wird.

Hallo Ombre2k6,

meiner Meinung nach ist die Verarbeitungsqualität absolut OK. Ein Premium-PKW bspw. von Porsche oder Audi ist im Innenraum und bzgl. der Spaltmaße sicher noch eine Ecke besser. Aber Audi wird bspw. für den R8 e-tron mehr als 200.000 € aufrufen, bei mit dem Tesla vergleichbaren technischen Daten (Akkukapazität, Beschleunigung etc.).

Der Tesla Roadster wird für den europäischen Markt nicht in den USA, sondern in England bei Lotus gefertigt. D.h. man hat es eher mit englischer als mit amerikanischer Qualität zu tun.

Ob das Model S besser oder schlechter als der Roadster verarbeitet ist, muss man erstmal abwarten. Ich gehe aber davon aus, dass Tesla sich hier keine Blöße geben will und somit insbesondere die ersten Model S streng kontrollieren wird.

Für die Inspektion nimmt Tesla pauschal 600 € inklusive der üblichen Verbrauchsmaterialien. Neben einem Firmware-Update umfasst die Inspektion bei Bedarf den Austausch der Kühlmittel (Klimaanlage, Akku) und einen generellen Check des Fahrzeugs. Zudem tauscht Tesla ggf. Teile gegen Upgrades aus (bspw. Lüfter). Bis auf die Xenon-Lampen waren die Upgrades bisher für den Kunden kostenlos.

Grüße
Thorsten

Die 600 € sind pro Jahr… da muessen Sie aber beim Modell S ziemlich runter fahren. Meine Inspektionen / Oelwechsel alle 30Tkm bzw… 24 Monate sind deutlich weniger als 600€ im Jahr.

Bin auch gespannt weger der Verarbeitungs- und Materialqualitaet. Die Betas scheinen wohl nicht so der Brueller zu sein.

@ Ombre2k6 & T@oo

Bedenkt aber, das die Werkstatt zu dir kommt und nicht du den Aufwand hast den Wagen hinzubringen und wieder zu holen.
So und jetzt sei mal ehrlich weißt du was nen 911 jährlich für Wartung kostet? (das wäre der realistischere Vergleich)
Betrachte es mal in Relation, auch wenn der Tesla sparsamer gefahren werden kann als ein Golf, A2 oder A-Klasse so muss man ihn dennoch auch anhand der Stückzahlen den Premium-Klasse zuordnen.

Aber ich finde das selbst auch nicht so toll. Außer den Softwarupdates könnte man wenn man von den Materiakosten ausgeht doch sehr viel Sparen.
Trotz alle dem würde ich sagen ist es angemessen, zum einem weil es ca. nur 0,5% des Neupreises ist (vergleich mal mit golf :mrgreen: )
zum anderen sehe es mal im Ganzen, in 5-10 Jahre oder 150’000 bis 300’000 km nimmt die kosten der verbrenne stetig zu.
Der Tesla bleibt in den ausgaben ziemlich konstant.

Werden wir sehen wenn wir alle paar km mehr auf dem Buckel haben.

Mfg ManuaX

Hallo ManuaX,

ich finde die 600€ nicht viel, weil…

… man wie du schon sagtest das im Premium Segment angesiedeln müsste.
… meine letzte Inspektion (60.000km) bei meinem Seat Ibiza in der Vertragswerkstatt 530€ gekostet hat und somit nicht sonderlich preiswerter war.
… die Werkstatt kommt zu dir kaum Verwaltungsaufwand.
… die Ersatzteile in diesem Preis schon enthalten sind z.B. neuer Lüfter für die Kühlung.

Langsam denke ich das der Roadster sich auch als preiswertes Alltagsauto eignen würde. Zwar nicht um viele Sachen damit zu transportieren aber nur um von A nach B zu kommen. Wenn man Pendler ist, dann kann man schon so manchen Euro sparen. Klar werden sich die Anschaffungskosten niemals amortisieren aber so als erster Elektropionier ist das schon nicht schlecht. :wink:

Ombre

Hi Ombre2k6,

es könnte möglich sein, das die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigen könnte, wenn es bald nur noch gebrauchte Teslas gibt.
Es wird ca. bis 2014 keine Preiswertere alternative im bereich rein elektrisches Sportwagencabrio geben.
Es mag sein das viele auf Model S performance umsatteln werden, aber auch nur ein kleiner teil.
Ich denke das es nach einem kleine Preisverfall wieder nach oben geht mit den Preisen.

Im Idealfall selber Preiß wie bei kauf so nach 4-6 Jahren, dann ist die Amortation so sicher wie das Amen in der Kirche schauen wir mal die 1987 P-911 werden jetzt ja auch immer wertvoller, dazu kommt noch die Inflation…
Alles in allem bin ich ziemlich optimistisch :stuck_out_tongue_winking_eye:

Mfg ManuaX

ManuX, ich gebe Dir Recht für den Roadster. Aber nicht für das Modell S. Dort vergleiche ich mit dem 5er und die Wartungkosten kenne ich genau und die sind deutlich niedriger als 600,- pro Jahr für ein 520d (= 40kWh Modell S). Der 550d (=85kWh Modell S) mag höher liegen.

Ich könnte mir so hohe Wartungskosten auch nicht erkären. Kühlflüssigkeit muss NICHT getauscht werden. Kältemittel der Klimaanlage auch nicht. Es würde sich auf Sichtprüfungen von Fahrwerk / Bremsen etc. beschränken. Das würde alle zwei Jahre zu ca. 2 Stunden „Arbeit führen“ und könnte in „Kooperationsbetrieben“ von Daimler und / oder Toyota gemacht werden. Arbeiten an der Leistungselektronik oder Akku könnten genauso dort von Tesla erledigt werden anstatt „irgendwo unter freiem Himmel“.

Mann muss es auch anders sehen. Die Anzahl der Teslafahrzeuge wird sich mit dem Modell S deutlich erhöhen. Wenn das Modell S also genauso wartungsintensiv wird wie der Roadster, müssten Sie die Anzahl und Standorte der Ranger deutlich erhöhen. Ich an Teslas Stelle würde diesen Weg nicht gehen…

ich denke eher das die teure wartung der R die versteckte Akkumiete ist :laughing: (andere herstelle haben ja immer akkumiete stat akku kauf)
würde dann auch etwas die unschlagbar günstigen Teslapreise erklähren, 195€/kWh ist 50-100% billiger wie jede aktuelle konkurenz…

Aber das Model S wird sicher total andere konditionen haben sonst wirt das nix mit der eRevolution.
Wie hoch schätzt ihr die Materialkosten für 5 Jahre? Verschleißteile?
Was teuer ist ist die Anfahrt und der Lohn der Ranger die auf das Material oben drauf kommt.

Theoretisch müsste es unschlagbar günstig sein so ca. 100€ p. a. auf 5 Jahre…
Hm he Leute, ist der TÜV in der Pauschale drin oder kost der extra :mrgreen:

mfg ManuaX

Die Verarbeitungsqualität vom Roadster war anfangs sehr dürftig und auch der 2.5er schneidet da deutlich schlechter ab als ein BMW, Audi, Mercedes. Ich mein damit jetzt vor allem die Innenausstattung, bei alten Modellen sollen selbst die Aussenteile schlecht aufeinander abgestimmt gewesen sein, es soll da auch Ärger mit Lotus gegeben haben. Bei meinem Roadster sieht man an den Scheinwerfern dass das Carbon an der Ecke nicht passgenau sitzt. Das Armaturenbrett ist auch nicht höchster Qualität.
Beim Model S ist die Verarbeitungsqualität sicher höher und ich denke auch die jährlichen Wartungskosten werden etwas niedriger sein.

Meine Meinung:
Verarbeitungsqualität: akzeptabel, wenn man über die bekannten Probleme wie Scheinwerfer usw. „grosszügig“ hinwegsieht.
Als jangjähriger BMW 7er Fahrer muss ich ganz einfach feststellen, dass ich mit den diversen 7ern wesentlich öfter liegengeblieben bin bzw. unprogrammgemäss in die Werkstatt musste.
Mit meinem Roadster habe ich nur einen Service in München gehabt und sonst absolut nichts. (ca 12.000 km gefahren)
Einen Service bzw. Kundendienst für 600€ - für einen 7er (und auch für den Z8) eine unerfüllbare Wunschvorstellung…
EG
Martin

@Martin

Da kann man sich ja glatt die Frage stellen was bringt jemandem tolle Verarbeitungsqualität wenn man dann doch noch sehr oft außer Plan die Werkstatt aufsuchen muss. Von den höheren Wartungskosten mal ganz abgesehen.

ich bin vorher jahrelang Audi gefahren A3, A4 und zweimal A6. Der A4 war für Audiverhältnisse damals innovativ (erstes Model mit Bussystem) was mir in Summe direkt 20 Wochen Standzeit in Werkstätten einbrachte - und das im ersten Jahr!! :exclamation:
An einigen Stellen merkt man natürlich das es eine englische Kleinserie von einem jungen Hersteller ist. Da knarrt mal eine Türe, das Verdeck schließt nicht richtig, ein paar Schrauben rosten. die besagten Scheinwerfer… Aber mal ehrlich: Toyota/Lexus oder Mazda MX5 Qualität und Ingenieursleistung muss mann sich erarbeiten und die Deutschen Automobilbauer wollen keinen Qualität sondern Rendite. Mit dem A6 bin ich unter 1200,- EUR für ne Inspektion nicht weggekommen. Ein A6 Hinterreifen 320EUR - Ein Tesla Hinterreifen 120EUR.

Mein Fazit zur Verarbeitungsqualität: Lexus gibt die Richtung vor, Tesla Motors baut was sie können - Audi, Mercedes, BMW und Co was sie müssen…

Hallo alle,

Google-Suche hat mich hierher gebracht - der einzige Thread in dem TÜV genannt wird. Meine Frage:

Da der Roadster ja drastisch einfacher aufgebaut ist als ein Benzinexplodierer, schlägt sich das auch in den Gebühren für TÜV/Dekra/Hauptuntersuchung/Abgasuntersuchung nieder? Letztere kann man ja gar nicht durchführen.

greentech-germany.com/dekra- … os-a123865

Wenn es nach dieser Meldung geht, müssten die uns eigentlich noch Geld zahlen, damit wir prüfen lassen. Ansonsten glaube ich nicht an weniger Gebühren sondern eher an höhere Gebühren, " müssen ja neue Geräte anschaffen, Schulung der Mitarbeiter etc. " Was mich überrascht, dass sich das Elektrohandwerk hier so einfach weg drängen lässt.

Ansonsten sind aber viele Dinge gleich : Bremse, Licht , Fahrwerk. Spannend wird es bei den elektrischen Sachen, ich denke nicht, dass Tesla denen Schaltpläne gibt. Aber spätestens im September dürften wir das genauer wissen, dann ist der erste mir bekannte Teslafahrer mit der HU dran :slight_smile:

Dann warte ich das mal mit Spannung ab. Heute war mein Dieselpferd beim TüV Süd. Hauptuntersuchung 53,50 Abgasuntersuchung 36,- macht zusammen 89,50. Ich hoffe mal, die AU fällt beim Elektrofahrzeug weg.
tuev-sued.de/auto_fahrzeuge/ … g/4_preise

jetz aber mal ehlich zu klein lich sollte man auch nicht sein.

Was währen die 90€ (7,5€/monat) schon gegen die eigentlichen Kaufpreiße?
Ebenso die Steuer, die sich nach gewicht richtet. 5 jahre die 39€ gespaart ~ 195€.
Die Versicherung der EV ist in der regel auch günstiger wie die der Verbrenner…

gruß ManuaX

Also wenn dir irgendjemand bei einem reinen Elektroauto (ohne Verbrenner als RangeExtender) versucht eine AbgasUntersuchung zu verkaufen, schieße ihn zum Mond^^ Wo keine Abgase aus dem Auto kommen, kann auch keine AU gemacht werden. Außer du hast keinen Stromanbieter der ausschließlich regenerativen Strom anbietet, dann kannst du den TÜV-Prüfer ja für die Abgas Untersuchung zum nächsten (Kohle)Kraftwerk schicken. Dann kann er dort mal seinen Abgastester an den Schornstein halten :smiley: :smiley: :smiley:

Gruß Chris

??? Wieso ? Man kann ja den Fahrer testen, wenn Du vorher Bohnen oder was scharfes gegessen hast, könnte es Schwierigkeiten geben…,. :mrgreen:

Es geht doch um das Auto und nicht den Fahrer.^^ Wobei, wenn ihr mit dem Roadster vorher all zu sportlich unterwegs war könnte es auch schwierig werden. Verbranntes Gummi von den Reifen ist glaube ich auch nicht so gesund :smiley:

Gruß Chris

Es wird Städte geben bei denen fällt die AU alleine wegen der allg. luftverschmutzung durch.