Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Tesla und Akku Garantie und Umgang damit

Ja ein SUC liegt mit 1,2C knapp darüber. Aber nicht für den gesamten Ladevorgang! Ab 80% SOC sind es z.B. nur noch 0,5C

Dein (und vermutlich auch mein) Diagramm gibt die C-Rate für das Entladen an (hab die Quelle gefunden: batteryuniversity.com/learn/arti … ge_methods)

Die durchschnittliche C-Rate liegt beim MS 85 aber ca. bei 0,25C.
Zudem gibt es nur sehr selten Vollzyklen und hohe C-Raten kurz vor Kapazitätsende Stressen viel mehr. Auch das hat Tesla berücksichtigt und fährt deshalb die Entladeleistung bei geringer Restreichweite zurück.

Für den Challenger gibt es bestimmt auch einen rolling coal kit- den zu verbauen ist ja wohl Pflicht für Dich :wink:

@sram… ich hatte es dir ja schonmal angeboten
komm einfach mal kurz übern rhein und dann fahren wir mal elektrisch über ein paar schnellstrassen
das geht auch deutlich VOR 2016… und in usa gibt es auch viele teslas :smiley:
:sunglasses:

Wenn ich meinen mittleren Verbrauch nehme - 180Wh/km - und eine typische Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Pendelstrecke - sagen wir 70 km/h - komm ich auf eine mittlere Leistung von 180W * 70 = 12,6kW. Das ist bei 60kWh Akku C/5 und beim 85kWh Akku C/7.
Die Mittelung ist ein Anhaltswert, tatsächlich stressen Lastspitzen und Leerlauf den Akku mehr als ein konstanter Stromfluss mit dem gleichen Mittelwert. Trotzdem sind die Kapazitätsverluste aus den Labormessungen 1C und 100% Ladehub nicht übertragbar auf unsere Fahrakkus.

Hallöchen!

Es wird immer Leute geben, die aus irgendwelchen Gründen, das Konzept von Tesla schlecht machen und sich selbst dabei im Weg stehen… und dabei Argumente suchen und finden, die überholt oder falsch sind, nur um Ihre eigene Meinung zu untermauern…
auch mittels einer Probefahrt wären diese Leute nicht zu überzeugen…

Grüße

Mario

Supercharger möglicherweise doch noch so schlimm für Akku wie bislang angenommen?
teslamag.de/news/studie-schnelle … roden-1377

Danke, diesen Link hatte ich noch gesucht. Das liegt daran, dass die Ladung dynamisch angepasst wird. Ich vergleiche einen Akku gerne mit einem Kinosaal. Am Anfang ist es einfach die Plätze zu suchen aber ab 50% müssen immer mehr Leute erst aufstehen um an den Platz in der Mitte zu kommen und es geht immer langsamer… Nun müsste man den „Drück“ deutlich erhöhen was Tesla aber nicht groß macht.

In den ersten 50% wird mit großen Eimern geschaufelt, dann nimmt aber die Leistung deutlich ab.

Was mich generell wundert:
Kein mir bekanntes Smartphones oder sonstiges Akku betriebenes gerät wird mit einer schnellladung angeboten (Ladung mit 1C )
Warum eigentlich?
Als Akku schonung, oder wegen der zu kleinen ladegeräte?

Doch da gibt es einige! Akkuschrauber, Bohrmaschinen, Rasenmäher, Heckenscheren, E-Bikes, Modellautos, …

Das liegt daran, dass ihn Smartphones hauptsächlich eine hohe Energiedichte gefragt ist und in Power Tools (Akkuschrauber, E-Bike etc.) Zellen mit hohem Leistung gefragt sind. Man kann eine Zelle entweder auf hohe Energiedichte auslegen, sogenannte High Energy Cells, oder man setzt sogenannte High Power Cells ein, die hohe Ströme liefern können, jedoch weniger Energie bei gleichem Gewicht liefern können. Diese High Power Cells können auch schneller geladen werden und haben oft eine höher Lebensdauer. Leider muss man im Moment immer ein Kompromiss zwischen den zwei Bedingungen finden.

Mir kommt das auch so vor, als ob hier einfach nur gespart wird. Ich habe neben TabletPCs auch ein Kindle HDX. Und dabei war ein Ladegerät, dass es nur so kracht. Lade ich damit ein anderes Tablet - z.B. von Samsung - dann ist das viel schneller voll, als normal. Die Akkus saugen also deutlich mehr, wenn man ihnen auch mehr gibt.

Achtung Horst, Akkus „saugen“ nicht, das Ladegerät „drückt“.

Man kann jeden Akku beliebig schnellladen - ob er es bis zur Vollladung überlebt und wenn ja wie oft ist eine ganz andere Frage :wink:

Wer’s nicht glaubt soll mal zu mir nach Hause kommen, da lade ich ihm dann sein x-beliebiges Smartphone mit 10C in ca. 8 Minuten komplett voll (in der CV-Phase muss (ok, sollte :wink:) der Strom deutlich sinken, deshalb nicht 6 Minuten). Eine Garantie darauf gibt’s allerdings dann keine und ich würde das Handy während des Vorgangs auch in eine gut geschützte, feuersichere Box legen :wink:

Ansonsten ist vieles richtig was geschrieben worden, Zellen mit hoher Energiedichte haben einen niedrigen Innenwiderstand und können sowohl schnell ent- als auch beladen werden, Zellen mit hoher Kapazität haben einen höheren Ri.

A123-Zellen sind übrigens ein gutes Beispiel für schwere, robuste, extrem schnellladefähige Zellen, welche einem auch eine Entladung bis 0V nicht übel nehmen.

Das Ladegerät ist bei den Handys aber im Handy eingebaut und das sollte den Akku entsprechend dessen Möglichkeiten laden (zur Laderegelung sind dafür auch die weiteren Kontakte am Akku).
Das Netzteil stellt nur die 5V und entsprechenden Strom zur Verfügung,
ganz so wie beim Model S am Typ 2 Stecker. :wink:

wer das iphone 5 schon mal mit dem ladegerät vom ipad geladen hat, weiss dass es bedeutend schneller geht (nebst wärmeentwicklung)

:wink:

Ich habe früher die Handys auch einfach immer voll geladen, auch im Auto - diese Akkus halten dann nur 2 Jahre, dann lässt die Kapazität rapide nach. Bei meinem neuen Samsung halte ich jetzt den Ladestand zwischen 60 und 90%. Das sollte länger halten. Offenbar haben diese Geräte doch nicht so eine gute Laderegelung, wie ich erhofft hatte. Beim Model S habe ich überhaupt keine Sorge. Da ist die Ladung perfekt geregelt. Gestern wieder getestet: Bei Kälte wird zuerst die Reku begrenzt, da diese ja recht ungeregelt eingespeist wird. Nach oben wird auch begrenzt, damit die kalten Akkus keine so hohen Ströme verkraften müssen. Wenns zu warm wird, wird nach oben begrenzt und auch die SuC-Ladung wird eingeschränkt. Die Akkus leiden nicht, wenn gefahren und geladen wird, sie leiden, wenn sie stehen. Diese Erfahrung habe ich bisher mit allen Elektrofahrzeugen gemacht. (zwei TWIKE, Peugeot 106, Golf Citystromer, DOBLO, Model S).

Also nicht bange machen lassen, sondern fahren und laden - auch SuC :smiley:

Der Roadster verliert in diesem Beispielsfall 20% Reichweite bei 80.000 km mein-elektroauto.com/2014/0 … ite/15563/ nach vier Jahren,wenn das Model S die hälfte des Reichweitenverlust hat wie der Roadster,
wären das bei 160.000 km 20% bei 200.000 km und SC Ladung könnten dann die 30% Kapazität Verlust auftreten. Bei vielfahreren ew. schon nach 2,5 Jahren.
Die Garantie gilt nur auf technische Defekte, nicht auf Verschleiß ich bin gespannt wie Tesla das handhabt.

Der Kapazitätsabbau des Akkus erfolgt in der Regel nicht Proportional sondern verstärkt sich zum Lebensende überproportional. Ich bin besonders gespannt wann die ersten Model S die 160.000-200.000 Km erreicht haben.

Gibts schon. Kapazitätsverlust: Weniger als 5%. :wink:
Und das bei exzessiver SuC-Nutzung und häufigen Rangeladungen und Tiefentladungen.

insideevs.com/tesla-model-s-1000 … -21-month/

Ich bleibe dabei, der Akku schafft locker die halbe Million und hat dann immer noch über 80%.

Vmax, das haben wir in diesem Thread doch schon alles durchgekaut!?
Und täglich grüßt das Murmeltier…

Wer 200.000 km überwiegend mit supercharging fährt, hat für ~20.000 Euro Sprit gespart. Es gibt also einen monetären Gegenwert für die Degradation.

Ist schon klar. Doch die Ladestromregelung befindet sich im Smartphone und das Netzteil liefert konstante Spannung. Damit saugt das Smartphone. Wenn man die Spannung nicht erhöht, sollte die eingebaute Ladestromregelung sich um den Akku kümmern und den Strom begrenzen. Bei einem älteren Samsung-Klapphandy habe ich mir die Stromaufnahme einmal angesehen. War damals ziemlich unintelligent. Konstanter Strom bis zum Abschalten. War aber vermutlich kein Li-ion.

Bei meinem Tablet und Smartphone achte ich auch auf nicht zu hohe Ladestände. Und wenn ich vollladen muss, dann mache ich das nicht am Abend und halte das Gerät ungesund auf hohen Ladeständen. Das mache ich dann nach dem Aufstehen oder im Auto.