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Tesla und Akku Garantie und Umgang damit

Das liegt daran, dass ihn Smartphones hauptsächlich eine hohe Energiedichte gefragt ist und in Power Tools (Akkuschrauber, E-Bike etc.) Zellen mit hohem Leistung gefragt sind. Man kann eine Zelle entweder auf hohe Energiedichte auslegen, sogenannte High Energy Cells, oder man setzt sogenannte High Power Cells ein, die hohe Ströme liefern können, jedoch weniger Energie bei gleichem Gewicht liefern können. Diese High Power Cells können auch schneller geladen werden und haben oft eine höher Lebensdauer. Leider muss man im Moment immer ein Kompromiss zwischen den zwei Bedingungen finden.

Mir kommt das auch so vor, als ob hier einfach nur gespart wird. Ich habe neben TabletPCs auch ein Kindle HDX. Und dabei war ein Ladegerät, dass es nur so kracht. Lade ich damit ein anderes Tablet - z.B. von Samsung - dann ist das viel schneller voll, als normal. Die Akkus saugen also deutlich mehr, wenn man ihnen auch mehr gibt.

Achtung Horst, Akkus „saugen“ nicht, das Ladegerät „drückt“.

Man kann jeden Akku beliebig schnellladen - ob er es bis zur Vollladung überlebt und wenn ja wie oft ist eine ganz andere Frage :wink:

Wer’s nicht glaubt soll mal zu mir nach Hause kommen, da lade ich ihm dann sein x-beliebiges Smartphone mit 10C in ca. 8 Minuten komplett voll (in der CV-Phase muss (ok, sollte :wink:) der Strom deutlich sinken, deshalb nicht 6 Minuten). Eine Garantie darauf gibt’s allerdings dann keine und ich würde das Handy während des Vorgangs auch in eine gut geschützte, feuersichere Box legen :wink:

Ansonsten ist vieles richtig was geschrieben worden, Zellen mit hoher Energiedichte haben einen niedrigen Innenwiderstand und können sowohl schnell ent- als auch beladen werden, Zellen mit hoher Kapazität haben einen höheren Ri.

A123-Zellen sind übrigens ein gutes Beispiel für schwere, robuste, extrem schnellladefähige Zellen, welche einem auch eine Entladung bis 0V nicht übel nehmen.

Das Ladegerät ist bei den Handys aber im Handy eingebaut und das sollte den Akku entsprechend dessen Möglichkeiten laden (zur Laderegelung sind dafür auch die weiteren Kontakte am Akku).
Das Netzteil stellt nur die 5V und entsprechenden Strom zur Verfügung,
ganz so wie beim Model S am Typ 2 Stecker. :wink:

wer das iphone 5 schon mal mit dem ladegerät vom ipad geladen hat, weiss dass es bedeutend schneller geht (nebst wärmeentwicklung)

:wink:

Ich habe früher die Handys auch einfach immer voll geladen, auch im Auto - diese Akkus halten dann nur 2 Jahre, dann lässt die Kapazität rapide nach. Bei meinem neuen Samsung halte ich jetzt den Ladestand zwischen 60 und 90%. Das sollte länger halten. Offenbar haben diese Geräte doch nicht so eine gute Laderegelung, wie ich erhofft hatte. Beim Model S habe ich überhaupt keine Sorge. Da ist die Ladung perfekt geregelt. Gestern wieder getestet: Bei Kälte wird zuerst die Reku begrenzt, da diese ja recht ungeregelt eingespeist wird. Nach oben wird auch begrenzt, damit die kalten Akkus keine so hohen Ströme verkraften müssen. Wenns zu warm wird, wird nach oben begrenzt und auch die SuC-Ladung wird eingeschränkt. Die Akkus leiden nicht, wenn gefahren und geladen wird, sie leiden, wenn sie stehen. Diese Erfahrung habe ich bisher mit allen Elektrofahrzeugen gemacht. (zwei TWIKE, Peugeot 106, Golf Citystromer, DOBLO, Model S).

Also nicht bange machen lassen, sondern fahren und laden - auch SuC :smiley:

Der Roadster verliert in diesem Beispielsfall 20% Reichweite bei 80.000 km mein-elektroauto.com/2014/0 … ite/15563/ nach vier Jahren,wenn das Model S die hälfte des Reichweitenverlust hat wie der Roadster,
wären das bei 160.000 km 20% bei 200.000 km und SC Ladung könnten dann die 30% Kapazität Verlust auftreten. Bei vielfahreren ew. schon nach 2,5 Jahren.
Die Garantie gilt nur auf technische Defekte, nicht auf Verschleiß ich bin gespannt wie Tesla das handhabt.

Der Kapazitätsabbau des Akkus erfolgt in der Regel nicht Proportional sondern verstärkt sich zum Lebensende überproportional. Ich bin besonders gespannt wann die ersten Model S die 160.000-200.000 Km erreicht haben.

Gibts schon. Kapazitätsverlust: Weniger als 5%. :wink:
Und das bei exzessiver SuC-Nutzung und häufigen Rangeladungen und Tiefentladungen.

insideevs.com/tesla-model-s-1000 … -21-month/

Ich bleibe dabei, der Akku schafft locker die halbe Million und hat dann immer noch über 80%.

Vmax, das haben wir in diesem Thread doch schon alles durchgekaut!?
Und täglich grüßt das Murmeltier…

Wer 200.000 km überwiegend mit supercharging fährt, hat für ~20.000 Euro Sprit gespart. Es gibt also einen monetären Gegenwert für die Degradation.

Ist schon klar. Doch die Ladestromregelung befindet sich im Smartphone und das Netzteil liefert konstante Spannung. Damit saugt das Smartphone. Wenn man die Spannung nicht erhöht, sollte die eingebaute Ladestromregelung sich um den Akku kümmern und den Strom begrenzen. Bei einem älteren Samsung-Klapphandy habe ich mir die Stromaufnahme einmal angesehen. War damals ziemlich unintelligent. Konstanter Strom bis zum Abschalten. War aber vermutlich kein Li-ion.

Bei meinem Tablet und Smartphone achte ich auch auf nicht zu hohe Ladestände. Und wenn ich vollladen muss, dann mache ich das nicht am Abend und halte das Gerät ungesund auf hohen Ladeständen. Das mache ich dann nach dem Aufstehen oder im Auto.

Gerade gesehen: Erfahrungen Degradation aus NL/B

steinbuch.wordpress.com/2015/01 … tion-data/

Wir diskutieren schon hier darüber.

+1 :smiley:

Ich habe gerade dieses sehr interessante Dokument gefunden:

ma.ecsdl.org/content/MA2011-02/17/1282.full.pdf

Es stammt von Panasonic und ist aus dem Jahr 2011.
Ich hoffe es wurde hier im Forum noch nicht gepostet.

Ich halte es für „sehr interessant“, weil es hier um die Zellen aus dem Model S gehen könnte!

Aber das können andere vielleicht besser beurteilen (beatbuzzer?). Es ist zumindest die Rede von speziellen 18650er-Zellen für EVs.

Interessant finde ich z.B., dass dort nach 3.000 Zyklen noch 90% Kapazität genannt wird.
(Was sind 2 bzw. 1 It? 2 bzw. 1C Entladungsrate?)

Nicht so schön sieht die kalendarische Alterung, im Fall 90% SOC bei 25°C, aus, die bei 90% nach 300 Tagen liegt.
Oder verstehe ich den Text falsch und es geht bei den 300 Tagen nur darum, wie viel der ursprünglichen Ladung nach 300 Tagen Lagerung noch enthalten sind?
1282.full.pdf (109 KB)

Das wird I (also Strom) über t (also Zeit) sein.

1C = Entladestrom für eine komplette Ladung/Entladung in 1 Stunde
2C = Entladestrom für eine komplette Ladung/Entladung in 1/2 Stunde
usw.

Beispielsweise lädt ein Supercharger mit 120 kW bei einer leeren Batterie demnach mit 120 kW / 85 kWh = 1.41 C.

snooper, was C-Raten sind weiß ich doch :wink:
Die Frage war, ob sie der Angabe „It“ aus der Grafik entsprechen.

Ah sorry, schlecht gelesen :slight_smile: Keine Ahnung…

das klingt nach der typischen Selbstentladung bei diesen Zellen, nicht Alterung.