Tesla SR+ mit größerem Akku in Zukunft?

Hamburg- Kiel-Hamburg sind knappe 200 km, das packt der SR+ mit Richtgeschwindigkeit doch locker mit 80%?

Ich denke da liegt ein Rechenfehler vor. Da ich mich selbst für ein M3 SR+ bzw. LR interessiere habe ich beide sowohl durch ABRP und dem Teslaeigenen Rechner „gejagt“.

Meine Strecke wäre 1060km und da tun sich Welten zwischen LR und SR+(Arnoldstein(Ö) - Gioia del Colle(IT) wer es nachrechnen will).

Mein Fazit - will man regelmäßig Langstrecken fahren braucht man den LR wie der Name schon sagt. Da sind , je nach Berechnung, Unterschiede bis zu 2 Stunden drinnen auf meiner Strecke.

LFP sind perfekt wenn man die Langstrecke nicht braucht würde ich sagen. Und Tesla wäre auch gut beraten die Reichweite des SR+ etwas zu „boosten“.

Also ABRP gibt mir für Freiburg-Barcelona 10:42 mit dem LR und 12:52 mit dem SR+ mit LFP, aber 12:11 mit meinem NMC SR+. Daher dürften die LFP Daten nicht die aktuellen Laderaten enthalten. Diese werden generell immer besser. Den Abstand kann man mit sorgfältiger Planung sicher noch verringern (edit: 10:18 LR zu 11:23 SR+ schaffe ich laut ABRP)

65 Min mögen für manche auch bei einer Reise von derartigem Ausmaß ‚Welten‘ sein. Für mich sind es 10%.

Tesla kennt die Nutzerstatistik und wird eher den Preis senken als die Kapazität zu erhöhen. 450 km WLTP sind sehr alltagstauglich für eine große Mehrheit.

Dennoch würde ich jedem der öfters 1000 km fahren muss zum LR raten.

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Wenn man Kiel selber als (Zwischen-)Ziel nimmt, dann bleiben bei halbwegs widrigen Bedingungen (0 Grad, nasse Straße - aber kein Wind oder Starkregen) und bis zu 150kmh gerade mal 15%, von 100 gestartet. Bis zum tatsächlichen Ziel etwas außerhalb ist keine Route möglich.
Mit 140 km/h ginge es gerade eben so mit 8%. Aber eben von 100% aus. Und ich fahre auch mal gerne an die 150.
Alles laut ABRP.

Theorie und Praxis … so nett wie ABRP etc ist (spiele aktuell auch viel damit rum), sind praktische Werte doch besser

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Also zunächst einmal: nach unserer Batterieübersicht hatte das Model 3 SR+ schon immer mehr als 50kWh und ist für die in der EU ausgelieferten Variante mittlerweile bei 60kWh angekommen. Dazu kommt noch der im Vergleich zur Zoe erheblich geringere Luftwiderstand, so dass Du damit ganz erheblich weiter kommen wirst als mit der Zoe - zumindest, wenn Du Dich auf deren Höchstgeschwindigkeit beschränkst. :stuck_out_tongue:

Was die Hauptfrage angeht: nein, damit ist bis auf Weiteres nicht zu rechnen. Vielleicht werden die 60 kWh in einem Jahr 65 kWh sein. Aber der LR-Akku wird auf absehbare Zeit nicht im SR+ verbaut werden. Tesla leidet mittlerweile wie die Konkurrenz ebenfalls unter Akkumangel, und das betrifft hauptsächlich Nickel. Deshalb musste man das prestigeträchtige Model S Plaid+ bereits einstellen, und deshalb ist man für stationäre Speicher kaum lieferfähig. Solange sich daran nichts ändert, und damit ist nicht innerhalb eines Jahres zu rechnen, wird Tesla alles mit LFP machen, was geht. Zuletzt sprach Musk von ca. 2/3 LFP und 1/3 Nickel-Akkus, z.B. hier notiert: Musk: Tesla will nur zwei Batterie-Formate, Großteil nicht 4680-Zellen > teslamag.de . Angesichts dessen, dass das SR+ in Deutschland nur ca. 1/3 der Zulassungen ausmacht, wird es gar nicht so leicht, zu diesem Verhältnis zu kommen.

Wie andere schon sagten: keine Angst vor dem LFP-Akku. Der ist ganz am Anfang mit einem wichtigen Bug bei der Reichweitenerkennung ausgeliefert worden, läuft seitdem aber wohl gut. Ohne Sorgen um die Akkulebensdauer immer einfach auf 100% zu laden ist ja auch ganz nett.

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Ich bin da nicht so optimistisch. Aktuell sind wir bei 55kWh, 60kWh in Q4 sind eine Spekulation.

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Alle Akkus sind nach und nach aktualisiert worden.

  • Initial kam der SR+ mit ca. 52kWH NCA
  • Ab Q4/2020 kamen ca. 55kWh LFP / NCA
  • Aus China gibt es einen Bericht, dass ein 60kWh LFP für das Model Y entwickelt wurde.
  • Das Model Y und Model 3 hatten bisher immer die selben Akku Kapazitäten und Dimensionen.

Gesichert sind 60kWh im M3 SR+ also noch nicht, aber mit 55kWh kommt man heute schon deutlich weiter als in den meisten anderen EV’s.

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Auch wurde seitens Musk geäußert das größere Akkus nicht nötig wären. Nungut es bleibt das Problem der geringen Akkumenge und warum weniger Autos verkaufen, wenn größere Akkus drin sind?
Model S wurde mit merklich größerem Akku erwartet ~130kwh, beim Model 3 bereits von einem 100kwh geträumt.
Kommt alles vorerst nicht, weil sonst auch Semi und CT keine Akkus hätten. Strategisch der Ausbau der SuC derzeit besser, da dort besser skaliert werden kann und das hilft eben allen Akkuvarianten.

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In diesem Fall würde ich dazu ausnahmsweise feststellen: klar, das würde ich an seiner Stelle auch sagen. Alles was man selbst nicht liefern kann, ist per definitionem überflüssig. :stuck_out_tongue: Es stimmt ja auch insofern, als dass das Preis/Leistungsverhältnis dafür einfach derzeit zu schlecht ist. Jedenfalls aus der Perspektive von Teslas Vision, den kompletten Kfz-Markt zu elektrifizieren. Er nimmt den vorübergehenden Prestigeverlust in Kauf und liefert dafür lieber mehr Autos aus.

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Wenn du so oder so eine Mittagspause einplanst und dann auch mit dem LR zwei weitere Pausen machst, dann schrumpft der Unterschied zwischen LR und S+ auf eine halbe Stunde.

Wenn du aber meinst, die halbe Strecke, also ca. 500 km, ganz ohne Pause durchzufahren, dann ist der Unterschied etwa eine Stunde. Ob das aber gut ist, bleibt fraglich.

Und dann bleibt auch noch die Frage, wie oft fährst du denn diese lange Strecke? Sag mal an.

60kwh im SR+ ab Q4 wären natürlich der absolute Traum. Ich finde 60-65kwh sind die Optimalgröße eines Akkus aktuell. Bei 45kwh usable (5kwh Puffer, weil man nicht mit 1-4% gestresst ankommen will) hat man oft ein ungutes Gefühl bei ~300km Strecken, vor allem wenn es kälter wird und/oder die Steigung im Fahrprofil zunimmt.

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Das erinnert mich an: „Niemand braucht mehr als 640 Kilobyte Arbeitsspeicher in seinem PC“ Ich gehe fest davon aus, dass wir in ein paar Jahren, wenn neue Akku Technologien den Markt dominieren, auch größere Akku haben werden.

Die Akkugröße (ein gewisses Minimum vorausgesetzt) ist mir zurzeit fast egal. Für die Kurzstrecke habe ich jeden Morgen einen vollen Akku. Für die Langstrecke sind die Effizienz und die Geschwindigkeit des Nachladens (gemessen in km/h) wichtig. Beide Faktoren bestimmen die effektive Fahrgeschwindigkeit.

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Ein 60kwh LFP Akku im Model 3 als SR+ wäre eigentlich ein No-Brainer im Kauf. Es stellt sich allerdings die Frage, ob man mit 60kwh als LFP mit 100% als Daily Ladung einen herkömmlichen Akku mit 90% / besser noch 80% als Daily Ladung kannibalisiert, vor allem auch längerfristig mit dem Auge auf Degradation.

Bei einem 60kwh SR+ LFP Akku würde ich definitiv das Überlegen anfangen, ob ich nicht den Performance dagegen eintauschen würde im nächsten Schritt.

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Das Gerücht stammt von hier:

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Fahre ich alleine(was in ca.50% der Fälle so ist) mache ich in der Tat minimalste Pausen(Tankstopp, Brot wird während der Fahrt gegessen - meine Blase schafft die km auch in einem Durchgang). Da geht es simpel darum so schnell wie möglich von A nach B zu kommen.

Mit Familie(Frau und Kind) werden, je nach Verkehrslage 2-3 Stopps gemacht. Einen Kaffee irgendwo(der ist ja Top in Italien, nicht die Brühe die bei uns im Norden teuer verkauft wird), der übliche Gang zur Toilette, ein „Jausenstop“ irgendwo.

Also ja, es wäre schon gut wenn man mit dem BEV dann auch mehrere 100km in einem Stück fahren kann und Ladestops minimieren.

Da ich diese Autobahn über die letzten 22 Jahre zigfach gefahren bin will ich es immer so schnell wie möglich hinter mich bringen.

Wo oft im Jahr? Schwer zu sagen - während Coronalockdowns eigentlich am meisten(bin Pendler und hatte somit diese „Freiheit“), der Top Vorteil war das die Straßen leer waren.

Juli, August - nie. Über Jahr gesehen würde ich sagen würde ich es mit einem BEV wohl 6-8 mal machen, diese Strecke(mit dem Diesel fahre ich derzeit vielleicht 4 mal im Jahr).
Den Rest mache ich mit dem Linienflieger - Bari-Triest oder Bari-Venedig. Da ist man in einer Stunde „oben“ bzw. „unten“.

Während ich das schreibe wird mir klar das für die paarmal wohl ein SR+ auch „reichen“ würde.

Wobei ich dann wohl eher Angst hätte hier unten(wenn man sich die Laderverteilung in Apulien/Kalabrien ansieht ) im Radius eingeschränkt zu sein mit einem SR+. Mit einem LR macht man seinen Rundtrip und kommt trotzdem wieder in die Garage zurück zum Laden.

Von daher wäre es nicht schlecht wenn Tesla dem SR+ ein paar Extra kwh spendieren würde. Oder Süditalien ein paar Extra Superchargerlocations bekommt, dann wäre es mir auch wieder egal…

Und egal wie gross oder klein der Akku ist …
es wird immer einige Leute geben, denen das wieder zu klein ist…

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Aber genau deswegen gibt es ja den LR wem der SR+ nicht reicht muss eben den LR nehmen. Also viel mehr Luft nach oben ist da nicht irgendwie muss ja auch der Mehrpreis gerechtfertigt sein.

Ich bin da so hin und her gerissen. Macht es Sinn, die Akkus immer größer und größer von der Kapazität zu machen, oder sollte man nicht irgendwann lieber den Weg gehen Kapazität beizubehalten und die Akkus leichter machen. Das generiert auch wieder Reichweite. Fakt ist, dass Akkus bei gleicher Größe immer größer werden von der Kapazität. Das ist schon mal positiv.

Ich finde, dass alle Akkus in den Model 3 gross genug sind, zumal im SR+ bedenkenlos immer auf 100% geladen werden kann, wobei bei LR und P nur auf 80% empfohlen wird.
Mir wäre wichtiger, dass das laden am Schnellader schneller geht, sagen wir mal 5 Minuten von 20auf80%. Das bringt einen wirklichen Benefit auf Langstrecke.

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Aber da geht es doch um das Model y?!