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Tesla Service im Downgrade?

Der momentan von Tesla vorgesehene Weg zur Kontaktaufnahme ist eine Anfrage über den Web-Account oder eine Terminvereinbarung in der App. Daran finde ich persönlich nichts auszusetzen. Man muss das auch mal von der anderen Seite sehen. Ich selbst arbeite in der IT-Abteilung eines mittleren Unternehmens, und es ist einfach der Horror, wenn die Benutzer direkt bei den Entwicklern anrufen, wenn sie ein Problem mit ihren Anwendungen haben. Man kommt dann nicht mehr vom Telefon weg. Die Leute merken sich Deine Nummer und rufen immer wieder an und wollen immer wieder, dass Du ihnen bei irgendetwas hilfst, auch wenn es nur entfernt mit Deiner eigentlichen Arbeit zu tun hat. Du kommst irgendwann gar nicht mehr dazu, Deine wirkliche Arbeit zu machen, weil Du nur noch am Telefon hängst. Und die „Kunden“ sind auch oft nicht die freundlichsten und kotzen sich bei Dir aus, auch wenn Du gar keine Verantwortung für ihre Unzufriedenheit trägst. Ein Kollege von mir hatte wegen dieser Arbeitsweise sogar einen Burnout und musste sich in eine andere Abteilung versetzen lassen.
Da finde ich den Ansatz von Tesla besser, das alles über eine App zu bündeln, wo es dann „gepuffert“ abgearbeitet werden kann. Und da die Kunden ihr Anliegen schriftlich formulieren müssen, erübrigen sich auch die bei telefonischem Kontakt immer wieder notwendigen Rückfragen. Ich hasse es auch als Kunde, wenn ich irgendwo eine Hotline anrufe, dann intern an zig Positionen durchgestellt werde, und immer wieder mein Anliegen wiederholen muss, wobei ich meistens das Gefühl habe, dass die Hotline-Mitarbeiter gar nicht wirklich verstehen, worum es mir geht, weil der technische Hintergrund fehlt. Kann ich das von vornherein schriftlich hinterlegen, womöglich sogar mit Fotos, erübrigt sich das und das Thema kommt auch zu Leuten, die etwas damit anfangen können.
Wenn man noch den Service aus Roadster-Zeiten gewohnt ist, mag das eine große Umstellung sein, aber bei den Stückzahlen, die Tesla mittlerweile vertreibt, musste sich etwas ändern.

Das Prinzip, wie es Tesla fährt, ist gut. An der Umsetzung mangelt es. Zusätzlich sollte ein funktionierender Notdienst existieren.
Das Blimblim der etablierten Autohäuser die an den Nabeln der Hersteller hängen ist überholt und kostet schlichtweg nur Geld (der Kunden).

Unterm Strich hat man letztendlich auch dort immer wieder Fälle, wo man als Kunde hinten runter fällt. Lediglich das Thema normaler Service funktioniert im Ganzen betrachtet besser weil es etabliert und mehr Personal vorhanden ist. Da steht Tesla zur Zeit zu Recht in der Kritik und wird es vielleicht auch nicht aus eigenen Kräften lösen können.

Ok

Worauf stützt sich das?

Auf meiner persönlichen und völlig unmaßgeblichen eigenen Einschätzung :wink: oder der Hoffnung, dass sich jemand erbarmt und Hilfe leistet.

180 km ist nicht ungeladen, sondern je nach Modell 1/2 oder 1/3 voll.

Wer in Bremen bei Mercedes-Benz eine neue C-Klasse im Ablieferungszentrum abholt, erhält ein praktisch ungetanktes Fahrzeug, welches man an der Hofausfahrt des Besucherzentrums auf eigene Kosten volltanken darf. Wieso man plötzlich den Anspruch hat, Tesla müsse mehr bieten als Mercedes-Benz und den Wagen voll laden, verschliesst sich mir.

Den Service in Deutschland erledigen die Deutschen wohl selbst. Ev. liegt es daran?

Ich hatte einmal im Leben eine Werksabholung gemacht, und das war zufällig eine C Klasse in Bremen.

Der Tank war tatsächlich nur knapp über Reserve, unter 10 Litern. Dafür wurde die Werksabholung nicht berechnet, während beim Model 3 etwa 900 Euro Nebenkosten berechnet werden, ohne Zulassung.

Die C-Klasse hatte im Laufe meiner Haltedauer einige Mängel - aber der Service war je nach Händler mittel bis gut.

Bei Tesla muss sich im Service einiges tun, sowohl in der Abwicklung als auch in der schlichten Zahl der Servicebetriebe - ich müsste entweder nach Luxemburg oder Frankfurt, beides über 100 km entfernt.

Vor einigen Jahren scheint der Tesla Service top gewesen zu sein - in Deutschland scheint sich das eher ins Gegenteil gedreht zu haben, so mein Eindruck nach vielen Berichten. Mit positiven Ausnahmen natürlich.

Ich habe noch nie einen Neuwagen bekommen, der vollgetankt war. Meist musste ich sofort zur Tanke. Die Tante beim Toyota-Händler meinte, sie dürfe das nicht. Aha.

Ich auch nicht! :wink:

2018 Tesla S75D - 80% geladen
2018 Renault ZOE - 95% geladen
2010 Mercedes Sprinter - etwa 5% (5L) Diesel im Tank mit roter Warnleuchte
1998 Audi A6 Quattro - knapp 1/8 (ca. 9L) Benzin im Tank

Eigentlich nicht wirklich wichtig…

Mir hat die Auslieferung in München sehr gut gefallen. Schnell, sachlich und kein Gelaber.
Premiumauslieferungen im Glaspalast oder Lieferung nach Hause habe ich oft genug gehabt. Das ganze Gedöns brauche ich echt nicht mehr.
App finde ich auch hervorragend, was soll ich da ewig rumtelefonieren?
Servicetermin in der App setzen und fertig.
Ich wäre glücklich gewesen, wenn Volvo oder Mercedes so was auch gehabt hätten.
Mir auch völlig unverständlich, wie man solch ein Tralala wegen einer Fahrzeugabholung machen kann…Autostadt, BMW Welt oder wie der ganze Unfug heißt, ist in meinen Augen reine Geld- und Zeitverschwendung.

Wieso sollte sie berechnet werden wenn du das Auto genau da abholst wo es produziert wird?? Kann man vom Model 3 nicht behaupten, dass hat schon ne etwas längere Anreise… LKW-Schiff-LKW

Eine Werksabholung in Wolfsburg wurde mir bei VW für etwas weniger als die eigentlich übliche Überführungsgebührt von 890€ angeboten - inkl. irgendwelcher Führungsattraktionen.

Überführungsgebühren sind ansonsten bei jedem deutschen Hersteller mit dem ich bisher zu tun habe genauso üblich wie bei Tesla. Keine Ahnung warum man daran wieder rummäkeln muss. Wirkt so als müsste man mit gewalt ein paar Dinge sammeln die man Tesla jetzt ankreiden kann.

Zum Service wurde ja schon alles gesagt und gefühlt auch von jedem (und in mehreren Threads).

Wobei viele Autos die man in Wolfsburg abholt dort nicht hergestellt werden…

Jeder meiner Porsche war vollgetankt :slight_smile:

Bei allen anderen Firmen war es unterschiedlich…

Dann stand der aber nicht in ner Halle rum, oder?
Ich kenn das nur von Messen, wo meine Show-Fahrzeuge ganz leer sein mußten wegen Tank-Brandgefahrt.

Beim Händler oder in Zuffenhausen, war da nie eine Diskussion :sunglasses:

Aber ich habe kein Problem damit wie es Tesla macht, mir ist eher dieses ganze Eventgetue zu künstlich, da bin ich halt zu arg Schwabe :laughing:

Mein M3 war bei der Abholung nur zu ca. 65% geladen, allerdings wurde mir für den SuC am Abholtag nichts berechnet. Damit habe ich effektiv mehr als 100% Ladung bekommen :mrgreen:

Au g bei mir würde die SuC Ladung am ersten Tag nicht berechnet. Also hatte ich wohl locker mehrmals volladen können (hatte ich das gewusst hätte ich sofort eine 1000km runde hingelegt) :slight_smile:

Du hattest aber noch nie einen Service, weißt aber schon das er schlecht ist …
Dass mit der Distanz Wissen alle. ist sicherlich auch nicht Optimal. Kommt aber Hoffentlich sehr selten vor und bis es Soweit ist, wird es eventuell auch besser.

Zweck des Daseins ist für manche: Motzen.