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Tesla Roadster VIN 850

TRON

Der Meister, äh, de Mestre.

@BuzzingDanZei : RWE vs DSK, jeder Mathematiker wäre jetzt entzückt über die Kürze und Eleganz dieses Beweises, quod erat demonstrandum :mrgreen:

Hi Saftwerk,

sagmal, hast du vielleicht Fotos oder nähere Infos zu dem „Interior Sound Reduction Kit Stage 2“?
Bei Tesla oder allgemein im Netz findet man leider keine Infos mehr dazu.
Wurde das von Innen einfach in die Aluwanne geklebt?
Welches Material ist es?

Ich bin gerade dabei einen Unfall Roadster wieder aufzubauen. Der Wagen ist im Moment ziemlich weit demontiert und ich möchte die gesamte Fahrgastzelle bei der Gelegenheit isolieren/dämmen.
Die GFK-Trennwand im oberen Teil hinter den Sitzen habe ich schon mit 3mm Depron (Untertapete) als Sandwich zwischen der eigentlichen Wand und einer zusätzlichen Lage Glasgewebe isoliert. Jetzt muss der Rest folgen :slight_smile:

Besten Dank schonmal

Ich glaube wir sterben beide dumm.
Da ich beim Umbau nicht dabei war gibts auch keine Fotos.
Das einzige woran ich es sofort gemerkt habe: Die Haken an den Ösen der Fußmatten sind jetzt kürzer - die Matten sieht man nicht.
Die senkrechte Wand hinter den Pedalen ist immer noch blank, ich denke da kannst Du am besten isolieren (=das kälteste Eck)
Windgeräusche und der Motor sind natürlich nicht verschwunden, aber ich hab schon bemerkt, dass es leiser wurde - wenngleich ich mehr erwartet hatte.
Weitere Infos bis auf den Preis 2k glatt incl. habe ich leider keine.

Am Besten ist das „Under Door Weather Seal“, das den ganzen Dreck und Sand aufhält.
Deswegen wird das kurze Gummistück leider bei jedem Tür „auf+zu“ den Lack aufscheuern, wenn man keine Schutzfolie dort hat.

OK, Danke für die Infos.
Genau das mit den Ösen habe ich mich auch schon gefragt, die sind ja so schon relativ kurz… bei mir auf jeden Fall.

5:20 Aufstehen
6:05 Abfahrt erstmal Richtung Münnerstadt (Es ist dunkel und scheiß Regenwetter wie Silvretta)
geschätzte km: 700, einfach

Legende:
M männlich, ich
W weiblich
E jemand der mit Energie bestens umgehen kann

W: ich warte seit einer viertel Stunde auf dich
M: ja ja, so lang sind 5 Minuten auch nicht.
Nicht gut: zwei Navis und eine weibliche Intuition an Bord
Ich muss später noch genug fahren und eigentlich will ich nur elektrisch, also soll sie fahren.
Abfahrt Richtung A3 (=gleich nach der Haustür)
Navi1: Links abbiegen auf die A3
Navi2: will über die A73 (ist auch etwas kürzer)
W: Stimme von links „So sind wir das letzte Mal aber nicht gefahren“
M: „Anscheinend ist es egal, weil beide Strecken gleich lang brauchen. Du darfst entscheiden wo du willst.“
W: „Die andere Strecke ist doch gelb“ (in Google Traffic)
M: das war gestern aber nicht um diese Zeit.
W: Dann dreh ich um…
M: denkt(so kommen wir nie an)
W: Jetzt sind wir wieder da wo wir gerade waren.
M: denkt(das hab ich gerade gedacht)
Navi2: Bitte wenden Sie jetzt
W: Warum denn schon wieder wenden?
M: weil wir 2 Navis haben. Die haben unterschiedliche Stimmen.
W: ich fahr’ jetzt A3
Navi2: will an der nächsten Ausfahrt raus
W: Da jetzt raus?
M: Nein, das war das andere Navi, das will über die A73.
Navi2: will wieder an der nächsten Ausfahrt raus
W: Da jetzt raus?
M: Nein, das war wieder das andere Navi, das will über die A73.
W: Da wird man ja verrückt.
M: Jetzt fahr’ zu, das passt schon.
… nach 20 km:
W: Hier geht’s nach Bamberg
M: Wir wollen aber nicht nach Bamberg sondern nach Münnerstadt
Navi2: Bitte in 3km die Autobahn verlassen
das andere Navi sagt nix
W: Ich fahr’ jetzt da raus
M: Na gut, egal, solange sich die Navis auch nicht einig sind, scheint’s ja noch egal zu sein.
W: „Hirschaid“ da sind wir doch das letzte Mal vorbei.
M: Ja, aber wir wollen nach Münnerstadt. Wenn wir so weiter im Zigzag fahren, dann sind wir nie um 8 da
so wurden aus geplanten 135 km 149 und wir kamen um 7:55 an
W: Da sind wir doch gar nicht so schlecht gefahren.
M: Ja, Ja! denkt(als Roadsterfahrer versuche ich kürzere Strecken zu finden, nicht längere)

E: Hallo, Grüßt Euch!
H: Wau! Sogar der Hund freut sich auch riesig - W geht immer Gassi mit der haarigen Nachbarschaft)
Nach einer kurzen Stärkung geht’s mit einem halb vollen Model S in Richtung ersten Supercharger.
In Neuberg gleich die erste Überraschung: Ein Pin am rechten Supercharger ist defekt.
Also kurz umparken auf den Nachbarplatz (alle 8 frei)
Laden mit 115 kW
So spulen wir die km runter und E will mich unbedingt Model S fahren lassen.
Na hoffentlich kann er mich nicht damit überzeugen, sonst können wie hier ja gleich wieder umkehren.
Oh weh, diese vielen Hebel am Lenkrad. Da fällt mit sofort wieder der Spruch von Talkredius ein:
„Diesen Schalthebel reiß ich nochmal in einem Wutanfall ab!“
Und so kommt es auch, dass sich Blinker, Scheibenwischer und Tempomat fröhlich abwechseln.
Langsam gewöhne ich mich an’s Model S fahren - ist schon wirklich 'ne Wucht! (aber der Roadster ist geiler)
Das Einzige was es nicht kann ist nach 184 km stehen bleiben.
E vergnügt sich köstlich mit den AMS-Kommentaren im Forum.
Auf dem 17" wird um Köln herum alles Rot (Rot ist gefährlicher Zahnbelag)
Wir nehmen lieber den Stau durch die Innenstadt als den Stillstand auf der Autobahn.
Am letzten Supercharger gibt’s dann nochmal Fahrerwechsel.
Da muss nochmal richtig voll geladen werden.
Mittlerweile ist die Ladeleistung auf 40kW abgesunken, da erklärt mir der Spezialist:
Das ist immer noch doppelt so schnell, als wenn wir am Ziel mit 22 kW laden können (was aber noch unklar ist)
Telefonisch erfahren wir dass es am Ziel nur eine Schuko zum Laden gibt (na toll)
Währen der Ladeweile probiere ich mal meine TheNewMotion Karte an den fremden Säulen aus:
Eine kleine Type2 leuchtet leider ROT und nebendran der 3-fach ComboCharger erkennt die Karten noch nicht mal.
So ein teures Monster und geht noch nicht mal (und wende mich wieder in Richtung Supercharger)
Nach langer sparsamer Fahrt durch Niederlande und Belgien legt E auf der Zielgeraden eine Vollbremsung hin.
M: Was ist denn jetzt passiert?
E: Da! Eine CEE32 am Straßenrand!
Nein, wir fahren aber weiter, weil wir eh schon 2h zu spät dran sind.
Exakt am Zielort steht ein grauer Verteilerkasten an der Straße mit herausgeführten Anschlüssen
ABER: Es ist 2x CEE64 - so ein Pech so einen Adapter haben wir nicht.

Endlich da!
Das Tesla Grinsen wird wieder breiter, nachdem ich etwas in Thunder Gray entdecke!!
Wir haben nicht viel Zeit und so wird die Vollausstattung überprüft und der Papierkram verhandelt.
Ich hab mich natürlich vorher schon über Tesla schlau gemacht, wie es dem Wagen geht:
Top, bis auf die Farbe, die halt leider nicht Very Orange ist. Ja der Roadster wird selten.
Noch eine kleine Probefahrt um dem Block, alles wunderbar bis eine Debug Fehlermeldung vom PEM-Lüfter.
Egal, der Roadster hat noch genug Garantie.
Also Handschlag drauf und abklären, wie wir wieder Heim kommen.
Mittlerweile ist es 17:00 und ich entscheide:
Der Roadster bleibt hier/wird geliefert und wir fahren mit Model S gemeinsam zurück.
So können wir wieder Fahrerwechsel machen und keiner schläft womöglich noch am Steuer ein.
Ich würde dann so um 5:00 zu Hause sein.
Um 7:00 muss ich wieder raus und noch Koffer packen für den Flug nach Zürich.
Also nur 2h Schlaf nach dieser Tour (welch ein Stress - der Onlinekauf bei Tesla war easy)
Rückfahrt: Uns fehlen 100 km Richtung Osten zum SuC Wilnsdorf.
E überlegt… , (hat alle Supercharger im Kopf) wie man am schnellsten nach Hause kommt.
Eigentlich wäre es deutlich kürzer, über Hückelhofen zu fahren, aber der Supercharger ist trotzdem schneller.
M: Schade, ich hätte da gerne jemanden besucht, der mir sehr geholfen hat.
E: zur Tesla Hotline: Wann macht denn Tilburg zu? 17:30 schaffen wir auch nicht mehr.
Also schöner Umweg über Oosterhout.
Auf dem Weg dorthin ein belgisches Model S in freier Wildbahn… schwups und weg war es.
So ein Mist. Die Autobahneinfahrt ist gesperrt, der 19" ist wieder dein Freund und Helfer.
Auf dem Rückweg wechseln wir uns wie besprochen ab und so fallen mir als Beifahrer bald die Augen zu.
Auf dem Heimweg gibt es wieder eine Routenentscheidung am 17" Schirm:
Die Wetterkarte zeigt Süddeutschland gar nicht mehr an und so fahren wir weiter über die A66.
Um wenigstens eine Stunde eher zu Hause zu sein, mache ich noch einen Termin aus:
Um 3:30 am Gramschatzer Wald holt mich meine Chauffeurin von heute Morgen, ähh Gestern ab. (Dickes Bussi!)
5:15 geschafft, ich liege endlich im Bett und E hat was gut bei mir.

[Strecke]
Abfahrt 6:05 Uhr (mit Stinker)
Drehstromkiste Frauenaurach (=Home)
Münnerstadt Umsteigen in Model S
SuC Neuberg
SuC Wilnsdorf
Köln Chaos
:arrow_right: Westerlo, Belgien 2h Aufenthalt
SuC Oosterhout, Niederlande
SuC Kamen
SuC Gramschatzer Wald (ab hier leider wieder mit Stinker)
Drehstromkiste Frauenaurach (=Home)
Ankunft 5:00 Uhr

[Summen]
in 23h sind wir 1420km (1200km elektrisch) gefahren.
incl Superstau und allen Aufenthalten
Ich muss sagen, das Model S ist das vernünftigste Auto was man sich antun kann.
Der 17" ist saupraktisch, um „on the fly“ 1200 km zu fahren, und das ohne jegliche Vorausplanung.
P.s. Mit der Bahn hätte das über 14h für die einfache Strecke gedauert.
Es gab also wirklich nichts vernünftigeres als mit Model S.

Die Story ist noch nicht zu Ende, was mach ich denn mit zwei Roadstern?
To be to be continued… (frühestens in 1-2 Wochen)

Tolle Neuigkeiten.

wir machten uns schon sorgen B & T.

To be to be continued… nicht wirklich

Also um es kurz zu sagen : Ich habe meinen geliebten Very Orange verkauft und (wegen Kundenzufriedenheit 100%) gleich wieder einen gebrauchten Thunder Gray gekauft.
Neue Roadster gibt’s ja nicht mehr.
Der Very Orange hatte einen Unfallschaden am Chassis.
Zum einen hat Tesla eine Policy, dass beschädigte Teile nicht repariert sondern nur ausgetauscht werden dürfen,
denn keiner kann/will für reparierte Roadster Teile einen Nachweis erbringen, ob sie weiterhin die geforderte Strukturfestigkeit etc. haben.
Na ja, so kann Tesla mehr Teile verkaufen, aber dadurch kann auch der Unfallwagen auch seinen Status „Unfallwagen“ wieder in „unfallfrei“ upgraden.
Aber in meinem Fall hätte wegen „Loch in der Bodenplatte“, die mit dem Chassis verklebt und vernietet ist eben das ganze Chassis getauscht werden müssen UND LEIDER wird das eben nicht mehr hergestellt.
Also was mach ich? Von einer Nicht Tesla Werkstatt reparieren lassen (mindestens 6 Wochen) und dann einen Unfallwagen haben oder verkaufen und einen anderen zulegen.
Nun oben steht ja schon, dann ich jetzt den anderen habe.
Nur Mist, dass es keinen Very Orange mehr gab - ja die Oldtimer werden rar.
(z.Z. gibts wieder mehr auf Mobile.de , vermutlich weil der P85D eine noch höhere Beschleunigung hat.)

Nun, ich fahre wieder (nur) Roadster, aber die Begleiterscheinungen auf den Nebenschauplätzen sind übel.
Angefangen hat es mit dem Gutachten, bei dem noch nicht mal das Unfalldatum oder das Nummernschild stimmte.
So hatte ich ja das OVMS im Auto und es meldete seit dem Unfall den Error #53 GPS: No data fault.
Der Gutachter hatte die Elektrik anscheinend nicht nicht mal untersucht.
Und die Fahrzeugausstattung war auch nicht komplett.
Der Gutachter war nie zu erreichen und spielte „Toter Mann“, aber mein Versichererungsagent hatte es geschafft, dass ein neues Gutachten angefertigt werden sollte.
Inzwischen wurde der Very Orange verkauft, da der automatisch ermittelte Restwert an der Restwertbörse maximal 14 Tage gültig ist.
Als der Händler den Wagen in der Münchner Nobelwerkstatt (nicht bei Tesla) abholen will gibt’s schon wieder Ärger: Es fehlt die Schnauze und andere Kleinteile.
Also gabs eine keine Telefonkonferenz zwischen Meiner Mutter (M) in der Nürnberger Werkstatt und der Münchner Werkstatt, wo das Gutachten gemacht wurde.
M : Wo sind denn die fehlenden Teile?
eine Sekretärin in bayerischen Dialekt „Wohear solln i des wissn, da muas i den schef fragn. Der hat aber koa Zeit, da müssns warten“.
M: OK, wir warten (… 15 Minuten lang … live! )
Da konnte man in der Zwischenzeit allerlei mithören:
Ruf aus der Werkstatt „Wo isn der Autoschlüssel?“
Sekretärin: „Des woas i net, den hab i scho überall gsucht. Sogar im Mülleimer hab i gsucht…“
hirnklatsch
Endlich kommt die Info vom Chef:
Sekretärin: Die Front von meinem Roadster ist nicht mehr da - die hamm ma weg geschmissen.
M : Wieso schmeißen Sie unser Eigentum weg?
Sek : Des war doch Schrott
M : Das ganze Auto war Schrott - habt des vielleicht auch weg gschmissn ?
Sek : Jetzt redn’s mi net so schwach o!
M : Bei Ihnen herrscht ja schöne Ordnung, dass Sie sogar Ihre Autoschlüssel im Mülleimer aufbewahren.
Sek : (betont hochdeutsch) „Ich beende jetzt das Gespräch“ - und legt auf.
Der Nürnberger Händler, der das alles mitbekommen hat meinte nur „Na fein, das sind ja Zustände dort. Wollen Sie (M) nicht bei mir als Sekretärin anfangen?“
M: Leider nein ich bin schon in Rente.
Es mussten also Teile anderweitig besorgt werden, was er auch über die nächsten Wochen getan hat.
Der sagte, dass der Schaden bei weitem nicht so schlimm ist wie seine anderen gesammelten „Ersatzteile“ und er kann schon wieder mit rotem Nummernschild fahren.
(wenn ihn jemand will: Er war vorher Top in Schuss und machte keine Zicken oder Fehlermeldungen Thumb Up mit Akku 295km IR)

Jetzt muss ich noch auf die Zahlung Versicherung warten.
Ja ich habe zu viel Geduld - manche sagen nach spätestens ein Monat hatte ich einen Anwalt nehmen sollen, aber da war ja noch nicht mal das zweite Gutachten da.
Also das neue Gutachten dauert und dauert und der Gutachter ist immer noch tot.
In meiner Langeweile lese ich das kleingedruckte der Versicherung durch, ob die denn das dürfen und dann finde ich das:
Bei Premium-Versicherung (ok, die hab ich) gilt eine 24 Monats-Neupreisentschädigung bei diesen und jenen Einschränkungen.
Alles ok und es sind sicher erst 23 Monate, also gleich mal der Versicherung eine Mail senden und fragen ob das so ist.
Und ? Hab ich schon gesagt, dass sich die Versicherung auch nicht meldet ? Ich bekomme nur automatische Mails „Leider besteht derzeit ein außergewöhnlich hohes Arbeitsaufkommen, so dass sich die Bearbeitung Ihrer E-Mail voraussichtlich verzögern wird.“
Irgendwann kam dann mal ein Brief der Versicherung und mein Kontostand erhöht sich.
Wie kommen den die auf diesen Betrag?
Ein erhöhter Restwert wurde abgezogen obwohl da Auto längst verkauft wurde.
-> War es denn meine Schuld, dass der Gutachter nicht genau arbeiten kann?
Es wurde nicht Brutto sondern nur Netto erstattet.
-> die haben inzwischen doch schon 2x telefonisch nachgefragt ob ich Privat oder geschäftlich fahre.
Und der Hammer die Neupreisentschädigung fehlt auch.
-> Zitat: "Ja, das unser Mitarbeiter anscheinend ‚vergessen‘. "
Und wieder geht Zeit ins Land mit weiteren Fristen, die ohne Echo verhallen…
Die nächste Stufe Anwalt und neuer Frist ist auch schon vergangen.
Mal sehen wie es jetzt weitergeht.

Ja, ich bin geduldig (das kommt vom eAutofahren) :confused:

:cry:

Hallo Saftwerk,

vielen Dank für den detaillierten Bericht mit leider bitterem und traurigem Beigeschmack. :frowning:
Vor einigen Tagen bin ich den Schilderungen zufolge wahrscheinlich über Ihr gutes Stück gestolpert.
Da ich finanziell noch nicht so gut aufgestellt bin, aber an meinem Ziel zu einem gebrauchten Roadster hart arbeite,
hatte ich mir schon ernsthaft überlegt den Very Orange wieder zum Leben zu erwecken bzw.mal anzusehen um mir auf diese Weise meinen Roadster Traum zu erfüllen.
Eventuell weiß ich jetzt etwas über die Vorgeschichte und bin nun wieder ans grübeln geraten…
Können Sie oder ein erfahrener Tesla Pioneer mir eventuell sagen, ob Tesla einem bei alternativen Reparaturmethoden “Steine“ in den Weg wirft bzw. es Konflikte mit der „Policy“ geben könnte?

Wahrscheinlich ist die Unterboden Issue in diesem Fall das größte Hindernis…
Über Ihre Meinung bzw. Ratschläge würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank und Grüße

Also Tesla sagt, wenn eine Nicht-Tesla Werkstatt Hand anlegt, dann ist jede Garantie vorbei. Das Fahrzeug wird dann aus der Datenbank gelöscht. Man bekommt aber weiterhin Service und Wartung, aber eben nicht mehr kostenlos oder kulant, wie man es oft von Tesla kennt.
Die Tesla Policy habe ich oben ja schon beschrieben.

Für solche Reparaturen und Rahmenvermessungen hat sich der Nürnberger spezialisiert. Und weil er auch weiß, dass Roadster nicht mehr gebaut werden, sammelt er Ersatzteile.
Das Loch ist an einer absolut unkritischen Stelle - unter der Fußmatte ist eben nur noch das Bodenblech.
Bevor ich mich zum Verkauf entschieden hatte (die Reparatur hätte echt zu lange gedauert und Mietwagen und etc…), hab ich mich natürlich ausführlich erkundigt. Der Nürnberger und auch Tesla haben beide gesagt, wenn das professionell gemacht wird und nicht nach „Bastelei“ aussieht, dann hat der Tüv absolut nichts dagegen. Der Schaden an der Front ist unkritisch sagt der Nürnberger (er hat schon schlimmere behandelt) Letztlich ist es halt ne Menge Karbon das man teuer mit Karbon oder billiger auch spachteln kann. Es wird halt dann nicht so makellos aussehen - deshalb repariert Tesla nicht und tauscht nur aus.
Wenn man nur den Tausch eines original Roadster Chassis rechnet, dann ist man mit über 52000€ dabei. Das sind die 190€ Stundenlöhne der Münchner Werkstatt mit den italienischen Autos dabei. (aber sie sind Tesla zertifiziert.)

Der letzte Grund warum ich ihn weggegeben habe war, dass für Ende 2014 ein Upgrade für den Roadster angekündigt ist, was ich aber evtl. haben will. (noch weiß keiner etwas genaues darüber).
Daher war meine Sorge, dass mir Tesla das Upgrade vielleicht nicht anbieten wird, weil sie ja dann wieder Garantie geben müssen.

Ich durfte in der Zwischenzeit einen richtig „alten“ fahren und da lernte ich schnell wie „neu“ dass meiner noch war. Also hab ich im Internet gesucht und mich auf die neuesten Erstzulassungen beschränkt. Zwei ebenso top ausgestattete Roadster (wie meinen) habe ich dann gefunden - nur die Farbe leuchtete halt nicht in der Sonne. Der eine war gleich nach einer Woche wieder von mobile.de verschwunden und so habe ich sofort den anderen einkassiert.
Wie den Very Orange, hab ich den Thunder Gray heute wieder zum Lackversiegeln gegeben und musste feststellen, dass (nur) die Haube schon mal Lack-technisch bearbeitet wurde, was mir der belgische Verkäufer verschwiegen hat aber da muss man schon genau schauen und an den Kannten fühlen.

Ich hab noch was im Ohr, das an dem Satz etwas nicht stimmen soll:
Mit Belgiern kann man immer gute Geschäfte machen.“ - entweder war es kein Belgier oder kein …

Das gleiche Chassis welches im TR verbaut ist, ist auch im Opel Speedster oder im Lotus Europa verbaut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lotus in Hertel keine solchen Neuteile mehr hat. Beziehungsweise die Front wird in allen auch aktuellen Lotussen verbaut.
Ich würde mal über ein Lotus Händler, gibt es um Münche, fragen…

Ich bleibe aber dabei: für 52T€ würde ich das Loch nicht zumachen wollen lassen, dann schon lieber flicken lassen und mit Status „Unfallwagen“ weiterfahren, da es für das Geld ja auch „unfallfreie“ gibt.

Was hat denn das Bodenblech vom Very Orange eigentlich so zugerichtet?

BTW die Lotus Chassis sind kürzer, wenn ich mich richtig erinnere.

Vielen Dank nochmals für die detaillierte Darlegung der verschiedenen Aspekte.

Über das Thema Garantieansprüche und Ersatzteilbeschaffung habe ich auch schon nachgedacht.
Meine Befürchtungen scheinen sich leider zu bestätigen und bei einem Kaufpreis von knapp 38.000 ist
man wohl letztendlich mit einem nicht beschädigtem Roadster zu einem höheren Preis besser bedient.

Beim Roadster Cassis gibt es schon gravierende Abweichungen wg. z.B.

Leergewicht Lotus Elise ca. 900 kg
Leergewicht Tesla Roadster ca. 1300 kg

Alleine die ca. 500 kg Batterie hinter den Sitzen macht die Änderungen erforderlich.

Heute hat es mich schon wieder erwischt:
Ich fahre normal durch die Ortschaft Heroldsberg und dann kommt bei Sturm der Lampenschirm einer Straßenlaterne von hinten in mein Sichtfeld und knallt auf Kotflügel und Xenon.
:open_mouth: :neutral_face: :angry: :astonished: :frowning:

Der Roadster hat sich zum Glück ist nichts gebrochen, sondern nur Schürfwunden.

Mein Beileid!

Ich hoffe, die Stadt reguliert das schnell mit dir.

Kaboom hats gemacht und dann ist er nur noch am Standsteifen ausgerollt. Keine Überhitzung, ca 100km/h Autobahn, 35°C Außentemp, Akku noch halbvoll.
Also alles in blauen Bereich.
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Und zur Urlaubszeit ist kein Loaner mehr da.
Hoffentlich kommt das Ersatz PEM schnell.