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Tesla Roadster Unfallwagen

Wir haben beide Autos zerlegt und mehrfach wieder zusamengebaut.
Das Hauptproblem war die crashbox,die kann man nicht neu kaufen.
Ebenfallst war es schwer einen geeigneten Alukleber aufzutreiben.
Mit einen Blog ist schwer, bin nicht so stark vertreten im Netz ,wer möchte kann zig fotos auf email bekommen.
Hier ein Bild von der Crashbox.


Jetzt drehen sich meine Gedanken um den zweiten Tesla und seine neue Batterie.
wie Eberhard schon sagte soll die neue Batterie an die 1000 km Reichweite haben.
Der Tesla ist am besten geeignet für die 1000 km Batterie.
Ebenfalls will ich auch einen zusätzlichen Lader von Brusa einbauen.
Aber dafür mach ich wohl einen neuen Thread auf.
Bin für eure fachmännische Unterstützung sehr dankbar.

Zuerst noch Glückwunsch und Anerkennung für diese „Pionierarbeit“.
Faserverbund:
Wenn Du Probleme mit einzelnen Bauteilen hast kann ich Dir vielleicht helfen - Reparieren etc. - wenn noch möglich.
EG
Martin

Hallo,

welche Batterie / Zellen wollt ihr dafür verwenden?

Ich komme rechnerisch nur auf ca. 40% Mehrleistung wenn anstatt 2.400 mAh Zellen 3.400 mAh Zellen verbaut werden => 560 km Reichweite.

Viele Grüße

Bernd

hallo

Endlich bin ich tesla roadster gefahren.Was soll man sagen einfach geil.
Hab mal den Opel speedster gehabt aber tesla ist so viel besser.Unser Dorf hier ist auch
voll begeistert muß die ganze Zeit laden und alle probefahren.Hab noch probs mit ABS und
Bremsenergie-Rückgewinung das muß wohl Tesla machen.
@Bernd Zum Akku-projekt: Durch die hohe Kapazität hoffe ich das die Belastung der einzelnen Zellen
kleiner ist, und ich dadurch den Kühl-Heizkreislauf vereinfachen und verkleinern kann.Dadurch
hab ich mehr Platz und spare viel Gewicht so das ich dann 8900 Zellen reinkrig. Sollen
natürlich die panas mit 3400mAh sein.Falls ich was falsch durchdacht hab bitte um Aufklärung.
Ich dachte die Zellen im Roadster hätten 2250 mAh oder ?

hier aktuelle Bilder



Eine banale Rechnung:
55000 Wh : 6831 Zellen = 8,05 Wh
8,05 Wh : 3,6 Volt = ~2,24 Ah

Wenns auch nicht der genaueste Weg ist. Er tendiert zu 2250 mAh.

umgekehrt:
3,4 Ah x 3,6 Volt = 12,24 Wh
12,24 Wh x 6831 = 83611 Wh

Damit hättest du schon fast einen Model S Akku :wink:

Zum Rest:
Alleine durch das austauschen der Zellen gegen welche mit höherer Kapazität senkt sich die Belastung (C-Rate) der einzelnen Zelle nicht. Da aber eine Zelle mit höherer Kapazität i.d.R. einen geringeren Innenwiderstand hat, sind die Verluste bei gleicher C-Rate niedriger. Das führt zu einer höheren entnehmbaren Energiemenge und zu einer geringeren Erwärmung.
Vorsicht ist aber beim Laden geboten. Wenn man Interesse daran hat, die jetzt größere Kapazität wieder in der gleichen Zeit zu laden, muss ein höherer Strom fließen, welcher wieder zu der gleichen (oder eher höheren) Erwärmung wie vorher führt. Eine Abspeckung des Kühlkreises kann hier also gefährlich werden.
Wichtig ist auch nicht nur die Leistung der Kühlung, sondern die Gleichmäßigkeit über alle Akkus. Denn wenn es beim Laden oder Entladen zu größeren Temperaturunterschieden in dem Akkupack kommt, driften die Zellen auseinander und der Balancer kriegt viel (evtl. zuviel) zu tun.

die Ladeleistung des Roadster ist auf 70A bei 240V ausgelegt. Höhere Ladeleistung wäre möglich, ist aber mehr ein Problem der Kühlung des PEM.
Die Kühlung der Zellen hängt von der Temperaturtoleranz der neuen Zellen ab. Wenn diese nur 10’ höher liegt als bei den jetzigen, könnte man auf die ganze aktive Kühlung verzichten und passive umsteigen. Temperaturspitzen könnte man über PCM abfangen.
Ansonsten hilft nur drastische Einschränkung der Leistung.
Neue Akkus haben ca. 160Ah das sind etwa 2300mAh.
bei 8910 zellen a 3400mA ergeben sich über 300Ah. Das ergibt eine ansehnliche Leistungsreserve.

lg

Eberhard

akira, würdest Du nach den Erfahrungen mit dem schwarzen Roadster sagen, dass man einen Roadster-Unfallwagen, bei dem zumindest der Akku noch funktioniert, mit vertretbarem Aufwand reparieren kann? Oder ist das nur bei hoher Eigenleistung wirtschaftlich sinnvoll?

Ich denke, vor einem Unfall hat fast jeder Roadster-Fahrer Angst, da man einen Neuwagen als Ersatz nicht mehr kaufen kann. D.h. wenn ein Roadster nach einem größeren Unfall fast immer ein wirtschaftlicher Totalschaden wäre, bleibt nur noch der Gebrauchtwagenmarkt und die Roadster-Population schrumpft allmählich.

Grüße
Thorsten

Im Ganzen war die Reparatur nicht so teuer. Bei Rahmenschaden kann man neue Alu Profile nehmen die rankleben und zusätzlich anschweißen.
Gfk Teile kann man mit Harz und den Fasermattem reparieren.Airbags,Frontscheibe und viele andere Teile passen auch vom Lotus oder Opel.
Manche Teile sind bei Tesla auch sau teuer aber die liefern schnell und haben die auch auf Lager.
Auf Ebaymotors gibts oft unfallteslas letztens sogar für 19000 Dollar. Solange Motor Batterie und pem in Ordnung sind kann man bedenkenlos alles kaufen.
Nur keinen kaufen der einen Übeschlag hatte aber solche sind wohl selten.Allgemain ist der tesla ja wie ein gokart aufgebaut deswegen leicht zu reparieren.
Es hat so lange bei mir gedauert weil halt das erste mal,beim zweiten wird es besser und schneller laufen.
Falls jeman mal einen Reparieren will ich kann gerne helfen.
Zum neuen Akku: ich denke die Akkuzellen die wir im Tesla haben sind von Panasonic vor mehr als 10 Jahren auf den Markt gekommen.Damals in der Entwicklung des Teslas war es halt das beste was es gab.
Die heutigen Zellen von Pana sind doch viel besser in allen Belangen. Haben mehr mAh und verkraften doch alles Besser ,lassen sich mit höheren Strom Entladen und erhitzen sich auch nicht so schnell.
Ich denke das sie auch Zyklenfester sind.Und mit meinen geplanten Akku sind dann Laufleistungen von 800000 möglich bevor die ersten Kapazitätverluste eintretten. Man kann sogar sagen es ist dann
möglich 1 Million km mit einen Akku zu schaffen.
Ich gehe mal eben den Tesla putzen hat noch zu viel Staub aus der Werkstadt

Aber der Kühlkreislauf heizt ja bei Bedarf auch. Und das ist doch gerade das interessante, dass das Akkupaket bei jeder Umgebungstemperatur in einem optimalen Bereich gehalten wird. Rein passiv wäre das dann ja nicht mehr möglich.
Also auch wenn neue Zellen 10°C mehr aushalten, ist die Lebensdauer bei 10°C weniger doch immer noch höher und das würde ich bei so einem schicken Umbau ungern vermissen wollen.

moin

Hab jetzt 2 Tage den Tesla ausgiebig getestet.Da ich erst heute Klimagas auffühlen werde kann der
Wagen nur den Akku heizen aber nicht kühlen.Wir haben hier so um die 20 Grad und der Akku ist nie richtig warm geworden
obwohl ich wirklich nicht zimperlich mit den wagen umgegangen bin.
Da war der Motor und das PEM schon wesentlich wärmer.Hab mehr das Gefühl das die Heizung der Akkus viel
wichtiger als die Kühlung ist.
Was mir Probleme bereitet ist das Laden kann zu Zeit nur mit 10 Amps laden.Hab 2 von den Mobile
Connectors. An den waren Schweizer Stecker dran.Hab eins auf Schuko umgebaut und bin damit am laden.
Ich kann da auch einen roten CEE Stecker ranmachen ,wird er dann mehr Strom ziehen? Im touchscreen
lassen sich die 10 Amps nicht ändern.Wie mach ich das am besten damit der Tesla schneller lädt?

Vielleicht ist das auf 10A abgeregelt, weil die Klimaanlage auf Störung ist.
Mit dem Kabel ist maximal 13A möglich - egal welcher Stecker.
Mehr Strom gibts nur mit einem anderen Kabel „UMC“ (32A) oder der Wandstation HPC (70A)

Damit der Roadster die höheren Strome akzeptiert, braucht er ein rechteck Steuersignal, das die oben genannten Kabel erzeugen.
(Nicht dass das wieder ein neuer Lade-Thread wird)

  • Manche haben sich so eine Elektronik schon selber gebastelt.
  • angeblich kann man den Tesla Stecker nicht wieder zusammenbauen
  • Kabel niemals löten! Nur Quetschen ist wegen Brandgefahr erlaubt.
  • Wenn man eh schon alles umgebaut hat: vielleicht auch noch den Roadster auf Type2 Anschluss umrüsten…

Nein, die Spare-adapterladekabel sind für die Schweiz auf 10A limitiert. Erst das UMC liefert bis zu 50A (Europe 32A).

lg

Eberhard

Da möchte ich Dir widersprechen, die aktive Kühlung des Akkus (+ BMS + Überwachung) ist das aller wichtigste, sowohl aus Gründen der Sicherheit als auch aus Gründen der Lebensdauer, darauf würde ich unter keinen Umständen verzichten, niemals. insbesondere in Hinblick auf Dein Selbstbauprojekt.

Ein „kühler“ Akku hat eine hohe Wärmekapazität, bis der sich erwärmt, dauert aber dann kann die Wärme bei fehlender Kühlung nicht mehr abgeführt werden und es besteht die Gefahr das der Akku abraucht, das BMS von Tesla wird das verhindern, aber der Lebensdauer tut das nicht gut.

Je leerer die Batterie wird, desto niedriger die Zellenspannung => bei gleicher Leistungsabgabe steigt der Strom an => die Erwärmung des Akkus steigt quadratisch zum Strom

Im Winter bewirkt eine Temperatur bis -20C° nur, dass Du nicht rekuperieren kannst und dass die max. Leistungsentnahme geringer ist, bei -10C° z.B. nur max 100 kW statt 200 kW.
Das ist alles.

Schön wieder zu Hause zu sein nach den 2 Wochen Schrauberei.

Tesla beim Transport

Hier ein Post aus dem TM-Forum:

4. How do Tesla’s 18650 lithium ion cells differ from the off-the-shelf versions?

Das nur so als Überlegung, wenn man eigene Akkus verbauen möchte… :bulb:

Dieser Satz „Der Tesla fährt mit Laptop-Akkus“ fällt auch an jeder Ecke und ist letztenendes leicht falsch zu verstehen, bzw. schon falsch formuliert.
Nur weil die 18650-Bauform da auch verwendet wird, muss da noch lange nichts gleich sein. Ein Ü-Ei sieht ja auch immer gleich aus, hat aber die unterschiedlichsten Inhalte…mal so als schlechter Vergleich :slight_smile:

Letztenendes muss man da ein wenig rechnen und sollte schon mal was von Balancer-Technik und C-Raten gehört haben. So fit ist aber bestimmt jeder, der dazu in der Lage ist, an so einem Auto derartig umfangreiche Arbeiten auszuführen.

Beispiel:
Wenn der Motor max 215 kW abgibt und man für alles mal 90% Wirkungsgrad annimmt, wird der Akku mit max. grob 240 kW belastet.
Bei einer Kapazität von 55 kWh sind das etwa 4,4 C.

Beim Notebook viel einfacher errechnet: Wenn der Akku minimal 2 Std. hält, werden die Zellen mit 0,5 C belastet.

Für Zellen des Notebook-Akkus könnte und wird der Hersteller sicherlich keine mit 4,5 C Belastbarkeit verwenden, wozu auch? Setzt man diese schwächeren jetzt in den Tesla, gibts natürlich ein Problem.

aber nur sehr kurz zeitig länger als ne bescheunigungsorie liegen so viele kW nicht an auser villeicht den Großglockner mit 200 sachen hochfahrn dan kans mal minuten lang > 125 kW sein ^,^

wenn man mit 4,5 C laden könnte währe es auch prima (träum)

Mfg ManuaX

Ein Bekannter von mir fährt ein Elektro Rennboot-ein Modellboot natürlich. Das wird mit 4-5 C geladen. Geht also. Allerdings dürften die nicht so lange halten, wie wir uns das in den Autos vorstellen.