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Tesla Powerwall - welche PV passt dazu?

Hallo Powerwall-User,

ich hab‘ noch keine, erstmal nur das passende E-Auto und eine Wallbox.
Das Mod3 soll künftig nur mit PV geladen werden.
Dazu möchte ich sobald die Tesla PW3 verfügbar ist diese dann als Stromspeicher einbinden, keine Notstromfunktion notwendig, eigentlich will ich auch keine Verbindung zum Hausnetz, das würde in meinem Fall nur Probleme machen - geht sowas überhaupt?

4-6 KW Peak passen gut auf‘s Carportdach, würde gerne heuer noch die Investition der Solar-Panels tätigen - worauf muss ich da achten (in Bezug auf POwerWall Vers3) ?

Danke für Unterstützung

Willst du den Speicher NUR zum laden des Autos nutzen? Habe ich das richtig verstanden?

Ja, hast Du. Im Wohnhaus selbst gibt ein Stromspeicher in meinem Fall keinen Sinn, würde auch keine Genehmigung bekommen.

Weiß schon, diese 13,x kWh sind ein Klacks gegenüber den 77 kwh des Tesla - aber vielleicht werden es ja auch zwei :grinning_face_with_smiling_eyes:

Ich bin ein großer Fan der Powerwall, aber was du vor hast, ist wirtschaftlich absolut unsinnig.

Du investierst 20.000€ plus x für 2 PWs. Überlege, wie oft du davon laden könntest.

Dem entgegenzurechnen wäre dein Ertrag. Bei 4-5 kWp bekommst du die 2PWs nur an ganz, ganz wenigen Tagen unter optimalen Bedingungen voll.
Ich habe 7,5kWp auf dem Dach und bekomme momentan 1 PW gerade so voll.
Im Winter schaffst du bei 5kWp bei voller Sonne vielleicht 8 - 10 kWh.
Dazu kommen noch die Verluste beim Laden des Teslas aus der PW…

Daher kann ich dir von deinem Vorhaben nur abraten.

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Dem kann ich nur zustimmen. Dann lieber die €20.000 in 20kWp auf dem Dach investieren, das bringt sogar noch Rendite.

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Ab dem Punkt war ich auch und habe das Projekt abgebrochen. Bevor sich das rechnet, bin ich mutmaßlich verstorben.

Kannst Du eine kurze Übersicht über die Situation geben, z. B. Module auf dem Haus montierbar ja nein, Eigentümer, Einfamilienhaus oder mehrere Parteien usw.
Koppeln ist technisch gar nicht so schwierig, da ein Speicher die Leistung am Zähler versucht auf 0 zu regeln, und dazu ist egal, wo er steht. Dann kann ich vielleicht mehr sagen

Bei uns 7 Jahre dank Elektroauto.

Powerwall ist teurer, ineffizienter und schmutziger als PV direkt und Rest aus dem Netz.

Die Illusion „Sonnenstrom in der Nacht“ ist Stand heute nonsense.

Dach voll machen, Akku weglassen.

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Ja, sehe ich auch so. Deshalb hatte ich was mit Stromspeicher mit Salzwasserlösung. LG

Hatte ich auch angeschaut. Genügend Kapazität, zuwenig Leistung.

Danke schon mal für die Antworten - aber ich seh‘ schon, es braucht ein paar mehr Infos.
Das Objekt ist ein 1-2 Familienhaus aus den 70gern, hab‘s vor Jahren erworben, aufwändig renoviert und vermiete die Apps als FeWo.

Tatsächlich habe ich gar keinen öffentl. Stromzähler, es gibt eine Leitung zu einem Gewerbetrieb auf einem anderen Grundstück. Von da beziehe ich meine Energie. Von daher beziehe ich meine kWh.

Einerseits profitiere ich von den sehr günstigen Tarifen (gibt auch NT), andererseits darf ich keinen PV-Strom „über die Straße“ einspeisen.

Es kommt für mich also nur sowas wie eine Insellösung in Frage. Rentabilität ist von eher untergeordnetem Interesse. Nicht nur ich sondern auch Interessierte Gäste sollen ihr E-Auto mit Nur-PV Strom nachladen können. Ich seh‘ hier Nachholbedarf . . .

Bei den möglichen Modulen habe ich mich völlig vertan: auf den Carport (Südseite) passen 2x12(13?) - auf das Hausdach (Ost/West) nochmal mind. das Gleiche.

Daher meine Frage: ist für diese Konstellation eine PowerWall geeignet?
Welche Solarmodule passen, bzw gibt es Einschränkungen?

Besten Dank für Unterstützung meines Vorhabens :pray:

Habe eine Teil-Insel mit knapp 18kW PV, keine Einspeisung.
PV Speicher mit 72kWh
Technisch geht das, die EAutos bekommen den Überschuß und laden aus der PV. Sofern etwas übrig bleibt. Über 50% des gesamten Strombedarfes kommen aus der PV, die Autos bekommen weniger, denn nur in den Sommermonaten bleibt genug über.
Aus dem PV Speicher lade ich nicht, das macht keinen Sinn, der ist ein Puffer tagsüber. Haus/WP/Büro bekommen zuerst den Strom.

Mit einer kleinen 6kW PV bleibt nur wenig über, eine einzelne Tesla PW als Speicher ist unpassend. Insgesamt technisch der falsche Ansatz nur zum Laden eines Autos.

Bau den Speicher selber, dann ist es technisch flexibler und günstiger. Ich habe 160€/kWh bezahlt (Eigenbau mit allen Teilen).
Eine fertige Kauflösung kostet ein Vielfaches und kann technisch weniger.

@Cosmo

Danke, genau der Hinweis, den ich suchte - technisch traue ich mir das zu. Werde also die 32 Solarmodule wieder zurück beordern und solange das Wetter hält noch heuer anfangen - Super :+1:

Ich habe 2x12 Module mit 9.48kWp (Maxeon) wegen Schattenverhalten. Welche Neigung hat das Carport, und wie sieht es mit Schatten aus? Vorteilhaft ist eine bestimmte Mindestneigung, sonst verschmutzen die Module. Maxeon hat jetzt auch Module mit integriertem Wechselrichter, die lassen sich besonders leicht erweitern.
Die Leitung über die Straße, denke ich, wird PV nicht vergüten können, aber Überschuss vielleicht kostenfrei aufnehmen, oder darf man dann gar nicht mehr daran anschließen? In ersterem Fall würde ich die LEM-Wandler in diese Leitung einbauen. Eine Batterie würde dann die Leistung an dieser Leitung versuchen auf Null zu regeln, Strom von dort holen wenn sie leer ist und Einspeisung zulassen wenn sie voll ist.
Ich habe eine 10kWh-Batterie. Sie reicht gut für meinen Tesla. Warum? Weil ich auch einphasig lade. Dann regelt die Batterie nur das Wetter aus, und der Tesla, der meistens eh nur dasteht, lädt im Mittel ungefähr das, was die PV liefert. Ladestrom und Dauer schätze ich von Hand. Damit erreiche ich PV-Nutzungswerte, die kein komerziell erhältliches Produkt bisher erreicht. Unzufrieden bin ich mit den Wallboxen und den Anbindungsmöglichkeiten ans Auto. Es gibt viele Probleme bei der automatischen Steuerung der Ladeleistung. Am besten geht es vielleicht mit der OpenWB. Unbedingt das Modul zum Einphasig laden mit dazunehmen, sonst sind die Ladeleistungen oft zu groß für die PV. Oder ganz billig mit Schütz, Zeitschaltuhr und der billigsten Wallbox.
Klar, wenn man mit dem Akku klotzt und 50kWh oder mehr installiert, hat man die Probleme nicht, aber das ist auch eine Preisfrage.
Es gibt wahrscheinlich noch rechtliche Probleme. Nach heutigen Gesetzen darf ich mit meiner PV nicht mal eben das Auto meines Nachbarn oder einen Mietwagen laden. Ausschließlich Eigennutzung ist mir erlaubt. Andernfalls muss ich ein Energieversorger werden, nicht nur ein Gewerbe. Aber das wird sich hoffentlich bald ändern

bevor hier wieder nur „mach das bloß nicht“ kommt versuche ich es mal deine eigentlichen Fragen zu beantworten :slight_smile:

  1. Der Powerwall ist vollkommen egal welche Module du hast.

  2. Der Powerwall ist vollkommen egal welchen Wechselrichter du hast.

  3. Der Powerwall ist vollkommen egal ob der Strom aus West Ost Süd oder Nord kommt.

  4. Die Powerwall ist „eigentlich“ keine reine Insellösung. Wird von Tesla auch so kommuniziert. Du kannst sie aber an’s Netz normal anschliessen und eine 0 Einspeisung eingeben. Zumindest gibt es dafür einen Menüpunkt.

  5. EINE Powerwall bedient EINE Phase. Damit kannst du also auch maximal mit 4,6 kW auf EINER Phase laden. Ein dreiphasiges laden mit drei Powerwalls im Inselbetrieb ist experimentell, da drei Powerwalls zwar auf drei Phasen je bis zu 4,6 kW abgeben, aber kein Drehstrom erzeugen. Zumindest ist das mein Wissensstand. Es wäre ein interessantes Experiment ob man zB eine Wallbox dazu bringen kann dreiphasig zu laden auch ohne 120° Versatz.

  6. Mathekurzversion : eine Powerwall inkl Einbau kostet grob 10k. Damit stehen dir um die 13 kWh zur Verfügung. Gehen wir von einem Strompreis von 30c/kWh aus. Du müsstest diese Powerall also nach meiner Rechnung knapp 2470 mal vollständig laden und entladen um den Anschaffungspreis gleich mit gekauftem Strom zu setzen. Bei einem angenommenen Zyklus pro Tag sind das … 6,8 Jahre. Ich will hier nicht für oder wider argumentieren.

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An Cosmo
das mit dem Speicher selber bauen hätte ich mir auch überlegen sollen. Ich habe gekauft und jetzt ein Teil, das zu viel selber denkt, Internet braucht und ständigen Servicekontakt, weil immer wieder mal aus unerfindlichen Gründen was anderes gemacht wird als Laden. Es ist nicht Tesla, würde vielleicht besser funktionieren. Aber was man selbst gemacht hat, kann man auch selbst pflegen. Bei Insellösungen unbedingt drauf achten, dass die Regelung gut genug ist, dass sie ein starres Netz abbilden kann. E-Autos mögen weder Überspannung noch ein weiches Netz und sind da schnell beleidigt. Mit Anschluss, der dann die Führung übernimmt, geht es immer, auch wenn die Batterie die Leistung auf 0 regelt.

Nur zur Klarheit. 3xeinphasig = dreiphasig, wenn man Sternschaltung macht. Geht durchaus.

Einen Speicher selber zu bauen, oder die PV, ist nicht etwas für jeden, klar. Nur habe ich mich dazu entschlossen da es mir Spaß macht mich in solche Dinge einzuarbeiten und es mir gegen den Strich geht fertige überteuerte Dinge zu kaufen die technisch beschnitten sind. 2014 gab es auch noch keine Angebote.
Mein Risiko: Lehrgeld
Technisch ist alles möglich, angeboten werden leider nur wenige Produkte die Einschränkungen haben.

20kW 3 phasig habe ich hier von denen ich nur 13kW max nutze, meist weniger. Größer oder kleiner ist kein Problem.

Es gibt keine separate Regelung in meiner Insel für das eigene Netz. Die WR liefern echten Sinus und sind stabil, es läuft seit 2014. Alle Geräte laufen, Server, Wärmepumpe, Herd und EAutos. Es gibt absolut keinerlei Probleme mit der Spannung/Frequenz im Inselnetz. Ein stabiles Inselnetz ist standard mittlerweile.

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Aber nicht als Insel, nur geführt.

Meine vorige Antwort waren auf bergler82 bzw. Ergänzung zu meiner Aussage mit Drehstrom und 3Powerwalls.
An Cosmo. Du machst mich echt neugierig. Was genau hast Du genommen? Und hast Du Deine Steuerung lokal bei Dir oder brauchst Du doch irgendwo das Internet und einen Anbieter, der das mit hoffentlich lebenslangen Service unterstützt? Und am Ende meldest Du es einfach an, dann kommt jemand und nimmt es ab?