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Tesla Navigation vs Google Maps

Hallo zusammen,

bin neu in der Community und dies wird mein erster Beitrag :slight_smile:

bin am überlegen mir einen M3 LR 2021 zu kaufen. habe bisher immer über Carplay mit Google Maps navigiert.

Meine Frage nun, wie sind eure Erfahrungen mit einem ähnlichen Umstieg bzw. generell mit der Tesla Navigation im Vergleich zu z.B. Google Maps.

Danke!

Tesla nutzt Google Maps

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super, danke :+1:t2:

Das ist nicht korrekt… Tesla nutzt nur das Satellitenoverlay von Google Maps. Das routing und alles andere sind irgendwelche anderen Sachen…

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Die Darstellung ist Google Maps, inkl. Stau. Routing läuft per Valhalla (Open Source Library).
Das funktioniert ehrlicherweise mal mehr mal weniger gut. Genau wie Apple Maps kann es durchaus ordentliche Schluckaufs geben, mit unsinnigen Routen. Meistens funktioniert es aber gut.

Aber es ist KEINE Google Maps Navigation und auch nicht auf demselben Level.

Zwischenziele sind auch noch nicht da, sollen aber kommen.

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Die Routenberechnung ist meiner Erfahrung nach etwas (aber nicht viel) schlechter als Google Maps.
Die Kartenbasis ist mal so mal so. Tesla verwendet wohl vorwiegend OSM, das ist in manchen Gegenden besser und in manchen schlechter als Google Maps, in Summe ähnlich. Tendenz: OSM entwickelt sich besser als Google, das könnte langfristig ein Vorteil werden.

Die Routenführung finde ich besser als bei Google Maps, das ist IMHO bei Google dir größte Schwäche.

Die Kartendarstellung IST Google Maps, mit allen damit verbundenen Nachteilen, insbesondere den merkwürdigen Detailstufen beim Zoomen.

Am verwirrendsten ist es bei Verkehrsinformationen. Da werden die von Google Maps dargestellt (nur mit Premium Communication), aber eigene von Tesla für die Route verwendet. Deswegen weicht die Route da gelegentlich ab. Welche Quellen Tesla da alle verwendet, weiß ich nicht.

Der Funktionsumfang ist mau, da ist Tesla weit hintendran (so Sachen wie Zwischenziele, Straßenkategorien wählen etc.), dafür haben sie einen wirklich guten Trip-Planner mit automatischer Ladeplanung. Das kann zwar ABRP noch ein bisschen besser aber im Vergleich zu allen anderen Lösungen ist Tesla da topp.
Auch die Darstellung mit dem (immer noch) relativ großen Kartenbereich und die Performance sind eindeutig besser als zB bei den ganzen CarPlay-Lösungen, da macht das Tesla-Navi schon richtig Spaß.

Was man auch nicht vergessen sollte: so lange man Netzverbindung hat, ist auch die Sprachsteuerung sehr gut. Für mich gefühlt besser als für alle anderen Navis, die ich probiert habe. Die neuen von Mercedes kommen ran, aber da muss Tesla sich definitv nicht verstecken.

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Das Tesla Navi ist schon ziemlich schwach im Vergleich zu Google Maps. Was für Umwege und Schwachsinnsrouten das oft berechnet, ist schon seltsam. Dementsprechend finde ich es extrem ärgerlich, weil ich daher natürlich immer am Mobiltelefon mit Google Maps gegen prüfe oder überhaupt gleich mit Maps navigiere. Bissl absurd, wenn man schon so ein Bord-Navi auf riesen Display hat, aber es deshalb meiden muss.

Wo es halbwegs vernünftig funktioniert ist auf Langstrecken von zB. Bundeshauptstadt zu Bundeshauptstadt, mit entsprechender Ladestop-Berechnung.

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Scheint von der Region anhängig zu sein, ich bin im Süden sehr zufrieden mit dem Tesla Navi und hatte nur extrem selten unsinnige Vorschläge, die dann auch gleich als solche zu erkennen waren. Schlecht ist lediglich die Datenbasis bezüglich Baustellen und Umleitungen.

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Wir nutzen die Navigation des Tesla auch nur, wenn es über lange Autobahnstrecken geht. Auf kürzeren Strecken hat es den Anschein, als wenn das Tesla-Navi geradezu in Bundesstraßen und Autobahnen verliebt ist, oder, anders ausgedrückt, eine schwere Allergie gegen Land- und Kreisstraßen hat. Da werden zum Teil große Umwege gefahren, die am Ende nicht nur mehr Zeit, sondern auch mehr Batterie und Wegstrecke kosten. Und zwar allem Anschein nach nur deshalb, um doch noch mal ein Stückchen Autobahn oder zumindest Bundesstraße abzubekommen. Und wenn man zum Sightseeing, zur Vermeidung von bekannten Staurisiken oder zum Entspannten dahingondeln mal nicht auf die Autobahn will, geht das mit Tesla schon mal gar nicht.

Das alles macht Google Maps und auch die TomTom-App wesentlich besser, zumal man dort ja auch Zwischenziele so legen kann, dass die kürzeren und oft sogar schnelleren Strecken über Land auch gefunden werden.

Immerhin hat unser M3 ja die induktiven Ladeschalen in Sichtweite, da kann das Handy mitlaufen. Ein Armutszeugnis, dass ich in einem 50.000 Euro teuren Auto samt Premium-Onlineverbindung für viele Standardaufgaben der Fahrzeugnavigation auch noch ein Handy benötige.

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Tesla Navi beeindruckt natürlich mit der großen Darstellung und wie alle oben bereits beschrieben haben sehr spezifischer Datennutzung bei der Route.

Was generell nicht so toll ist und dann manchmal nervt ist die Tatsache, dass man bei Google sehr schön die Spurwechsel rechtzeitig und als Pfeile angezeigt bekommt und sich daran echt gewöhnen kann.

Im Gegensatz zu anderen Navisystemen fehlt auch ein wirklich dynamischer Zoom bei z.B. Autobahnkreuz und so weiter auf der Map.

Auch so etwas wie ‚Du befindest Dich auf der optimalen Route‘, Alternativen und Vorabinfos zu Staus gibt es nicht. Bei anderen Systemen z.B. eine Liste der auf der Route zu fahrenden Autobahnen und ob da Verkehrsmeldungen vorliegen.

Aber man kommt gut an sein Ziel, das System ist schnell und mit Connectivity findet man alles.

Vor allem ist das Display groß und hochauflösend. Nicht so gruselig wie bei VW.

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Fall es tröstet, das ist auch in doppelt oder dreifach so teuren Fahrzeugen so :sweat_smile:

Auf Langstrecken ist das Navi top, zu Landstraßen kann ich wenig sagen, zuhause ist alles zu gut ausgebaut.

Sperrungen und Baustellen kann Google Maps ja leider auch nicht brauchbar. Das nervt extrem. Aber die neue AB-App löst das ja alles. Nicht.

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Mich nervt weniger die Routenplanung als kleinere Details, wie z.B. dass in Italien bei so manchem Kreisverkehr die falsche Nummer der Ausfahrt genannt wird und er zu allem Überfluss an der Stelle raus statt rein zoomt.
Es sollte doch kein Problem sein, sobald er sich in einem bereits erkannten Kreisverkehr befindet, auch so weit zu vergrößern, dass man problemlos die richtige Ausfahrt sieht.

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Interessanter Thread zum Thema Kartenkorrektur:

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Ja, da ist Tesla ein typisches Automotive-Navi, das priorisiert nach Straßenklassen. Das ist zum Teil auch politisch, denn die Autohersteller wollen keinen Ärger mit Gemeinden und Anwohnern, wenn das Navi mal wieder Leute durch ein Wohn- oder Naturschutzgebiet leitet, nur weil das eine Minute spart.
Da gibt es zum Teil harte Fixes in den Datenbasen, dass bestimmte Routen wirklich nur genommen werden sollen, wenn es gar nicht anders geht .

Google hingegen geht nach gemessenen Fahrzeiten der Google-Nutzer. Da haben die einfach auch wesentlich bessere (und mehr) Daten als die Hersteller, Tesla ist da keine Ausnahme, sooooo viele Teslas fahren ja noch nicht in der Weltgeschichte herum.
Dadurch ist Google halt oft sehr viel besser im Optimieren der Route und da wird Tesla vermutlich auch nie ran kommen.

Tesla nutzt Open Street Map (OSM) soweit mir bekannt, nur die Visualisierung kommt von Google.
Verkehrsdaten kommen nochmal von woanders… glaub ich.

In Berlin zeigt das Tesla Navi in alle Regel exakt das gleiche an wie Google Maps… von daher habe ich hier in der Stadt gar keine Problem… Android Auto läuft bei mir nämlich immer dual mit

Das Format ist OSM, aber Gerüchten zu Folge integrieren sie da auch andere Datenbasen wie zB TomTom. Aber nichts Genaues weiß man nicht.

Da musst Du aufpassen. Was das Navi ANZEIGT ist nicht das, was es BENUTZT.
Was es ANZEIGT IST Google Maps, das sieht nicht nur so aus. Aber das benutzt es nicht für die Routen.

Sieht man ganz gut, wenn die Route in hohen Zoomstufen plötzlich nicht auf der Straße verläuft, wenn Teslas Daten von Googles abweichen.

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Ich musste nun leider auch mehrfach im Urlaub feststellen, dass die Routenführung vom M3 sehr schlecht ist. Es führt einen über die kleinsten Seitenstraßen da er glaubt man könne dort 100 km/h fahren. Ebenso lotst er einen immer wieder durch Straßen wo eine Zufahrt nur für Anrainer gestattet ist.

Hätte mir bei so einer Preisklasse schon ein besseres Navi erwartet, dachte Tesla ist Hauptsächlich eine Softwarebude… :wink:

Hoffe auf baldige Lösung, das ging bei meinem Leon Navi um einiges besser.

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Dann muss man aber auch fairerweise dazuschreiben, dass der VW auch ein AR-Headupdisplay hat, welches smdie Navigationspfeile direkt auf die Straße projiziert und dann kann dir die Auflösung des Navis auch egal sein.

Nein. Die gesamte Bedienung und der Überblick vorab zur Routenplanung bzw. anschließend zum Zielgebiet ist einfach nur gruselig.

Das ist wie Seniorentelefon vs iPhone. Ja, gewollt von VW.

Trotzdem schlechte Software-Umsetzung und somit mieses UI.