Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Tesla Model Y Unveil (14.03.2019)

+100

Schön zusammengefasst

In wie weit darf man den den eigenen Verzicht auf Kinder in seine eigene CO2 Bilanz mit einrechnen? Ich meine die größte Wohltat für den Planeten ist es doch, auf Kinder zu verzichten. Wenn ich jetzt nur mal von 2 Kindern für ein Ehepaar ausgehe, dann darf sich doch praktisch jeder den CO2 Ausstoß von einem Menschenleben gutschreiben. Das sind mal eben 80 Jahre zu je 2,5Tonnen also 200 Tonnen CO2 extra, die ich zur Verfügung habe ohne dem Kilma mehr zu schaden also jemand der ein Kind hat. Wenn ich davon in meinem Leben nur 2/3 für Fernreisen verballer, dann scheide ich doch persönlich mit einer positiven Klimabilanz aus dem Leben. Von Enkeln und Urenkeln ganz zu schweigen…

Wenn ihr das diskutieren wollt, macht bitte ein neues Thema/Thread auf. Ganz einfach. Niemand beschwert sich. Wir haben hier im :exclamation: MODEL Y Thread :exclamation: Ruhe.

Ich freue mich auf den Unveil und werde mir gerne den Livestream oder die Aufzeichnung davon anschauen. Insbesondere bei der Heckklappe zum Einladen sperriger Güter werde ich ganz genau hinschauen.

Es ist toll, dass Tesla so erfolgreich unterwegs ist und mittlerweile in Preisregionen vorgestossen ist, die nach dem Strassenbild zu urteilen offenbar sehr gefragt sind.

P.S: Die Sache keine Kinder = mehr Recht auf Emissionen sehe ich kritisch. Im Grunde muss die Prämisse ja lauten; wenn sich alle verhalten so wie ich/du, dann sollte es noch funktionieren. In deinem Fall wäre aber nach etwa 60 Jahren Schluss und das kann es ja auch nicht sein. Vielleicht kompensierst du auch nur den Fortpflanzungsdrang von religiös geprägten Kreisen, die auch hierzulande noch das veraltete Ideal der Grossfamilie aus Zeiten mit hoher Kindersterblichkeit anstreben. :laughing:

Ich hab da jetzt mal einen Thread zum COx Fußabdruck aufgemacht.

Mittlerweile in machen wir Los Angeles unsicher…Hier ein paar erste Impressionen vom Anreisetag…

Bin schon total gespannt auf den heutigen Tag und den Abend bei Tesla !




Unglaublich wie viele Teslas hier rum fahren… So geil!

Angeber :mrgreen:
Hier schneits und der einzige Tesla ist meiner.

Mach mal mehr Bilder. Mir ist kalt.

Was für geile Bilder! Würde ich nicht 180k für die Aprobation in Cali ausgeben würde ich sofort auswandern!!!

Viel Spaß bei dem event.

Bin schon seit Montag in L.A. und freue mich auch riesig auf heute Abend. Mit den Teslas kann ich bestätigen. Was bei uns ein Golf ist hier gefühlt ein Tesla. Aber auch ansonsten fahren hier allgemein recht viele E-Autos rum, wie z.B. BMW i3, Fiat 500e, Honda Clarity, eGolf und so weiter.

Huch! Jetzt erst diesen Thread entdeckt, da er nicht im Model Y Bereich steht sondern unter Veranstaltungen versteckt ist :frowning:

Habe gestern einen themengleichen Thread erstellt und alle, die auf das Unveil-Event warten, sind jetzt vermutlich hier: Model Y Unveil am 15.03.2019, 4 Uhr (MEZ)

Tja Mod-sei-Dank. Ich habe ihn im Model Y Bereich eröffnet, ein Mod hat ihn dann verschoben. Suchen würde ich ihn auch unter der Rubrik Model Y.

Da steckt ein grundlegender Denkfehler drin. Es macht einen Unterschied, ob ich bspw. in 50 Jahren 200 Tonnen CO2 ausstosse, oder ob ich dieselbe Menge über 3 Generationen und 120 Jahre verteile. Im zweiten Fall nämlich kommen 80 Jahre dazu, welche das Ökosystem fortwährend zum Abbau der Treibhausgase nutzen kann.

Die Erwärmung des Klimas wird also unweigerlich stärker ausfallen, wenn man die Biokapazität nachfolgender Generationen für sich selbst in der Gegenwart beansprucht und die Rechnung, welche Flico aufstellt, ist somit falsch und keine Kinder zu haben auch kein stichhaltiges Argument oder eine Entschuldigung, selber mehr CO2 ausstossen zu dürfen.

Ihr vergesst in der ganzen Angelegenheit, dass es NICHT darum geht, den Planeten zu retten. Schlimmstenfalls stirbt die Menschheit halt aus, weil nicht mehr genügend Nahrung angebaut werden kann oder Kriege um knappe Ressourcen uns dahinraffen oder wasauchimmer, der Planet lässt sich dann eine Million Jahre oder mehr Zeit und es geht weiter mit neuen Lebensformen.

Es geht vielmehr darum, dass wir einerseits in der Gegenwart anderen Menschen an anderen Orten nicht die Konsequenzen unserer eigenen Handlungen aufbürden dürfen (die Philippinen zählen z.B. zu den 6 voraussichtlich am stärksten vom Klimawandel betroffenen Nationen der Welt), und andererseits, dass wir diese Bürde auch nicht an zukünftige Generationen weiterreichen sollten. Der Klimawandel ist also ein soziales Problem, nicht primär ein ökologisches.

Grüezi nach Winterthur,

Gut:

  • aber sicher! Genau in den Philippinen spielt jedoch das mit den zu habenden oder nicht zu habenden Kindern eine wesentliche Rolle. Einerseits sind (zahlreiche) Kinder wegen weitestgehend fehlender Alters- und Sozialfürsorge eine Notwendigkeit (hier gibt es Orphelinate für Kinder, wie überall, aber auch für Alte (nicht „Altersheime“ - die es auch gibt) wo Wohltäter die Alten, die von ihre Familie herausgesetzt sind, ihren Lebensabend verbringen können), aber da die Bevölkerung zu groß ist, um sich im Land ernähren zu können, müssen sehr viele auswandern/als Gastarbeiter arbeiten - was wiederum für eine große CO2-fördernde Reiseaktivität sorgt. Und dieses Reiseaktivität kann man jo nicht so einfach unterbinden, oder noch teurer als die sowieso ist, machen.

Hier haben wir also einen Fall wo es sich nicht darum handelt „anderen Menschen an anderen Orten die Konsequenzen unserer eigenen Handlungen aufbürden dürfen“, sondern um eine Nation, die zum Überleben ihrer Bevölkerung dazu gezwungen ist eben solche Massen von CO2 zu produzieren, daß es am Ende in vielen Teilen des Landes „Land unter“ heißen wird.

Bis vor einigen Jahren habe ich auch meine Zeit in ein sicher von Winterthur nicht so verschiedene „Blase“ verbracht - obwohl ich vielen Reisen :open_mouth: in den verschiedensten Teilen der Welt (jedoch nie in den Philipppinen) unternommen habe, ist das weitaus eine andere Sache als längere Zeiträume IM Land zu verbringen, und dort seine Familie zu haben. Man kriegt dadurch ein etwas differenzierter Anblick, als das, was man als Moralapostel in ein Wohlstands-Hochburg hat.

Hierfür gibt es doch längst diesen Thread :unamused:

Liest du überhaupt, was ich schreibe, oder hast du mich jetzt einfach als Schweizer und alle mit mir in deine Klischeeschublade gestopft?

Glaubst du ernsthaft, ich kritisiere den Lebensstil in einem Land, in welchem gemäss Weltbank durchschnittlich 1.06 Tonnen CO2 pro Jahr und Kopf erzeugt wird? (In Deutschland sind es 8.9 t) Dein subjektiver Eindruck mit der Gastarbeiterreiserei täuscht womöglich mehr, als du denkst.

Mir geht es darum, dass Menschen aus unterprivilegierten Regionen nicht die Auswirkungen von unserem Handeln zu tragen haben.

Hi,

Natürlich habe ich deine(n) Beiträge(n) gelesen.

Und die „Gastarbeiterreiserei“, wie du es so schön schreibst, wird natürlich NICHT den Philippinen zugerechnet, sondern die Staaten, wo die Tickets gekauft geworden sind.

Die Statistiken von UN, Weltbank und Co. - naja…

Aber wie @Prodatron ganz korrekt schreibt sollte diese Diskussion hier weiter geführt werden.

Dein subjektiver Eindruck ist natürlich viel aussagekräftiger, schon klar. Wie anmassend von mir, solch in der Wissenschaft anerkannte Datenquellen zu verwenden.

Stimmt nicht. Die Werte fliessen je hälftig in Abflug- und Ankunftsland ein.

Hast du eigentlich schonmal selbst Lösungsbeiträge gepostet oder geht es dir nur darum, die Posts anderer schlechtzureden?

Wie rechtfertigst du denn ganz konkret deinen Fussabdruck, wo du doch so genau vor Augen hast wie es den Betroffenen dabei ergeht und was tust du um deine Verantwortung wahrzunehmen?

Hallo @Tornado7:

Zuerst NOCHMALS: Wie @Prodatron ganz korrekt schreibt sollte diese Diskussion hier weiter geführt werden, denn das hier hat nun herzlich wenig mit dem Unveiling-Event zu tun.

Du bittest mich „meinen Fußabdruck zu rechtfertigen“ - wie bitte??? Achja, ich hätte mich eben in eine Frau, die seit unzähligen Generationen am selben Ort wie ich wohne, verlieben sollen - und nicht in eine, dessen Familie 10.500 km entfernt leben. Sorry, mate, life doesn’t always work out as planned.

Und ich bin dabei sogar ein schwer belasteter Wiederholungstäter: Eltern, die als ich 19 Jahre alt war 3.000 km entfernt umsiedelten, danach bin ich 1.000 km weit weg von meinem Geburtsort arbeiten gegangen, meine erste Frau, die auch nicht vom Fleck stammte, kennengelernt, und mit ihr, wie es im letzten Beitrag hier steht, sogar aus VERGNÜGEN um die Welt gereist. Und das 28 Jahre lang, bis ein Bauchspeicheldrüsenkrebs diese „Exzessen“ ein Ende machte.

Und all das, lieber @Tornado7, möchte ich dir gegenüber NICHT rechtfertigen. Es nennt sich Leben.

Lass es. Die Rechtfertigung gilt ohnehin nicht mir.