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TESLA Model 3 zerlegt: U.a. Hohlraumversiegelung, Qualität

Teslamarcus hat ein (für mich) sehr interessantes Video veröffentlicht:
https://youtu.be/7JKEeAQZ1rE
Unter dem „Blechkleid“ sieht das Model 3 für mich sehr vertrauenserweckend aus. :wink:

Stichworte: „Massiver Träger im Seitenschweller“, ob und warum Rostvorsorge,
wo Tesla bereits etwas getan hat und Fragen zur Garantie bei der Hohlraumversiegelung.

Sehr interessanter und aufschlussreicher Clip! Vor allem auch zum (umstrittenen) Thema Hohlraumversiegelung. Danke fürs Posten.

Moin! Ohne sich das Video jetzt angesehen zu haben, meint ihr also, das die Versiegelung gut gelungen ist.
Habe ich das richtig verstanden?
Danke!
VG Dirk

Nein,
hast du nicht richtig verstanden, schau dir das Video bitte an es lohnt sich für M3-Besitzer. :wink:
Es wird u.a. erklärt, wo Tesla etwas gemacht hat und wo (je nach Wohnort) evtl. noch
Handlungsbedarf besteht.
Auch auf die Problematik der „Kontaktflächen bei unterschiedlichen Material - Alu und Blech“ wird eingegangen.

„Gut gelungen“, also gelobt wurde die Qualität der Konstruktion des M3 an einigen Stellen.

Ich finde das Video auch interessant, aber halte es für viel wichtiger sein Model 3 nach individuellen Schwachstellen abzusuchen (z.B. Blech auf Blech). Der Kollege im Video sagt ja selbst, dass die exponierten Stellen nicht durchrosten. Das Geld würde ich persönlich eher in die Installation von Steinschlagschutzfolie investieren, denn das verhindert tatsächlich die vielen, kleinen Steinschläge im Lack.
Gut ist sicher auch im Winter regelmäßig das Salz vom Fahrzeug zu waschen und schwer zugängliche Stellen mit Druckluft vom Wasser zu befreien.

Extrem interessantes Video, vielen Dank für den link!

Tja. So denkt man. Ein Freund ist Hausversorger mit Winterdienst etc. Fährt viel, bei jedem Mistwetter, durchs frische Salz morgens um vier etc. Er hat früher gar nichts gemacht, Karre war irgendwann rostmäßig fertig. Also hat er beim letzten Wechsel umgestellt, regelmäßig gesäubert, Hochdruckreiniger, usw. Ergebnis: im Rahmen der „Meßgenauigkeit“ hielt die gehätschelte Version keinen Deut länger :mrgreen:
Wir haben länger debattiert, woran das liegen mag, ohne zu einem klaren Ergebnis zu kommen. Wie so oft: Manche Dinge sind nicht so eindeutig, wie man das gerne hätte :wink:

Minute 19:42 ist sehr aussagekräftig.
youtu.be/7JKEeAQZ1rE?t=1182

So wie ich es verstehe, ist die Vorsorge von Tesla am gesamten Fahrzeug bereits gut.
Der Fahrzeugaufbereiter - der sich natürlich sein Brot verdienen will - empfiehlt nichtsdestotrotz nochmal drüber zu gehen.

Türen schauen sehr gut aus. Ich vermute nicht dass die unten Rost ansetzen werden.
Fahrwerk unten, gewisse Bauteile, vermute ich können durchaus Rost ansetzen. Aber wie er sagt, niemals durchrosten.

Ich erwarte mal, dass das Model 3 auch ohne nachträgliche Versiegelung nach 20 Jahren noch durch den TÜV kommt.
Bis dahin sollte Tesla Network auch bei uns angekommen sein, d.h. Auto kann in seinen letzten Jahren autonom Geld einnehmen, was mindestens für Austauschteile reichen sollte, wenn nicht sogar die Gesamtkosten nachträglich senkt.

Problem sind Waschanlagen die das Waschwasser zwar filtern und aufbereiten aber zu 80% wiederverwenden (was ja per se gut ist!), hier steigt jedoch im Laufe der Zeit der Salzgehalt exorbitant an und man wäscht sich damit noch mehr Salz ins Auto.

Gut zu wissen.

Gibt es eine sinnvolle Alternative?
Oder nur große Pfützen in Senken finden und mehrmals durchfahren? :laughing:

Das hätte mich auch überrascht. Die Türen sind aus Aluminium. Das kann zwar schon unter Umständen auch korrodieren, tut es aber üblicherweise nicht auf die gleiche Art und den gleichen Ursachen wie Stahl bzw Eisen.

Dass Waschanlagen das gebrauchte Wasser filtern und aufbereiten, bevor sie es entsorgen, das ist bekannt. Aber dass es zu 80 % wiederverwendet wird und dann der Salzgehalt ansteigt, das ist mir neu. Wo hast du das her?

Die „exponierten“ Bereiche sind nur grundiert, kein Unterfahrschutz, absolut gar nichts. Sicher wird da nach dem ersten Winter kein Rost zu sehen sein, aber wenn durch kleine Beschädigungen, die im Fahrbetrieb nicht zu vermeiden sind (Schmutz, Steinchen) erstmal Angriffsmöglichkeiten für Salz und Wasser geschaffen wurden, dann wird es dort auch rosten. Vermutlich nicht durchrosten, aber es reicht ja schon wenn so eine hässliche braune Stelle im sichtbaren Bereich liegt. In den Schwellern ist nur im Bereich der Klammern etwas Fett eingepresst damit es zwischen Schwellermaterial und Klammer nicht zu Kontaktkorrosion kommt. Ich habe mein Model 3 schon länger im Schwellerbereich mit Fluidfilm geflutet und die ausgelieferten Bereiche mit anderen Mitteln vor mechanischen Beschädigungen geschützt. Ob sich das in einigen Jahren auszahlt, wird man sehen. Ich handele dann aber doch lieber getreu dem Motto „Vorsicht ist besser als Nachsicht“

Eine Keramikversiegelung?

Hohlraumkonservierung im Schweller? Wirklich? Oder traue ich meinen Augen nicht.

Nun möchte ich das hier wiederlegen, da ich schon von anderern Filmchen
keinen zusätzlichen Schutz erkennen konnte.

Für mich ist da punktuell ein Schaum eingebracht wurden. Soll angeblich der Akustik
förderlich sein, was aber die T4 Fahrer nicht wirklich heraus hören konnten.
t4forum.de/forum/index.php?thread/195144-türschweller-vom-bauschaum-materialschonend-befreit/&postID=2715895
Das Zeug ist ab Werk drin, sowie beim M3.
Reparaturen am Schweller wurden meistens ohne den Schaum erledigt,
weil billiger und merkt eh keiner.
kfz-betrieb.vogel.de/daempf … -a-152169/

Das was an der Klammerloch als Konservierung betitelt wird, ist ungefähr auf der gleichen
höhe und im Film ist sonst keinerlei Farbunterschied zu erkennen, wenn der
Schweller von innen gefilmt wird.
An allen anderen Klammerlöcher sind absolut sauber.

Weiters zum Schweller hatte ich hier schon gepostet.

Die Sache mit dem Endoskop.
Der Boden vom Schweller hat diese KTL Farbe (hell braun)
Er hält also das Endoskop auf den Schaum, bewegt den nicht wirklich weit zurück.
Das war einfach nicht richtig dargestellt wurden, wobei
man aber nicht wirklich was erkennen konnte. Die Auflösung ist einfach zu schlecht.



hier wurde ein beschädigtes M3 (Schwellerschaden) aufgeschnitten.
Erkenntnisse:
Es ist Wachs vorhanden
leider nicht bis zur Falz.
Und Rost entsteht immer am Falz, Überlappungen etc.

youtu.be/zpuJ0A21J-o?t=1484


es gibt so viele stellen zum konservieren, aber wenn man lange
seine Ruhe vor Rost haben möchte, dann heißt es die Sache
anzupacken.
Der Franzose demontiert die Schwellerabdeckungen, Radschalen usw.
Neu ist das er die Stoßfängerverkleidung nicht als
ganzes abnimmt, sondern nur den unteren Teil ausklipst.
youtu.be/Kzt4_UxLvEQ?t=876

hier werden die Achsteile konserviert
youtu.be/Kzt4_UxLvEQ?t=1429

von Anfang an
youtu.be/Kzt4_UxLvEQ

Der nette Mann hat sich richtig viel Arbeit gemacht, aber wer kann sich das leisten?

Darf ich mal fragen, wie lange ihr vorhabt euer Model 3 zu fahren?
Ich spare mir z.B. aktuell ein Updater auf FSD, weil ich nicht glaube, dass ich nach Vorstellung des Model Y noch lange Model 3 fahre…

Ich denke so an 3 bis 4 Jahre. Das erste habe ich bald rum. :smiley:
Allerdings wollte ich meinen BMW vorher auch nur kurz fahren und dann wurden es 7 Jahre.