Tesla Model 2 "Redwood" (2025)

Was man nicht vergessen darf, so sehe ich das als Laie, ist, dass Tesla von null weg vor gut 10 Jahren begann ernsthaft Autos zu bauen. Vom Stromlotus rede ich jetzt nicht. Wenn ich Belegschaft und Expertise seit hundert Jahren habe, dann tue ich mir leichter, Alltagsprobleme schon in der Konstruktion zu beseitigen. Da stößt sich Tesla natürlich ab und zu mal die Nase an und muss nachbessern. Alle Leute zuzukaufen, die das beherrschen wird nicht immer lückenlos möglich sein.

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Bitte aus Stahl. Stahlräder sind leicht und robust. Da eh eine Radkappe drauf kommt, wäre Alu verschwendete Mühe.

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Wird Musk nicht machen, hätte schon beim Model 3 und Y Sinn gemacht. Bei beiden Fahrzeugen wäre auch jeweils eine Zollgröße kleiner möglich und sinnvoll gewesen. :man_shrugging:

Aber der Verzicht auf hintere Bremsanlage wäre in meinen Augen mal wirklich eine Überlegung wert. Bei einem Fahrzeug mit Elektro-Heckmotor eigentlich etwas, das typisch Elon Musk wäre.

Wenn man unbedingt radindividuell Bremsen möchte, könnte man auf zwei Motoren an der Hinterachse einsetzen, dürfte immer noch günstiger sein als die Bremsanlage, deren Hauptaufgabe darin besteht vor sich hin zu rosten. Torque-Vectoring gibts dann noch gratis dazu.

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2-Türer glaube ich nicht bzw. fände ich sehr unpraktisch für Familien. Da würde ein großer Anteil vom adressierbaren Markt wegfallen.
Wieso Verzicht auf AC Ladegerät bzw. meinst Du nur den mitgelieferten Ladeziegel?

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Ist richtig. Bei 4-Türern ist es problematisch einen guten cw-Wert zu erreichen, wenn das Fahrzeug nicht besonders lang sein soll. Eventuell wären Selbstmördertüren für die Rücksitzbank ne Lösung.

Damit meine ich den 11kW Lader. Öffentliche 11kW Ladesäulen rechnen sich ohnehin nicht, existieren eigentlich nur um Subventionen zu verbrennen. Und im Privatbereich dürften sich DC-Wallboxen durchsetzen. Es gibt dazu auch ein sehr informatives Video von Stefan Moeller, leider finde ich es grad nicht.

Den meine ich zusätzlich, bzw. auch. Wird natürlich ebenfalls obsolet, wenn man den Wechselstromlader weglässt.

Bis das alles mal soweit ist, sind wir aber schon 5 Modelle weiter als das „Model 2“… lässt man heute den AC-Lader weg, dann verkauft man keine 20 Stück von dem Fahrzeug…

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Naja, es soll angeblich ein kleine Crossover werden und aus eigener Erfahrung sind Selbstmördertüren keine gute Idee.

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Über nen Adapterkabel könnte man dann ja schon an normalen AC-Ladesäulen laden. Aber es müssen nur die Leute kaufen, die es auch brauchen, Tesla kann es sich bezahlen lassen und das Fahrzeug an sich würde günstiger werden.

Gesichert ist das mit dem Crossover/SUV noch nicht. Wobei man davon ausgehen kann, dass es aus Kostengründen ne flache Batterie wird. Und wenn das Fahrzeug kürzer als ein Model 3 werden würde ist man dann schon aus technischen Gründen bei einer Crossover-ähnlichen Form. Ich hoffe nur, dass man sich bei der Bodenfreiheit am Model 3 orientiert (und nicht am Model Y).

Selbstmördertüren wären ggf. ein Kompromiss, nichts was erstrebenswert wäre. Aber wer weiß, vielleicht dreht Tesla auch die zweite Sitzreihe um (so dass die Leute quasi Rücken an Rücken sitzen). Wäre zumindest theoretisch ebenfalls ne Möglichkeit, um ne gute aerodynamische Form zu erreichen.

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Einspruch euer Ehren!
Der Golf hat am Akku auch eine Klebefläche. Es gab im letzten oder vorletzten Jahr einen Rückruf bei dem diese kontrolliert und erneuert wurde weil es wohl Akkus mit Wasserschaden gab.
Ich rede aber auch nicht unbedingt vom Gehäuse sondern von den Zellen (siehe Video mit Monroe wo die den Akku zerlegen (Strukturelles Akkupaket.)
Stell dir vor das da ein Bereich eine fehlerhafte Stelle hat. Da Schredderst du den kompletten Akku und baust ein neues Akkupack rein. Wo man ohne vergossene Zellen noch etwas hätte reparieren können.
Wenn man wenigstens das BMS oder einzelne paks einzeln entnehmen könnte wäre es ja vielleicht noch verständlich, aber das komplette Paket?
Ich bin mir nicht sicher ob das noch mit Nachhaltigkeit zu tun hat.
Die Reparaturkosten dürften jedenfalls steigen…und damit die Beiträge für die Versicherung

Also quasi jeder? Die Zielgruppe des Fahrzeugs dürfte „City“ werden… und da stehen 80% (oder mehr) AC-Lader.

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Daran sollte dringend bei allen BEVs gearbeitet werden, dann würde auch die große Sorge des wirtschaftlichen Totalschadens nach der Garantie vom Tisch sein und damit ein stabiler Gebrauchtmarkt entstehen.

Da könnte die EU mal was sinnvolles regulieren und die Hersteller dazu verpflichten, die Hauptbatterie entsprechend zu konstruieren.

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Ohne 11kW Lader kauft das Ding niemand. Man sieht es an den Autos, die jetzt noch nur einphasig etc. laden können. Ein Autoverkäufer meinte, der solche Autos z.T. handelt, dass die Dinger stehen wie eine Wanduhr.
Es darf auch nicht vergessen werden, dass der 11kW Lader nix kostet, da er zu millionenfach verbaut wird. Das Ding ist erfunden.

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Ein Adapterkabel mit eingebautem Gleichrichter, oder wie?

Sorry, aber das scheint mir Unsinn zu sein. Eines der Komfortfeatures ist doch, dass du das Auto zuhause oder bei der Arbeitsstelle simpel AC laden kannst, während es rumsteht. Ein DC-Lader ist doch viel zu teuer.

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Für neue Technologien, wird ein Markt wird immer von oben nach unten erschlossen, weil man erst mal mit kleineren Stückzahlen und hohen Preisen anfängt.

In 5 bis 10 Jahren, kann es dann durchaus mal so ein Sparauto geben, aber dann eher für den Markt in Indien.

Dacia Spring gibt es ja jetzt schon.

Danke, genau so ist es.

Daher wird es an einem Tesla auch kaum einem Schaden unter 20.000 € geben, bei dem das Gigacasting beschädigt wird.

Da muss es schon so defig krachen, bis das Gigacasting mal beschädigt wird und die Schäden sind ohnehin oft im Bereich eines Totalschaden, egal ob mit oder ohne Gigacasting.

So lange hier Unfug über die Gigacastings geschrieben wird, werde ich dem widersprechen.

Dass das Model 2 mit Gigacasting kommt ist so gut wie sicher.
Die Frage ist eher ob es 1 oder 2 Castings werden.

Mich würde es nicht wundern, wenn es nur eines wird, wie bei Matchbox.

Wenn das so einfach wäre, gäbe es die Empfehlung, Autos im ersten Baujahr möglichst zu vermeiden, nicht.
Es ist bei den meisten Herstellern üblich, dass neue Modelle, Motore oder andere Neuentwicklungen duchaus Kinderkrankheiten haben.
Das Model S hatte am Anfang noch sehr viele, beim Model 3 waren es schon deutlich weniger und beim Highland gibt es kaum noch etwas.

Von so einer „Lernkurve“ könnten die alten Hersteller nur träumen.
Die machen erstaunlicher Weise immer wieder die gleichen Fehler und bauen nachweißlich auch noch absichtlich Fehler ein, wenn die Autos oder die Motore zu lange halten.

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Dass es sich um ein City-Fahrzeug handeln soll, ist nach meinem Kenntnisstand nicht bestätigt (oder?). Zumal Kompaktwagen in China nicht besonders toll laufen und das hier sieht doch sehr nach einer Limousine aus. Sofern es denn überhaupt noch aktuell ist:

Tesla hat nur von einem günstigen PKW gesprochen.

Wer das Geld hat kauft sich dann nen Model 3.

Irgendwo muss man halt Abstriche machen. Vorstellen kann ich mir das schon. Aber ist ne gewagte These.

Es hätte wohl aber auch niemand damit gerechnet, dass Tesla die Ultraschallsensoren abschafft und man ein Jahr lang auf eine Ersatzsoftware warten muss.

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Dabei hast du nur vergessen, dass es in Europa schon etliche Millionen an AC-Ladestationen und Wallboxen gibt, die man mit dem Auto dann nicht mehr benutzen könnte.
So eine Einschränkung kann sich kein Hersteller erlauben.
Das wäre eventuell mal vor 8-10 Jahren gegangen, jetzt ist es für so was viel zu spät.
Die Entscheidung für CCS und Typ2 kann jetzt zum Glück keiner mehr rückgängig machen, auch wenn einige Verbrennerhersteller das wohl gerne machen würden.

oder " Mit dem Ford fährst du fort, mit dem Zug wieder heim!".

Da es hier ja doch recht viel Gegenwind zu meiner These (den Entfall des AC-Anschlusses) gibt, habe ich mal gesucht und das Video und Thema zum Entfall des AC Laders gefunden, ist nicht auf meinen Mist gewachsen :smiley: . Die Diskussion ist nicht auf Tesla bezogen, sondern allgemein die Zukunftserwartung.

Stammt aus einem Interview von Stefan Moeller (wohl einem DER Experten bzgl. E-Mobilität in Deutschland) mit dem Geschäftsführer von E3DC. Vorher wurde schon davon ausgegangen, dass sich Bidirektionales Laden wohl flächendeckend durchsetzen wird.

Aus dem Youtube Transkript:

Ja es ist für die Zuschauer jetzt natürlich recht komplex. Es wird auch ein AC BiDi geben wo du dann keinen Inselgenerator hast in deiner Steckdose wo du einen sogenannten Stromeinspeiser wie einen PV Wechselrichter haben wirst. Wir gedenken aber als e3dc dass diese Lösung sich nicht so stark durchsetzen wird weil, Stefan, wir haben ja das Problem, dass Millionen von Erzeugern von sogenannten Erzeugungseinheiten die Netznormen erfüllen müssen und dazu müssen Sie den sogenannten Gridcode beherrschen und Sie müssen auch für das Netz des Landes entsprechend zertifiziert sein und ich glaube dass man die Fahrzeuge nicht zu Wechselrichtern machen wie die in jedem Land die Netznormen erfüllen. Das heißt technisch wird das gehen vielleicht mit einer Zusatzkombination ich glaube aber dass die DC Schnittstelle generell die einfachere standardisiertere ist und dass die Ladeinfrastruktur nicht im Auto sondern außerhalb des Autos im Haus sein sollte weil das passt dem Energieversorger besser und das ist einfach von der Leistung weniger einschränkend

An anderer Stelle werden die Kosten aktuell dann auf 10.000€ geschätzt. Aber vom Skalierungs-Niveau her auch von „Mondlandung“ gesprochen.

Nicht vergessen, das Model 2 soll 2025 starten, wohl eher 2026. Bis dahin geht noch ein wenig Zeit ins Land.

Ab dieser Stelle gehts los:

Das ist ja eine nette Idee, macht aber kostentechnisch überhaupt keinen Sinn.

AC Wallboxen für Zuhause kosten gerade mal ein paar Hunder Euro und die gibt es überall.

V2G geht auch mit AC und 11 oder 22 kW sehr gut.
unser Hausanschluss hat nur 18 kW, sodass wir ohnehin nicht mehr einspeisen könnten.

Aufgrund der extremen Verbreitung der AC Lademöglichkeiten und der Tatsache dass jedes eAuto dort laden kann, hat das eAuto überhaupt erst die Möglichkeit sich komplett durchzusetzen.

DC ist für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte immer noch hauptsächlich für Schnellladen unterwegs oder wenn am Parkplatz kein AC verfügbar ist.

Man muss eben mit der Infrastruktur leben, die da ist und kann sich nicht einfach eine neue Träumen.
DC ist auch in kaum einem Haushalt verfügbar.
Das gibt es eigentlich nur in der Industie und größeren Firmen.
Wo soll den Zuhause DC herkommen?
Es ist ja nicht auf jedem Dach eine PV Anlage.

Das war jetzt aber genug OT und das hat mit Redwood eigentlich nichts zu tun.

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Ich träume nicht von neuer Technik oder Infrastruktur.

Es geht einzig und allein darum den Gleichrichter von dem Fahrzeug (der dort ohnehin vorhanden ist - ob gebraucht oder nicht) in die Wallbox, in einen Adapter oder in ein Kabel zu packen. Wobei das nur der Übergang wäre, langfristig wäre es dann in der Wallbox.

Ist jetzt nicht so abgefahren, wie es hier diskutiert wird.

Dadurch würde das Model 2 billiger werden. Und wie gesagt, irgendwo müssen Abstriche gemacht werden.

p.s. Ob man den Gleichrichter vom Fahrzeug in die Wallbox packt um dadurch unnötige Kosten beim Fahrzeug zu sparen für die Leute, die Zuhause keine Möglichkeit zum Laden haben gehört schon zu Redwood. Ist aber 100% Spekulation und kann daher nicht ausdiskutiert werden.

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