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Tesla mit 22KW laden?

Servus zusammen,

ich habe demnächst vor eine Garage zu bauen und möchte diese auch gleich mit einer Wallbox ausrüsten (Auch wenn ich noch nen Diesel fahre).

Nach ein bisschen rumsuchen und vergleichen ist die Easee Home mein Favorit (die angibt dass sie 22KW schafft)

Irgendwann möchte ich mir ein Tesla model 3 zulegen. Kann ich das Auto mit 22KW laden?

Ich werde leider aus googeln nicht schlau, finde Aussagen die in beide Richtungen gehen.

nein, model 3 kann nur 11 kw laden.

Naja … wenn man im Netz nach 22kW sucht, weil man 22kW will, wird man auch ein paar wenige Ergebnisse dazu finden. Die sind leider falsch und wenn man ein wenig darüber nachdenkt, wird man feststellen, dass man die 22kW zuhause auch gar nicht braucht.

Elon Musk braucht sie vielleicht, der schläft ja nachts nicht :slight_smile:

Habe seit 2 Wochen eine easee home Wallbox. Zuvor hatte ich mich ausführlich über Wallboxen informiert. Auch wenn ich bislang noch nicht allzu viel Strom geladen habe, kann ich sie empfehlen. Steuerung über WLAN oder mobilfunk (wird von easee übernommen), kann Verbräuche reporten, um diese dann auch mit dem Arbeitgeber abzurechnen. Ist klein, leicht relativ umweltfreundlich und könnte bis 22 kw laden. Wie bereits geschrieben wurde, model 3 kann nur 11 kw laden.

Vielen Dank für die schnellen Antworten.

Vielleicht kann ja ein zukünftiges Model 3 schneller laden. Wer weiß wann ich zuschlage.
Aber dann wird es wohl die Wallbox werden :grinning:

ich würde mir die 22 kw AC ladung fürs model 3 nur für unterwegs wünschen. zuhause mit fast immer mehr als 4-5 stunden zeit kriegt man auch den akku meist voll mit 11 kw.

Model 3 kann definitiv nur maximal 11kW AC laden (aber bis zu 250KW DC am Supercharger V3). Der (teurere) 22kW Ladeziegel lohnt also eher, wenn Du daran denkst, spaeter auf ein Model S oder X umzusteigen, weil die mit 16.5kW AC laden koennen.

bitte dran denken, dass Wallboxen mit mehr als 11kW genehmigungspflichtig sind. 11kW ist nur meldepflichtig

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Wenn man eine Neuinstallation einer Wallbox inkl. der dazugehörigen Elektroinstallation plant, kann es nicht schaden, wenn man direkt auf 22 kW geht, auch wenn das aktuelle oder nächste Auto nur mit 11 kW laden kann.
Vielleicht kommt noch ein zweites E-Auto dazu, dass 22 kW laden kann, dann würde man sich in den Hintern beißen, wenn man nur 11 kW installiert hat.

Ich habe eine 22 kW Wallbox, die auch mit 22 kW angeschlossen ist, da ich ein altes Model S mit Doppellader fahre, dass auch die 22 kW voll nutzen kann.
Unser zweites E-Auto ist ein Kia e-Soul, der nur mit 7,4 kW einphasig laden kann.
Mein nächstes Auto wird vermutlich das Model Y, welches dann mit 11 kW laden kann.
Aber wer weiß, vielleicht kauft sich unsere große Tochter demnächst eine gebrauchte Renault ZOE, die dann auch 22 kW laden kann.
Und vielleicht schaffen wir uns dann eine zweite Wallbox an, die sich mit der ersten die 22 kW teilt, wenn an beiden gleichzeitig geladen wird.
Dann kann einer alleine mit 22 kW laden oder zwei gleichzeitig mit jeweils 11 kW, weil es die Elektroinstallation hergibt.

Aber wie Epikur schon schrieb, sind Wallboxen mit mehr als 11 kW Leistung mittlerweile genehmigungspflichtig, während Wallboxen bis max. 11 kW nur meldepflichtig sind.
Meine Wallbox wurde kurz vor der Einführung der Genehmigungspflicht installiert.

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Ich habe beim Netzbetreiber auch eine Genehmigung für eine 22kW-Wallbox beantragt.
Auch wenn mein MS max. nur 16,5kW laden kann und ich mit derzeit 7-11kW völlig zufrieden bin.

Aber da meine Frau auch irgendwann mit einem E-Auto nachzieht (Momentan noch Voll-Hybrid),
schadet es nicht, schon mal 22kW beantragt zu haben.
Es kostet ja nichts und es ist nur eine Reservierung, damit der Netzbetreiber besser planen kann, wie er seine Zuleitungen in Zukunft auslegt…

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und mehr als 11kW werden nicht von KfW gefördert.
Zitat angelehnt an Monopoly:
„Gehen Sie nicht über LOS und ziehen Sie keine 900 Euro ein.“

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OpenWB schon angeschaut?

22kw nach Elektrotechnisch seitens E-Werk schon ein paar Unterschiede aus… Unter Umständen ein teuerer Grundbegühren-Tarif, weil Industriestrom… 11kw brauchen nur angezeigt, bzw. gemeldet werden. der normale 4kw-Tarif reicht dann (bis 11kw-Toleranz).

und ziemlich schnell voll ist er mit 11 kw auch… Nachts heim, bis morgens in der Früh vollladen geht sich bei mir immer aus.

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Es gibt schon Fälle, bei denen 22 kW Sinn machen können. Wir sind bspw. froh, wenn die Sonne am Nachmittag rauskommt, die vollen 18 kW der PV in das Model S schicken zu können. Ist aber selten und 11 kW wären auch ok.

Angesichts des Wegfalls der 900 EUR in DE >11kW wäre für mich klar: Installation sofern ohne administrative Zusatzkosten möglich auf 22 kW auslegen, aber eine (softwarelimitierte) Box mit 11 kW installieren. Dabei auf die Fähigkeit Lastmanagement achten, sowohl für einen zweiten künftigen Ladepunkt, aber auch um den Hausanschluss nicht zu überlasten. Das alles (und noch viel mehr) erfüllt die OpenWB.

… und nachdem die Förderung durch ist, die Wallbox wieder auf volle 22 kW freischalten. :stuck_out_tongue_closed_eyes:

Bei Easee Home kann man es ja direkt am Handy einstellen wenn ich das richtig verstanden habe. Außerdem steht ja auf der Seite direkt dass sie gefördert wird. Also da gibt es denke ich keine Probleme

Wenn der installierende Elektriker die Wallbox auf 11 KW „drosselt“ und das auch bestätigt, wird diese von der KfW gefördert. Z.B. ist dies mit der easee home möglich. Sie befindet sich auf der Liste der förderfähingen Wallboxen. Sie ist dann auch nur meldepflichtig.

Da drücke ich dir die Daumen, dass das stimmt. Je nach Netzbetreiber kann das von kostenlos bis mehrere tausend Euro teuer werden.

Lastmanagement ist natürlich mit vielen Wallboxen möglich. Mit ist aber außer der Easee keine Wallbox bekannt, die das an einer gemeinsamen Zuleitung kann.

Bei OpenWB wird beispielsweise extra darauf hinweisen, dass selbst bei der Duo immer eine eigene Zuleitung pro Ladepunkt existieren muss. Das treibt die Kosten deutlich in die Höhe.

Die Beantragung kostet nichts. Wenn der Netzbetreiber diesen Antrag ablehnt, wird er dir (wahrscheinlich) ein Angebot machen, wieviel es kosten würde, das Netz zu ertüchtigen, damit du eine 22 kW Wallbox betreiben darfst. Das kann dann unter Umständen teuer werden.

Der Tesla Wall Connector hat ein sehr einfaches Lastmanagement für bis zu vier TWC, ist jedoch nicht förderfähig.
„Sehr einfach“, weil er nur von 1x22 kW auf 2x11 kW, 3x7,4 kW bzw. 4x3,6 kW umschaltet, je nachdem, wieviele TWC gerade in Betrieb sind.
Es interessiert in nicht, dass z. B. bei zwei TWC an einem nur ein Einphasen-Lader mit 7,4 kW nuckelt, um dem anderen TWC den kompletten Rest (~15 kW) zur Verfügung zu stellen. Er stellt trotzdem auf 2x11 kW um.

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Stimmt. Ich bezog mich auf einen Fall im goingelectric Forum. Da hat ein Netzbetreiber die Angebotsphase übersprungen und direkt eine Rechnung gestellt. Das sollte aber nicht der Normalfall sein :wink:

Und wie kann ich den TWC anschließen? Mir war bisher nur bekannt, dass für jede Wallbox ein eigenes Kabel von der Hauptverteteilung gelegt werden muss. So wird es zumindest bei der OpenWB vorgesehen.