Tesla-Kauf ohne Unterschrift?

(Vielleicht ist dies eine Gelegenheit für die Erstellung einer neue Kategorie? :sunglasses: )
Wir sind ja alle keine prof. Juristen, aber die Mehrheit hier ja sich ja generalstabsmäßig ihren Tesla gekauft und an genau der Stelle hakt es etwas bei mir; (Ich habe mein Mod. Y nicht im Netz geschossen sondern pers. bei einem Servicecenter bestellt/gekauft.)
Aufgrund von Fehlern bei der Bestellvorgabe der Verkäuferin sind sowohl falsche Radreifen als auch ein Satz zu wenig bestellt/geliefert worden.
Auf duzende von frühzeitigen Frage/Erklärungsmails wurde seitens Tesla nicht die Spur reagiert, bis ich mich dann schließlich entschloss zum Anwalt zu gehen. Nach kurzer Darstellung der Situation war dieser sehr erstaunt darüber, das es offensichtlich bei Tesla Vertragsformulare gibt, die nicht unterschrieben sind aber nach aussage von Tesla gelten sollen.
Der Anwalt war sich sicher das dem gemäß Vertragsrecht nicht so ist. Da ich etwas zwischen den Stühlen sitze hab ich kurzfristig Ove mal angeschrieben und ihn gefragt wie er die Sache sieht; (Ohne das er sich in einen unbekannten Rechtsstreit parteiisch hineinkniet.) Er sprach zumindest von einem kleinen „Unterschriftspad“ das bei solchen Verträgen eigentlich üblich ist. Nur so ein Pad hab ich bei der Bestellung ebenfalls nicht gesehen.
Meine Frage daher an euch; Wie ist es bei euch gelaufen? Habt ihr was unterschrieben? Bzw. Weiß jemand was hier juristisch Phase ist?
Vielen Dank im Voraus!

Also im norddeutschen Raum sind mündliche Verträge bzw. per Handschlag immer noch üblich und rechtlich bindend.
Wieso die „Bestellvorgabe Verkäuferin“ den Fehler gemacht haben soll und nicht du willst Du wie beweisen?
Wenn Du schon beim Anwalt warst möchtest Du Dir da etwas antun? Sorry, das ist das ganze nicht wert. Erspar Dir den ganzen Aufwand.

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Dem kann ich nur vollumfänglich zustimmen. Bei meiner Bestellung im SC Gettorf hat mir eine Dame auch geholfen die Onlinebestellung durch zu führen. Da wurde gar nichts unterschrieben. Von Zuhause aus läufts genauso. Wie bei Amazone, EBay etc.!

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Da wird nichts unterschrieben. Das ist - aus deiner Sicht - ja auch das Gute, dass es als dadurch online-Kauf gilt, von dem du zurücktreten und 14 Tage lang zurück geben kannst.

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Nach meiner Ansicht geht es hier um etwa 3000 - 5000 Euro für 1 - 2 Radsätze welche umstritten sind. :wink:
Falls nach wenigen Mails keine Einigung erzielt wird wäre aus meiner Sicht ein Widerruf vorzuziehen.

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Ja, da hast du wohl Recht, zumal ich per se so garkeinen Bock darauf habe mich mit Leuten zu fetzen. Der Beweisantritt dürfte hier das Schwierigste sein, aber die Verkäuferin hat irgendwann (nachdem ich ihr den Briefkasten mit Mails zugeballert hatte) eine kleine Antwort geschrieben, in der Stand: …das ich die bestellten Induction-Räder mit Sommerreifen mit dem Fzg. geliefert bekomme. (auf den Gemini-Felgen sollten Winterräder montiert, im Fzg. liegen).
Also so ganz eindeutig ist die Situation wohl nicht.
Und Stein des Anstoßes war ja auch eine abweichende Bestellvorgabe.
Im Grunde fahr ich derzeit mit einer Rad-Reifenkombi rum, die gar nicht bestellt-, aber geliefert wurde.
(Die gesamte Aktion verlief bis heute sehr merkwürdig. Aber Gott sei Dank, der Wagen funzt erste Sahne,)

Wiederufsrecht ist lt. AGB 14 Tg., was soll man machen wenn seitens Tesla niemand auf meine Mails reagiert?
Einen offiziellen Wiederruf hab ich nicht gesendet, da dieser vermutlich das komplette Fzg. betroffen hätte. Und ich zum damaligen Zeitpunkt kurzfristig ein Fzg. benötigte.
Man verlässt sich aber als unvoreingenommener Kunde darauf das Fragen oder Anliegen seitens der Kunden/Ansprechparter pronto erledigt werden. Wer rechnet den mit sowas?

Jeder, der einen Teslabestellprozess hinter sich hat. Ab dem zweiten T wird man deutlich entspannter.

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Ein Beitrag wurde in ein existierendes Thema verschoben: Off-Topic-Beiträge aus diversen Threads (aktuell)

Tesla-„Kaufverträge“ werden nie unterschrieben. Es ist immer eine Online-Bestellung, auch wenn dir jemand das Bestellformular für dich ausfüllt.

Das hat für dich den Vorteil, dass du eine Falschbestellung einfach widerrufen und korrigiert neu bestellen kannst.

Was hier völlig unklar bleibt:

  • Hast du dein Model Y denn schon bekommen?
  • Wurden die Sommerräder noch geändert oder (wie von dir falsch bestellt) geliefert?
  • Waren die nachträglich von dir bestellten Winterräder dabei?

Das Unterschriften-Thema erscheint mir im übrigen für die Fehlbestellung überhaupt nicht relevant.

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Alles hat seine Zeit. Es gab Zeiten, da wurde das Pferd mit Handschlag gekauft. Dann wurde ein Auto mit Unterschrift gekauft. Bei Tesla wird das Fahrzeug mit der Bezahlung, nach Rechnungsgestellung gekauft.

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Guten Morgen Stefan,
Das Aushändigen des Fzg. verlief so chaotisch wie nur was;
Zunächst wurde ein ein Abholtermin avisiert der in einer knappen Woche nach Überweisung lag, mit dem Hinweis, das Fahrzeuge nicht mehr ausgeliefert werden und wir auch „zu nah“ (an was auch immer) wohnen würden. Das damalige, noch existierende Fzg.lager in Essen lag von uns aus gesehen, am gegenüberliegenden Ende von Essen, kurz vor Bottrop in einem Industriegebiet. (oder kurz; am ADW)
Einen tag später nach dem Kaufprozedere bekamen wir einen Anruf, das der Wagen schon am nächsten Donnerstag GELIEFERT werden soll. Überraschend zwar, aber man wehrt sich ja nicht gegen etwas service. (Ich hatte mir dann für diesen Tag freigenommen.)
Vom Fzg. Auslieferungscenter bekamen dann mehrere Anrufe, wann den der Kaufbetrag überwiesen werde? (Hier brannte förmlich der Baum da es zum Monatsende mit dem Termin sehr eng wurde. Ein überschreiten des „Monatsletzten“ hätte bedeutet, das die 250 € Anzahlung futsch wären und wir ein quasi „anderes (neues) Fzg.“ bekämen mit wieder 250 € Anzahlung, da unsere Vorgangsnummer (RN-Nr.) mit der Fahrgestellnummer und der Anzahlung verknüpft sind.) Der Auslieferungstermin (Do.) wurde ohne Info oder Angabe von Gründen nicht eingehalten. Unsere Verkäuferin haben wir schon am Donnerstagabend versucht zu erreichen, aber die Erreichbarkeit bei Tesla ist das Schlimmste was ich an Informationsaustausch jemals gesehen habe. Den darauffolgenden Freitag sind meine Frau und ich wieder Arbeiten gegangen. Gegen 10°° bekam meine frau einen Anruf eines Speditionsfahrers; „…ob wir den zu Hause seien, er hat unser Auto dabei!“ Als meine Frau mir das am Telefon erzählte, hab ich spontan losgelacht. Dem Fahrer konnten wir natürlich nur erklären, das gestern sein Termin gewesen wäre. Verdutzt legte er auf. In der Nacht zum Sonntag um 1°° stand dann ein anderer Fahrer mit unserem Auto vor der Tür. (Ihm war das maßlos peinlich, da man uns überhaupt nicht informierte. Aber nach Aussage des Fahrers war dies an dem „Tag“ noch nicht die letzte Auslieferung.)
Seit Ende Juni haben wir den Wagen. Ausgeliefert wurde er auf Gemini-Felgen mit Sommerreifen. (in der falschen Bestellvorgabe stand: Gemini-F. mit Winterreifen.)
Mehrmals wörtlich von mir und meiner Frau der Verkäuferin mitgeteilt wurden 2 Radsätze!!!

  • 1.) einen Satz Gemini-F. mit Winterreifen (sollte bei der Auslieferung im Kofferraum liegen)
  • 2.)einen Satz Induction-F. mit Sommerreifen (montiert).
    (Anmerkung: Die Sommerräder sind auch stets die, die im Fzg.schein eingetragen sind.)
    Tesla hat sich zu diesem Chaos nie geäußert geschweige denn entschuldigt.
    Nach 2 Monaten (ich war in der Angelegenheit bereits beim Anwalt) erhielten wir plötzlich ohne zu vorige Info eine Lieferung per Spedition nach Hause; einen Satz Gemini-F. mit Winterreifen.
    Womit ich zwar nun 2 identische Felgensätze mit Winter- und Sommerreifen habe, nur die Induction-F. halt noch nicht.
    Zur Unterschrift: Ich glaube euch zwar das diese unterschriftslose Handhabung üblich ist, aber wenn ein Anwalt diesbezüglich so anspricht, ist da irgend etwas nicht schlüssig. Und ihr werdet euch an den Kauf eures letzten Fernsehers erinnern; Ohne Unterschrift passiert da gar nichts.

Normal ist es so das du die Felgen, welche gewählt sind, auch baugleich als Winterreifen erhältst. Die Kombination wie von dir geschildert ist nicht möglich.

Ein ganz normaler T-Auslieferungsprozess wie ihn viele hier erlebt haben.
Ich habe die Gemini Winterreifen mit dazu geordert. Bei Auslieferung waren aber keine im Auto.
Zum Glück ist mir das bei Abholung direkt aufgefallen. In der Aufregung der Abholung hätte ich dies ja auch übersehen können. Im Nachgang hätte mir das Fehlen der Winterräder Tesla nicht geglaubt da lt. internem Lieferprotokoll die Räder im Kofferraum lagen. Es brauchte etwas Diskussion bis ich endlich zu meinem Radsatz kam.

Was steht denn auf deiner Auftragsbestätigung, konkret 19" oder 20" fürs Fahrzeug, und zustätzlich Winterräder ja/nein?

auf teslamotors.de anmelden, Fahrzeug auswählen, dort Dokumente und dann die Bestellvereinbarung. Sieht in etwa so aus:

image

(Dass die 250€ Anzahlung verloren sind ist eine Mär welche Tesla immer wieder erzählt. So nicht haltbar, sogar in der Widerrufsbelerhung klar dokumentiert. Ich hab’ die bereits zurück erhalten. Aber das ist eine andere Geschichte und soll hier nicht zum Thema werden.)

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Den Mehrpreis für die Induction hast du aber auch nicht bezahlt oder?

Meinen letzten Fernseher habe ich online gekauft. Mein letztes Fahrrad auch. Und natürlich auch mein Auto. Alles ohne Unterschrift.

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Ich habe 18“ Aerofelge mit Winterreifen und und 19“ Sommerreifen. Geliefert wurde im Winter auf Winterreifen.
Problem war bei mir dass die Radnabenabdeckung der 19“ Felge nicht auf die 18“ Felge paßt und zur Aerofelge auch nicht die Aeroradabdeckung gehört.
Ansonsten steht in der Auftragsbestätigung drin was geliefert werden soll und wenn etwas anderes abgenommen wird, dann gilt das irgendwann auch als akzeptiert ….
Ich habe zur Aerofelge dann sofort im Shop die fehlende Radnabenabdeckung dazugekauft für die 18“ Felge.
Rechnung gabs auch nicht in Papier, alles zum Selbstausdrucken im Konto und auf der Kreditkarte.
Willkommen in der papierlosen Welt.

Wenn man sich den aktuelle Konfigurator bei Tesla ansieht, kann man nur noch bei den Sommerrädern zwischen 19 und 20" wählen.
Wenn man Winterräder dazu bestellt, sind das immer die 19".
Kannte ich so auch noch nicht.

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Nun gut,
aber kann man das dem Kunden bei der Bestellung nicht sagen?
Allein weil ich mir sicher bin das dies nie stattgefunden hat, zeigt mir
wer den Kardinalsfehler gemacht hat.

Das is ja n Kalauer: Geliefert wie nicht bestellt
und damit zu akzeptieren.
Für jeden Anwalt der Brüller der Saison! :sweat_smile:
Da stellt sich einem die frage:
Wofür dann noch eine Bestellvorgabe wenn jede Lieferung
ein Überraschungsei ist? :upside_down_face: