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TESLA in den aktuellen Medien

Das ist was ich immer wieder schreibe. Qualität auf den ersten Blick ist das Spaltmaß, oder die Oberflächenqualität. Dass dann später zig Defekte am Auto sind, übersieht man gerne. Wie sonst hat VAG es zum Hersteller mit den meisten Motorschäden geschafft? Ich empfehle den Kanal Redhead Zylinderkopftechnik. Da geht es nicht mehr nur um Motorschäden bei VW, sondern bei welchem Modell bei welcher Laufleistung am ehesten damit zu rechnen ist.

Das gilt aber für andere Hersteller auch. Die oberflächliche Qualitätsanmutung täuscht über billige Technik hinweg.

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Wenn Tesla durch Softwarefehler die MCU kaputt schreibt, dann wäre es auch sehr angemessen, wenn sie die Reparatur/Austausch übernehmen würden, da sie ja auch den Fehler durch ihre OTA-Updates verursacht haben.

Das gleiche bei der Ladeleistung: Wenn aus irgendwelchen Gründen die Batterie eben doch nicht 8 Jahre hält, dann ist es ziemlich unfair dem Kunden einfach die Ladeleistung per OTA zu reduzieren anstelle einzusehen, dass sie sich verkalkuliert haben und dem Kunden eine Entschädigung für die verlorene Leistung zu geben.

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Und weil Tesla genug Probleme hat und auf Jahre ohne „all 3 Jahre nen neues Auto ohne technische Verbesserungen“ genug Wachsen kann nehme ich denen ab, dass sie keine geplante Obsoleszenz haben. Dass Tesla viele Fehler macht ist klar. Aber es scheint auf weniger Rückrufe rauszulaufen. Das erfreut mich sehr.

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USA und Europa sind da nicht zu vergleichen.

Der Grundsatz des Verbraucherschutzes funktioniert unterschiedlich.

Grob gesagt; in den USA darfst du erstmal alles auf den Markt bringen. Wenn es dann gefährlich oder gar tödlich ist, dann gibt es drastische Strafen. Deshalb die hohen Entschädigungssummen.

In Europa musst du x-Tests und Zertifikate vorweise bevor du ein Produkt anbieten darfst. Sollte es sich trotzdem als gefährlich herausstellen sind die Strafen eher niedrig, weil du alles im Vorfeld getan hast um es zu verhindern.

Deshalb werden in den USA sehr viel mehr solcher „Untersuchungen“ eingeleitet als in Europa.

Hast Du da eine Quelle oder stellst Du dies einfach in den Raum
dass Tesla die MCU kaputt schreibt?

Viele Hintergrundinformationen findet du in folgendem Thread:

Puh, ist das jetzt eine falsche oder korrekte Bezeichnung dieses Missstandes?

Fakt ist, daß der eMMC in der MCU1 nicht durch einen Software-Bug kaputt geht, sondern durch Abnutzung. Diese „Abnutzung“ wurde durch regelmäßige Updates mit immer größerem Speicherverbrauch und durch das standardmäßige Logging von irgendwelche meist trivialen bzw. unnützen Daten (bezüglich Betrieb und Wartung des Fahrzeugs) verstärkt.

Für mich heißt sowas unoptimierte Software bzw. Konfiguration. Definitiv nicht fehlerhafte Software. Wenn jede Software, die unoptimiert arbeitet, als fehlerhaft bezeichnet werden müßte (so wie Du es bei Tesla darstellst), dann ist sicherlich über 90% der heutigen Software - egal wo - „fehlerhaft“.

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Die OTA-Updates in diesem Fall waren aber nicht nur unoptimiert, sondern haben Hardware-Schäden verursacht.

Unoptimierte Software wäre z.B. wenn es nach dem Update alles etwas langsamer läuft. Sowas kommt häufig vor, z.B. bei vielen Betriebsystemupdates auf Smartphones & Computern.
Dass nach einem Update die Hardware kaputt geht, ist wohl extrem selten und kann würde ich als fehlerhaftes Software-Update bezeichnen.

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Schon mal ein BIOS beim flashen geschrottet? Dann ist die Hardware auch hinüber… Und darauf gibt’s auch keine Garantie.

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Würdest Du ein Fahrzeug, was stark beschleunigen kann und dadurch seine Reifen schneller verschleisst, auch als fehlerhaft bezeichnen?
Im umgekehrten Falle ist ein BEV wesentlich optimierter als ein ICE was den Verschleiss der Bremsen betrifft.
Weiss nicht, ob das jetzt verstaendlich rueberkam. Jedenfalls benutzt Du mMn die falschen Begriffe bzw. Verwechselst ein paar Dinge.

Hm, wenn etwas durch Einwirkung des Benutzers verschleißt, ist es normal.
Wenn der Hersteller, so wie Tesla mit der MCU1, gewollt oder ungewollt, ein Teil beschädigt, dann sollten sie schon für Ersatz sorgen.
Denn ich als Eigentümer habe keine Möglichkeit mit meinem Verhalten die Beschädigung zu verhindern…

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Wenn also ein Hersteller einen Konstruktionsfehler zu verantworten hat, sollte er immer dafür aufkommen, auch nach der „Garantiezeit“? Ist es aber nicht durch eine Gewährleistungspflicht geregelt, wann der Hersteller für etwas aufkommt? Es gibt viel schlimmere und teurere Fehlkonstruktionen, die auch nicht vom Hersteller gezahlt werden, allen voran die Verkokungsprobleme von Audimotoren. Trittmeistens erst bei rund 90 - 100k Kilometern auf und ist in der Regel deutlich nach der Hertsellergarantie. Audi kommt dafür nicht auf, die Kosten von teilweise mehr als 4k trägt der Kunde. Mercedes hatte das Thema mit der extremen Rostanfälligeit der Baureihe W210 (E-Klasse ab 99). Die Autos haben nach wenigen Jahren angefangen tierisch zu rosten. Steuerkettendefekte bei VW? Motorschäden durch eingewaschene Injektoren bei VW?

Ich will damit nicht sagen dass der Hersteller aus der Pflciht sein sollte, ich wäre dafür, dass ein Hersteller für klare Konstruktionsfehler auch nach einer Garantiezeit haften muss. Die Beweislastumkehr kommt in meinen Augen nicht zum tragen, da der Fehler ja auf der Hand liegt und immer schon bei der Herstellung vorgelegen hat. Welche Bemühungen gab es in der Vergangenheit, einen der traditionellen Hersteller zur Kostenübernahme zu zwingen?

Um es noch einmal klarszustellen, weil gerne verwechselt:

Garantie: Freiwilliges Versprechen des Herstellers

Gewährleistung: Die Verpflichtung de Verkäufers ein mangelfreies Produkt zu übergeben.

Kein Hersteller wird „Konstruktionsfehler“ einräumen. Das ist dann immer „bauartbedingt“.

Das Fahrzeug hat ja die zugesagten Eigenschaften gehabt.

„Technik ist dazu da, dass sie kaputt geht.“

Das wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern.

Es ist mal wieder eine diese Artikel-Serien mit dem für die Medien so wichtigen Begrifsskombination „Tesla“ und „Feuer“.

Hier exemplarisch einer der 3(?) Beiträge der nicht hinter einer Paywall versteckt ist.

Spoiler Alert: Die Teslas können nix für den Brand. Schuld war ein Elektroroller.

Dennoch bitter. Abgebrannt sind ein Roadster und ein Pre-FL Model S

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Oh Herr, ich bin dein Zeuge.

Beim ersten Rost sprach Moses, „es soll dir Kulanz ergehen“

Beim zweiten Rost aber verstummte auch Moses. Dafür sprach dann aber Mercedes: „Kulanz, nee, sind wir Moses?“

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Leider bin ich auch Zeuge. E320 CDI in Vollausstattung von 2000 (108.000 DM), war mein Dienstfahrzeug. Nach rund 7 Jahren war das Fahrzeug reif für den Schrottplatz, nachdem 2003 von Mercedes halbherzig nachlackiert wurde. Türen, Heckklappe, Kotflügel, Schweller, vordere Domlageraufnahme und viele ungesehene Stellen…

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Aber die Spaltmaße sind gut oder? :smiley:

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Die waren perfekt, natürlich.

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Also kein Grund, sich so aufzuregen. ^^

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Wer regt sich denn auf? Ich bin Spaltmaßfetischist und rieche mit Vorliebe an geschäumten Innenraummaterialien. Dass ein deutscher Premiumhersteller, der vor über 100 Jahren das Automobil erfunden hat, im Jahre 1999 keine Autos bauen kann, die mehr als nur wenige Jahre halten, ohne sich dann völlig ohne Zugabe selbst zu kompostieren, habe ich als Feature gesehen. So wie auch den zweifachen Welchsel des Wandlers vom Automatikgetriebe, den Austausch aller Injektoren sowie dem Steuergerät für die Xenon-Scheinwerfer. Normaler Verschleiß eben. Eine E-Klasse kostet eben, dass weiß man doch.

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