TESLA in den aktuellen Medien (Teil 3)

https://www.golem.de/news/tesla-model-3-highland-im-praxistest-selbst-opel-ist-schon-besser-2311-179464.html

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Fü das Ranking natürlich nicht.

Nur zum achsweisen Reifentausch…

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Wichtig dabei wäre doch zu wissen, welche erhebliche Mängel das ist.
Licht verstellt ist doch auch ein erheblicher Mangel. Lässt sich aber sofort beheben.
Kaputte Bremsen oder Rost sicherlich nicht.

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Genau, ohne zu wissen, was als erheblicher Mangel definiert ist, kann man die Statistik nicht beurteilen. Außerdem müsste man wissen, welche Mängel bei den Teslas festgestellt wurden.
Bei meinem vorherigen S sind bei den beiden TÜVs nicht ein Mangel festgestellt worden.
Scheint jetzt eine Image-Kampagne zu laufen.

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Der TÜV-Report 2024 (Auto-BILD Sonderheft Herbst 2023, 16.11.2023, S.142) nennt folgende:

  • Fahrwerk (14 x häufiger als üblich)
  • Licht (4 x): Abblendlicht, Rückleuchten
  • Reibwert der Bremsbeläge, Bremsscheiben korrodiert oder Tragbild ungenügend

Bremsmängel werden sich er in jeder Werkstatt vor dem TÜV-Termin behoben (oder in Absprache mit dem Prüfer nach Zuteilung der Plakette). Das würde ich als Kunde jedenfalls erwarten.

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Fahrwerk wäre wahrscheinlich die querlenker - berechtigter Mangel. Der mittlerweile behoben wurde.
Bremsen kaputt weil verrostet weil nicht benutzt. Berechtigt. Aber auch händlebar, da eher User-verursacht.

Wie auch immer.

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Sowohl Fahrwerk (bzw. Achsaufhängungen), als auch Bremsen sind laut TÜV typische Probleme bei Elektroautos:

Überdurchschnittlich häufig werden bei E-Autos Mängel bei der Bremsfunktion festgestellt. Ein Grund dafür ist die Rekuperation, mit der Elektrofahrzeuge Bremsenergie zurückgewinnen können. Die Bremsbeläge werden im Vergleich zu Verbrennern seltener beansprucht, was zu einer Beeinträchtigung der Bremsleistung führen kann.

Ein weiterer Schwachpunkt vieler E-Autos sind die Achsaufhängungen. Diese leiden häufig unter dem hohen Gewicht der Antriebsbatterien, so TÜV-Geschäftsführer Dr. Joachim Bühler. Die Folge sind negative Prüfergebnisse bei der HU und teure Reparaturen.

Aber:

Damit ein Auto in den TÜV-Report kommt, müssen die Prüfenden mehrere Tausend Fahrzeuge begutachtet haben. Das ist erforderlich, da eine sehr kleinteilige Auswertung der einzelnen Mängelpunkte erfolgt. Zu wenige Fahrzeuge könnten das Bild verzerren.

Allerdings liegen aktuelle nur

für drei Stromer in der Klasse der zwei- bis dreijährigen Fahrzeuge belastbare Daten vor

Das sind VW e-Golf, Renault Zoe und Tesla Model 3.

D.h. für mich, Tesla schneidet naturgemäß in diesen Kategorien schlecht ab, da es die einzige Marke mit nennenswerter Anzahl an Elektroautos auf den Straßen und somit auch gefahrenen Kilometern ist. Sowohl e-Golf, als auch Zoe haben zum Einen nicht die großen Batterien (= Probleme Achsaufhängung) als auch nicht die hohe Laufleistung bei der HU- Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
Ich gehe davon aus, dass auch andere Elektroautos zukünftig schlechter abschneiden (würden, wenn vorher keine Inspektion stattfindet).

Angesichts der zunehmenden Verbreitung von E-Autos rechnet der TÜV mit weiteren E -Modellen im Report des kommenden Jahres.

Quelle: ADAC

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Was heisst denn „erhebliche Mängel“? Das wird nicht so genau erläutert. Ich fahre ja seit Urzeiten deutsche Oberklasse als Dienstwagen und guess what: das Fahrzeug wird zum TÜV in die Werkstatt gebracht und vor der Inspektion alles repariert, gewartet usw. Da wundert es kaum, dass solche Fahrzeuge in den Statistiken gut aussehen. Privatnutzer, die nicht immer einen teuren Vorab-Werkstattbesuch bezahlen wollen, sind eher mal geneigt direkt beim TÜV vorzufahren. Da wird dann logischerweise mehr gefunden. Und in Dienstwagenkreisen ist Tesla eben noch nicht so verbreitet.

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Die anderen sind genau so schlecht. Nur wurden meine BMWs immer vom BMW Pannenservice abgeholt (tauchen nicht in der ADAC Pannenstatistik auf) und der TÜV bei der Inspektion gemacht, wo die nie durchgefallen sind, weil grobe Mängel vorher behoben wurden oder auf dem kleinen Dienstweg danach, ohne dass deswegen eine Nachprüfung nötig wurde.

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Das ist wichtiger Punkt: Die Bremsen werden von vielen Fahrern zu selten betätigt so das sie Rost ansetzen. Das ist ein triviales Problem … aber es klingt natürlich viel dramatischer wenn z.B. der Spiegel pauschal von Bremsenproblemen und einer „Systemschwäche“ spricht.

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Das liegt doch daran das auch Dacia zur Erhaltung der Gewährleistung die Kunden in den ersten Jahren in die Werkstatt zum Service zwingt :person_shrugging:t3:.
Also schneidet ein Auto das möglichst Preiswert gebaut wird (hört sich beim Model 3 und Model Y eigentlich genau so an) mit regelmäßigen Kosten für Service-Termine besser ab.
Unterm Strich interessiert mich als Halter mehr was der Wagen im laufenden Betrieb kostet.
Die Frist mit 3 Jahren bis zum ersten HU Termin war doch vor allem ein Programm um Neuwagen interessant erscheinen zu lassen.
Niemand ging davon aus das Neuwagen 3 Jahre verkehrssicher sind.
Tesla ist nur der erste Massenhersteller der die Gewährleistung nicht davon abhängig macht das Fahrzeug alle 12 Monate zum Service zu bringen.
Dadurch zeigt sich nur, das 3 Jahre bis zur HU einfach zu lange sind.

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Beim VW Händler nach 3 Jahren: „Ah Sie kommen zum Service. Oh ich sehe gerade, der muss auch zur HU. Kein Problem, wir checken vorher alles.“ Auto besteht ohne Probleme die HU und taucht nicht in der Statistik auf.
Bei Tesla so „Ich fahre mal zum TÜV und dann schaunmermal.“ Das könnte den größten Teil der Unterschiede erklären…

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Warum gibt es dafür eigentlich keine App?
Sollte doch keine größere Hürde sein die Bremse in passenden Situationen kurz elektrisch anzusteuern und dabei kurz auf die Motorbremse zu verzichten. Also quasi eine „Bremsenwartung“ per SW Lösung. Oder ist die Bremse nur rein mechanisch. Keine Ahnung

Hat das Model 3 eingentlich. Ich nutze meine Bremsen quasi garnicht. Trotzdem sehen die tippi-toppi aus. Ich hatte auch beim letzten TÜV null Probleme.

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Die Bremsen meiner M3 sind bei beiden nach ca. 45.000km hinüber, bzw. hinüber gewesen, also etwas kürzere Standzeit als bei den Verbrennern vorher. Bei beiden nicht „TÜV fähig“, der eine ist deshalb durchgefallen, der andere würde nächstes Jahr durchfallen.

Ich habe mich auch gefragt, warum die Bremsen so problematisch sein sollen, weil Tesla ja mittlerweile ab und zu mal die mechanischen Bremsen betätigt, zwecks Reinigung. Seit wann macht das M3 das eigentlich ? Vielleicht liegt es am beobachteten Zeitraum, weil das früher nicht so war ?

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Ich würde sagen: Nein. Meiner ist 3/2019 und war deswegen 3/2022 beim TÜV.
Bremsen tue ich in der Regel nur, wenn mir jemand die Vorfahrt nimmt und in meinem Sicherheitsabstand kommt oder es mal zu kalt ist für die Reku. 95% der Zeit fahr ich mit OPD.

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Da wäre ich bei der ZOE vorsichtig. Der 52 kWh Akku ist vielleicht nur durchschnittlich schwer, aber die Vorderachse, die sie wohl vom Scenic hat, reagiert anfällig auf die starken Beschleunigungen und hat dann schon mal ab 30000 km erste Schäden.

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Die Idee ist eigentlich uralt. Nutzt man seit ewigen Zeiten auch schon bei Verbrenner um die Scheiben von Regenwasser oder Salzlake zu reinigen und dadurch ein besseres Ansprechverhalten zu halten.
Daher könnte das Tesla auch schon von Anbeginn gehabt haben.

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Nicht nur gehabt haben, die Funktion ist im Handbuch explizit erwähnt.

Scheint jedoch nicht hinreichend zu sein, zumindest nicht bei jedem.

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