TESLA in den aktuellen Medien (Teil 3)

Das Framing ist etwas gar böse. Die im Artikel geäusserte Kritik kann ich durchaus nachvollziehen (vieles davon ist aber nicht HL spezifisch), aber das Positive zuerst und einem etwas neutraleren Titel würde nicht schaden. So ergibt sich schon beim Lesen des Titels den Eindruck dass es nur darum geht das Fahrzeug zu verreissen - das diskreditiert die Arbeit des Journalisten von vornherein (bzw ich stelle mir die Frage ob das Thema wirklich neutral angegangen wurde)

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Da sind doch bestimmt die Straßenränder in CH mit defekten und verunfallten Fahrzeugen zugemüllt. Kann ja wohl nicht sein daß die Autos so lange „ungeprüft“ einfach funktionieren. Mir wäre das viel zu unsicher :smile:, fahre besser nicht mehr nach CH. :rofl:

Ich finde es unfair den Blinker zu verurteilen von einem „Redakteur“ der den Wagen nur ein paar Stunden fährt, in Gegensatz zu jemanden der

  1. Tesla gewohnt ist
  2. Das Auto 2-3 Montae fahert und dann sagt, wie im die Blinker gefallen, nachdem man sich daran gewohnt hat.
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Man sollte sich mal die Gedanken der DEKRA zu Jahresberichte angucken sowie dann vielleicht Schlüsse daraus ziehen:

Ich würde mich dem anschließen und gebe wenig auf die aktuelle Berichterstattung.

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Bin kein Batterieexperte, aber das scheint mir ein ausgezeichneter Artikel zum Thema Batterielebensdauer zu sein vom Betreiber des Teslaloggers.

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Vielen Dank für den Link! Sehr interessant, dass die DEKRA zu denselben Feststellungen kommt, die hier schon mehrfach bzgl. des TÜV-Reports genannt wurden:

Allerdings steht und fällt die Qualität der im Report enthaltenen Bewertungen mit der Aussagekraft der Daten aus der HU-Auswertung. Diese Aussagekraft wurde zunehmend – insbesondere bei jüngeren Fahrzeugen – durch Hersteller- bzw. Werkstattprogramme zur Vorreparatur mit dem Ziel mängelfreier Prüfberichte beeinflusst.

Zu unterschiedlich ist der Umgang verschiedener Fahrzeughersteller bzw. ihrer Werkstattnetze mit Fahrzeugen in der Vorbereitung auf die HU. Die Aussagen über die Fahrzeugqualität sind beim jetzigen Stand der Dinge nicht scharf genug von der Werkstattqualität zu trennen.

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Dem kann ich nur zustimmen. Sehr lesenswert.

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Was hat Tesla Gewöhnung damit zu tun? Die meisten Teslas auf der Strasse haben noch Hebel. Und getestet wurde ne Woche lang - nicht ein paar Stunden.

Ich hab immer einen Leopard der mir vorfährt um die Rostlauben aus dem Weg zu räumen :wink:
5 Jahre ist natürlich nur für die erste Prüfung, mit dem Alter der Fahrzeuge wird das Interval kleiner. Somit gibt’s gibt’s sehr wenige Rostlauben…

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was spricht dagegen, mal öfter aufs bremspedal zu treten?

Nochmal golem.de

https://www.golem.de/news/insider-packt-aus-teslas-elektro-lkw-scheint-in-der-praxis-zu-floppen-2311-179554.html

Kritikpunkte im Wesentlichen: unpraktisch (Kabine), unzuverlässig wegen Verwendung von PKW-Teilen.

Hast du da nicht trotzdem erstmals Rekuperation? Ich hätte gesagt dem Gefühl nach wird bei Tesla immer zuerst rekuperiert und erst wenn du mehr Bremsleistung benötigst, greift due Bremse zu für zusätzliche Bremsunterszützung. Nur im N greift nur die Bremse zu

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Drück‘ einfach aufs Pedal und mach‘ dir nicht soviel Gedanken.

Ich habe beim Model S die Rekuperationsstufe auf „Niedrig“ gestellt, hilft auch. Bremsscheiben sind tadellos nach 135 tkm.

madmax

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Ich mach das mit dem ‚freibremsen‘ regelmässig nach meinen 7 Jahren Plugin-Hybrid. Gerade nach Regen hat Mans richtig gehört dass da etwas Rost auf der Bremsscheibe war - ein paar mal kräftig auf die Bremse treten und gut war. Aber der Golf GTE hat anders gebremst wie der Tesla. Sorgen mache ich mir keine, hab auf dem Arbeitsweg ne gute Möglichkeit zum ‚freibremsen‘ (manchmal höre ich da auch dass etwas auf der Brensscheibe ist - sehen tu ich’s nicht wg der Aero Radkappen). Ist ein minimaler Aufwand, das werd ich auch weiter machen, schaden tuts sicher nicht.

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Mach ich ähnlich, habe auf meinem Arbeitsweg(en) auch ein paar Stellen, die ich ab und an etwas „dynamischer“ auf 50% Reku fahre (ja, ich hab die S3XY-Buttons :wink:) - und bremse dann auch dementspechend.

Im Winter hilft da die Kältemimose LFP-Akku auch etwas mit, weil die Reku oft vom BMS eingechränkt wird. Die Bremsen sehen bis jetzt super aus, bis jetzt scheint dieses Vorgehen also ausreichend zu sein (14 Monate alt, knapp über 19000 Km).

beim druck aufs bremspedal greift immer die bremse.

Hier wird sich vieles schöngeredet. Klar, ein Tesla ist sicher nicht das schlechteste Auto, das man nach drei Jahren haben kann. Aber dass bei einem Golf, Passat, A4, 3er, Hyundai oder Toyota nach 3 Jahren an Radaufhängung oder Querlenker Austauscharbeiten in signifikanter Zahl vor dem TÜV stattfinden, ist doch ausgemachter Quark. Diese steile These sollte man doch gern beweisen können.

Sicherlich, die Bremsen sind ein anderes Thema. Sowohl was „Pflege“ als auch Wartung anbetrifft. Aber dass Tesla häufiger durchfällt als die (gesamte) eingeschlossene Konkurrenz ist erstmal ein simpler Fakt, der unterschiedlich berichtet wird.

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Das hat allerdings auch niemand behauptet und das ist auch bei Tesla nicht so.

Nein, das ist erstmal ein Verzerrung der Statistik durch den Werkstatt-TÜV anderer Marken, wie auch schon von der DEKRA bestätigt.

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Natürlich ist das ein simpler Fakt. Die Häufigkeit des Durchfallens entscheidet sich durch die Anzahl der Durchgefallenen Produkte durch die insgesamt teilgenommenen Typengleichen. Dies ergibt eine Prozentzahl. Und diese ist bei Tesla höher als bei der Konkurrenz, so wie in den verlinkten Artikeln auf Berufung des ADAC berichtet. Damit ist die simple Aussage, dass Tesla häufiger durchfällt als die Konkurrenz, vollkommen richtig.

Welche Rückschlüsse man daraus zieht und ob/wie diese Rückschlüsse durch die Statistik verzerrt werden können, steht auf einem anderen Blatt.

Ich kann dir gern weiterhelfen, falls du noch größere Defizite in den Grundzügen des Verständnis von Statistiken hast. Dann aber lieber per PN, das wäre hier off topic.

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Keine Sorge, ich habe Statistik studiert und beruflich praktiziert. Deshalb kann ich methodische Fehler und die Aussagen des TÜV-Reports ganz gut beurteilen.

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