TESLA in den aktuellen Medien (Teil 2)

Das wird schon im Eichrecht-Faden diskutiert…

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Nein, für den Verbraucher war es so, wie es Tesla ursprünglich machte - die eingeladene Energiemenge nach on-board BMS zu nehmen - am günstigsten.

Und wie schon beschrieben - mit Sense-Kabeln (über die praktisch keine Leistung läuft und damit die Spannung am Messpunkt die „korrekte“ Spannung abholen - kann man die Messung auch bis in den CCS-Stecker selbst verlegen… Dann bleiben die kompletten Verluste der Gleichrichtung und der Cabinet-Säule, Säule-Kabel beim Ladepunktbetreiber…

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aus den etwa 40 sind übrigens final 40.7 Wh/km Unterschied im Verbrauch (laut Ladesäule) geworden:

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Gibts eine executive Summary irgendwo? :wink:

leider wohl erst ab Samstag. Da aber wohl mit detaillierter Auswertung.

Hier mal eine richtig skurille Geschichte:

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Mit den letzten Abschnitten ist eigentlich alles gesagt was gesagt werden muss. Unwissenheit/mangelnde Auseinandersetzung mit dem Fahrzeug hätte diese Sommer-Loch Überschrift verhindert…aber hauptsache Tesla ist wieder in den Medien.

Ein Mediensprecher der Polizei bestätigte der Onlineplattform den Vorfall. Er führte aber an, dass eine «Notöffnung» der Türen auch während der Fahrt mittels eines «speziellen Kabelzugs» möglich sei. Und: «Bei korrekter Anwendung kann es nicht vorkommen, dass die Tür nicht geöffnet werden kann.» Alle Mitarbeitenden der Kantonspolizei, welche mit dem Fahrzeug unterwegs seien, würden «entsprechend geschult», wird der Mediensprecher zitiert.

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Ich weiß ja nicht wie Ihr das seht, aber die Artikelgestaltung beim Spiegel erscheint mir mal wieder ziemlich manipulativ. Aber der Reihe nach …

Artikeltitel „Softwareupdate bei über einer Million Tesla-Autos in den USA“ fand ich spontan gut bevor ich weiterlas, weil das Wort „Rückruf“ nicht verwendet wurde. Irritierend fand ich die Worte darüber „Gefährliche Fensterheber“: Wer wurde denn wie gefährdet?

Dann der erste Lacher bei den einleitenden Worten „Noch ein Softwareproblem“ um zu suggerieren das es die ja ständig gibt gefolgt von einem Hieb in die gleiche Kerbe „Bei gleich mehreren Modellen“. Immerhin die Antwort auf die Gefahr „Finger einklemmen“ (weiter unten steht dann „bislang keine Kenntnis von Unfällen oder Verletzungen“). Gleich anschließend an die „ständige Probleme überall“ Einleitung geht es weiter damit, dass die Situation bei Tesla so problematisch ist, dass „Hersteller derzeit im Fokus der US-Behörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit steht“. Singular: Sonst anscheinend kein Hersteller. Eine ziemlich perfekt mit wenigen Worten choreografierte Manipulationseinleitung.

Springen wir gleich zum Schluss: Sehr häufig beim Spiegel ist bei verschiedenen Themen das Auffüllen der Artikel am Ende durch ein „Sündenregister“. In diesem Fall unter anderem „Eine US-Kanzlei reichte vorige Woche Klage im Auftrag eines Tesla-Besitzers ein, der dem Unternehmen von Techmilliardär Elon Musk irreführende Werbeversprechen vorwirft“. Das hat absolut nichts mit Fensterhebern zu tun und ist selektiv gewählt: Genauso gut hätte man erwähnen können, dass Tesla beim gleichen Thema in Deutschand gerade vor Gericht gegen die „Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs“ gewonnen hat, wobei dieser Fall bis zum Bundesgerichtshof eskalierte.

Inzwischen ärgert mich bei solchen Artikeln weniger, dass es für Tesla rufschädigend ist, sondern dass es ein bedenkliches Licht auf den Zustand der deutschen Presse wirft, aber wie eingangs gesagt, vielleicht findet Ihr den Artikel nicht einseitig.

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Die Autoren werden nach Buchstaben bezahlt die sie im Monat schaffen. Wenn nen Thema eig. nur 20 Wörter enthalten müsste um alle Infos zu präsentieren, dann werden die Autoren arm. Also braucht man Copy&Paste um das Pensum zu schaffen. DA liegt doch nix näher als altbekannte viel veröffentliche Artikel aus der Vergangenheit in Kurzform noch einzubinden. Wenn dann noch Links dazu zum anderem Artikel über das Thema auftauchen, gibts sogar nen Ü-Ei als Leistungsbonus. Und mal Ehrlich, wer isst nicht gerne Ü-Eier?

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Und bei BMW werden die Interior-Designer pro Knopf bezahlt.

„Ist dasselbe Prinzip“
WillyWonka

:joy:

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Mindestens den Link zu den NHTSA-Reports (RCLRPT-22V702-4365 | PDF | Tesla Model S | Vehicles) sollte der Spiegel nach meiner Ansicht im Artikel angeben, damit der Leser die Informationen nachprüfen kann.

Wenn ein als einseitig geplanter Artikel dann nicht mal richtig fundiert ist… wird er dann nullseitig?

Das - und du - beschreiben gut, welche Relevanz er fürs Thema hat. Es geht also nur noch um die transportierte Botschaft, Inhalt ist sonst keiner gewünscht. Quer zum Aufhänger. Minuseinseitig, oder besser, für Leute mit dem mathematischen Hintergrund, wohl eher i-seitig.

Edit:
Wobei i-seitig eigentlich nicht sein kann, setzte das doch eine gewisse Komplexität voraus…
:rofl:

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Mehrseitig wäre halt schon besser. :sunglasses:

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Ich denke „runde“ Artikel sind zu bevorzugen.
Aber selbst die hätten in der heutigen Zeit wohl die Tendenz wegzurollen…

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Also seit ich mich mit PV und e-Mobilität beschäftige und da dann regelmäßig in den meisten etablierten Medien zu die “Glanzleistungen” erlebe, seitdem frage ich mich, wieviel halb gare Artikel und schlecht recherchierte Beiträge man früher oder auch jetzt noch serviert bekommt, bei Themen wo man nicht sattelfest genug ist, um direkt drauf zu stoßen.

Das hat meinen Konsum von Medien insgesamt noch sensibilisiert.

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Wortgleiche Meldung (wohl der AFP-Text), am Ende aber andere „Auffüller“, hier sind wieder mal Unfälle „wegen oder mit“ Autopilot dran :man_shrugging:t3:

In der aktuellen Autobild ist ein zweiseitiger „Alltagstest“ mit einem Model 3. Der Test schliesst mit folgenden Worten:

„Auf langer Strecke trifft man viele mit nicht ganz 100 km/h auf der rechten Spur, die Klimaanlage ausgeschaltet und die Fenster geöffnet, um den Akku so wenig wie möglich zu strapazieren. Dafür brauche ich keinen teuren Tesla. So ähnlich würde ich auch mit meinem Liebling Trabant mit 26PS aus zwei luftgekühlten Zylindern reisen.“

Ich argumentiere jetzt einmal nicht ganz nach den Regeln der Logik:

  • Dem Journalisten sind in zwei Tagen viele so Reisende aufgefallen, mir in drei Jahren nicht.
  • Beim Vorbeifahren dürfte es schwierig sein zu erkennen, ob die Klimaanlage ausgeschaltet ist.
  • Ich vermute daher, dass der Mann einfach lügt

Und nein: Ich habe das Heft nicht gekauft, sondern kann es als Teil eines Readly-Abos lesen.

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Aktuell überholt man doch nur Diesel-Schleicher, die teilweise sogar hinter LKW hängen :joy:
Nehme an Klima ist aus. Fast wie mim Trabi früher…

Finde ich übrigens gut, dass die jetzt weniger CO2 produzieren wenn sie gezwungen sind langsamer zu fahren. Just saying

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Wenn ich aufn Sonntag laden Fahre gehts über die Autobahn 7km bis zum Rastplatz. Gern auch di ersten Kilometer Vollstrom. Je nach Verkehrslage. Aufm Rückweg will ich so wenig wie möglich verbrauchen und fahre entspannt 110 mitm AP. Anfangs sind eh nur 100 erlaubt und danach 120. Nur kurze Zeit frei. Normal könnte man meine mit dem Standartpilot ist 110 auf der Strecke sehr entspannt, da man ja sowieso der langsamste ist und nix überholen braucht. Heißt weniger ausschalten. heutzutage, weit gefehlt. So viel wie man mit 110 selbst auf freier Strecke überholt, ist der Artikel bezüglich langsame Teslas absolut übertrieben. Andere fahren selbst mit „mehr“ Reichweite weit langsamer.

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Ich hätte für die Autobild Schreiberlinge noch ein tolles Argument. Schon der erste Trabbi meiner Eltern 1961 hat keinen Schalter mehr für die Klimaanlage. Da sieht man mal, wie weit Zwickau damals der Zeit voraus war :stuck_out_tongue_winking_eye:
Oh, Entschuldigung, da waren ja dafür links und rechts an den Innentüren zwei Kurbeln angebracht.

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