Tesla hat neues DataCenter in China. Daten bleiben in China

Letzte Woche wurde DIDI bei seiner IPO an der NYC StockExchange stark behindert durch die chinesische CAC.
Cyberspace Administration of China (CAC) oder auch: Office of the Central Cyberspace Affairs Commission

Das selbe Problem hatten noch zwei weitere chinesische Firmen mit Ihrer IPO in den USA erheblich behindert. Didi wurde z.B. aufgefordert seine Apps komplett aus den App Stores zu löschen. Der Aktienkurs brach daraufhin nach der Eröffnung um 20% ein.

Tesla hatte das neue Sicherheitsbedürfnisse anscheinend schon antizipiert und bereits im May angefangen ein chinesisches Datacenter für die Fahrzeugdaten etc aufzubauen. Dies scheint nun fertig zu sein und die Daten scheinen in Chine zu bleiben.

Wir hatten ja bereits den ersten Hinweis mit Tesla Fahrzeugen, die nicht mehr auf militärische Basen fahren durften.

Man sieht, die zwischenstaatlichen Investitionen ( U.S.A. - China ) werden wieder geringer werden. Man ist nicht an den Verlust von Daten interessiert und die CAC versucht alles dies zu verhindern.

Dies könnte zukünftig ebenfalls Auswirkungen auf Tesla haben. Tesla hat schnell reagiert und erste Maßnahmen ergriffen. Ob diese Maßnahmen ausreichen werden, wird sich zeigen. Zukünftig werden hier bestimmt noch einige Dinge auftauchen, die es zu meistern gilt.

Dazu mehr Infos hier und hier:

Nikkei Asia News → The China tech regulator taking on Didi → Five things to know - > Background
07.07.2021
oder hier:

Nikkei Asia News → Tesla-builds-Chinese-data-center-as-cyber-crackdown-looms
26.05.2021

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Schade, dass unsere Politiker in Europa nicht den Mumm haben, vorzuschreiben, dass EU-Daten die EU nicht verlassen. :-1:

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dann würde Tesla bei uns bestimmt erstmal alles mögliche abstellen :smiley:

Wie, das hatten die vorher nicht? Unglaublich welche Zugeständnisse die dortigen Behörden gemacht haben, um tiefere Einblicke in Tesla für dortige Unternehmen zu erhalten.

Es ist doch schon lange bekannt, dass dort entstehende Datensätze unverändert als lokale Kopie immer vorgehalten werden müssen und selbiges rigoros auch auf Tochter- und auch Beteiligungsunternehmen in anderen Ländern angewendet wird. Also Sync bzw Zugriff auf Datensätze in z.B. Deutschland.

Aber genau so wenig verwerflich wie die „Datenflußkontrollen“ bei amerikanischen Anbietern mit „Cloud“ Rechenzentren. Ob App oder Infrastruktur ist völlig egal, so lange es „shared“ Basisinfrastruktur gibt.

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China Data Protection Law… Ärger mich bei einem Kunden auch aktuell damit rum. Daten die in China „produziert“ werden müssen immer auch in China bleiben.

Die Chinesen sollen aber ein globales SAP, CRM etc. nutzen wie alle anderen Niederlassungen und Töchter auch.

Am Ende werden die wohl ihre eigene, separate IT behalten.

China setzt da seine Marktmacht durch.

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Trotz des Chinesischen Datacenters werden wohl Teslas von als sicherheitskritisch betrachteten Gebieten ferngehalten:

Gruß Mathie

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Alte Herren mit grünen Anzügen die völlig frei Entscheidungen treffen können, die nicht hinterfragt werden dürfen.
Man möchte nichts falsch machen und wenn sollte es besser nicht noch in Videos festgehalten werden. Die chinesische Führung hat große Angst vor Kontrollverlust. Nicht umsonst hängen überall (staatliche) Kameras und alles wird aufgenommen.

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