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Tesla goes Spain II

Nachdem ich bereits 2011 im Februar mit meinem Roadster via Mailand nach Spanien und mit den Teilnehmern der „Round the World Race“ von Lous Palmer zurück gefahren war, steht nun eine Neuauflage an.

Diesmal bin ich allerdings solo unterwegs und werde mich am 24.1.13 mit Rafael de Mestre in Barcelona treffen um dort eine Rennstrecke zu erkunden.

Los ging es heute in Erfurt bei Kilometerstand 118.495, erster Ladehalt in Münnerstadt nach nur 130km. Da die Lüftungsanlage für PEM und Motor noch im Tesla-Store München ertüchtigt werden soll, warte ich auf „go“ vom Werkstattleiter, da zur Zeit die Werkstatt gut ausgelastet ist.

Dann soll es über Zürich, Genf Richtung Frankreich gehen.

Hoffentlich macht auch das Wetter mit. Massiver Schneefall wäre gar nicht so prickelnd.
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lg

Eberhard

Ich drück Dir die Daumen, komm heil zurück. :slight_smile:

P.S.: Wg. PEM, wenn Du die Schläuche noch hast, versuchs doch mal Abflussreiniger :smiley:

Heute morgen ging es schon um 5:15 los Richtung München Blumenstraße. Zum ersten Mal seit Langem wieder im Rangemodus geladen mit nur 341km IR losgefahren. Leichter Schneefall und schneebedeckte Straßen in der Rhön waren zwar auf den ersten 40km etwas lästig, aber die Autobahn gut gesalzen und später sogar trocken. Nach 310km und mit noch 5km IR (Standard) nach 4h Fahrt in München angekommen. Sofort an den HPC, da für das Arbeiten am PEM mind. 30% SOC erforderlich sind.

Es soll nun testweise ein Schutz gegen groben Verunreinigungen verbaut werden. Werde dies dann gleich in den nächsten 2 Wochen und auf 5000-6000km testen. Außerdem steht noch ein Extremtest auf einer Rennstrecke an.

Heute geht es noch weitere 300km bis in den Schwarzwald zu Freunden.

lg

Eberhard

p.s.

13:45 Roadster ist fertig und lädt mit 64A im Range Mode bei IR 280km. Wenn der Ladestrom unter 30A fällt geht es weiter.
Eine Drehstromkiste in Pfullendorf soll notfalls noch 32A Ladeleistung beisteuern falls es mit der Reichweite eng wird.

Wir freuen uns auf eine spannende Berichterstattung!

so bin gegen 20uhr an meinem zielort angekommen. gleich an 16A CEE angesteckt. nach nochmals 310km wegen einer umleitung bei pfullendorf mit 2km ins unbekannte gebiet der reichweite gefahren. hatte ja auch nur bis 336km im RM geladen. morgen gehts weiter nach huttwil an den hpc dann nach annecy oder lypn

lg

eberhard

tageskilometer 620km, in 9h

Ahoi Eberhard,

viel Spaß auf deiner Tour - dabei kommen wieder ordentlich km auf die Uhr. Bleibst Uli gut auf den Fersen. :wink:
Wir sehen uns dann in OS zwecks Besichtigung Hauskraftwerk wenn Du wieder zurück bist.

Viele Grüße auch an Rafael

P.s. Laß uns mal durchzählen welche / wieviele Roadster wir in D/A/CH zusammen trommeln müssen um 1.000.000 km auf einem Bild / Treffen beisammen zu haben…

lade gerade in genf im ‚la reserve‘. mussten sogar einen bently cabrio zur seite fahren, da dieser den hpc blockierte.
auf dem hinweg hatte ich noch beim flyer-factory den dortigen hpc getestet.
leider handelt es sich um eine fliegende installation und musste erst angeschlossen werden.
weitere infos und bilder folgen.
fahre gleich weiter nach Lyon, mal sehen, was mich da erwartet.

lg

eberhard

Wie macht man das denn? :smiley:

von genf nach lyon sind es nur 145km. im p2 des Cites wird der behindertenparkplatz auch als e-tanke genutzt. Leider nur Schuko, entsprechend heiß wird das Ladekabel. dann doch auf nur 13A runtergeregelt. leider wird der akku nicht voll. wird mir eine stunde mehr ladezeit in Remoulins einbringen,
eine weitere halbe stunde habe ich damit verbracht, bei Nissan/Renault in Valence die in Chargemap aufgelisteten Steckdosen zu suchen.
Nach dem ich was grünes mit der typischen form gesichtet hatte standen doch 2 E-autos ohne zu laden davor. Also weitergefahren - da stehen hinter dem komplex 2 müllpressen ordentlich an 2 x CEE 32A angeschlossen. habe vom Chef auch noch die Erlaubnis bekommen diese auf dem Rückweg nutzen zu dürfen.
nach 235 km mit 40km IR zum Laden in Remoulins eingelaufen. Dort an 63A mittels Rafaels 63/32Adapter eingesteckt. Nun heißt es die nächsten 5h herumzubringen. vor 11uhr were ich wohl nicht im Hotel in Perpignan ankommen. Dabei brauche ich die volle Ladung im RM da die nächste Etappe 285km lang sein wird.

lg Eberhard

nun bin ich doch schon um 22:30 in Perpignan eingetroffen, da es über die Autobahn schon ein Stück kürzer ist und man doch sehr gleichmäßig fahren kann. Nach kurzer Hotelsuche (die Hausnummer war nicht im Navi) auf den reservierten Parkplatz gefahren. Aber oh Schreck, die Säule ist ohne Strom. Die freundliche Dame vom Empfang alarmiert sämtliche Leute um mir zu helfen. Aber auch der Hausmeister vermag der Säule keinen Strom zu entlocken. Auch bei genauer Untersuchung, nach Öffenen der Verkleidung, sehe ich meherer herausgerutschte Aderenden.

Also mal weiter geschaut, ob nicht irgendwo noch eine Steckdose ist und voila, da sind doch noch 2 weitere Säulen, jede mit 3x CEE16 blau und 1x CEE16 rot (Drehstrom). Eingesteck und geht. Auto noch schnell umgefahren und die Nacht ist gerettet. Hotel ist sauber und das Internet via LAN ist kostenlos im ganzen Hotel verfügbar.

Ich darf bis Mittags bleiben, dann geht es weiter Richtung Barcelona mit ca. 300km im RM, also nicht ganz voll. Mein nächstes Ziel das Hotel Estelle in Sitges.

lg

Eberhard

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Du hättest UdoW mitnehmen sollen, der hätte das schnell gerichtet :smiley:

Du wirst lachen, ich wäre auch gern dabei … driving spain … wäre schön. Leider fehlt mir da gerade die Gelegenheit.
Was das „Schrauben u. schlampige Kontakte/Anschlüße richten“ angeht, da hat mir allerdings die Nacht-Aktion in Nancy - vor der letzten Etappe um mit TRON , Micha u. Thomas pünktlich in Straßbourg einzulaufen - echt gereicht. Das Frankreich für EV und Ladeinfrastrukur noch urbar gemacht werden muß, das weißt Du ja besser als ich.
Dagegen hört sich Eberhards Ladestory für das „Frankreich“ Wegstück aktuell geradezu völlig entspannt an.

Eine völlig entspannte Fahrt, zunächst sogar bei Sonnenschein. Die Temperaturen steigen bis auf 14°, leider fängt es aber dann zu regnen an, so geht es an der Küste entlang bis es kurz vor Barcelona aufhört. Das Hotel liegt direkt am Hafen. Auf Grund des schlechten Wetters mit Satrkwind ist die Brandung recht heftig. Gleich in die Tiefgarage eingefahren.Auch gleich die Ladebox an der Wand gefunden. Leider ist diese außer Betrieb. Dafür hat man ein Verlängerungskabel bereitgelegt und so kann ich mit 16A anstecken. Wieder ärgert mich sehr, das Spare-Adapter wird einfach zu heiß. Ein besserer Stecker und dickere Kabel hätten sich viel besser gemacht.

Das Hotel ist wunderbar mit Kunst in Bildern und weiteren Kunstgegenständen ausgestattet. Selbst in der Garage verzieren Bilder von Supersportwagen die Wände, abgerundet von einem Oldtimer.

Heute nur 240km gefahren.

lg

Eberhard
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Die gut 310km gingen trotz heftigen Seiten-/Gegenwind recht geruhsam von Statten. Die in Castello gesuchte Ladehalt konnte nicht gefunden werden, da wohl in der Tiefgarage eines einkauf-center versteckt und am Sonntag natürlich nicht geöffnet hat. Aber es hat gereicht und mit 58km IR im RM das Ziel die Tiefgarage des NH Hotels erreicht. Dort war ich schon vor fast 2 Jahren bei meiner ersten Spanien-Fahrt mit Louis Palmer gewesen. Allerdings durfte ich damals bei der Polizei mein Fahrzeug laden, da war es auch bestens aufgehoben.

lg

Eberhard
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Heute führte mein Weg zum Monte Pego und Denia. Dann möglichst nahe am der Küste entlang wieder zurück nach Puerto de Sagunto. Bei 17° konnte ich sogar das Dach abnehmen und offen fahren. Dennoch musste ich meine Handschuhe wieder anzeigen, da es trotz Sonne an den Händen recht kalt wurde. Die ganzen Ferien-Burgen an der Küste liegen noch tief im Winterschlaf, so konnten diese zügig durchrollt werden. Wegen Rückenwind auf der Hinfahrt sank der Verbrauch sogar auf 105 Wh/km auf dem Rückweg wegen des Gegenwindes auf 150 Wh/km Gesamtbilanz 130 Wh/km. Beim Einlaufen in die Tiefgarage nach 278km sind noch 96km IR in RM bzw. 59km im SM. Hätte heute also leicht 340-350km fahren können.
Morgen werden es allerdings 360km werden. Da wird die Reichweite nicht reichen, zudem kommt noch möglicherweise Gegenwind dazu.
Daher habe ich einen Zwischenstop in Tarragona eingeplant. Der Ladehalt bei Carrefour ist in dem einen Ladehaltfinder eingetragen, in einem anderen nicht. Ansonsten weiter zum el Corte Ingles, der ist sogar verifiziert.

lg

Eberhard
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Die nächste Etappe führt mich wieder zurück Richtung Barcelona. Zunächst ging es auf die mautfreie A7 die weitgehend parallel zur mautpflichtigen AP7 führt. Da es bis zum meinem Endziel Manresa zu weit für einen Direktangriff ist, fuhr ich schon in l’Amplona ab, wo ich schon mal vor fast 2 Jahren im Jachthafen an einer 32A CEE Dosen geladen hatte. Zum Hafen und an der Schranke geklingelt und der freundlichen Dame mein Anliegen auf (schlechten) Spanisch kundgetan. Auch diesmal musste ich wieder unter der Schranke durchfahren, weil ich nicht schnell genug mit Türe schließen, losfahren war, da war die Schranke schon wieder unten. Aber man weiß ja, es passt und unten durch. Direkt zum Kran und angesteckt. Innerhalb von wenigen Minuten war ein Mitarbeiter des Clubs da, der mir aber den Strombezug verwehrte mit Hinweis, der Kran gehöre nicht dem Club sondern der Werft und da wäre keiner zu erreichen. Also unverrichteter Dinge weiter Richtung Tarragona zu Carrfoure. Dort wurde auf einen riesigen Parkplatz die Ladesäule gesucht und mit Hilfe der Hinweisschilder wurde ich vor dem Haupteingang fündig. Hier hatte man die reservierten Elektroladeplätze mit Behindertenparkplätze kombiniert. Also Autoabgestellt und die Administration gesucht. Leider konnte der Mitarbeiter kein Englisch, aber mein Hinweis auf vehicolo electrico wurde sofort verstand und fing heftig das telefonieren an, bis ein Mitarbeiter mit der nötigen RFID-Karte aufgetrieben war. Mir wurde zu versthen gegeben, ich wäre der erste Elektroautofahrer seit mehr als ein Jahr der Laden wolle. Mit der Karte wurde die Abdeckung freigeschalten und der Zugang zur Schuko-Steckdose war frei. Da ich mit Hilfe des Rückenwinds recht sparsam unterwegs war, konnte ich meine Ladezeit auf 90min begrenzen, die ich mit einem Besuch im Restaurant nutzte.

Dann ging es es weiter Richtung Mansera, wo auch unser Weltumrunder Rafael das Licht der Welt erblickte. In einem alten Fort wurde ich einquartiert und in der Garage bezog mein Roadster sein Nachtquartier bei 16A an der Schukosteckdose.

Gefahren 367km mit kleinem Umweg zum Rennkurs Parcmotor Castellolo, wo am Donnerstag Rafael Event stattfinden soll.

lg

Eberhard

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Heute wurde nur ein kurzer Ausflug nach Barcelona unternommen. Ich will mich dort mit Rafael treffen. Rafael konnte mir einen wertvollen Hinweis auf ein NH Hotel mit Elektroladeplatz geben, nachdem ich schon im Vorfeld die deutsche Hotline von ARCOR erfolglos genervt hatte.

Der Verkehr war in der Nachmittagszeit nur mäßig und das Hotel schnell erreicht und in die Tiefgarage gefahren und angesteckt. Rafael ließ auch nicht lange auf sich warten und ich konnte auf seiner Homepage feststellen, seien Position ist vor der Hoteltiefgarageneinfahrt. Die Wiedersehensfreude war groß und beide Roadster durften wie in alten Zeiten zusammen laden, was allerdings bei mir problematisch wurde, die Ladebox war ohne Strom. Gott sei Dank, Rafael spricht perfekt Spanisch und ein Elektriker sollte in 5 Minuten da sein, was sich auch nach 25 Minuten bewahrheitete, denn er kam, nach wiederholten Nachfragens, nach 30min. Er hatte die Ladeeinrichtungen überprüft und eines hat doch geladen, damit doch alles in Ordnung. Nachdem wir Ihn überzeugen konnten, daß dies nicht der Fall sein, fing er an zu testen. Er mal den Steck getauscht, mal sehen, ob er der Fehler wandert, was er auch tat. Dann Sicherung raus und rein. Dann endlich, der Fehlerstromschutzschalter war es gewesen. nachdem nach 10 min alles ging waren wir zufrieden und es ging zu Rafael’s Lieblings Taps Bar, wo wir auch einige Köstlichkeiten ausprobierten.
Dann zeigte mir Rafael noch sein Barcelona.

lg

Eberhard

Tageskilometer nur 125km
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Heute ist sportliches Fahren angesagt. Rafael hat einen Slot auf einer Rennstrecke in Castelloli gebucht und alle Elektrofahrer dazu auf Facebook eingeladen. Zunächst wurden die Lademöglichkeiten vor Ort eruiert, die freundlichen Damen aus dem Office haben gleich eine Steckdose angeboten und wollten auch gleich mir durch das Fenster Zugang verschaffen. Aber dann hörte man auch noch Generatorgeräusche also hingefahren und tatsächlich der Stromerzeuger verfügt zumindest über einen 16A Drehstromdose, welche auch gleich ausprobiert wurde, erfolgreich. Dann wurden die Formalitäten abgewickelt und es konnte auf die Rennstrecke gefahren werden. Erst ein paar Runden zum eingewöhnen. Die knapp 3km lange Strecke ist mit vielen Kurven, Steigungen und einer Brücke recht anspruchsvoll, das richtige für Teslas. Aber nach 2h war das Vergnügen zu Ende und Rafael hat viele Aufnahmen gemacht. Als wir in Fahrerlager zurück kamen, hatte es sich doch ein weiteres Elektrofahrzeug eingefunden bzw. war schon vor uns da, eine Rennausführung des Nissan Leaf. Die Ladeausrüstung mit CHAdeMO Lader, einer Batterie von Steckdosen bis 125A sowie eigenem Stromerzeuger.
Die Crew-Mitglieder waren von unseren Roadstern sehr angetan, hatten aber ein Problem, es wurden eine Menge Journalisten erwartet, da man wohl befürchtete, unsere Autos könnte irritieren wurden wir freundlich und bestimmt weitergeschickt. Es stand noch ein Besuch bei Patrick von Volttour an, den ich noch dem Zero World Race von Louis Palmer her kannte. Während wir gemeinsam zu Mittagessen gingen, durften unsere Roadster im Batterie-Testlabor an 32A laden. Anschließend ging es weiter nach Perpignan zu dem schon bekannten Hotel wo ich auch nach 200km eintraf.

lg

Eberhard
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noch ein paar Bilder und ein kleiner Film
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Hallo Eberhard,

super Story!

Wenn die folgende Meldung der EU war wird und bis 2020 „Hunderttausende“ Ladestellen in der EU stehen - alleine Deutschland soll weitere 150.000 (!) erhalten, dann war das sicherlich das letzte Abenteuer, was du noch erleben konntest :unamused:

EU-Kommission will europäisches Lade-Netz für E-Autos - Autos http://heise.de/-1790540

Viele Grüße