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Tesla denial - Nichtzugeben von Designfehlern

Hier sind alle bekannten Fehler gelistet auf einer recht kritischen Seite. Ich kann da noch nicht eruieren ob das von einem Tesla Fan oder Gegner zusammengetragen wurde, ist auch irrelevant eigentlich. Wie aktuell alle Fehler sind weiss ich nicht.
Die zusammengetragenen Fehler sind eigentlich nicht das Problem. Zum Beispiel ein Klebstoff der gelb wird im Display ist kein Beinbruch. Was mich beunruhigt ist der Trend, wenn es denn einer ist, dass Fehler nicht mehr eingestanden werden. Natürlich kann so ein Fehler zu korrigieren einige Millionen kosten, trotzdem sollte er korrigiert werden. Die Deutschen versuchen solche Probleme zu lösen bevor sie in der Presse sind, im stillen Kämmerlein. Beim Taycan und E-Tron weiss ich von solchen Fehlerbehebungen von denen kaum jemand erfahren hat.
So wie Apple mit seiner Batterie erst auf massivem Druck etwas einzugestehen und zu beheben finde ich besorgniserregend zumal einige Punkte der Seite lebensgefährlich sind.

Wie seht ihr das? Sollten wir uns organisieren um dagegen zu halten? Quasi ein Amnesty International für Autos?

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Ist mir sowas von egal.

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was ist dir egal?
die Fehler vom Auto?
das es Tesla nicht eingestehet, (bzw. nicht behebet) .?
oder dass die Tesla-Kunden die Fehler nicht eingestehen wollen?

Fehler werden nicht zugegeben, außer es ist offensichtlich. Man beseitigt die Fehler in der Produktion, aber das was schon geliefert ist bleibt so, solange es nicht eskaliert und man gezwungen ist zu handeln.
Wenn es um Softwarefehler geht und man OTA hat dann bekommen ältere Produkte auch das Update, wenn es kein zusätzlicher Aufwand ist, sonst auch nicht.

Ich arbeite nicht in der Autoindustrie, aber im produzierenden Gewerbe für Highendprodukte. Glaub mir, das machen alle so.

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Ist das so? Sind die Fehler der Liste bei aktuell ausgelieferten Autos nicht mehr vorhanden?

2/10 FUD

Nichtmal die Model X Antriebswellen erwähnt.

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Sieht für mich recht nüchtern aus, ich kann allerdings nur zum M3 was sagen: Alles was da steht, kenne ich irgendwie.
Die Phantombremsungen kenne ich zwar auch, aber in meiner 50.000 km Meinung sind die nur gefährlich, wenn man sich nicht an die Regel hält, aufmerksam zu fahren und Die Extremitäten auf den Steuergeräte zu haben. Und den AP auf der Landstraße verwendet (da sind sie häufiger, aber da ist er ja gar nicht freigegeben)

Mein Eindruck entspricht dem von „Der-Kieler“. Tesla ist sehr unkulant (geworden?). Mir fehlt der Vergleich zur „Oberklasse“, aber zumindest Toyota war vorher wesentlich kulanter, trotz der Tatsache, dass mein Auto ein gebrauchter Prius war…lag aber sicherlich am Autohaus, nicht an Toyota als Firma. Bei Tesla ist alles Diskussion (wenn man jemanden findet), wird abgebügelt oder ignoriert oder versumpft im internen Chaos.
Zum Glück ist echt wenig dran, denn wenn ich mir die Liste beim Model 3 da so anschaue (vieles davon wurde zumindest für neue Fahrzeuge gefixt, auch wenn das natürlich dem Besitzer nicht hilft): Das is ja quasi fast nix.

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Da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt.
Nicht jeder Fehler wird behoben, den ein Anwender für einen Fehler hält. Es ist immer eine Kosten/ Nutzen Betrachtung. Anders gesagt: Wieviel Umsatz bringt es uns oder kostet es uns einen Fehler oder eine Designschwäche zu beheben? - Meistens ist aussitzen die billigere Variante. Das zu beurteilen ist schwierig und kann zum Desaster führen (z.B. Dieselgate).

Beispiel: Eine Fehlkonstruktion an einem Spritzgussteil wird nicht sofort behoben, sondern die (sehr teuren Formen) werden aufgebraucht (sind Verschleißteile) und dann, wenn die nächste Form erstellt wird, fließt die Korrektur in die Produktion ein - aber eben nicht eher.

Bzgl. der Antriebswellen: Es ist eine Desingschwäche: Wenn Tesla den Fehler zugeben würde, würde das erstens durch die Presse gezogen werden und zweitens hohe Folgekosten nach sich ziehen. Lösung: Problem Totschweigen und nur auf Druck reagieren.
Ein völlig normaler Umgang mit so einem Problem aus Sicht der Industrie.
Für den Anwender ist das natürlich ärgerlich, aber das machen wie gesagt alle so.

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Ich glaube, was das Problem bei Tesla (nur eine gefühlte Wahrheit!) verschlimmert ist:

Wenn bei audibmwbenz so etwas passiert, dann wird dem kunden gesagt: "holla…na das hatten wir aber noch NIE. dann wird das auto schnell einkassiert, repariert und mit den worten „das hätte jetzt eigentlich 5000 Euro gekostet, aber ich hab da beim Chef nochmal widersprochen, wir machen das auf kulanz“ zurück gegeben.

bei tesla ist das „ja…bringen sies her, dauert…keine ahnung, muss erst bestellt werden. vielleicht 4 Wochen. Vielleicht auch länger. Mietwagen gibts gegenüber. macht dann XXXX Euro“

Enthält natürlich latente übertreibung

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Dass Tesla ein Serviceproblem hat ist sicherlich richtig und dadurch eskalieren so manche Kleinigkeiten.
Aber viele Fehler die für den Käufer im ersten Moment nicht hinnehmbar sind muss man nur lange genug aussitzen und der Kunde vergisst sie. Glaub mir, ist so. - Wenn man das allerdings beim falschen Problem macht und sich Kunden zusammentun, dann kann es schnell aus dem Ruder laufen (Dieselgate). Das Internet ist in soweit ein riesen Problem für Hersteller, da die Kunden merken, dass sie nicht allein das Problem haben, sondern dass da viele sind. Damit kommt der eigene Frust bei jedem mal lesen im Forum wieder hoch und man vergisst (eher verdrängt) sein eigenes Problem nicht mehr. - Wie gesagt alles kein spezielles Tesla Problem.

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Vielleicht ist es auch die glühende Verehrung, was daran am meisten ärgert.
Ich bin zwar kein richtiger Fanboy, aber Tesla an sich sehr positiv gegenüber eingestellt. Für mich war (vorher) Tesla eine Firma mit dem Ruf „Etwas chaotisch, aber dafür Kulant und unkonventionell“. Es tut besonders Weh zu lernen, dass Tesla halt eine Firma wie alle ist, die heute nicht interessiert, was sie gestern versprachen und für einen kleinen Gewinn auch gern ihre Supporter über die Klippe schubsen. Bei anderen Firmen steht das schon vorher in der Erwartung, man wird also auch nicht irgendwie enttäuscht, wenn beim Abgas geschummelt wird.

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Grundsätzlich stimme ich Dir zu. Vor dem Model 3 gab es nur Luxusautos und davon nicht einmal viele. Da war Support mit kurzen Wegen noch einfach. Das Unternehmen ist schnell gewachsen und die Strukturen, wie immer in solchen Situationen, nicht mitgewachsen. Es dauert das nachzuziehen und da hat Tesla noch einen längeren Weg. Aber sie haben das erkannt und bauen den Service massiv aus, aber das dauert eben. Und so wie früher wird es danach auch nicht mehr.

Zu den anderen Autofirmen: Guck mal in ein Audi oder Benz Forum. Da sitzen auch glühende Verfechter von denen auch so mancher enttäuscht von „seinem“ Autohersteller ist und „sowas“ von diesem niiiieee erwartet hätte. - Wir haben alle unsere rosaroten Brillen auf. :slight_smile:

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Ich weiss nicht wie aktuell die Sachen von der Liste sind aber einige sind schon gefährlich. Nicht banal ist Suspension issues, Phantom braking, Sticking steering rack, Missing bolts.

Phantom breaking kenne ich bei Tesla nur aus der 30er Zone mit Ausbremsinseln.

Da hab ich bei einem drei Drei aber mehrfach ganz andere Erfahrungen gemacht. (Zum Teil lebensgefährliche) Fehler waren bekannt, wurden aber nicht behoben. Dumm wenn man plötzlich keine Bremse mehr hat weil der Druckzylinder einfriert oder wenn immer wieder Zündverteiler brechen. Alles bekannte Fehler bei den Fünf- und Sechszylinder Motoren.
LG, Dieter

deshalb sag ich gefühlte Wahrheit. Ich bin dankbar über jede zusätzliche Information, um sie anzupassen. Vielleicht ist es ein werbegeschöntes Vorurteil, dass hier schneller reagiert wird. Die von dir beschrieben Fälle sind allerdings auch komplizierter, da hier die Werkstatt nicht wirklich nachbessern kann, solange das Designproblem nicht behoben wurde. Eine schief sitzende oder reißende Scheibe oder abfallende Stoßstange (beim M3) könnte man einfach still und heimlich kulant tauschen/reparieren, wenn man weiß, dass es hier öfters Probleme im Werk gibt und man könnte die negative Presse reduzieren.

Was ist drei Drei? Typo?

der Drei - sorry