Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Tesla Cybertruck - Unmoralisch und Verschwenderisch?

Doch doch. Das wurde mal als CT Teaser raus gelassen. (Nicht das Bild sondern die Aussage dazu)

Das Bild habe ich zufällig im Netz gefunden und nicht im Forum. Daher beziehe ich das auch nicht auf dich.
Im Netz gibt es ja jede Menge Shitstorm gegen den CT. Aber das sind wir Teskafahrer ja gewohnt.

O Mein Gott :exclamation:
Bitte lasst echte Monstertrucks aus dem Spiel. Es gibt nur ein Monstertruck der Dieselbetrieben ist. Fahr mal im Mai nach Frankfurt. Da kommen die „echten“ Monstertrucks aus den USA. Ich kann mir im Leben nicht vorstellen wie das elektrisch gehen soll. Der Sound ist dort Teil des Konzepts. Wer da nicht mit Gänsehaut beim ersten aufheulen da sitzt oder dann steht, mit dem sei e Nerfenbahnen stimmt was nicht :mrgreen:

Ansonsten finde ich echt geil wie hier diskutiert wird. Mich würde mal eine Analyse interessieren, wer sich besonders in grünen Fäden, im 130er Thread und im Anti SUV Teil hervorgetan haben und wer von diesen Leuten nun ein Truck bestellt hat. So viel Doppelmoral finde ich in keinem anderen Autoforum wie hier. Zuerst bekriegt man andere und dann sich untereinander :exclamation:

Jeder soll doch fahren was er will. Und wenn der nur da ist um die Kinder zur Kita zu fahren. Na und? Ich bräuchte nach einigen Meinungen hier ja quasi 4 verschiedene Autos, damit ja nur immer das eine wirklich in dem Zeitpunkt Sinn macht. Wir sind früher mit dem Trabbi zu viert zur Ostsee. Das ging. Aber da gab’s auch keine ferngesteuerten RC cars in der Größe meines S Kofferraums. Somit wird mein Hobby momentan niemals mit in den Urlaub können kommen. Das würde sich dann mit den CT ändern. Am liebsten würde ich den sofort haben wollen.

Klasse Du zettelst hier im Forum den Shirtstrom an und schreibst dann „Aber das sind wir Teslafahrer ja gewohnt“. Dreister geht es wohl nicht mehr.

Ich bin jetzt draussen. Diese ganze Diskussion ist müssig. Erinnert mich an eine die mir vorhielt, dass ich zuviel Auto fahre und CO2 ausstosse, um gleich danach zu verkünden, dass es per Flugzeug für c3 Wochen nach Australien geht, und das ok sei, weil das wäre für ihr Studium.

Finde die Umwelt und Ökologie Debatte der letzten Seite nicht wirklich sinnvoll, denn wir sind uns wohl alle einig, dass ein Elektroauto immer den Verbrenner vorzuziehen ist.

Meiner Meinung nach spricht vor allem die Größe und vielleicht auch noch mein Argument rund um die Unfallsicherheit der Beteiligten (Mein Post im anderen Thread) gegen die Nutzung des Fahrzeugs als Alltagsgefährt. Da würde ich mir einfach mehr Umsicht der potentiellen Besitzer wünschen (—> ich verurteile die Käufer nicht, jeder soll fahren was er will).

Ich weiß ja nicht wie es dir geht, aber mit dem CT habe ich jede Menge Shitstorm per WhatsApp über mich ergehen lassen müssen von allen die ich kenne und die halt aus der Verbrenner Fraktion sind. Aus deren Sicht ist das Fahrzeug Wasser auf deren Mühlen. Ich antworte da gar nicht mehr drauf weil mir die richtigen Argumente fehlen, wenn es beim CT um die Nutzung als PKW geht.
Und warum ist das dreist, wenn ich mich als Tesla Fahrer bezeichne? Der bin ich mit Leib und Seele.
Oder beziehst du das auf das Thema Shitstorm? Ich habe das darauf bezogen, dass Tesla gerne in der Öffentlichkeit negativer dargestellt wird, als es in der Wirklichkeit ist.

Jawollo.

Mir gefiel der CT erst gar nicht, mittlerweile finde ich das Design so abgedreht, dass es schon wieder was hat. Bladerunner eben. Hatte Musk ja getwittert - und da sage mal einer, er erfülle seine Versprechen nicht. Ich würde den CT aber trotzdem nicht kaufen und nur sehr bedingt fahren wollen. Das Teil ist von Tesla sicher weit eher für USA und nicht für Europa gemacht. Und wir sehen das eben stark durch die europäische Brille.

Aber erstens ist Design Geschmackssache und zweitens:
Für mich ist der Cybertruck eine Art Baumaschine, die gedacht ist für den harten Einsatz draussen: Anhängelast, Haltbarkeit, Power, Steckdose zur Stromentnahme und war da nicht auch von einem Druckluftanschluss die Rede? Also alles etwas, um irgendwo in der Pampa ziehen, schleppen und arbeiten zu können, wo halt sonst nichts ist an Infrastruktur. Dafür ist der CT. Und bei Baumaschinen ist das Design nebensächlich. Und wem es dann auch noch gefällt - umso besser. Ansonsten: Form follows function. Wie früher mal der Land Rover. Fahrkomfort dank Starrachsen unterirdisch, aber der kam so ziemlich überall durch mit dem zuschaltbaren Allrad und Differentialsperre. Bevor diese ganzen SUVs kamen, welche fürs Gelände gar nicht gemacht sind und zumeist gar keinen Allradantrieb haben. Dann lieber ein ehrlicher CT als eines dieser Monster von Audi Q irgendwas, BMW (X7 oder so?) oder Mercedes sowieso Klasse, die für die Autobahn gebaut sind und dort dann 20 Liter auf 100 km verbrennen. Vom Cayenne gar nicht erst zu reden.
Und wenn man sich vor Augen hält, wie viele F-150 jeden Tag in den USA verkauft werden - da will Tesla rein ins das Marktsegment und mir ist es nur recht, wenn statt der ganzen F-150 möglichst viele Cybertrucks verkauft werden.
Ja, ich weiß, die Rohstoffe und die Energie und und und. Alles richtig. Natürlich braucht der CT Rohstoffe und viel Strom. Mehr Strom als eine Zoe. Oder ein M3. Oder…
Aber schauen wir uns doch mal um: Ernstlich auf Komfort und Lebensstandard will kaum eine/r verzichten. Klima hin oder her. Klar wäre es umweltfreundlicher, wenn wir alle zuhause bleiben, zu Fuß gehen, Fahrrad und ÖPNV und Zug fahren oder gleich mit Fackel in der Höhle sitzen würden (wobei dann vermutlich über die nicht-veganen Kleidungsfelle und den Feinstaub der Fackeln gemeckert würde). Das will aber kaum jemand, also gilt wie SPD-Steinbrück so schön sagte: Hätte, hätte, Fahrradkette. Die Realität ist ganz schlicht und ergreifend anders. Wie auch letzte Woche im Wortwechsel im Dlf Kultur so schön diskutiert wurde, wo Herr Schuh (von ego, äh: e.GO) auch dabei sein durfte (Motto mindestens einer Teilnehmerin: Tesla sei ja bei Elektrofahrzeugen nicht das richtige Konzept, zu gross, zu schwer, zu schnell, zu viel PS und und und): Alles eine Diskussion wert, richtig, nur behauptet ja auch keiner, dass Elektroautos die Lösung aller (Verkehrs-)Probleme wären. Bestimmt nicht. Und schonender Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen ist auch unbedingt wichtig. Aber EVs sind immer noch besser als das, was wir im Moment mit thermogefensterten Diesel-SUV haben. Und solange die Bahn als Alternative so unzuverlässig funktioniert (Taktfahrplan dann mal in 10 Jahren oder so, grenzüberschreitender Verkehr, was ist das? DE-CH-AT geht, ja, aber sonst?), der ÖPNV ein Dschungel an Tarifen und Apps für dieselben ist, die dann auch noch immer teurer werden, und Verbrenner und Flugzeug steuerlich nach wie vor an allen Ecken und Enden bevorzugt werden - wer will es denn verdenken, dass mit dem Auto gefahren wird und der Güterverkehr auf der Strasse abgewickelt wird? Dann aber doch lieber elektrisch als zumindest kleinen Beitrag. Und auch ich als Tesla-Fahrer nutze die Bahn noch immer sehr regelmässig.
Mich wundert abgesehen davon diese tolle Diskussion über die 500 kg Akkus im Tesla (genau, richtig, die Dinger, die dauernd brennen, nach spätestens 150.000 km defekt ausgetauscht und dann als Sondermüll entsorgt werden müssen): Genau diese Leute, die sich darüber aufregen, haben null Probleme damit, den 50-Liter Tank ihres Verbrenners 10 Mal vollzutanken und so 500 kg Rohstoffe auf Nimmerwiedersehen (naja, fast, Erderwärmung sieht man halt nicht so direkt) in die Atmosphäre zu blasen und mit ihrem Geld meist Diktatoren und Familienclans und Ländern unterstützen, die ihre Bevölkerung unterdrücken. Im Gegensatz zum Akku gibt es beim Erdöl kein Recycling, zumindest nicht auf absehbare Zeit. Und 50 Liter Tanks sind davon abgesehen auch eher selten.
Die Rohstoffe beim CT werden relativ sinnvoll eingesetzt, der Wagen hält dank Edelstahl lange (vgl. DeLorean DMC-12), die Motoren sind langlebig und im Tausch billig. Und Strom KANN man zumindest aus regenerativen Quellen erzeugen.
Wie gesagt, der CT ist richtig eingesetzt eine Alternative zu F-150 und Co. Wer meint, damit in europäischen Innenstädten rumfahren zu müssen - naja, das muss jeder mit sich und seinen Mitmenschen ausmachen.
Und nachdem Tesla nun ein Fahrzeug für USA vorgestellt hat - wie wäre es denn mit einem Kombi (also Station Wagon) auf der Basis des M3 / MY für Europa? Das wäre eher was für die G4 als das MY. Finde ich zumindest. Aber ich bin ja auch bekennender Nicht-SUV-Fan.

Ja, stimmt, Fehler passieren, Asche über mein Haupt.

Aber das Akkupreise sinken, hört man doch überall. Quelle: carmart.ch/umwelt/preise-fu … jahren-90/

Trotzdem, Korrektur: Tesla Akku kostet IM SCHNITT (nicht 100kW) 17.000€ (nicht 14.000). Im Schnitt würde ich jetzt mal 80 oder 90 kW schätzen.
Bevor ich was falsches sage…der kleinste derzeit lieferbare wird wohl der beim Model3 sein, der größte ist 100kW, ist das richtig?
Quelle: youtu.be/7Tui-2PcscA?t=182

Woher hier die Zahlen stammen, müsste man jedoch mal erfragen. Auch ob es der Tauschpreis oder der reine Akkupreis ist. Der ursprüngliche Akku könnte ja auch noch durchaus einen Wert haben, den man hier vielleicht, vielleicht aber auch noch nicht bei Tesla gegen gerechnet hat.

als ich das letzte mal fragte war der Akkupreis 25k bei Inzahlungnahme des alten für 2,5k.
Ich habe 2014 viele S60 Fahrer gesprochen die mit dem Argument des späteren preisgünstigen Wechsels auf grössere Akkus den 60ger gewählt haben. 6 Jahre später kenne ich niemanden der wechseln konnte.
Ich wäre bei Akkupreisen sehr vorsichtig. Sinken tut für den Endverbraucher da garnix, jedenfalls nicht als Austauschteil.
Ich warte noch auf eine schöne Ersatzteilpreisliste wo alle schön inklusive Einbau und Inzahlungnahme des Alten gelistet sind :smiley:

Ich fürchte da kommt erst mal nichts von Tesla. Dritthersteller haben es erst einmal auch sehr schwer da die potentielle Kundschaft extrem dünn ist und sich eine Produktion noch sehr lange nicht lohnen wird. (Wenn überhaupt)

OT gelöscht

Was zum Geier hat das mit dem Tesla Cybertruck zu tun?

ist das wieder die typisch deutsche Neid-Kultur?

Es gibt Lebensentwürfe, bei denen man Wohnzimmer Bad und Küche in 2 Plastiktüten umher trägt und welche bei dem es schon 2-5 Häuser auf verschiedenen Kontinenten nebst Privatflugzeug braucht um glücklich zu sein.
Wer maßt sich an zu bestimmen ab wann was unmoralisch und verschwenderisch ist?

Das ist doch genau der Punkt, warum es ständig zu Konflikten und endlosen und unnützen Diskussionen kommt, weil eben jeder die Grenze nach individuellem Gusto anders zieht.

Mein Rezept: den vermeintlich unmoralischen vorleben wie es auch anders gehen kann, ohne den Oberlehrer zu spielen, in der Hoffnung dass ein Umdenken stattfindet, Punkt.
Für die, die Kinder haben umso besser, dann kann man die eigenen Wertvorstellungen (evtl.) multiplizieren.

Ich denke es ist besser hier im Forum und diesen Thread nur direkt den Cybertruck moralisierend zu betrachten.
Und keineswegs eine allgemeine Moraldiskussion zu beginnen wie bei den letzten Posts.

Wir können wohl schon froh sein, dass bis jetzt kein theatralisches Getue kam. Elon hat die hohen Werte verraten oder so ähnlich.
Oder wie entsätzlich doch das Forum geworden, weil ein paar Leute sich nicht völlig der politischen Korrektheit unterwerfen.

Du hast mich genau falschrum verstanden :wink:

Meine Einlassung bedeutete vielmehr: „Wen juckt denn, was früher war?“

Nach der Diskussion hier in diesem Thread bin ich auf folgende Schlüsse gekommen:

  • weil er günstiger als ein Model S/X ist, wird er bei der Herstellung auch weniger Resourcen verbrauchen
  • daher: wenn aktuell Model S/X Fahrer über ihn meckern, sollen sie sich besser an die eigene Nase packen, weil sie sogar „verschwenderischere“ Autos haben
  • er muß nicht lackiert werden -> Umwelt-Vorteil
  • er kann uralt werden -> Nachhaltigkeit
  • er ist ein besseres Arbeitstier als so gut wie jeder existierender PickUp -> Optimierung

Mein Fazit:

  • fast nichts am Cybertruck ist wahrscheinlich unmoralisch außer seinem Verbrauch an Parkplatzfläche

Ich wohne in einer 100.000 Einwohner Stadt. Solche Karren passen hier gerade noch irgendwie hin. In einer Großstadt als Privatfahrzeug macht er kaum Sinn. Auf dem Land wird er hoffentlich viele zum Umstieg auf BEV bringen, die vorher genauso überdimensionierte Verbrenner fahren.

Bis auf diesen Satz konnte man dir zustimmen. Aber was soll „überdimensionierter Verbrenner“? Wenn ich z.b. nen Bagger ziehen können muß, reden wir von >3 to Anhängelast. Soll das ein Polo leisten?

Sorry, da gebe ich Dir Recht.

sorry, das kann jeder Jeep seit 1950, mit 1500kg Eigengewicht, oder ein Landy, von dem noch 75% aller gebauten noch laufen. Das ist nachhaltig. 1x gebaut, gefühlte 10x weiterverkauft, und 4x weitervererbt. dazwischen 2x neu lackiert und 1x den Rahmen getauscht. Bei aller Liebe zu Tesla, aber das kann ich mir bei keinen Tesla ehrlicherweise vorstellen. Sondern als Nachfolge von aktuellen Benzinern mit 15 Jahren Laufzeit. und nix anderes. Auch der Cypertruck wird m.M. so enden. Zu groß für die breite Masse wird er sein Dasein neben Puch-G, Mercdes, Pinzgauern, Hummer, Jeep, Landys bei den Militärs fristen. Neben Panzern und Co… Da will Musk m.E. hin, die Erfahrung, die er mit den Behörden hat (Space X) wird jetzt f. Tesla ausgenützt. Die Präsi war fürs Militär, ned für die Allgemeinheit, die 200.000 Anmeldungen (100€) war doch ein Spaß, eine Wette in die Zukunft (zb. von einem Freund von mir), da sind locker 95% Spaßbieter.

Richtig, Prediger und Moralisten werden eher gesteinigt als das man ihnen zuhört. Die Welt ist voll von Predigern die im Grunde keine Ahnung davon haben von dem was sie da faseln.

Meine These ist das diese Leute ihren Zielen eigentlich nur schaden.

Politische Korrektheit ist auch so ein Witz der unsere Gesellschaft zerrüttet. Verbale Prüderie ist das. Das wir immer mehr gepredigt. Auch keine gute Entwicklung.

Autsch, sorry!

ein Jeep von 1950 (CJ 2A) wog 827 kg und hatte saftige 46 kW. Was für Hänger soll der wohin ziehen? Wie jedes Auto kann man auch den Jeep ewig erhalten. Aber das kostet! und zwar nicht zu knapp. Ressourcen und Geld.

Der eigentliche Fehler bei deiner ‚Rechnung‘ ist das man Benzin nicht sonderlich gut recyclen kann.