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Tesla brennt nach Unfall aus

https://www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-ort29098/muenchen-tesla-ausflug-flammen-inferno-elektroauto-brand-lebensretter-13194731.html

Anhand der Karosserieform und den Türgriffen tippe ich auf ein Model S.
Als Unfallursache glaube ich, das der Fahrer beim herüberbeugen das Lenkrad zu stark bewegte und der Crash somit nicht dem AP zuzurechnen wäre.
Viel interessanter wird die Frage sein, warum das Fahrzeug so schnell in Flammen stand…

„Immer wieder ist von Tesla-Autos zu hören, die in Flammen ausbrechen - meist jedoch nach einem Unfall.“

Inwiefern soll es sich hier nicht um einen Unfall gehandelt haben? Er hat sich rübergebeugt zum Handschuhfach und darin rumgefummelt! Wer schon einmal Hustenbonbons aus einer Tüte gekruschtelt hat, weiß, wie umständlich das sein kann, selbst wenn man nichts anderes nebenher macht. Diesen Unfall dem Autotyp oder seiner Antriebsart anzulasten, halte ich für für großen Blödsinn.

Wenn der Wagen sofort anfing zu brennen, hat sich vielleicht das Kältemittel der Klimaanlage entzündet. Beim MS ist das R1234yf, was zwar nicht klimaschädlicn ist, dafür aber brennbar. Batteriebrände entwickeln sich nach den Unfallberichten die ich gelesen habe ja meist eher langsam.

Beim Fahren auf der Landstraße als Fahrer im Handschuhfach zu kramen ist mMn schon hart an der Grenze zur groben Fahrlässigkeit, wenn nicht schon darüber. Ob man dabei den AP aktiviert hat oder nicht ist da Nebensache.

Ich würde mich, wenn ich denn solch einen Unfall bauen würde, jedenfalls keine solchen Geschichten in die Zeitung bringen. Nicht dass die Versicherung auf die Idee kommt, wegen grober Fahrlässigkeit auch noch die Leistung zu kürzen. Aber das Unfallopfer scheint eh nich allzu überlegt zu handeln, wenn es wegen des Feuerrisikos jetzt auf Verbrenner umsteigen will.

Gruß Mathie

„Von E-Autos hat Freymuth die Nase jedenfalls gestrichen voll. „Ich kaufe mir nie wieder eins.“

Kollege sagte gerade, am besten kauft er gar kein Auto mehr…

Sehe ich auch so, was eine Torfnase. Nach dem Statement einen Unfall allein verursacht zu haben ist das schon gehörig daneben.

gebt diesen Berichten doch nicht immer Link-Juice und somit Mehrwert bei Google (und natürlich direkt den Zeitungen, weil sie merken dass sowas ja ganz fürchterlich interessant ist).
Entspannt euch doch einfach mal und lasst solche Berichte links liegen.

Die paar Klicks machen den Bock nicht fett. Sie sind unerheblich. Wichtiger ist es bescheid zu wissen und ggf. Argumente zu haben.

Wenn Du meinst… sind ja immer die gleichen Personen, die so Zeug hier, in Social Media etc. streuen.
Aber was weiss ich schon, wir machen ja solche Dinge nur beruflich :wink:

Ich hoffe mal, Du meinst nicht mich mit den immer die gleichen Personen?
Trifft bei mir halt nicht zu.

Ich sehe den Unfallgrund eigentlich auch eher beim Fahrer.
Der wird das Lenkrad zuweit bewegt haben, so das der AP abgeschaltet hat.
Keine Ahnung wie groß der ist und welche Reichweite er hat.
Ich bin fast 1,90 und hätte schon Probleme etwas aus der hintersten Ecke des Handschuhfaches zu fischen.

Das E-Fahrzeuge schneller brennen als andere ist eigentlich schon das Gegenteil bewiesen.
Hängt aber auch vom Unfallaufprallwinkel ab.
Man denke da an die Touran´s mit den gebrochenen Feder.

Das Kältemittel R1234 ist für die Umwelt zwar nicht schädlich, aber für uns Menschen beim Verbrennen hochgiftig.
Da halt die Lobby wieder voll durchgegriffen, da es zu diesem Zeitpunkt schon eine bessere Alternative gab.

Warum ich den Artikel hier verlinkt habe?
Mir ist der Artikel gleich negativ aufgefallen.
Es findet eine fast schon eine Anti-Tesla Hetzkampagne in Deutschland statt.
Ich habe noch nichts negatives in letzter Zeit über verunglückte andere E-Fahrzeuge gehört.
Auch nicht über die explodierenden Gasfahrzeuge (insbesondere hier wieder mal vorwiegend der VW-Konzern mit ihren durchgerosteten Tanks).
Und die brennenden Verbrenner (habe ich 4 Stück dieses Jahr auf AB´s selber gesehen) werden auch nicht mehr weiter erwähnt.

Aber der Mensch fürchtet sich nun mal vor allem Neuen, Unbekannten und vor Veränderungen!

Gruß
Dirk

Brennende Verbrenner schaffen es halt maximal in die Verkehrsmeldungen, wenn sie einen Stau verursachen. Seit Montag habe ich 4 davon um Frankfurt gehört.
Brennende E-Autos werden weltweit ausgebreitet.
Ein Schelm, wer da eine Systematik sieht :smiling_imp:

Hier mal ein etwas weniger reißerischer Bericht zum selben Unfall aus der Lokalpresse vor Ort, die auch den Kreisbrandrat zitiert:
ovb-online.de/weltspiegel/b … 95168.html
Wie es der Zufall so will: Ich kenne die Strecke in- und auswendig, weil ich diese regelmäßig von meinem Wohnort im Chiemgau Richtung Tirol und zurück nutze. Der Streckenabschnitt Kössen - Schleching besteht überwiegend aus einer unübersichtlichen und kurvigen Bergstrecke - absolut ungeeignet für den AP, gerades Teilstück oder nicht. Ich denke ich kenne sogar die genaue Unfallstelle, muß ich mir am Wochenende mal anschauen. Wenn es da war, wo ich es vermute: Sorry Kollege, AP auf dieser Strecke und dann auch noch im Handschuhfach kramen ? :open_mouth:

„Akku des Tesla hatte noch kein Feuer gefangen“

Bin gespannt, wie die Unfallstelle wirklich aussah.

Na, da ist doch mal eine echte Erklärung/Relativierung, die das Ganze schon anders als im Zeitungsbericht suggeriert wird, aussehen lässt!
Danke!
Also sollte sich der Versicherer dafür mal interessieren…
Und wenn die Polizei den Sachverhalt prüft, könnte es passieren, das der Fahrer nicht mal mehr so ohne weiteres einen Verbrenner fährt!
Allerdings war ich nicht dabei, da könnte mehrere Szenarien noch mit hinein spielen.

Der Unfall war vor über einem Monat und die Presse lässt ihn jetzt ein zweites mal brennen. Viele fallen drauf rein. Wurde heute in der Arbeit auch von einem Kollegen drauf angesprochen. „Schon wieder hat ein Tesla gebrannt“. Medienkompetenz?

Ich weiß nicht, ob über den Unfall schon mal berichtet wurde - kann mich jedenfalls nicht erinnern. Die Presse berichtet m.E. in erster Linie darüber, weil der Unfallfahrer so schöne knackige Statements abliefert. Ich bin zwar der Auffassung, dass sich der Fahrer mit seiner Unfallschilderung versicherungstechnisch in aller Öffentlichkeit um Kopf und Kragen redet, aber solange nicht alle Details wirklich gecheckt sind, kann man die Sache nicht abschließend beurteilen.

Meldungen vom 4.10.
tt.com/panorama/unfall/1612 … oessen-aus
tirol.orf.at/stories/3015765/

Interessant. Leider keine näheren bzw. andere Angaben zum Unfallort. Die Strecke ab Kössen bis zur deutschen Grenze (von da geht es weiter nach Schleching) heißt vor Ort eigentlich Kössener Straße (B 176, auf der deutschen Seite B 307), nicht Walchseestraße. Das wäre an sich die Strecke, mit der der Fahrer in der TZ zitiert wurde. Walchseestraße wäre die Route Richtung Osten, die nach Reit im Winkl führt (B 172, B 305 auf der deutschen Seite), auf dieser Route kann man ua. über Unterwössen zur A 8 fahren. Die Unfallstelle würde ich wirklich gerne finden - nicht aus Voyeurismus, sondern wegen der Frage der AP - Eignung des entsprechenden Abschnitts.

Der Unfall war gestern erneut in den Tirol Nachrichten des ORF 2 tvthek.orf.at/profile/Tirol-heu … e/14031879
und heute auch auf der Webseite: tirol.orf.at/stories/3021270/ - der Tenor geht in die Richtung Sondermüll, unberechenbare 600 kg schwere Lithium-Ionen-Batterie, …

Ich frage mich, wie dann der andere Tesla, der von einigen Monaten auf der S16 in Brand geraten ist, entsorgt wurde.

lg Christian

Dort war doch der Akku mit abgebrannt.
Hier ist dieser noch intakt

Hallo
Dies betrifft nicht meinen Tesla
Aber ein Österreicher hat nach einem Unfall ein Problem das Fahrzeug oder das Wrack zu entsorgen.

tvthek.orf.at/profile/Aktuell-i … n/14590705

LG Manni