Tesla bidirektional laden (V2L, V2H, V2G)?

Aber das könnte ein wenig dauern, da DC-Wallboxen heute ganz real 10-20x mehr kosten, als AC-Wallboxen.

Ich gebe Dir ja grundsätzlich Recht. D.h. anstatt jedes Jahr mehrere Millionen Ladegeräte in die Autos zu bauen wäre es natürlich eine gute Idee gewesen, diese Ladegeräte in Form von DC-Wallboxen auf der Welt zu verteilen.

Nun ist es aber so, dass schon sehr viele AC-Wallboxen in Betrieb sind.
Und ich z.B. werde erst wieder Geld ausgeben, wenn es eine Kiste gibt die Photovoltaik, Ladetechnik für 2 Autos und V2G in einem unterstützt. Und die muss sich selbst amortisieren, sonst tausche ich hier nichts aus. Wird schwierig.

@DasSchaf nur dass das Handy Ladegerät keine 4-15 kg wiegt :wink:

@ChristianH ooooh da hör ich schon wieder die „ich hab für den ganzen Akku bezahlt, dann will ich ihn auch nutzen. Frechheit !!! Freiheit !!! Brüderlichkeit !!!“ ah ne … das war was anderes :slight_smile:

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Für diejenigen dann die „Optionen“ → Verzicht auf teilweise oder ganze Herstellergarantie :sweat_smile:

Aber ja…die wird es dann geben

Es gab mal eine Weile lang Fahrzeuge mit 3,6 kW einphasig (z.B. früher Ampera-e unter GM in CH ausgeliefert), doch das ist wieder verschwunden. 11 kW scheinen sich in Europa als der Standard zu etablieren und kosten den Hersteller wohl keine 500 EUR / 15 kg, geben dem Käufer aber viele Freiheiten.

Ich würde diese Summe um der Unabhängigkeit Willen auch gerne als Aufpreis bezahlen, da ich jede Steckdose als potentielle „Zapfsäule“ ansehe. Den Doppellader (2x 11 kW), der in meinem Model S verbaut ist, würde ich als Neukäufer Stand Heute jedoch nicht dazunehmen und dafür halt ein paar kWh aus der PV zusätzlich einspeisen, aber heute gibt es auch ein klein wenig mehr Supercharger als noch 2013 in Europa.

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Wo hast du denn diese Information her?

Mehr als Hälfte der PKW gehören keinen Arbeitnehmern. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer nutzen noch nicht mal ihren PKW für den Arbeitsweg.

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Soweit ich recherchieren konnte, gibt es keinen PV Akku, der mit 11 kw lädt. Schon alleine die Nutzung des EV Akkus zum schnellen Laden bei bewölktem Himmel wäre super. Eine 25kw Anlage erzeugt locker 15 kw zwischen den Wolkenphasen. Gewöhnliche PV- Akkus laden mit 2.5-5.5 kw. Und dies ist alles gewandeltes DC-AC, eine direkte DC Ladung würde noch schneller funktionieren, benötigt aber aufwendige DC-DC Spannungswandlung.

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Du brauchst nur 3 Powerwalls nehmen und schon hast Du über 13kW Laden und Entladen.
V2G sehe ich ehrlich gesagt auch nicht als den so irren Gamechanger.
Wenn dann in der Form des Smartgrid die Autos als virtuelles Pufferkraftwerk.
Zu dem ganzen kommt aber in D hinzu dass man ab einer Leistung von 10kW einen extra Zähler für den Akku braucht. Und da meine ich keinen selbstgekauften sondern einen vom Netzbetreiber. Und daran wirds schon ganz schnell bei den meisten Installationen hängen bleiben.

Auf jeden Fall wäre eine weite Verbreitung des Bidirektionalen Ladens das Ende aller Gratis Ladeangebote :wink:

Die Stationen wären rund um die Uhr belegt von Leuten die sich Gratis Strom nach Hause nehmen wollen :confused:

Wenn mein M3 das könnte, würde ich es wohl gelegentlich nutzen um den PV Strom für die Nacht zu speichern, allerdings haben wir bei uns auch recht günstigen Nachtstrom und einen halbweg akzeptablen Einspeisetarif.
Eine Reduktion der Garantieleistungen wäre es mir dann z.B. nicht wert.

Genau das.

Aber bald? Nee. Meinem Energieversorger habe ich angeboten, statt eines Hausakkus mit 3 kW / 10 kWh eine potentere Lösung (SecondLife) mit 30 kW / 100 kWh zu installieren, wenn er davon Regelenergie abrufen und entschädigen möchte. Pilotprojekt mit Ziel in der Stadt ein paar Dutzend oder Hundert Haushalte anzuschliessen. Die hatten quasi kein Interesse, weil die Strassenzüge hier schlicht in einer Zeit mit Elektroboiler und -heizungen überdimensioniert wurden.

Wenn dann geschieht das auf überregional, z.B. durch einen Stromannbieter der in mehreren Kantonen / Bundesländern tätig ist um auf höherer Netzebene für Entlastung zu sorgen. Fahrzeuge können da vielleicht auch eingebunden werden, aber einen DC-WR für mehrere 1000 EUR hängt sich deswegen keiner in die Garage.

Ich habe das auch früher mal für eine gute Idee gehalten. Allerdings habe ich im Moment die Idealsituation fürs Speichern im Autoakku mit 12kWp PV Anlage,
Homeoffice, etc.

Selbst mit dieser extrem guten Konstellation schaffe ich es derzeit gerade so, den Strom fürs Fahren aus der PV zu holen. Eine grösserer Ausflug am Wochenende braucht die ganze Woche zum wieder auffüllen. Aus dem Auto was abzuzapfen, ist völlig undenkbar.

Nun ist Februar nicht so der optimale Monat, aber an den anderen ist es entweder noch schlechter oder die Sonne scheint abends so lange, dass es auch wieder egal ist.

Wenn ich jeden Tag ins Büro müsste, wäre das vollkommen witzlos.

Es gibt sicher Leute, bei denen das besser ist, aber einen Megatrend sehe ich da nicht.

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Ich sehe auch keinen Megatrend. Eher ein aufgeblasenes Feature, das man kaum praktisch nutzen kann ausser beim Campen. Ausnahme vielleicht der F150 für Handwerker.

Aber 3 Powerwalls stehen in keinem Kosten-Nutzen Verhältnis zu einem EV welches auch noch fährt. Und DC laden ist noch gar nicht dabei …

Ich glaube auch nicht an DC Laden.
Wenn dann werden die Hersteller bidirektionale AC/DC/AC Ladegeräte in die Autos bauen. Der Mehraufwand ist nicht mehr so arg gegenüber den jetzigen Ladegeräten. Tesla beweisst ja mit dem WR in der Powerwall bereits dass sie sowas können. 3 dieser WR als Ladegerät in den Tesla und schwups geht sowas.
Aber halt nur wenn das Auto auch tagsüber zuhause ist. Oder zumindest eines der e-Autos zuhause ist.

… der Punkt ist, dass mit 11kw Laden und 20Kwp auf dem Dach, ein 10kwh EV-Akku in 1 Stunde zwischen den Wolken voll ist, ein 10kwh Haus-Akku mit 2.5 kw max. Ladung benötigt bei etwas Bewölkung gerne 6h.

Es gibt doch nur folgende Szenarien:

  • ich lade woanders, fahre heim und bringe diesen Strom in mein Netz. Dann bin ich Strom Transporteur. Bringe Strom von A nach B. Dafür gibt es bereits fertige, viel einfachere und effizientere Lösungen: nennt sich Stromleitung. Hast du schon Zuhause, kostet nichts extra
  • ich lade zuhause mein Auto, nutze den Strom aber nicht zum Fahren sondern nutze den Strom zuhause. Speichere Strom also zwischen. Dafür gibt es bereits einfachere und effizientere Lösungen: nennt sich Akku.

V2H macht nur Sinn, wenn

  • du selbst Strom erzeugst und ein Auto zuviel hast, das die meiste Zeit am Tag herumsteht und primär in der Nacht (und da nicht weit) bewegt wird.

Schlussfolgerung: V2H macht Sinn für reiche Nachtschichtarbeiter mir der Fabrik in der Nähe. Ich bezweifle, dass da der Markt groß genug ist.

Für mich kommt V2G nicht in Frage. Schließlich soll meine Batterie lange leben, auch wenn das Auto momentan oft zuhause steht.

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Wo ist denn der MEGA TREND Bidirektionales laden? Ich bin mir fast sicher, dass dieses Gerät kaum billiger sein wird, als ein normaler Speicher. Zudem wird es kaum möglich sein, den Solarstrom so ausgiebig zu nutzen, da nicht immer das Auto bei Sonne zur Ladung zur Verfügung steht. Der Markt ist klein und das ganze extrem kompliziert.

Bin da nicht der Auffassung, dass es hier einen Megatrend gibt.

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Ich sehe momentan nicht, dass Tesla hier etwas verschläft. V2G ist vermutlich bei den aktuellen Tesla-Modellen durch ein OTA-Update aktivierbar, wenn es sich also wirklich zu einem „Megatrend“ entwickeln sollte, wofür ich momentan aber keine Anzeichen sehe, würde vermutlich die entsprechende Software schnell entwickelt werden können.

Ich sehe zwar theoretisch große Chancen für V2G, aber das wird erst wirklich interessant werden, wenn es für die Leute, die ihr Auto dafür bereit stellen, auch signifikante finanzielle Vorteile bringt, und das ist momentan einfach nicht der Fall. Die Rechnung von @anon83514510 ist zwar in sich korrekt, berücksichtigt aber nicht, dass das Auto ja eigentlich ein Fahrzeug ist und kein stationärer Speicher. Man erkauft sich also ein paar gesparte Cent an Energiekosten durch die Ungewissheit, mit welchem Akkustand man ggf. losfahren kann, wenn man sein Auto flexibel nutzen möchte, und die Flexibilität ist ja momentan praktisch noch der einzige Vorteil eines eigenen Privat-PKW gegenüber Carsharing, Taxi und öffentlichem Verkehr.
Diesen Widerspruch sieht vermutlich auch Tesla.

Fast alle Anwendungen von V2G, wie es z.B. andere Anbieter erlauben, sind Rand- oder Nischenanwendungen, z.B. die Stromversorgung bei einem Ausflug ins Grüne oder als Backup bei einem Stromausfall, der in unseren Breiten aber nicht so oft vorkommt, dass es sich lohnen würde, dafür extra Geld beim Auto auszugeben.
Das „echte“ V2G, wie es Nissan mit dem Leaf und dem E-NV200 erlaubt, ist schon seit einigen Jahren technisch ausgereift, aber die echten Anwendungen davon lassen sich an einer Hand abzählen - so richtig durchsetzen will es sich bislang nicht.

Letztendlich ist die Überlegung doch: Kann ich durch den Einsatz meines Autos als Speicher einen stationären Batteriespeicher ersetzen oder so ergänzen, dass er deutlich mehr Nutzen bringt?
Natürlich habe ich theoretisch die Speicherkapazität des Autos, aber die beiden Wünsche nach Flexibilität des Autos einerseits und Flexibilität der Stromversorgung andererseits schließen sich leider in vielen Fällen aus. Wo das nicht so ist, ist V2G allerdings eine gute Sache.

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die These das Tesla was verschläft halte ich sehr gewagt.

Wir haben einen Leaf. Der kann V2x. Es gibt auch Wallboxen die das unterstützen.
Aber obwohl der Leaf eine Zulassung zum einspeisen hat darf man es nicht nutzen.

Das darf man nur als „Insel-Anlage“ nutzen. Wie unser Hufschmied. Er fährt den e-NV200 und hat, für seine Elektrische Schmiede, ein „Moppel“ im Auto das die Energie aus dem Auto über den ChaDeMo Stecker bezieht.

Da aber VW gerne Ankündigungen machen und V2G in Ihrer Plattform demnächst unterstützen wollen gibt es ebtl. doch noch Hoffnung das man es auch mal Nutzen darf.

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Meiner Meinung nach wäre der beste Grund dafür eine einfache vor Ort Hilfe für EVs bei leer gefahrener Batterie.

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