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Tesla als Erstwagen

Ein Golf mit 60+ kWh Akku würde heute noch keiner Zahlen. Das wäre dann ein Model 3, den es ja bekanntlich noch nicht gibt. Ein Supercharger-Netzwerk an dem ich alle 200km stehen muss ist nämlich keine Lösung. Ein Hybrid für +5k Listenpreis eher schon. Somit ist die Aussage schon korrekt. Nur kann sich das recht schnell ändern.

Einfach nochmal exakt lesen, Naheris. Keiner spricht hier von der Golfklasse!

'Türlich ist es das. Länger als 2h fahre ich nicht mit meiner Familie am Stück. Das Model S-60 erlaubt es außerdem nicht, einen Supercharger-Stopp zu überspringen (außer man schleicht). Also bin ich beim heutigen Stand des SuC-Netzes an die vorhandenen Stationen gebunden, damit sind die Intervalle so 170km bis 220km. Kein Problem.

„Ich“ ist nicht die Allgemeinheit. Die meisten Fahrer fahren viel zu lange ohne Pause. Zudem bist Du auch ein Early Adpoter und Fan, der das in Kauf nimmt. Die Mehrheit der Kunden tut dies nicht. Nicht ohne Grund will ja auch Tesla einen 300km Fahrzeug bauen, kein 200km. Zudem darf man An- und Abfahrt zum Lader nicht unterschätzen.

Wieso alle 200km an den SuC?

Ich bewege meinen Tesla auf der Autobahn zügig auf der linken Spur. 300km schaffe ich immer, meistens sind es 350km.

Nur einmal habe ich es geschafft den Akku nach knapp 200km leer zu bekommen, da hatte ich den Wagen neu und ich war im Spielmodus unterwegs. Da waren häufig über 200km/h und bis zu 250km/h mit entsprechenden Brems- und Beschleunigungsmanövern drin. Doch so fahre ich normalerweise kein Auto mehr, weils nervt :smiley:

Ich bin im übrigen sehr froh über den Umstand, daß ich nur noch sehr schnell fahre wenn ich es will und nicht weil ich es muß. :sunglasses:

„Keine Lösung“ für welches Problem?

Ich weiß, dass der Tesla normalerweise keine Problem ist. Die Reichweite ist grundsätzlich schon mal ausreichend. Es geht aber hier eben um Fahrzeuge im Kompaktsegment (siehe Artikel der Welt, das Zitat). Für die ist eine solche Reichweite heute scheinbar noch nicht machbar - sagt ja sogar Tesla, dass das nicht vor 2017 geht. Also ist heute die einzige bezahlbare Lösung für Fahrzeuge mit einem Preis unter 70k ein Hybrid. So doof diese Technologie auch sein mag. Genau das hat die Welt behauptet.

Für die 200km NEFZ-Fahrzeuge oder ggf. eine 250km-Variante ein SuC-Netz alle max. 200km aufzubauen ist da keine Lösung. Mehr Reichweite wäre ja derzeit für denselben Preis noch nicht machbar.

Oder ein gebrauchtes MS:
suchen.mobile.de/fahrzeuge/detai … eNumber=1#

Naheris, mit dir diskutieren ist manchmal wie das Stück Seife in der Badewanne fangen.

Ich schildere meine Erfahrung, du erklärst die für subjektiv und argumentierst dagegen mit was? NULL eigener Erfahrung.
Ich kann dir jede Menge Familien nennen, bei denen das E-Auto nicht nur die meisten Kilometer macht und die meisten Fahrten, sondern wo es auch für die mittleren Strecken genommen wird. Und das sind keine Model S, sondern Zoe oder LEAF. Einfach weil es geht und man sich mit den Ladepausen arrangiert. Der Verbrenner wird meist nach wenigen Monaten abgestoßen und das E-Auto wird zum Erst- und alleinigen Auto.

Die Welt schreibt nicht über Kompaktklasse, sondern Oberklasse und einen Verbrenner-Zweitwagen ZUM Model S für die Langstrecke. Das ist nach aller hier im Forum versammelten Erfahrung MIST.

Das Model S ist ein voll alltagstaugliches Erstauto für den Ein-Auto-Haushalt. Dass es bei dir nicht passt, ist deine Situation und genauso wenig verallgemeinerbar.

Richtig. Das ist der (reale) Erfahrungswert, der hier mehrfach von verschiedensten Fahrern berichtet wird.

Das Model S kommt dazu, den Verbrenner behält man für lange Fahrten, und nachher wird er trotzdem nicht benutzt. Auch nicht für die langen Fahrten. Egal, was nicht-elektrisch-Fahrer gerne behaupten - es ist einfach nicht so,

Das Abstimmungsergebnis ist irgendwie recht eindeutig :mrgreen:

Ich wäre überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass man zusätzlich zum Tesla noch einen Verbrenner explizit für Langstrecken vorhält. Kennt überhaupt hier jemand einen, der das hat? Ich vermute ja, solche Sätze wie in dem Artikel kommen aus einer Überlegung eines Autoren, der null Praxiserfahrung hat - und sich denkt: Das kann doch überhaupt nicht anders sein.

Ciao,
Gerhard

Bei uns übrigens genau so: Freundin hat einen Verbrenner, den ich gedanklich für Langstrecken nutze. Praktisch mache ich jede Fahrt mit dem MS. Nur eine baldige Fahrt nach Bad Hersfeld könnte interessant werden, entweder ich bekomme dort Destination Charging oder ich fahre vermutlich mit dem Audi.

Du nicht, ich nicht… aber man liest das hier oft. In der „Anstalt“ - dem Thread/Tummelfeld für Neubesteller - schreibt manch einer, den bewährten Verbrenner erst mal noch zu behalten. In anderen Threads kommt dann nach und nach die Einsicht, dass das Ding nun seit einem Jahr bewegungs- und nutzlos in der Garage Platz braucht, und auch die „Langstrecke“ über mehrere SuC hinaus doch mit dem Model S gemacht worden sei. Also weg mit dem Verbrenner. In der Garage hat auch eine Pilzzucht, Grümpel oder ein zweites Model S Platz… :wink:

@Volker:
Nichts für ungut, aber Du verdrehst da was und hast übersehen, dass es in der derzeitigen Argumentationskette um „Kompaktfahrzeuge“ geht, welche die Premiumhersteller als PHEV verkaufen, weil es als BEV zu teuer wäre. Deine Individualmeinung ist da irrelevant, denn die Allgemeinheit wird die Entbehrungen, die leidensfähige Early Adopter mit ihrem Zoe oder e-Golf auf sich nehmen nicht übernehmen. Die wollen Reichweite >200km - das sagt ja sogar ihr hier im Forum. Das schrieb die Welt, das denke ich und da habe ich dann auf ein Argument, eine SuC-Netzwerk könne es lösen, geantwortet.

Vielleicht löst es das 2017 mit dem Model E. Aber es löst es nicht heute oder letztes Jahr, als diese PHEVs auf den Markt kamen.

@Naheris

Oben mal die Überschrift gesehen ?
Hier gehts um das Model S, nicht um Kompaktwagen…

Gruss

Mario

Also,

wir können uns nur ein Auto leisten!
Diese Sprüche in den Zeitungen, das Teslas nur der „oberen Schicht“ zugeordnet werden ko… mich an. Wo Träume sind, gibt es auch Wege diese zu verwirklichen und so kam es auch…

Als Elektroinstallateur hat man mit „Stromern“ zu tun und schon immer haben wir auf Tesla geblickt, ganz heimlich.
Als es letztes Jahr darum ging das Auto zu wechseln und wir öfters als sonst unsere Hausstrecke Stuttgart - Dresden fahren müssen war die Überlegung da, entwerder einen CLS oder versuchen wir einen Tesla…
Nach der Probefahrt war es klar was es wird.
Pioniergeist zeigen, noch mal sparen und einen guten Gebrauchten suchen. Wir sind fündig geworden und glücklich. Seit Februar sind schon mehr als 16 Tkm auf der Uhr.
(Jetzt fahre ich sogar ein besseres Auto als unser Vorstand und die Führungsriege, was soll es.)

Was mich noch mehr freut, meine Frau fährt lieber und öfters Auto als mit unserem „alten Verbrenner“ einen CLK Cabrio.

Gruß Oliver

Ich habe meine Tesla seit dem 26.5.15. Meinen Verbrenner habe ich erst mal behalten, falls ich Ihn denn doch noch mal für die Langstrecke brauchen würde. Nach drei Wochen Dornröschenschlaf wollte ich ihn umparken, aber die Batterie war leer! Großes Gelächter!

Heute habe ich ihn verkauft. Das war mit absoluter Sicherheit mein letzter Verbrenner. Ich bin ihn vorher noch mal kurz gefahren. Unglaublich dass es Menschen gibt die freiwillig so ein Ding benutzen. Ich hab mich gefragt wo ich die Kohlen auflegen muss und wo das Dampfventil betätigt wird. So ungefähr kam es mir vor. Einfach nur von vorgestern.
Mir fällt auf, dass die grundsätzliche Kritik am Tesla vornehmlich von Leuten kommt die selbst noch keinen haben oder noch nicht mal damit gefahren sind. Das ist doch erfreulich.

Bin zwar nicht Naheris, antworte aber trotzdem mal. Das Zitat auf welches sich Naheris bezieht stammt aus dem Artikel der Welt und wird im Ursprungspost angeführt:

„Allerdings müssen Mercedes, BMW oder Audi eben auch Lösungen für die kleineren Baureihen entwickeln. Und dort gibt es Käufer, die zwar mit E-Motoren fahren wollen, aber eben auch längere Strecken. Die sich aber kein zweites Auto leisten wollen oder können. Für die ist der Plug-in-Hybrid derzeit die einzige Lösung.

Darauf bezieht sich Näheres und ich stimme ihm zu. Wenn ich überhaupt elektrisch fahren will, aber auch längere Strecken zurücklegen muss und mir weder ein Model S noch einen Zweitwagen hinstellen will oder kann, dann bleibt nur ein PHEV wie der Ampera oder der Golf GTE.

Kein vollelektrischer Wagen kleiner als das Model S ist in Zentraleuropa derzeit uneingeschränkt langstreckentauglich. Auch nicht die Zoe mit 43kW-Ladung. Da fehlt es für den allgemeinen Einsatz noch an einer ausreichenden Zahl geeigneter Ladenpunkte direkt an den Fernstraßen.

Ich wundere mich sowieso wieso Naheris hier im Forum oft so angegangen wird. Habe von ihm eigentlich noch keine Trollposts gelesen. er mag manchmal anderer Meinung sein als der Forums-Mainstream, aber das sollte man schon aushalten können.

Gruß Mathie

Warum „müssen“ Mercedes, BMW, Audi das, Tesla aber nicht? Die müssen das auch! So wäre der Stand:

  • Langstrecke mit Oberklasse: Model S. Konkurrenz: nichts
  • Entwicklung Klassen darunter: Tesla ja, absehbar, andere: ?
  • Ladenetz: Tesla ja, BMerzAudi: fail

Klar ist das „derzeit“ nicht erhältlich. Aber der Satz, genau diese drei „müssten“ etwas entwickeln (und andere nicht?), unterstellt, man dürfe länger brauchen. Darf man nicht.

Die (davon unabhängige) Behauptung, die Teslafahrer halten eben Verbrenner vor, stimmt sowieso nicht, wie gezeigt.

Seit dem 10. Oktober denke ich über einen Plug-in Hybrid mit +5k Listenpreis nach.

10 kWh Akkus mit Verpackung 70 kg, Motor und Elektronik nochmals 40 kg.
Motor für die nicht angetriebene Hinterachse, Akku und Rest wo das Reserverad ist.

Das alles in ein geräumiges preiswertes Fahrzeug eingebaut, dass es auch nach den 5k Plug in Hybridaufpreis unter 20 kEUR kostet