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Tesla als Erstwagen

Tesla als Zweitwagen

  • Tesla ist mein Erstwagen
  • FĂŒr Langstrecken habe ich meinen Verbrenner

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Ich erlaube mir in Anlehnung an diesen Welt-Artikel eine Umfrage zu starten, um diese Behauptung empirisch zu widerlegen :wink:

http://www.welt.de/wirtschaft/article143796406/Teslas-Triumph-ueber-die-deutsche-Oberklasse.html

Zitat:
"Wobei man sagen muss: Wer einen Tesla besitzt, kann sich vermutlich locker noch ein zweites Auto leisten, also eines mit Verbrennungsmotor fĂŒr die ganz langen Strecken. Der Basispreis des Model S liegt in Deutschland je nach Leistung (315 kW/428 PS bis zu 515 kW/ 700 PS, Letzteres verteilt auf zwei Maschinen) und Reichweite (bis zu 502 Kilometer nach europĂ€ischem Fahrzyklus) zwischen 80.000 und 111.200 Euro. Wer in dieser Liga Auto fĂ€hrt, hat den Tesla sicher als Zweitwagen.

Das gilt zwar vermutlich auch fĂŒr die Besitzer von Oberklassemodellen der deutschen Hersteller, die in der Liga des Model S antreten. Allerdings mĂŒssen Mercedes, BMW oder Audi eben auch Lösungen fĂŒr die kleineren Baureihen entwickeln. Und dort gibt es KĂ€ufer, die zwar mit E-Motoren fahren wollen, aber eben auch lĂ€ngere Strecken. Die sich aber kein zweites Auto leisten wollen oder können. FĂŒr die ist der Plug-in-Hybrid derzeit die einzige Lösung."

Riesenvögel, bei der Welt
 nein, fĂŒr die ist das Supercharger-Netzwerk eine mögliche Lösung!

WĂŒrde mich auch interessieren, besonders zum Pamphlet des Herrn Dipl.-Biol.
https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/getfile.asp?id=254133&type=do (S. 14 u. S. 30)

Ein Golf mit 60+ kWh Akku wĂŒrde heute noch keiner Zahlen. Das wĂ€re dann ein Model 3, den es ja bekanntlich noch nicht gibt. Ein Supercharger-Netzwerk an dem ich alle 200km stehen muss ist nĂ€mlich keine Lösung. Ein Hybrid fĂŒr +5k Listenpreis eher schon. Somit ist die Aussage schon korrekt. Nur kann sich das recht schnell Ă€ndern.

Einfach nochmal exakt lesen, Naheris. Keiner spricht hier von der Golfklasse!

'TĂŒrlich ist es das. LĂ€nger als 2h fahre ich nicht mit meiner Familie am StĂŒck. Das Model S-60 erlaubt es außerdem nicht, einen Supercharger-Stopp zu ĂŒberspringen (außer man schleicht). Also bin ich beim heutigen Stand des SuC-Netzes an die vorhandenen Stationen gebunden, damit sind die Intervalle so 170km bis 220km. Kein Problem.

„Ich“ ist nicht die Allgemeinheit. Die meisten Fahrer fahren viel zu lange ohne Pause. Zudem bist Du auch ein Early Adpoter und Fan, der das in Kauf nimmt. Die Mehrheit der Kunden tut dies nicht. Nicht ohne Grund will ja auch Tesla einen 300km Fahrzeug bauen, kein 200km. Zudem darf man An- und Abfahrt zum Lader nicht unterschĂ€tzen.

Wieso alle 200km an den SuC?

Ich bewege meinen Tesla auf der Autobahn zĂŒgig auf der linken Spur. 300km schaffe ich immer, meistens sind es 350km.

Nur einmal habe ich es geschafft den Akku nach knapp 200km leer zu bekommen, da hatte ich den Wagen neu und ich war im Spielmodus unterwegs. Da waren hĂ€ufig ĂŒber 200km/h und bis zu 250km/h mit entsprechenden Brems- und Beschleunigungsmanövern drin. Doch so fahre ich normalerweise kein Auto mehr, weils nervt :smiley:

Ich bin im ĂŒbrigen sehr froh ĂŒber den Umstand, daß ich nur noch sehr schnell fahre wenn ich es will und nicht weil ich es muß. :sunglasses:

„Keine Lösung“ fĂŒr welches Problem?

Ich weiß, dass der Tesla normalerweise keine Problem ist. Die Reichweite ist grundsĂ€tzlich schon mal ausreichend. Es geht aber hier eben um Fahrzeuge im Kompaktsegment (siehe Artikel der Welt, das Zitat). FĂŒr die ist eine solche Reichweite heute scheinbar noch nicht machbar - sagt ja sogar Tesla, dass das nicht vor 2017 geht. Also ist heute die einzige bezahlbare Lösung fĂŒr Fahrzeuge mit einem Preis unter 70k ein Hybrid. So doof diese Technologie auch sein mag. Genau das hat die Welt behauptet.

FĂŒr die 200km NEFZ-Fahrzeuge oder ggf. eine 250km-Variante ein SuC-Netz alle max. 200km aufzubauen ist da keine Lösung. Mehr Reichweite wĂ€re ja derzeit fĂŒr denselben Preis noch nicht machbar.

Oder ein gebrauchtes MS:
suchen.mobile.de/fahrzeuge/detai 
 eNumber=1#

Naheris, mit dir diskutieren ist manchmal wie das StĂŒck Seife in der Badewanne fangen.

Ich schildere meine Erfahrung, du erklĂ€rst die fĂŒr subjektiv und argumentierst dagegen mit was? NULL eigener Erfahrung.
Ich kann dir jede Menge Familien nennen, bei denen das E-Auto nicht nur die meisten Kilometer macht und die meisten Fahrten, sondern wo es auch fĂŒr die mittleren Strecken genommen wird. Und das sind keine Model S, sondern Zoe oder LEAF. Einfach weil es geht und man sich mit den Ladepausen arrangiert. Der Verbrenner wird meist nach wenigen Monaten abgestoßen und das E-Auto wird zum Erst- und alleinigen Auto.

Die Welt schreibt nicht ĂŒber Kompaktklasse, sondern Oberklasse und einen Verbrenner-Zweitwagen ZUM Model S fĂŒr die Langstrecke. Das ist nach aller hier im Forum versammelten Erfahrung MIST.

Das Model S ist ein voll alltagstaugliches Erstauto fĂŒr den Ein-Auto-Haushalt. Dass es bei dir nicht passt, ist deine Situation und genauso wenig verallgemeinerbar.

Richtig. Das ist der (reale) Erfahrungswert, der hier mehrfach von verschiedensten Fahrern berichtet wird.

Das Model S kommt dazu, den Verbrenner behĂ€lt man fĂŒr lange Fahrten, und nachher wird er trotzdem nicht benutzt. Auch nicht fĂŒr die langen Fahrten. Egal, was nicht-elektrisch-Fahrer gerne behaupten - es ist einfach nicht so,

Das Abstimmungsergebnis ist irgendwie recht eindeutig :mrgreen:

Ich wĂ€re ĂŒberhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass man zusĂ€tzlich zum Tesla noch einen Verbrenner explizit fĂŒr Langstrecken vorhĂ€lt. Kennt ĂŒberhaupt hier jemand einen, der das hat? Ich vermute ja, solche SĂ€tze wie in dem Artikel kommen aus einer Überlegung eines Autoren, der null Praxiserfahrung hat - und sich denkt: Das kann doch ĂŒberhaupt nicht anders sein.

Ciao,
Gerhard

Bei uns ĂŒbrigens genau so: Freundin hat einen Verbrenner, den ich gedanklich fĂŒr Langstrecken nutze. Praktisch mache ich jede Fahrt mit dem MS. Nur eine baldige Fahrt nach Bad Hersfeld könnte interessant werden, entweder ich bekomme dort Destination Charging oder ich fahre vermutlich mit dem Audi.

Du nicht, ich nicht
 aber man liest das hier oft. In der „Anstalt“ - dem Thread/Tummelfeld fĂŒr Neubesteller - schreibt manch einer, den bewĂ€hrten Verbrenner erst mal noch zu behalten. In anderen Threads kommt dann nach und nach die Einsicht, dass das Ding nun seit einem Jahr bewegungs- und nutzlos in der Garage Platz braucht, und auch die „Langstrecke“ ĂŒber mehrere SuC hinaus doch mit dem Model S gemacht worden sei. Also weg mit dem Verbrenner. In der Garage hat auch eine Pilzzucht, GrĂŒmpel oder ein zweites Model S Platz
 :wink:

@Volker:
Nichts fĂŒr ungut, aber Du verdrehst da was und hast ĂŒbersehen, dass es in der derzeitigen Argumentationskette um „Kompaktfahrzeuge“ geht, welche die Premiumhersteller als PHEV verkaufen, weil es als BEV zu teuer wĂ€re. Deine Individualmeinung ist da irrelevant, denn die Allgemeinheit wird die Entbehrungen, die leidensfĂ€hige Early Adopter mit ihrem Zoe oder e-Golf auf sich nehmen nicht ĂŒbernehmen. Die wollen Reichweite >200km - das sagt ja sogar ihr hier im Forum. Das schrieb die Welt, das denke ich und da habe ich dann auf ein Argument, eine SuC-Netzwerk könne es lösen, geantwortet.

Vielleicht löst es das 2017 mit dem Model E. Aber es löst es nicht heute oder letztes Jahr, als diese PHEVs auf den Markt kamen.

@Naheris

Oben mal die Überschrift gesehen ?
Hier gehts um das Model S, nicht um Kompaktwagen


Gruss

Mario

Also,

wir können uns nur ein Auto leisten!
Diese SprĂŒche in den Zeitungen, das Teslas nur der „oberen Schicht“ zugeordnet werden ko
 mich an. Wo TrĂ€ume sind, gibt es auch Wege diese zu verwirklichen und so kam es auch


Als Elektroinstallateur hat man mit „Stromern“ zu tun und schon immer haben wir auf Tesla geblickt, ganz heimlich.
Als es letztes Jahr darum ging das Auto zu wechseln und wir öfters als sonst unsere Hausstrecke Stuttgart - Dresden fahren mĂŒssen war die Überlegung da, entwerder einen CLS oder versuchen wir einen Tesla

Nach der Probefahrt war es klar was es wird.
Pioniergeist zeigen, noch mal sparen und einen guten Gebrauchten suchen. Wir sind fĂŒndig geworden und glĂŒcklich. Seit Februar sind schon mehr als 16 Tkm auf der Uhr.
(Jetzt fahre ich sogar ein besseres Auto als unser Vorstand und die FĂŒhrungsriege, was soll es.)

Was mich noch mehr freut, meine Frau fĂ€hrt lieber und öfters Auto als mit unserem „alten Verbrenner“ einen CLK Cabrio.

Gruß Oliver

Ich habe meine Tesla seit dem 26.5.15. Meinen Verbrenner habe ich erst mal behalten, falls ich Ihn denn doch noch mal fĂŒr die Langstrecke brauchen wĂŒrde. Nach drei Wochen Dornröschenschlaf wollte ich ihn umparken, aber die Batterie war leer! Großes GelĂ€chter!

Heute habe ich ihn verkauft. Das war mit absoluter Sicherheit mein letzter Verbrenner. Ich bin ihn vorher noch mal kurz gefahren. Unglaublich dass es Menschen gibt die freiwillig so ein Ding benutzen. Ich hab mich gefragt wo ich die Kohlen auflegen muss und wo das Dampfventil betÀtigt wird. So ungefÀhr kam es mir vor. Einfach nur von vorgestern.
Mir fÀllt auf, dass die grundsÀtzliche Kritik am Tesla vornehmlich von Leuten kommt die selbst noch keinen haben oder noch nicht mal damit gefahren sind. Das ist doch erfreulich.