Das Lenken auf den Verzögerungsstreifen fühlt sich an wie bei einem Fahrschüler in der ersten Stunde und vermutlich sieht es für andere Autofahrer auch so aus.
Mein Problem der nicht Regelung des Abstandes am Lenkrad hat sich gelöst. Auto an/aus, eine kleine Ladesession und jetzt geht es.
Ich hab den Eindruck, dass die Software eine gewisse Reifung erfahren muss, bevor sie funktioniert.
Zum Thema hier: Wenn man bei durch das GPS gegebenen 100km manuell die Geschwindigkeit herunterregelt und man innerhalb der 100km/h Zone den Autopilot deaktiviert und wieder aktiviert, bleibt er bei der vorher manuell heruntergeregelten Geschwindigkeit.
Also übernimmt er den Wert vom GPS nur beim ersten Mal Aktivieren des Autopiloten.
Bei mir übernimmt er übrigens selbstständig die Sollgeschwindigkeit in den Autopiloten sowohl wenn es hoch geht 80->100, sowie auch wenn es langsamer wird 100->80. War das schon immer so?
Ja war schon vorher so. Leider allerdings nicht konsistent. Man kann sich leider nicht darauf verlassen. Nicht einmal auf der selben Route an einem anderen Tag…
Sehe ich genau so! Dazu kommt: Mit 100 hm/h in eine Ortschaft rasen und dann viel zu spät auf 50 km runter bremsen geht gar nicht!
→ ich werd’ von Tesla den Aufpreis für den Autopilot zurück fordern; das Geld kriegen sie erst dann wieder, wenn der Tempomat in Verbindung mit Autopilot in der Praxis brauchbar ist.
Wenn das alle so machen würden, dauert’s vielleicht „nur“ zwei Monate, sonst sind’s vielleicht zwei Jahre
Ja, es gibt Systeme auf dem Markt, die die Geschwindigkeit vorher anpassen. Und es gibt Systeme, die eine einfache Einstellung der Wunschgeschwindigkeit erlauben (z.B. einen Knopf für „-10 km/h“ haben, den man einfach fünf Mal drückt). Dazu gibt es noch Systeme, die die Geschwindigkeit komfortabel und ohne starke Rucke ändern.
Alles drei beherrscht der Autopilot nicht.
Aber ob dies nun einen Mangel darstellt, der zur Rückforderung des Kaufpreises berechtigt? Ich sage nein.
Denn andere Systeme haben andere Schwächen, können etwa dem Spurverlauf wesentlich schlechter folgen, reagieren zu spät auf Fahrzeuge, die auf die eigene Spur wechseln, oder bremsen zu wenig, wenn man sich schnell nähert.
Die Systemgrenzen und Bedienung sind eben jeweils unterschiedlich. Aber Tesla hat nicht behauptet, der Autopilot würde heute den Fahrer komplett vom Fahren entbinden.
Nur warum man den Autopilot oft als das Supersystem ansieht, verstehe ich wirklich nicht. Manche Dinge sind echt gut, andere ziemlich bescheiden. Aber aus meiner Sicht ist man nicht auf Platz 1, auch wenn man in manchen Disziplinen ganz oben steht.
Ich habe mein Model 3 ganz neu, bin begeistert, alles perfekt - bis auf den Tempomat! Der ist ein Witz! Ich dachte schon, ich bin doof und kapiere es nicht, habe aber jetzt die Erfahrungen der anderen hier gelesen.
Es ist brandgefährlich, dass beim Einschalten des Tempomat (einmal runterdrücken) AUSSCHLIEßLICH die angegebene Geschwindigkeit der Gebotstafel übernommen wird. Noch dazu, wo die nur über die Karten gelesen werden! Baustelle mit 80 statt 130, da kann ich nicht die 80 einstellen (außer 10mal am Rad drehen, da bin ich längst geblitzt!). Absolut verrückt und ein Mangel, der geradezu beschämend ist für ein derart komplexes Auto!!!
Gibt es irgendeinen Rat, was man da tun kann?!
Leicht auf dem Strompedal bleiben während du den Abstandstempomaten einschaltest - dann hält er die aktuell gefahrene Geschwindigkeit. Und dann erst am Rädchen drehen. So geht’s einigermaßen und man gewöhnt sich dran.
Ja, das ist eines der wenigen verbliebenen kleinen Ärgernisse. Ich habe mich auf der oben beschriebenen Weise damit arrangiert und warte geduldig auf die für Ende des Jahres angekündigte Verkehrszeichenerkennung, auch wenn diese in der EU sicherlich noch etwas länger auf sich warten lässt.
Wieso meinst Du, dass es eine Verkehrszeichenerkennung geben wird? Ich kenne nur die Aussage, dass Stoppschilder und Ampeln erkannt werden sollen und das auch nur mit dem großen Autopiloten.
Kannst Du bitte mal die Quelle nennen, da das sehr interessant ist?
Leider nicht. Möglicherweise habe ich das mit der Erkennung von Stoppschildern und Ampeln verwechselt. So oder so, wir dürfen damit rechnen, dass Tesla daran arbeiteit, und wenn es fertig ist, werden wir es erhalten… in Europa bestimmt deutlich später als in Nordamerika.
Hoffen tue ich das auch, aber es gibt leider KEINEN Hinweis darauf, dass es überhaupt seitens Tesla geplant ist. Ich verstehe zwar auch nicht warum die das nicht machen, aber es ist leider so. :-/
Ampeln sollen ja kommen und Geschwindigkeiten musst Du Tesla fragen wie das gehen soll. WIR wissen alle, dass es ohne nicht geht, aber Fakt ist, dass es keine Aussage seitens Tesla gibt, dass das kommen wird.
Danke für diese Quelle. Ich habe lange gesucht und nichts derartiges gefunden und auch andere konnten in solchen Diskussionen keine Quelle nennen (zumindest das, was ich gelesen habe).
Wenn ich die Aussage richtig verstehe spricht er aber nur von Schilderkennung im Rahmen von FSD. Hoffe, dass das nicht heißt, dass es nur mit dem großen Autopilot gehen wird.
Wenn Käufer von großen FSD Paket 6000€ Aufpreis dafür bezahlt haben und noch LANGE keine adäquate Gegenleistung dafür erhalten, warum sollen dann Besteller, die sich diese 6000€ gespart haben, dieselben Features wie im FSD erwarten? Das kann doch nicht richtig sein…