Tempolimit-Petition 2022

Es gibt mal wieder eine neue Tempolimit-Petition, diesmal im Kontext des russischen Kriegs in der Ukraine: Ich habe schon gezeichnet:

Sofortprogramm für energetische Unabhängigkeit von Russland und Stärkung der Mobilitätswende vom 11.03.2022
https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2022/_03/_11/Petition_131775.html

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Also für 100km/h Limit auf Autobahnen und 30km/h in Städten bin ich wirklich nicht.
Das scheint mir vollkommen unverhältnismäßig. Ich bezweifle, das 30km/h gegenüber 50km/h überhaupt etwas einspart.

130/100/50 ist da meines Erachtens eher sinnvoll.

Genauso wie Autofreie Sonntage, wie bitte?!

Und

  • Spritpreisunterstützung für öffentliche Mobilität und prekär Verdienende

ist auch nur lächerlich und berücksichtigt keine Elektrofahrzeuge.

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Wir importieren gerade mehr Gas aus Russland als je zuvor, weil es billiger ist als vor dem Krieg.

Die Preise steigen, weil es so gewollt ist (CO2-Abgabe) und weil die Mineralölkonzerne sich die Taschen voll machen. Mit dem Krieg hat das gar nichts zu tun.

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Mir ist die Formulierung in dieser Petition eigentlich zu krass, aber weiter machen wie bisher ist einfach keine Option mehr. Deshalb trotzdem gezeichnet. Jede Veränderung zum Besseren ist willkommen. Die Details werden im demokratischen Prozess sowieso noch „ausgehandelt“ (verwässert).

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Der Preisanstieg hat aktuell mit dem Krieg nichts zu tun, das ist richtig. Unsere Importe haben mit dem Krieg sehr wohl zu tun, denn sie spülen Russland Devisen in die Kasse.

Braucht es wirklich ein Tempolimit bei 100? Wenn der Liter 5€ kostet, dann sinkt die gefahrene Geschwindigkeit doch von alleine?

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Das kommt halt davon, wenn man Kernkraft und Kohle abschaltet :wink:

Troll. 🧌 (Beitrag muss 10 Zeichen lang sein.)

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Auch eine interessante Perspektive: Wenn/falls Putin uns das Gas abdreht, was ist dann wichtiger? Weiter ungebremst Auto fahren, oder die Industrie (Produkte, Arbeitsplätze) so gut es geht am Laufen halten?

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Wenn Putin uns tatsächlich das Gas abdreht, wird ein Tempolimit oder eine kalte Wohnung unser kleinstes Problem sein.

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Eben. Und bei Elektoautos fährt man aus Prinzip langsam, da der Verbrauch sonst enorm wäre.
Aber auch wenn, wir haben im Moment wichtigere Dinge die wir angehen müssen als ein Tempolimit.
Aus CO2 Sicht: Ein Limit von 100 würde den jährlichen Ausstoß um 0,7% Prozent senken!!

Zum Vergleich: * 88,5% Energiewirtschaft
CO2 aus der Verbrennung von fossilen Brennstoffen und Biomasse

Eben das ist unser Problem, fossile Brennstoffe! Da bringt auch ein Tempolimit nichts, das ist nur Symbolpolitik. Viel mehr sollten wir an die Ursachen gehen und Raum für Lösungen und Innovationen bieten, nicht willkürlich Dinge verbieten.

Wir müssen unsere Energiewirtschaft schnellstmöglich nachhaltiger und unabhängiger machen! (Hängt zum Glück zusammen :))

Also bitte nicht diese sinnfreie Petition unterschreiben, danke!

Edit: Das Problem mit Russland muss langfristig angegangen werden. Ein Tempolimit oder Stopp von Ölimporten verschlimmert doch alles nur im Moment für uns Bürger. Die Benzinpreise würde explodieren, was dazu führt das sowieso schon langsamer gefahren wird( ist mir Übrigens jetzt schon aufgefallen auf der Autobahn). Das führt automatisch zu weniger Fahren, Umstieg auf E Auto oder auf ÖPNV. Der Markt regelt alles von selbst, davon bin ich überzeugt.

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Andere Meinung: Tempo 30 in der Stadt ist wesentlich wichtiger als 1xx auf der Autobahn. Ja, das Auto wird bei 30 km/h nicht nennenswert besser oder schlechter sein als bei 50 km/h, aber das macht andere Verkehrsmittel plötzlich interessanter: ÖPNV, Fahrrad, … In meinem Umfeld höre ich das immer als Begründung, dass die Leute nicht das Rad nehmen, weil es (gefühlt) zu gefährlich ist. Ich bin der Überzeugung, dass Tempo 30 km/h die Situation entschärfen würde.

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Solange das Tempolimit nicht für E-Autos gilt, habe ich damit keine Probleme (s. Östereich).

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Nur, wenn man den Treibstoff selbst zahlen muss und wenn man den Mehraufwand auch „merkt“. Ob Fahrer von Dienstwagen die Benzinpreise interessieren?

Auf der Langstrecke schon. Aber wenn man weiß, dass man am Ziel immer noch ankommt, auch wenn man schneller fährt?

Das wird ja kein Problem mehr darstellen sobald die anderen Punkte auch erfüllt werden. Wenn der Strommix zum Großteil aus erneuerbaren Energien besteht, macht das dann nur einen Bruchteil aus im Gegensatz zu den 90% des CO2 Ausstoßes dass auf fossilen Brennstoffe und Öl basiert

Soll das ein Witz sein?

Du postest ernsthaft diesen Aufruf zum Sprit sparen durch Tempolimit im Tesla Forum.

Mein Tesla braucht keinen Sprit und kann daher auch keinen einsparen, wenn ich langsamer fahren würde.

Mache ich aber garantiert nicht, weil das meine Zeit kostet und das meine Entscheidung ist.

Du kannst gerne 100 auf der Autobahn fahren, aber dann bitte rechts und las mich mit dem Unfug in Ruhe.

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Wieviel % BEVs sind auf deutschen Straßen?

Wenn ich täglich Verbrenner mit laufendem Motor vor dem Bäcker, auf dem Parkplatz während dem Telefonieren oder auch Mal den Bus am Bahnhof stehen sehe dann glaube ich, dass der Sprit noch viel zu billig ist. Es tut doch noch gar nicht richtig weh.

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Ich bin schon wieder in „diesem“ Teil des Forums angekommen :see_no_evil: Aua

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Eine Petition, die ein generelles Tempolimit auf der Autobahn nur für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren (inkl. Hybride) fordert, würde ich unterschreiben. Was das für nen Schub der Elektromobilität bewirken würd. :wink:

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So sinnvoll diese Regelung auch wäre, würde sie in Deutschland schon alleine deshalb nicht kommen, weil Pluginhybride und reine Elektroautos am Kennzeichen nicht unterschieden werden könnten.

Das ist bedauerlich. Diese Maßnahme wäre vermutlich wirkungsvoller, als die gegenwärtige Kaufprämie - und dabei auch noch kostensparend.