Targadach für vordern Dachbereich

Hallo,
gibt es eigentlich schon irgendeine Firma die einen Targadach- Umbau für das Model 3 anbietet?
Ich denke das müsst doch machbar sein, immerhin ist ja der vordere Bereich durch eine Querstrebe vom hinteren Dachbereich getrennt.
Wäre schon wenn das möglich wäre!
@moderatoren
Ich welche Kategorie gehört das?

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Das wäre schon cool… noch besser natürlich ein Schiebedach, ähnlich wie es die Model-S eine Zeit lang hatten.
Von einem Cabrio auf Model-3 Basis träume ich schon lange. Aber bitte ein Stahldach, keine Stoffmütze. Solange es das nicht gibt, fahre ich mein Volvo C70 Cabrio von 2006 noch weiter.

Stahldach wird schwer. Da müsstest Du den Innenraum massiv verkleinern, damit Du das unterkriegst und dann hast Du hinten einen riesigen Buckel. Das M3 hat einfach eine sehr lange und hohe Dachlinie, bei Stahdachcabrios wird die ja typischerweise eher sehr klein gehalten, gerade bei Viersitzern hast Du dann halt gerade noch so Schießschartenfenster.

Aber Stoff müsste gehen, wobei die Dachkonstruktion des Model Y da eigentlich besser geeignet wäre. Hab mich auch schon gefragt, ob man da nicht die Holme und Querträger entsprechend tauschen könnte. Dann noch ne entsprechend umgebaute Haube, unter die Du auch das Dach ziehst… Wenn ich mal in Rente gehe, wird das mein Projekt :slight_smile:

Also der Volvo C70 hat keinen Buckel und auch der Innenraum ist durchaus geräumig:

und

Bei fast allen anderen Herstellern stimmt es allerdings (Peugeot, Ford, selbst BMW). Volvo hatte es mit einem 3-teiligen Dach gelöst:

Deshalb hatte ich mich damals auch für dieses Modell entschieden: in Schwarz merkt man bei geschlossenem Dach gar nicht, dass es ein Cabrio ist.

Es ist klar, dass die Dachlinie eines solchen Tesla Model C ( :thinking:) natürlich anders aussehen wird. Und ein 4-Sitzer wärs bestimmt auch. Kofferraum ist bei geschlossenem Dach natürlich auch eingeschränkt.

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Na, aber schau Dir mal die Dachlinie über den Rücksitzen beim M3 im Vergleich an. Da müsste man halt erstmal ne Coupé-Version von bauen.
Und vor allem auch die Seitenlinie. Der VC70 hat ja vor allem auch deshalb keinen Buckel, weil er generell an der Seite weiter hochgezogen ist, also insbesondere auf sie Sitzposition bezogen. Die ist ja beim M3 relativ hoch, weil da noch der Akku drunter steckt, schau Dir mal an, wo da im M3 die Rücksitze sind. Eigentlich müssen die komplett weg, wenn Du da irgendeine Chance auf ein Stahldach haben willst, da passen allerhöchstens noch Kindersitze hin.
Und Kofferraum kannst Du dann auch ziemlich vergessen.

Nee… ein Stahldach ist für so ein Auto viel zu viel Kompromiss, gibt auch vernünftige Stoffdächer heute und dann bekommt man wenigstens ein Auto, das noch vernünftig nutzbar ist.

Alles richtig, natürlich wäre das anderes Auto. War beim Volvo C70 im Vergleich zum S40 (gleiche Platform) ebenfalls so:

  • Gesamtlänge ca 10cm länger (Kofferraum hinter der Hinterachse)
  • Dachlinie völlig anders.
  • Rücksitze etwas höher (wegen der Subwoofer und Verstärkungen im Chassis).
  • 2cm weniger Beinfreiheit auf den Rücksitzen.
  • Nur 4 Sitze.

Allerdings ist die Dachlinie an der Unterkante beim C70 auf 5mm genau gleich wie beim S40, da wurde nichts hoch gezogen. Es wirkt evtl so, weil das Dach allgemein etwas niedriger ist (3cm).

Stoffdächer mag ich nicht, weil die Autos in geschlossenem Zustand einfach nicht schön aussehen. Aber das ist Geschmacksache - evtl kommt ja mal noch ein Modell wo das anständig aussieht.
Generell sind Stahlfaltdächer wieder aus der Mode gekommen. Die meisten Hersteller hatten die Mechanik nicht im Griff, Dächer waren undicht etc. Ich hab Glück - bisher in 15 Jahren kein einziger Defekt, das Dach war und ist dicht.

Cabrios haben Stoffdächer. Alles Andere ist kein Cabrio.:wink:

Ein elektrisches Cabrio ist wahrscheinlich das nächste Auto, das ich mir leisten werde. Gerne von Tesla, aber auch andere Hersteller sind willkommen.

M3 als Targa: Wäre sicher möglich, wenn auch ziemlich aufwändig.

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Naja, bei vielen (weiß nicht, wie das beim C70 ist, wenn sie den sogar extra verlängert haben) ist halt die Praxistauglichkeit auch ein bisschen ein Problem gewesen. Wenn Du ein Cabrio hast, dann willst Du damit auch in den Urlaub fahren, aber wenn Du dann nen Roadtrip machen willst, aber Du kannst nur geschlossen fahren, weil sonst kein Gepäck mehr rein passt, dann ist das halt doof. Oder Du mussi immer auf die Rücksitze umpacken und dann bei jedem Stopp wieder zumachen und alles in den Kofferraum räumen.
Kenne Leute, die über sowas bei ihrem Modell ziemlich frustriert waren.

Dazu müsste Tesla ja erstmal eines anbieten… Nichtmal der „Roadster“ ist ja wirklich ein Cabrio.

Ich habe mal gelesen dass das Glasdach erheblich zur seitlichen Stabilität im Crashfall beihilft. Schaut euch mal die Videos vom Crashtest an. Insbesondere der seitliche Pfahlanprall. Das Glasdach scheint meiner Meinung nach tatsächlich deutlich zur Steifigkeit beizutragen.

Ist bei anderen Blechdächern ja idR genauso.
Deshalb sind Cabrios ja so viel schwerer: Du musst unten entsprechende Verstärkungen reinbauen, das wird beim Model 3 nicht anders sein, auch nicht bei einer Targa-Version, auch wenn es sich da vermutlich im Rahmen halten wird.

Man muss sich evtl etwas einschränken, das stimmt schon. Aber in den C70 gehen 2 sehr grosse Sport-Taschen rein, mit dem Fassungsvermögen von normalen Reisekoffern, plus noch 2 kleinere Rucksäcke. Auf unseren Sommer Road Trips konnten wir jedenfalls immer alles mitnehmen. In den Wintersport ebenfalls, aber da war das Dach ja eh zu und dann gehen 450 Liter rein.

Die Batterie im Boden hilft beim Model 3 bestimmt. Zusätzliche Verstärkungen wird es schon benötigen. Bei einer Targa Version sicher weniger als bei einem echten Cabrio, seh ich auch so.

Wegen der Batterie wundert mich immer, dass noch niemand eine Cabrio-Version eine BEV gebaut hat, die sollte da ja wirklich helfen, mit all den Stützrahmen.
Der Luftwiderstand offen wird halt brutal sein und damit die Reichweite sehr schlecht, ich denke, das ist ein Argument.

Beim Model 3 sehe ich den größten Änderungsbedarf bei den Türen. Die sind ja bei Cabrios idR als lasttragende Strukturteile ausgelegt, beim Model 3 hängen sie aber nur im Rahmen.
Wahrscheinlich müssten da die hinten weg (schon wegen der Verdeckmechanik) und die vorderen wären zu verlängern und verstärken, dazu müsste der vordere Dach-Querholm vermutlich weiter nach hinten, der hintere müsste weg, ein neuer Rahmen um die Rücksitzte, für die Seitenkameras bräuchte man eine komplett andere Lösung… das ist schon einiges an Modifikationen, was da nötig wäre.

Deshalb wird das bei Tesla erst mal für lange Zeit nicht passieren - irgend wann kommt dann mal der Roadster, aber ein „günstiges“ Cabrio? Ich fürchte das wird nichts. Auch bei anderen Herstellern dürfte es noch sehr lange dauern, bis es mal ein EV-Cabrio geben wird.

So fahre ich halt mein Verbrenner Cabrio weiter. Jetzt hat er sogar noch einen neuen Motor bekommen. Die Werkstatt hatte eine Dichtung beim Auswechseln der Kurbelgehäuse Entlüftung gequetscht. Da ist dann auf der folgenden Fahrt alles Öl raus gelaufen und bis die Lampe anging wars zu spät => Kompression auf 3 Zylindern dahin plus Turbolader Schaden.
Naja - so gabs halt auf Werkstattkosten einen neuen Motor, Turbolader etc. etc. (von einer anderen Werkstatt ausgeführt natürlich). Ich musste dafür streiten, aber jetzt hab ich mein Schätzchen wieder. Karosserie etc. 280’000 km, Motor 0 km :grinning:. Den werd ich noch lange fahren!

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Schon ab dem zweiten Post geht der Thread völlig vom Thema ab.
Und das ist schade, denn die Idee des TE ist klasse!

Targa hat nichts mit einem Faltverdeck zu tun und erst recht nichts mit einem faltbaren Stahlverdeck.
Wikipedia (in solchen technischen Dingen immer noch ein brauchbare Quelle) klärt auf:

Beim Targadach kann das Dachmittelteil zwischen dem Windschutzscheibenrahmen und der Verbindung der B-Säulen eines Kraftfahrzeuges vollständig herausgenommen werden.

Also Dachteil rausnehmen, im Kofferaum lagern, weiterfahren. Keine Faltmechanik, keine andere oder zusätzliche Dämmung, und bestimmt keine utopischen Eingriffe in die Karosseriestruktur.

Targa wäre beim Model 3 ohne allzu tief greifende Überlegungen zur Karrosseriestabilität machbar, denn hier haben wir bereits ein definiertes Dachteil, das »einfach« nur ersetzt werden müsste. Ja, eigentlich »schreit« das Model 3 direkt nach einer solchen Modifikation.

Ein Thema dabei wäre allerdings sicher, wie sich die Stauluft im hinteren Fahrzeugteil beim schnelleren Fahren benimmt. Gibt das ein starkes Wummern? Verträgt die hintere Scheibe den Staudruck, ohne rauszufliegen? Pfeift es am Querträger über den B-Säulen? Drückt es die Seitenscheiben von den Dichtungen weg?

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Irgendwie reden hier alle von einem Cabrio.
Ich meine ein „Echtes“ Targa Dach, der hintere Bereich bleibt zu!
Seht hier: https://www.google.com/search?q=targa+top&tbm=isch&ved=2ahUKEwjX0u7ilo_vAhXwVhUIHRdbDVUQ2-cCegQIABAA&oq=targa+top&gs_lcp=CgNpbWcQDFAAWABg7uECaABwAHgAgAEAiAEAkgEAmAEAqgELZ3dzLXdpei1pbWc&sclient=img&ei=Iuk8YNe5IvCt1fAPl7a1qAU&bih=716&biw=1584&client=firefox-b-d

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Ha, du warst einen Tick schneller!
Endlich einer ders verstanden hat was ich meine :slight_smile:

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Genau! :ok_hand: :+1:

wie oben schon geschrieben.
Beim Model 3 wird das so nicht gehen. Jedenfalls nicht ohne tiefgreifende Eingriffe in die Strukturelle Integrität des gesamten Fahrzeugs.
Da beim Model 3 diese Glasteile massiv für die Steifigkeit der Karosserie mitverantwortlich sind.
Ja Glas ist da ziemlich belastbar.
Oben wurde schon vorgeschlagen mal einen Seitenaufprall mit Pfahl anzuschauen.

Also IMHO keine Möglichkeit, das Glasteil einfach ausbauen wird in einer deutlich instabileren Karosse enden.

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