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Tank&Rast Ladestationen

Kann ich nur bestätigen: Nur mit dem T&R-Netzwerk für Langstrecke hätte sich mein Vater (70+) sicher NIE für ein Elektroauto entschieden. Mit der Sicherheit der SuC, bekommt auch er seine Reichweitenangst unter Kontrolle :wink:

Hier im Süden gibt es fast an jeder Raststätte zwei Triple Charger, naja nur einer mit Chademo.

Wo ich fast einen Schreikrampf bekomme ist die Hotline, die an den ENBW T+R angegeben ist. Am Telefon ist jemand der nicht mal Chademo halbwegs aussprechen konnte und in aller Schläfrigkeit über gefühlt 10 Minuten meine Daten aufgenommen hatte. - Leider hat meine Elektronautenkarte nicht an den Ladern funktioniert - . Nach 10 Minuten habe ich ihn gefragt ob er mir jetzt die Ladestation freischalten könnten - nein kann er nicht, er hat keinen Zugriff auf den Lader. Er ist von einem externen Dienstleister und erstellt einen Report der dann an die ENBW verschickt wird!! Auf meine Frage wie ich jetzt zu Strom bekomme, wollte er nachfragen. Nach weiteren 5 Minuten in der Warteschlagen habe ich abgebrochen und bin zum IKEA gefahren - dort gabs Strom ganz einfach. > Es braucht unbedingt 24/7 Hotlines mit direkten Zugriff auf den Lader. Bei der ENBW in der Stadt landet man Abends regelmäßig bei dem Störungsdienst der ENBW, einem armen Monteur, der auch keinen Fernzugriff auf die Lader hat Meine Meinung ist, Ladestationen im öffentlichen Bereich sollten über Dienstleister mit Leitstellen betrieben werden, die einem notfalls auch helfen können. Zumindest in Norwegen habe ich das so erlebt.

Hier in Österreich hatte ich auch kürzlich ein Problem an einem Lader von VLOTTE. Der Mitarbeiter von der Störungsstelle (es war 22 Uhr) war bemüht und konnte auch die Säule resetten, was ausgereicht hat um sie in Gang zu bekommen.

Gibt also durchaus Anbieter wo das mit der Hotline funktioniert.

Es braucht keine Hotlines sondern eine funktionierende Lösung wie bei Tesla:

Einstecken - Laden - Ausstecken

Die Abrechnung sollte automatisch erfolgen.

Zahlen geht ja mit Karten wie NewMotion schon ganz gut und auch bei Tesla sind mal Säulen kaputt, nur fällt das da nicht so ins Gewicht, weil einfach immer viel mehr davon an einem Punkt stehen.

Schon erstaunlich wie gut es uns inzwischen geht mit dem Ladenetz von Tesla. Da baut T&R massiv Säulen auf obwohl praktisch keine Nutzung da ist und es wird gejammert weil das nur eine pro Standort ist.
Persönlich habe ich schon oft bei T&R geladen, mich gewundert warum die mir kein Geld abnehmen, dort (selten) andere Fahrer getroffen - aber vor allem: Strom bekommen wenn ich mal außerplanmäßig außerhalb vom Tesla-Netz anhalten musste. Und wenn ich einfach mal irgendwo anhalte und dort dann in der Kaffeepause Strom bekomme, dann freut mich das und evtl. fällt danach auch mal ein Supercharger-Stopp weg.

Klar wäre es super wenn an jedem Rastplatz und Autohof 10 Chademo-Charger stünden, aber derzeit freut mich jeder einzelne Schnelladepunkt der überhaupt aufgebaut wird und es leichter macht zu reisen.

@mario sehr schön zusammengefasst

Sehe ich auch so - mich freut das auch.

Aber Du hast eben auch recht: Wir sind von den SuC verwöhnt. Ich hätte mit kein Elektroauto vor vier Jahren gekauft - auch keinen Tesla. Denn da war das mit der guten Infrastruktur noch nicht absehbar. Vor zwei Jahren, als ich meinen gekauft habe, war das wiederum gelöst und kein Risiko mehr. Ich konnte vom ersten Tag an ohne jegliche Vorbereitung quer durch Deutschland fahren ohne Angst, irgendwo liegen zu bleiben oder lange warten zu müssen.

Wenn ich Tesla und die SuC-Infrastruktur mal wegdenke, dann wäre ich derzeit aber wieder auf dem Stand von vor vier Jahren. Das Risiko für längere Fahrten wäre mir zu hoch. Also: Wohl eher kein Elektroauto als Hauptfahrzeug. Das wäre die Konsequenz gewesen. Leider…

Da stimme ich dir zu, aber den Vorwurf kann ich eben T&R nicht machen sondern höchstens den anderen Herstellern die sich nicht am Ladenetz beteiligen wollen und der Regierung mit ihrer zu spät gestarteten Förderung.

Super. Dann muss ich Deine komplett off-topic persönlichen Meinungen endlich nicht mehr lesen. :mrgreen: Leider wirst Du mir natürlich meine angeblich nicht eingetretenen Prophezeiungen auflisten. Man kann nicht alles haben.

T&R tut inzwischen zumindest genau das, was ich mal zum Ausbau von Schnellladern geschrieben habe: es wird mit der Zeit ausgebaut, nicht nur von Tesla. Und es geht inzwischen schneller als bei Tesla. Denn es baut ja nicht nur T&R.

T&R bevorzugt halt Flächendeckung. Das hier einige Leute Angst haben wenn es nur eine Säule gibt ist nicht mein Problem. Bisher gab es bei mir nur funktionale Ladesäulen, und ich nutze min. vier öffentliche Säulen in der Woche. Von daher halte ich die Kritik an T&R für reine Stimmungsmache - man ist halt einfach dagegen. Steht ja nicht Tesla drauf. :mrgreen:

T&R hat übrigens mitunter auch mehr als eine Säule. Da passt es dann auch mit der Kritik nicht. Und wer glaubt, es wir bei nur einer Säule je Standort bleiben, der wird halt genauso falsch liegen wie diejenigen, die vor zwei Jahren nicht an irgend einen Ausbau außer SuCs geglaubt haben.

Klar ist es nicht Dein Problem, da Du mit Deinem Verbrenner nicht auf die Ladestation unterwegs angewiesen bist. :unamused:

Deine Einschätzung ist deshalb völlig irrelevant für Fahrer von Elektroautos.

Ach ja, T&R würde ich wegen deren teilweise total versifften Toiletten und ungenießbarem Essen sowieso meiden. Da geht man ja noch lieber in eine der Bürgerbratereien.

Man wenn ich so zurück denke, das waren noch Zeiten vor 2 Jahren sind wir einfach losgefahren nach Italien, ohne Plan ohne Suc einfach nach Strom gefragt und an Baustellen an Baustrom angehangen. In der czechoslowakei genauso in Brünn einfach am Hotel nachgefragt [emoji41]und immer haben wir tolle Leute kennengelernt und es ging alles ohne Probleme weiter. Aber auch nur dem geschuldet das wir mitunter 350 sogar 420 km mit einer Ladung bei vorausschauender Fahrweise gefahren sind. Das war wie ein Abenteuer. Wohlgemerkt, wir nutzen den Tesla Hauptsächlich Privat als Reisemaschine und sind jetzt schon über die 80000 km gefahren. Ich sehe das so das man zum jetzigen Suc Ausbau mit dem Tesla in Deutschland absolut keine Reichweitenängste haben kann.

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Ich bin Elektroautofahrer und sehe das wie Naheris, evtl. ist es dadurch weniger irrelevant.

Interessant wird es, wenn wirklich alle 400 T&R Standorte mit einem Lader ausgerüstet sind.
Denn, sie packen halt überall mindestens einen Lader hin, also an jede Raststätte, auch dort wo keine Tanke ist.
Dann kann es passieren, dass wie auf der A3 alle 20km ein Schnelllader mit dem Potential für wahrscheinlich bis zu 150kW steht.
Wenn man dann noch schaut, dass noch andere Player wie allego oder fastned im Spiel sind, dann bleibt es spannend.
Natürlich hat das SuC Netz was für sich, aber andere Elektrofahrer haben da halt keinen Zugriff drauf, von daher kann es nur besser werden.

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Wobei: so richtig geht es erst dann los, wenn es mindestens 4 Lader je T&R sind, die eindach freizuschalten, online erkennbar ist, ob sie frei sind und von jedem Fahrzeug, welches mit mindestens 50ke laden kann, genutzt werden können.

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Wobei: so richtig geht es erst dann los, wenn es mindestens 4 Lader je T&R sind, die einfach freizuschalten, online erkennbar ist, ob sie frei sind und von jedem Fahrzeug, welches mit mindestens 50kw laden kann, genutzt werden können.

Was nützt Dir dass wenn die einzige Ladestation gerade durch jemanden belegt ist der 1 h lädt?
Wartest Du dann oder führst Du weiter zur nächsten Station - die dann wieder belegt oder kaputt ist?

Klar ist jede Ladestation mehr ein Plus, aber wenn weniger Standorte mehrere Ladestationen hätten dann wäre es für die Ausnutzung viel effizienter und für den Nutzer weit weniger stressig.

Es wird doch ganz sicher nicht bei einer Ladestation je Standort bleiben. Ist ja schon heute an einigen Standorten so (v.A. in BaWü dank EnBW).

Alle E-Mobilitisten heute wissen doch, dass es zu Problemen kommen kann. Das nimmt man halt in Kauf. Den Nicht-Teslas bringen aber ein dichtes Netz mehr als viele Säulen an ein paar ausgesuchten Standorten. Insofern erscheint mir die Taktik von T&R wesentlich besser. Ja, man muss ggf. warten oder auf die andere Seite wechseln um schnell laden zu können. Aber man kommt inzwischen ganz passabel und ohne viel Planung auch ohne Tesla elektrisch durch halb Deutschland.

Hätte T&R die derzeitigen Säulen gebaut, aber immer 3 je Standort, dann hätten wir nur etwa 40% der Standorte. Dann würde hier auch gemeckert, dass nur so wenige Standorte existieren und nichts vorwärts geht. Und die meisten nicht-Teslanauten würden immer noch nicht sonderlich gut vorwärts kommen, dafür aber ganz genial viele Ladesäulen mit endlos reservierten Parkplätzen vorfinden, die nie einer nutzt, und die wirtschaftlich ein komplettes Desaster wären.

Viele Wege führen nach Rom :wink: .

Was wären denn Eure Wunschvorstellungen an eine Ladestation bei T+R?

  1. Ladepunkte nächstes Jahr wie viele an einer Station ?2 (Ist), 4, 6, 8?

  2. Abstand alle wieviel km? 120 km, jede Raststätte?

  3. Wie wichtig wäre ein Dach? Die wenigsten SUC haben eins, bei Tankstellen haben jedoch die meisten ein Dach…

  4. Anhängerbetrieb, durchfahren oder rückwärts vorwärts rein wie am SUC?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten :slight_smile: