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Taking Tesla Private

Warum sollte er auch? Bei allen Zweifeln ist nach Musks Darstellungen eine Backup Finanzierung gesichert.
Jetzt geht es darum, die Investoren zu diversifizieren, wie angekündigt.

Hallöchen krouebi

Und nun widerfährt dir ähnliches gleich noch einmal. :wink:

Für mich ist es anstrengend komplizierte englische Texte zu lesen. Außerdem muss ich öfters einzelne Wörter eh nachschlagen. Deshalb nutze ich häufig bei längeren Texten auch die Komplettübersetzung. Je nach Text sind die mal gut oder mal unverständlich, sodass es doch mehr Sinn macht das englische Orginal zu lesen. Und ich muss sagen, dass ich zurechtkomme.
Warum sollte ich mich geldanlagetechnisch aufs Sparbuch beschränken wie du geschickt verschachtelt mittels Zitat von jemand anderen anmerkst?

Wie urteilst du über in der DDR geborene Menschen? Dürfen die auch „nur Sparbuch“ und vielleicht wenn sie sehr gut bei Fremdsprache in der Schule waren noch russische Aktien?

Habe gerade gelesen, dass du als Wohnort „Luxembourg/Italien/Philippinen“ angeben hast.
Nun, dann hättest du mit Sicherheit zur Thematik Auslandskonten was konstruktives beitragen können, was du aber leider nicht hast.
Wenn du sprachlich sehr versiert bist, wie zu vermuten ist bei deinen Wohnorten, könntest du sicherlich konstruktive Aufklärung einbringen, wenn es um die Bedeutung diverser sprachlicher Feinheiten geht.
Gruß Helmut

Was meint ihr wie lange der Prozess des „taking Tesla private“ andauert?
Unabhängig von der Frage ob erfolgreich oder nicht: Wird es länger als zweieinhalb Monate dauern? Denn dann gibt es ja auch schon wieder neue Quartalszahlen. Und wenn Tesla es wie versprochen schafft aus den roten Zahlen zu kommen könnte die Gesamtbeurteilung des Marktes schon wieder ganz anders aussehen.

Der jetzige Aktienkurs lässt sich ja so interpretieren, dass der Markt als ganzes Elon das taking private nicht glaubt.
Dann ist es meines Erachtens auch nicht unwahrscheinlich, dass der Markt Elon auch nicht glaubt, dass die Finanzzahlen ab dem 3.Quartal auch wesentlich besser werden. Der Aktienkurs hätte also deutliches Aufwärtspotenzial.

Elon wird deshalb wie ich vermute versuchen die Aktion vor den Q3 Zahlen dingfest zu machen.
Aber geht das so zügig?
:question:

Der Tweet sieht immer mehr nach einem spontanen Schnellschuss aus.

Als ob nicht genügend operative Herausforderungen in der Produktionshölle verblieben wären kann Elon jetzt sein Schlafsofa in Fremont eintauschen gegen eine Matratze in den Büros seiner Investmentbanker, Rechtsanwälte und Kommunikationsberater - denn da ist viel zu tun. Aufgrund seiner persönlichen Interessenkollision hat er nun auch noch eine Chinese Wall, das Tesla Board muss ja eigene Berater engagieren, d.h. es steht Elon mit Beratern gegen das Subcommittee des Tesla Boards, das Berater zur Vertretung des Unternehmensinteresses beruft.

Es ist unfassbar, in welche neue Abhängigkeiten er sich und Tesla nun gebracht hat, denn jetzt muss die Eigentümerstruktur unter höchstem Druck reorganisiert werden, die sinkende Beteiligung einiger bisheriger Ankeraktionäre, die mit going private nicht so viel anfangen können ist ja bereits sichtbar. Black Rock, Vanguard, State Street sind als Aktionäre wegen ihrer Indexprodukte beteiligt, die müssen signifikant reduzieren. Elon hat das wohl völlig überschätzt, statt einer Premium ist nun wohl eher ein Discount die Erwartung seiner neuen Wunschpartner.

Und hier ist die Frage, ob er noch ein wenig schneller auf die Tube drücken könne, mitten im gesamten Chaos, in dem jetzt Tesla steckt? Für die Firma wäre besser, wenn es mal ein paar Schritte langsamer und vor allem strukturierter voran gehen würde.

@Helmut:

Dell hat von der Ankündigung im Februar bis zum Delisting im Oktober ca. 9 Monate gebraucht. Die Ankündigung damals enthielt schon genauere Erklärung mit Nennung von Namen, wie die Finanzierung durchgeführt werden soll:
reuters.com/article/us-dell … NF20130205

Hallöchen @Helmut1,

bezüglich das hier:

Grundsätzlich sollte man sich im Leben, besonders wenn’s um das Geld, das für’s tägliche und zukünftige Leben geht, sich darauf beschränken was man unmittelbar selber kapiert - ohne allzuviel Einfluß von „Vermittlern“ aller Art, die letztendlich auch ihr Brot mit ihren Tätigkeiten verdienen möchten. Oder man pokert - und dann kann’s sehr gut oder eben sehr schlecht ausgehen

In den oben verlinkten Beitrag habe ich gar nicht GT als „böse“ dargestellt - im Gegenteil, wie du auch schreibst, es ist ein exzellentes Ausgangspunkt um ein Text in eine nicht-Muttersprache zu verstehen, und ich habe beruflich, als GT brauchbar wurde, dieses Werkzeug sogar als „Early Adopter“ viel benutzt.

Sich jedoch seine Lebens- und Altersgrundlage auf Börsenspekulationen in was letztendlich eine Fremdsprache, mit GT als Krücke, ist, finde ich sehr riskant, und von einigen Beiträgen in dieses Thema habe ich den Eindruck bekommen, das sowohl die feinere Mechanismen der US-Börse sowie die dazugehörende Terminologie für einige Teilnehmer der Diskussion etwas fremd sind.

Du vermutest richtig - ich bin mehr- bis vielsprachig (und habe damit mein Beruf ausgeübt). Ich habe auch seit gut 30 Jahren mein Hauptwohnsitz im Banken-, Versicherungs- und (sagen die üblen Leute) Steuerparadies Luxemburg, habe aber nur periferisch Kontakt zu diesen Teil der luxemburgischen Minikosmos gehabt - und das als eher „Sparbuch“-Kunde. Die Zeit wo man mit Valutamanipulationen auch als Unbefangener komfortabel und relativ risikofrei Geld machen konnte ist seit Jahrzehnten vorüber… - und die „Berater“ sind von ihren Vorgesetzten unheimlich unter Druck um so viel Kasse wie möglich machen zu können - sonst heißt es „underperforming“.

Sodele - jetzt kehren wir vielleicht zurück zum Thema?

Und bitte, bitte, bitte: in diesen Zusammenhang schreibt doch alle entweder „Tesla goes private“ oder „Tesla geht privat“ - nicht das Mißfoster, an dem man in diesem Thema sich all zu oft die Augen schlecht machen muß… - und selbst wenn man mit ein nicht-deutsches Tastatur schreibt sollte man die Anständigkeit gegenüber die deutsche Sprache haben wenigstens die Umläute korrekt zu schreiben :question:

Ich hatte kurz vor Zusammenbruchs des Neuen Marktes mal eine denkwürdige Taxifahrt vom Flughafen MUC in die Innenstadt, da hat mir der Fahrer selbstüberzeugte Vorträge über sein Investmentkonzept gehalten. Ich war bemüht, aber mein Rat schien fruchtlos. Er dürfte heute noch hinter dem Steuer sitzen. Der eine oder andere Tesla-Aktionär hier wäre vermutlich damals begeistert in Intershop & Co. investiert gewesen.

Man sollte seine finanzielle Situation und eingegangene Risiken sehr sorgsam prüfen. Eine Ruhestandsplanung sollte auf Tesla-Investments besser nicht beruhen, außer man besitzt selber eine Taxi-Lizenz und will deren Wert negativ zu einem Autonomes-Auto-Entsendegeschäft korrelieren. Die Aktie kann man als Toping on the Ice im Nachlass für bereits fertig ausgebildete, finanziell eigenständige Erben geeignet sehen. Im Zweifel löst sie das Erbe sogar durch Veranlassung eines Herzkaspers aus, wenn man zu sehr mit den Geschehnissen mitgeht. Wer sagt denn, dass es kommendes Jahr ruhiger wird? Womöglich dreht sich alles noch viel doller. Es ist noch ganz viel zu erledigen, bis sich Tesla in seinen angestrebten Märkten nachhaltig etabliert hat.

Wenn man das nun auch für Tesla als Maßstab nimmt, müsste vor dem Delisting nicht nur ganz locker die Q3 und Q4 Zahlen reinfallen sondern auch von Elon weitere Pläne zu einer Kapitalerhöhung vorher kommen. Womit ja ab nächsten Jahr zu rechnen ist. (für weitere GFs usw.)

Wenn es so lange dauert wird eine Kapitalerhöhung sicherlich mit dem potenziellen going private kombiniert werden.
Es wird dann sicherlich eine ganz andere Markteinschätzung für Tesla am Markt da sein als heute.

Gibt es noch jemanden der der Meinung ist oder irgendwo vernommen hat, dass das Tesla going privat doch viel zügiger umgesetzt werden könnte?

Im US-Forum ist mir ein sehr interessanter Beitrag aufgefallen:

Before EM tweet on taking Tesla private there’s 100 articles a day on model 3 fires, stopping safety tests (implying that model 3s are unsafe), mistreating its workers, is going to go bankrupt and therefore you shouldn’t order a model 3 because you won’t receive it, etc. which imo was really hurting Tesla’s brand/reputation.
After EM’s tweet there’s 1000s of articles a day on whether Tesla/Elon can pull it off which is more benign imo.

Zitat shortburn aus dem US-Forum

Da hat er recht! :sunglasses:

Ein, zwei Gedanken zum Thema Going private mitgehen, insbesondere wenn man plant von seinen Anlagen zu leben:

Wenn ich das im Aktien-Thread richtig mitgelesen habe sind hier einige ja im locker 2-stelligen %-Bereich in Tesla investiert. So weit so gut, was aber, wenn man nach der Privatisierung dringend Liquidität braucht und der halbjährliche Rückkauf-Termin gerade vorbei ist? Dann muß man im Extremfall sein übriges Depot auflösen, da man an die Tesla ja nicht rankommt.

Noch problematischer -auch wenn man das in diesem Forum nicht mal denken darf- Nehmen wir mal an die Privatisierung klappt, aber dann geht es doch schief, pleite, aus vorbei (ja ich weiß wird niemals passieren, trotzdem sollte man sich mit den Konsequenzen befassen). Der Kurs stürzt ins Bodenlose. Eine Aktie könnte man dann trotzdem noch verkaufen, irgendein Zocker nimmt die immer. Nehmen wir an wir sind bei 350 $ rein und bekommen noch 1 $ dann haben wir immerhin 349$, die wir als Verluste steuerlich gegen unser übrigen Gewinne gegenrechnen können.

Was passiert aber bei der illiqiuden (im Sinne von nicht handelbaren) Tesla? Nun die wird im Extremfall einfach zu 0 ausgebucht udn dann? Tja dann ist leider nix mit Verluste geltend machen, da man die Aktien ja theoretisch noch hat, sie sind zwar nix wert und man kann sie auch nicht mehr handeln, aber man hat den Verlust nicht realisiert. Ich habe das Spiel in meiner Sturm- und Drangzeit mal gehabt. Da wurde ein Laden erst in D und später auch im Heimatland CH delistet und dann einfach liquidiert. Ging zum Glück nur um eine kleine Summe, war aber lehrreich.

Wenn man das going private also mitgehen möchte, dann sollte man das tunlichst nur mit Geld tun, das völlig zu viel ist und zur Not ewig liegen, oder auch total verlustig gehen kann, ohne das die eigene finanzielle Sicherheit darunter leidet.

Dieser Grundsatz gilt ja für alle Aktienanlagen!
Nur, aus meiner Sicht, ist bei Tesla ja eine nicht unerhebliche Substanz da. Werke, SuC weltweit usw. Das wird nicht gleich „0“. Im Gegensatz zu anderen, hochgehandelten Grossfirmen. Denen gehört meist nicht mal ein Bürostuhl in Ihrem Imperium!
Gruss rundum

Das ginge aber an die Gläubiger, die bekämen vielleicht noch eine nennenswerte Quote. Für die Aktionäre bliebe trotzdem mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nichts übrig, falls Tesla pleite gehen sollte - was ich nicht für wahrscheinlich halte.

Gruß Mathie

Da hatten sich die Beiträge überschnitten, wollte gerade so was Ähnliches schreiben. Man muß diese Möglichkeit halt im Hinterkopf behalten, wenn es schief geht werden die Gläubiger bedient und es kann!!! auf 0 herauslaufen.

Ich sehe auch keine Pleite und wenn würde ein Großteil wohl von einem der klassichen Autohersteller übernommen, man wird wohl keinen Totalverlust erleiden.

@Helmut, auf deine Frage zum Termin. Ich persönlich halte einen Abschluss, wenn er denn kommt, nicht in 2018 für möglich. Einmal wegen des Vergleichs mit Dell und weil ich ähnliches schon beruflich mit gemacht habe. Die Prozesse brauchen ihre Zeit.

Wenn der Wert bei 0 ist und das Papier vom Markt ist, werden Sie aus meinem Depot ausgebucht, also Verkauft/abgebeben, warum sollte ich das nicht als Verlust angeben können?

Gemäß meinem Steuerberater -und weil ich das nicht glauben wollte Anruf beim FA- setzt eine Verlustrealisierung ein aktives Handeln meinerseits voraus. Ich muß sie also aktiv zu einem Wert größer 0 verkaufen. Auch wenn die Bank sie einfach aus dem Depot ausgebucht hat sind die -theoretisch zumindest- immer noch in meinem Besitz und damit habe ich keinen Verlust erlitten.

Ist übrigens das Gleiche mit KO-Zertifikaten die Ausgenockt wurden, da stellen sich die FA auch immer gern quer.

anwalt.de/rechtstipps/steue … 11675.html
Würde ich jetzt erstmal nicht so sehen und es in der Steuer angeben :slight_smile:

Für den Privat Bankwupt Fall müsste man das dann mal genauer prüfen, aber da ist man dann ja auch nicht alleine unterwegs und außerdem wird das ja auch nicht passieren :smiley: :wink:

Aber danke für den Hinweis, wieder ein § und Aktenzeichen mehr, das man sich für das FA merken kann :smiley:

Ist alles ein paar Jährchen her und damit eh nicht mehr relevant. Mit KO’s spiele ich nur noch Just for Fun rum, aber nur mit Spielgeld und klaren Stop-Loss. Aktien nur noch in liquide Werte ab 100 Mio aufwärts und auch da mit klaren Ein- und Ausstiegsmarken.

Wie alle Anfänger an der Börse habe ich seinerzeit viel Geld gemacht (neuer Markt) und später auch wieder verloren bevor ich den für mich passenden Handelsstil gefunden habe. Daher werde ich -so mir überhaupt welche angendient werden- bei Tesla nur mit einer Miniposition von vielleicht 50 Stück mit in die Privatisierung gehen, um mal wieder BTT zu kommen. :wink:

Genau das ist der Punkt, der darin genannt wid:
Wenn der KO-Schein mit Wert Null ausgeknockt wird, werden die Verluste nicht anerkannt, weil es an der Veräußerung fehlt.
Nur bei KO-Scheinen, die eine KO-Schwelle über/unter dem Basispreis haben, wird beim KO-Ereignis der Schein mit einem Restwert veräußert, und die Verluste werden vom FA anerkannt.
Bei Aktien dürfte das gleich behandelt werden. Daher sollte man verkaufen und die Verluste realisieren, bevor eine „wertlose“ Aktie vom Markt genommen wird.

Hallo stelen
Danke für den sehr wertvollen Hinweis!
Die Gefahr, dass man nicht mehr verkaufen kann nach dem going private war ich mir voll bewusst. Gehe sogar fest davon aus, dass wenn Tesla anfangen sollte zu kriseln man keine Chance mehr hat einen Totalverlust abzuwenden wenn man nicht mehr an der Börse seine Anteile verkaufen kann.
Das mit dem Verlustvortrag hatte ich aber bisher nur als Problem bei einem eventuellen Auslandskonto angesehen. Das einem der auch grundsätzlich verweigert werden könnte, hatte ich gar nicht auf dem Zettel. :open_mouth:
Na zumindest ahne ich aber das irgendwo gefährliche Fallen lauern können. Deshalb bin ich ja auch so hippelig dabei so viel Info wie möglich zu sammeln.
Gruß Helmut