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Tablet als Monitor

Wie cool das wäre, gäbe es vom M3 eine noch abgespecktere, cleanere Variante, in welche man sein eigenes Tablet als Monitor nutzen könnte und dazu die Tesla App nutzt um die Fahrzeugeinstellungen zu bedienen.

Das hätte auch den Vorteil, dass nicht Tesla z.B. YouTube, Netflix, Spotify usw. integrieren müsste, sondern dass man das selbst aus dem Playstore / Appstore auf dem Tablet installieren könnte und dann zwischen der Tesla App / Fahrzeugsteuerung und den anderen Apps auf dem Tablet switcht. Gibt auch Tablets mit Splitscreen mittlerweile.

Bevor jetzt die Scharfrichter kommen und mich verurteilen und über z.B. die Stvzo usw. sprechen, sei gesagt, dass es sich hier bislang nur um eine Vision beim Thread handelt.

Aber so ein BYOD „Bring your own device“ in car wäre schon geil!

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Das wäre überhaupt nicht cool. Mich nervt ja schon BYOD außerhalb des Autos. Da möchte ich mich nicht noch mit der Installation von irgendwelchen Apps auf oder Support von BYO-Divices im Auto kümmern müssen.

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Das lass es doch einfach und lese hier nicht mit
War ja nicht seine Fragestellung, ob Du es willst :wink:

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Seine Frage war: „Wie cool wäre es…?“.
Meine Antwort war „Überhaupt nicht!“ mit Begründung.

Wenn ein Thread als nur als „Ja super, bin dafür“-Thread herhalten soll, man aber keine gegenteilige Diskussion möchte: Bitte das nächste mal DEUTLICH dabeischreiben.
Sonst gehe ich davon aus, dass in einem Diskussionsforum auch eine Diskussion gewünscht ist.

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irgendwer hat mal gesagt, es gäbe keine dummen Ideen.
Demjenigen, der das gesagt hat, würde ich gern genau das hier gerne zeigen, damit er darüber nochmal nachdenkt.

Klar, lassen wir einfach etwas, das sicherheitsrelevant ist, in die Hände von Nutzern, bei denen die meisten nicht einmal in der Lage sind, sich an Tempolimits zu halten, Reifendrücke zu kontrollieren oder innerhalb von Markierungen zu fahren bzw. zu parken legen. Was könnte DA schon schiefgehen?

BYOD ist genau so eine Schnapsidee der BWLer, wie es damals das Outsourcing von allen möglichen Bereichen aus den Unternehmen war. Wozu das geführt hat, sieht man bspw. bei IBM: Die haben ihre ganzen Kronjuwelen versilbert und nach China abgegeben, inszenieren sich jetzt als Cloud-Anbieter (warum sollte man zu DENEN gehen, wenn Microsoft oder gar Amazon eh schon besser, größer, schneller und günstiger sind?) sowie Beratungshaus (warum sollte ich DIE als Berater für Hardware, die sie eh nicht selbst bauen und Software, die nicht hinreichend weiterentwickelt wird, mit vierstelligen Stundensätzen beauftragen, wo es auch regionale Beratungsunternehmen gibt, die mehr Ahnung für weniger als ein DRITTEL des Preises bieten?), sind aber in der Tat immer weiter auf dem absteigenden Ast.

tl;dr: Eine Schnapsidee, die umso mieser wird, je weiter man ausnüchtert.

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Du müsstest es ja nicht kaufen, wenn es aber eine Fahrzeugoption mit BYOD gäbe, spräche dies bestimmt einige Käufer an.

Tablet könnte man dann mit in die Wohnung nehmen und z.B. Aufnahmen aus dem Wächtermodus übertragen oder updaten usw…

Du kannst doch nicht den Quellcode der Tesla App ändern. Insofern wo soll das Sicherheitsrisiko sein? Das Fahrzeug fährt doch auch mit abgeschlatetem Monitor? Der eigentliche Computer befindet sich im Fahrzeug. Mir geht es um die Visualisierung.

Hätte aber auch einen deutlich höheren Support-Aufwand für Tesla, weil jedes Tablet andere Hardware wäre und man die korrekte Funktion der App auf jedem Handy garantieren müsste. Nicht umsonst drohen Kabelinternet-Anbieter damit nur eingeschränkten Support zu geben, wenn man seine eigene, statt der für 5 Euro zu mietenden Fritzbox nimmt.

Oder man hat die aktuell App auf dem Handy und Premium-Connectifity und sieht sich den Wächtermodus-Stream live an.
Updaten kann ich mein Model 3 heute übrigens auch schon über die Handy-App. Da braucht es kein abnehmbares Tablet für.

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…okay, soll ich deine Schnapsidee noch mehr sezieren?

…und dann fällt es runter, das Display bricht, der Akku geht kaputt oder sonstwie ist das Tablet nicht mehr benutzbar. Ergo: Du brauchst ein Neues - aber, UPS, der Wagen, mit dem du dir ein neues kaufen fahren könntest, fährt ja nicht ohne das Bedienteil, das du gerade geschrottet hast bzw. auf dem dein Hund, dein Kind oder dein Staubsaugerroboter rumgekaut hat.

sagt wer?
Mal davon ab braucht es eine KOMPLETT andere Schnittstelle, wenn du alles, was die Bedieneinheit im Wagen anzeigt, auch auf dem eigenen Tablet sehen wollen würdest. DAS wiederum öffnet einen wahren Wasserfall an potentiellen Sicherheitslücken und Schwachstellen, die jemand ausnutzen könnte. Und wenn du dir einen Trojaner oder Virus über dein privates Gerät einfängst, überträgst du dir den direkt auf den Wagen, sobald du es wieder drin einsetzt.

Als jemand, der sich in Sachen Datensicherheit und Datenschutz durchaus auskennt, kann ich mir deswegen echt nur die Haare raufen. Und das alles für etwas, wovon man nicht nur keinen echten Benefit hat (siehe die Anmerkungen von @Dringi dazu), sondern im Gegenteil noch mit EINSCHRÄNKUNGEN leben muss…

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Falsch: Tesla müsste lediglich sagen: Unsere App läuft auf Android 12 oder ios 15 mit X mal Y Bildschirmauflösung als Voraussetzung. Das sind Standards. Der PC der das Fahrzeug steuert sitzt ja im Auto selbst, es geht hierbei nur um die Visuelle Darstellung. Wenn der Monitor ausfällt fährt dein Auto doch momentan auch, oder?

Es kann immer mehrere Möglichkeiten geben.

Es hätte noch einen weiteren Vorteil. Wenn dir dein Monitor jetzt kaputt geht, dann bist du überrascht was du zahlen musst um diesen zu ersetzen. (zu lassen…, Werkstatt usw…) Beim Tablet gehst du schnell zu Media Markt und Co…und weiter gehts.

Wie gesagt, ist alles nur eine Idee. Auch EM hat eine Idee und du bist jetzt froh, dass er diese hatte.

Einen Trojaner oder einen Virus…Die App läuft in der Sandbox, da überträgt sich nichts auf das Fahrzeug. Es gibt zudem auch sichere Tablets :wink:

Und das Auto fährt nicht ohne Monitor? Bist du dir da ganz sicher? Du kannst ihn sogar während der Fahrt neu starten.

Wir haben mehrere Tablets im Haus. Ich glaube sogar der Hunde hat sein eigenes.
Also es findet sich relativ schnell ein neues. Jetzt geht aber mal dein Monitor im Auto hops, na dann viel Spass mit Werkstatttermin usw.

btw. ich bin ein Verfechter von BYOD und fahre sehr gut damit im HomeOffice

Willkommen auf Mount Stupid…
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eine Sandbox ist kein Garant für Sicherheit. Auch die Sandbox hat Schnittstellen nach außen. Und wenn der Virus oder Trojaner das Host-System befällt und kompromittiert, ist die Sandbox in etwa genau so sicher wie ein Panic-Room an Bord eines sinkenden Ozeanriesen.

…und hast währenddessen keinerlei Anzeigen, kannst nichts mehr an der Klimaanlage verstellen und so weiter und so fort.
Klar, du startest die GUI neu. Aber alles gänzlich ohne irgendein User Interface zu machen, ist schon ein klein wenig tricky. Kannst ja gern mal versuchen, mit verbundenen Augen und Kopfhörern auf den Ohren quer durch eine Stadt zu laufen und zu „erahnen“, wo eine Ampel ist, welche Farbe sie haben könnte und ob du da gerade eine Straße überquerst oder doch einen Schulhof. Viel Spass dabei - aber lass sicherheitshalber vorher schonmal wen nen Krankenwagen rufen. Nur zur Sicherheit.

das musst du nicht betonen. Man hat es schon vorher rauslesen können. Und auch, dass du genau 0 Ahnung von Softwareentwicklung, -modellierung und IT-Sicherheit hast. Denn nur mit einem HAUCH ebendessen käme man nicht auf so ein steiles Brett…

Dachte ich mir doch, dass du so einer bist - es geht hier um Fiktion und Möglichkeiten diese umzusetzen sind gar nicht so abwegig. Leute mit Visionen sind es, die die Zukunft gestalten und nicht die ewig gestrigen oder Schwarzmaler…Wer aber nicht über den Tellerrand schauen kann, ob seiner beschränkten Wahrnehmung wird indes Beleidigend. s.o. „Mount Stupid“… Dann viel Spass noch in der Langeweile deines Daseins.

Sorry aber das stimmt nicht. Wenn Du z.B. die ComDirect fragst, wenn es Probleme mit der Authenticator-App fürs Konto gibt:

  • Handies mit eSim-Karte gehen nicht
  • gewisse Handy-Hersteller machen Probleme
  • gerootet darf es nicht sein
  • etc.
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Es gibt jedoch auch bei Android Standards.

Wer rootet hat in vielerlei Hinsicht Probleme - …Siehe GooglePay geht nicht usw. ja kann man wiederrum umgehen aber ist mit Frickelei verbunden.

Wer rootet muss damit rechnen dass gewisse Funktionalitäten eingeschränkt werden können, während sich neue Welten ggü einem nicht gerooteten Device erschließen.

Aber ist das jetzt nicht OffTopic? Denke die wenigsten kennen sich mit Jailbreak oder Root aus. Das ist bestimmt nicht der durchschnittliche User, sondern advanced.

im Gegensatz zu dir bin ich durchaus in der Lage, den Unterschied zwischen einem Suppenteller und einer Salatschüssel zu erkennen :stuck_out_tongue:

„Visionen“ sind etwas interessantes - und du wolltest Feedback. Dieses Feedback hast du nicht angenommen, sondern im Gegenteil als „ihr habt keine Ahnung“ invalidiert, obgleich dir hier JEDER das Gleiche sagt. Die Fakten lachst du klein bzw. redest sie klein…und dann ärgerst du dich darüber, dass du nicht ernst genommen wirst.

Wie schon weiter oben gesagt: Wir reden hier NICHT von irgendeiner „Entertainment“-Komponente, mit der man schöne Spielchen spielen kann, sondern von einer INTEGRALEN Komponente, die gleichzeitig SICHERHEITSRELEVANT ist und mittels GESCHÜTZTER APIs Zugriff auf die Bordsysteme nimmt.

Du würdest jetzt sicher dazu passend ein „ach, was soll schon passieren?!“ einwerfen. Und ich sags dir direkt: Was wäre, wenn dein „tolles“, privates Tablet eben einen Wurm drauf hat, der die gefahrene Geschwindigkeit (wird ja angezeigt. Ergo muss der Wert übertragen werden) ausliest und, sobald ein dreistelliger Wert angezeigt wird, einfach mal die Frunk-Entriegelung betätigt, gleichzeitig die Lüftung auf höchste Stufe stellt, den Luftstrom voll auf den Fahrer ausrichtet und die Temperatur auf 30 Grad stellt, während aus dem Radio in höchster Lautstärke das Nyan-Cat-Medley, wahlweise auch ein Rickroll abspielt. Sind alles Funktionen, die die zentrale Einheit auslöst - und ich habe weder Lenkrad noch Pedalerie angefasst. Nun sage mir, wie hoch wohl in diesem Falle die Unfallwahrscheinlichkeit sein dürfte (ich sage: 100%).

Und GENAU DESWEGEN dürfen private Geräte NICHT in GESCHÜTZTE Umgebungen. Nicht auf der Arbeit, nicht im Auto, nicht in Industrieanlagen und jeder, der es einmal gemacht hat, ist binnen MINUTEN fristlos aus dem jeweiligen Arbeitsverhältnis rausgeschmissen worden (und ja, ich arbeite in genau so einem Bereich und habe genau solche Leute schon schneller gehen sehen, als du API sagen kannst).

achja - noch als Ergänzung zu dem Szenario, das ich gerade geschrieben habe: Die zentrale Bedienkomponente würde ja auch erfassen, wenn die Airbags auslösen und ggf. den Notruf auslösen. Selbstverständlich würde sich der Wurm, sobald er dieses Szenario erfasst, schnell alles wieder auf 0 stellen, einen Logeintrag machen, dass du, als Fahrer, selbst die Frunk-Entriegelung betätigt hast, den alten Radiosender, die alte Klimasteuerung und alles andere einstellen und sich danach brav selbst löschen, so dass alle Spuren, die auf eine Kompromittierung hindeuten, weg wären.

Im Unfallbericht sagst DU dann aus, der Wagen hätte das alles selbst gemacht, die Logs weisen darauf hin, dass DU es warst, der es offenbar absichtlich getan hat (eventuell, weil man die Versicherung übers Ohr hauen wollte?), deine Versicherung wird die Regelung des Unfalls ablehnen, da es grob fahrlässig war. Ergebnis: Dein Wagen ist Schrott, du bist hoffentlich unverletzt oder höchstens leicht verletzt und hast hoffentlich niemanden sonst mit ins Unglück gerissen, dein Führerschein ist weg und deine Versicherung zahlt dir den Schaden nicht. Tesla regelt auch nix, weil die Logs recht eindeutig auf einen „Driver Error“ hinweisen.

Na, immer noch Fan von BYOD?

Dazu fällt mir nur folgendes ein: Ich habe aktuell ein Galaxy S21 Ultra mit aktueller Firmware. Meine Kontakte wurden über Bluetooth nicht synchronisiert. Die Lösung hierfür war über die ENTWICKLEREINSTELLUNGEN (das muss man sich mal über der Zunge ergehen lassen) die Bluetooth Einstellungen zu verändern. Normale User sollten hier nichts tun müssen.

Mir fällt aktuell nur ein Szenario ein wo dein BYOD Konzept einen Sinn machen würde.

Hintere Sitzreihe:

Aktuell kann man von hinten die Sitzheizung nicht bedienen. Hier könnten die hinteren Insassen ihre Heizung selbst bedienen.
Sollte es mal eine 3 Zonen Klimatisierung geben → detto.

Bei einem Roadtrip könnte dann auch jemand von hinten die Steuerung fürs Navi übernehmen und ein anderes Ziel eingeben.

P.S: beides ist bereits mit der Tesla App möglich

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korrekt - du brauchst hinten lediglich eine Tablethalterung und eben jenes Tablet mit installierter Tesla-App. Damit kannst du dann die Medienwiedergabe auf dem Display steuern, die Sitzheizung, die Klimaanlage und Co.

Was du NICHT kannst: Scheibenwischer steuern, Gang wechseln, Parkbremse und derlei. Und das hat gute Gründe, denn diese Sachen sind SICHERHEITSRELEVANT.

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Wenn mich nicht alles täuscht, hat VW für den ID Life genau das vor, dass das eigene Smartphone zum Autodisplay wird.

Finde es allerdings auch kritisch.

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