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SWM- Stadtwerke München/ladenetz.de drehen durch- 55ct

Ich sehe das nicht so negativ. Bis wirklich mehrere Millionen Elektroautos hier fahren, wird der Strom viel billiger zu produzieren sein als heute und der Gesamtverbrauch geht doch seit Jahren runter. Da ist es gut wenn endlich neue Abnehmer auf die Straße kommen, sonst muss man noch viel mehr Ökostrom verschenken als eh schon.

Hab schnell nachgesehen (10,3 kWh Peak) - es waren mehr als 4MWh (nur 2MWh zusätzlich aus dem Netz). Und das ganze ohne zusätzlichen Akku. Reicht, um mit sehr viel Spaß auf dem Weg zum Supermarkt, oder?

Bei deiner Betrachtung hast du übersehen, dass der Strompreis jetzt bereits einen noch deutlich höheren Anteil an Steuern und Abgaben enthält - oder wie erklärst du dir den Unterschied deines Strompreises von rd. 26ct zu den z.T. 3ct Strompreis an der Strombörse?

Jau, Einnahmen des Staates an 100 Verbrenner km sind bei 6 l Verbrauch und rund 0,85 € Steuern/l sind das rund 5,- € auf 100 Km.
Unterstellen wir mal die Differenz von 0,23 € beim Strom landen komplett beim Staat, (was natürlich nicht stimmt, weil verteilt werden muss das Zeugs ja auch noch) dann wären das rund 4,- €. Da bleibt dann z.B. für die Renovierung der Gorch Fock nix mehr übrig…
Und: Die Brennstoff Logistik steht bereits, bei der Strominfrastruktur erwartet jeder das der Staat kräftig fördert…

zeit sich ein neues Heim zu suchen.

Ich habe gerade unter meinem Kopfkissen geschaut und leider nichts gefunden.

Ich denke das ganze rechnet sich eh nicht. Der mögliche Rohgewinn dürfte deutlich unter den laufenden kosten der Säulen liegen. Oder stehen die Ladesäulen gratis rum und benötigen niemals Wartung.

Ich denke deine ‚Kalkulation‘ funktioniert hinten und vorne nicht. Es fehlen Monatliche Standortmieten. Personal zum Betreiben des Unternehmens. Kosten für Gebäude und Infrastruktur.

Das wichtigste jedoch ist das solche Konzepte relativ schnell überholt sein können. Entscheidet sich ein Land dazu das das Konzept jeder Parkplatz eine Ladestation oder sowas in der Art sein soll können Ladesäulenbetreiber wieder einpacken. Das Unternehmerische Risiko ist also sehr hoch.

Die Hausverwaltung hat da nichts zu melden. Die Eigentümerversammlung entscheidet über eine solche Maßnahme (Egal ob Einbau oder Erlaubnis das man selbst einbauen darf) und es ist auch nur ein einfacher Mehrheitsbeschluß notwendig. Sag dem Eigentümer deiner Wohnung er soll das für die nächste Eigentümerversammlung als Tagesordnungspunkt ansetzen lassen. Wenn er das nicht will würde ich an Deiner Stelle einen Umzug in Betracht ziehen. Es gibt auch viele Vermieter die Ladedosen auf eigene Kosten installieren.

Hier kann man nachlesen, wie es gehen kann, und wie lange es dauern kann…:
:arrow_right: Die Sorgen meiner Nachbarn…

Ich gebe dir insofern recht, dass der Staat den Steueranteil am Strompreis erhöhen wird, um die zu erwartenden Mindereinnahmen der Mineralölsteuer zu kompensieren. Allerdings wird das für den Stromkunden aus zwei Gründen kostenneutral stattfinden:
1.) Die alten Anlagen nach EEG mit hoher Subvention erreichen die Maximalzeit und werden künftig nicht mehr gefördert. -> Die EEG Umlage sinkt.
2.) Die EEG Umlage ist ja so ausgelegt, dass diese den Netzbetreiber dafür ‚entschädigt‘, die Förderung nach EEG an die Lieferanten auszuzahlen. Hierfür wird der Börsenstrompreis als Bemessungsgrundlage genommen. Steigt der Börsenstrompreis (das wird er, durch die absehbare Abschaltung von KKW und anderen Großkraftwerken), so sinkt der ‚Abstand‘ zwischen Börsenstrompreis und den auszuzahlenden Förderungen. -> die EEG Umlage sinkt.

wir werden sehen was passiert, aber die Hoffnung, das man mit E-Mobilen langfristig kostengünstiger fährt, habe ich nicht. Je höher der Anteil von Stromern wird, desto teurer wird das „Tanken“. Vor allen den Benefit des schnellen Hochleisuntgschargings ab 50 KW werden sich die Anbieter dann gut bezahlen lassen.

Außer man hat dann schon eine bezahlte Solaranlage ausreichender Größe und wartet bis die Kilowätter gemächlich in den Akku getropft sind.
Das hinkt dann aber auch bei überwiegender Langstreckennutzung.

Von Samstag auf Sonntag habe ich dieses Wochenende an einer SWM Ladestation in München geladen.

Mitten in der Nacht gegen 3 Uhr morgens habe ich eine SMS bekommen, die ich aber erst gegen 6 Uhr gesehen habe, dass das Laden unterbrochen wurde. Akkustand bei 58%.

Okay, dachte ich mir, mit frühstück im Hotel und parat machen lass ich das laden einfach wieder starten und wenn ich auschecke ist er für die Heimfahrt voll.

Bei der Ladestation habe ich aber nur eine Telefonnummer von MO-FR von 7 Uhr bis 19 Uhr gefunden.

Also keine Chance jemanden anzurufen und mein Problem zu schildern oder das Laden wieder zu starten, da ich für die Freischaltung 7 Euro gezahlt habe. (KEINE Kundenkarte von der Schweiz ging)

Hier hätte ich mehr bei SWM erwartet und auf Nachfrage bei der Telefonnummer am Montag wurde kein Fehler gemeldet, also auch keine Rückerstattung. Als ich fragte, was man am SA-SO dann machen kann, hatte Sie keine Antwort und entschuldigte sich.

hmmm…

die SWM ist keinen mm weiter als letztes Jahr.
All die Problemee waren vor einem Jahr schon so da.
Meine Erkenntnis ist inzwischen SWM macht Ladestationen weil es Müncheen will.
Aber sie haben keinerleei Lust drauf und stelleen sich so oft und soviel es geht quer oder doof.
Tut mir Leid für Dich.
Wenn Du mal wieder in Muc in Ladenot bist, dann melde Dich bei mir und Du kannst bei mir laden (Sbahn 2min zu Fuß)

Muss leider zustimmen, null Veränderung in München.
Inzwischen überlege ich mir ganz genau, ob ich die Ladesäule vor meiner Haustür wirklich benutze oder nicht doch lieber unterwegs am SuC oder am Arbeitsplatz lade.
Vorletztes Wochenende hab ich es wieder mal probiert an der SWM-Säule, auch weil ich Samstag abend erst nach 23:00 Uhr heim gekommen bin und keinen anderen Parkplatz finden konnte. Vielleicht war es schon ein schlechtes Omen, dass die InCharge-Karte, die sonst funktioniert, an diesem Abend keine Freischaltung ermöglichte. Also über die Handy-App 7 Euro bezahlt, Ladevorgang gestartet, der wurde aber gleich wieder abgebrochen. Das Ende vom Lied war, dass dann auch mein Ladekabel von der Säule nicht mehr zu trennen war, habe alle möglichen Kombinationen durchprobiert. Erst am Montag nach Anruf bei der Hotline habe ich dann mein Ladekabel wieder bekommen. :imp:

Nachtrag: Der Herr an der Hotline meinte, die 7 Euro werden bei erfolglosem Ladevorgang automatisch zurück gebucht, davon ist auf dem Paypal-Konto aber seit einer Woche nichts zu sehen.

Bin auch ab und an in München. Konnte erst ein einziges Mal mit der Paypal Freischaltung laden. Das letzte mal bei 3 Säulen hat es nicht funktioniert. Immerhin wurde das Geld umgehend zurück gebucht. Auch mit meinen anderen Karten konnte ich die Säulen jeweils nicht frei schalten. Mist ich wollte immerhin soviel drin haben, dass ich zurück zum SuC Aichstetten komme.

In meiner Kartensammlung befand sich von früher noch meine alte BMW-Karte (Charge-Now). Die ging anstandslos, aber natürlich auch nur mit Apothekenpreise.

Gleich das Ladekabel gesperrt, das wäre an den Tag noch die Krönung gewesen.

Mir würde der Supercharger bei Windach der geplant ist schon reichen.

Aber in München hat man einfach noch einen freien Parkplatz, wenn man gleichzeitig ladet und das ist der Vorteil. Man sucht schon mit einen Model x oder s nach einen passenden Parkplatz.

Ich nutze die halbkaputte Münchner Ladeinfrastruktur auch nur noch wegen der Parkplätze und weil das meistens tagsüber ist (immer vor 23 Uhr) gehe ich das Risiko ein, dass mal wieder das Kabel gesperrt wird, der RFID-Leser spinnt oder die Ladesäule kein GSM-Netz hat.
Die Zuverlässigkeit dürfte jedenfalls das Niveau der schlechtesten Bahnstrecken im Winter locker erreichen. Ein Armutszeugnis, genauso wie die Tatsache, dass man nichts gegen Falschparker unternimmt.

Bei uns in der Straße gibt es vier recht neue Ladepunkte, und ich nutze sie regelmäßig nach einer Fernfahrt um das Auto für unschlagbare 7 Euro wieder vollzumachen. Hatte dabei noch nicht ein mal ein Problem.

Meine Vermutung wäre, dass die neuen EGB Ladesäulen viel zuverlässiger sind als die Älteren, mit denen ich auch schon alle genannten Probleme hatte. Erkennungsmerkmal: bei den neuen Säulen ist die Typ 2 Dose nur mit einem simplen Deckel verschlossen anstatt mit einem komplizierten Verschlussmechanismus.

Hier von Parkplätzen zu sprechen finde ich sehr destruktiv.

Nimm doch die InCharge-Karte, da ist das Aufladen kostenlos :wink:

Ich habe auch eine Incharge Karte. Die ging aber nicht. Auch fand ich keine Ladestation in der APP.

Das stimmt, in der App findet man nichts, die kannst echt vergessen.
Die Incharge-Ladekarte geht aber an den SWM-Stationen problemlos.

Kurze Frage von der Seite: Wie geht die InCharge Karte kostenlos? Laut Preisliste (Link) kostet Stadtwerke/Ladenetz 30ct/kWh

Ich hätte das vielleicht besser in Anführungszeichen setzen sollen. Aktuell stellt InCharge keine Ladevorgänge in Rechnung, das kann sich natürlich jederzeit ändern. Die 30 ct pro kWh, ohne Startgebühr und ähnlichem Unsinn, sind unabhängig davon natürlich auch ein fairer Preis.