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Supercharger V3 mit 250 kW

Sagen wir mal so, Elon hat nicht gesagt, dass er die 350kW mit SuC V3 vergleicht :wink:
Wenn man SuC V3 anschaut, dann sind es 250kW bei 400V, Porsches 350kW sind bei 800V, also „nur“ 175kW bei 400V…
Roadster und Semi sind auch nicht raus. Vielleicht kommt noch eine „Überraschung“, wenn die beide verfügbar sind…

Entschuldigung. 5 Tage. Mein Gott. Was ich sinngemäß meine ist verstanden worden :exclamation:

+1
Genau. Bis jetzt scheint sich also nichts zu tun. Wir werden sehen :laughing: :smiley:

Denke auch, daß er da den Megacharger zum Vergleich gemeint hatte.
Die angeblichen 350kW bei Porsche haben sich ja erstmal erledigt, der Taycan soll ja auch „nur“ noch mit 250kW maximal laden.

Peak Leistungen sind sowieso vollkommen irrelevant. Wenn man sieht, wie wenig die 250kW beim M3 bringen, ist das schon ernüchternd. Ich fahre meistens lieber weitere Strecken mit weniger Stopps (85% bis 10% SoC), als dass ich ständig rausfahre. Daher ist der Vorteil hier marginal. Die ladekurve des E-Trons spricht mich da deutlich mehr an.

Ehe du dich irgendwelchen Illusionen hinsichtlich der tollen Ladekurve hingibst:

Hier sind die Angaben jetzt natürlich drunter und drüber in der Einheit. Meilen pro Stunde ist nicht wirklich stichhaltig. Ich wollte nicht sagen, dass der ETron das bessere Langstrecken Fahrzeug ist, nur dass dessen Ladekurve mindestens so gut ist, wie die des M3. In Tests am V3 habe ich gesehen, wie beim LR 9%-80% in 25 min und 9%-90% in 35 min geladen wurde. Bie 74kW nutzbar 52,5kW in 25 min (126kW/h) und 60kW in 35 min (102kW/h). Beides ist gut, definitiv besser als jetzt. Aber auch nicht wirklich das, was man sich be 250kW erhofft.

Entfernung pro Zeiteinheit ist das einzig stichhaltige.

Das sehe ich anders. Es geht um Ladeinfrastruktur und nicht um Effizienz des Autos. Zumindest hatte ich diesen Thread so verstanden. 150kW 0-80% ist besser als 126kW 0-80%. Alles andere ist dann das Auto. Mein Model 3 verbraucht signifikant mehr, als was Tesla (EPA/ NEFZ/ WLTP) angibt. Also kann ich mir von den „Meilen“ die man da nachlädt wenig „kaufen“.

Das mit EPA/WLTP muss ich dir widersprechen. Weil du anders fährst als die beiden Tests, verbraucht dein Auto anders. Würdest die genau nach den Testszenarien fahren, hättest du die angegebene Werte.

Das beide Tests nicht mit der Realität in DE zutun haben ist mir klar. EPA in USA kommt sehr gut an die reale Wertde…
WLTP passt wohl eher nur für Norwegen im Sommer…

Es geht doch darum, wieviel Zeit brauchst Du für die Fahrt von A nach B.
Mal die Kostenfrage nicht gestellt, kann Dir vollkommen egal sein, ob dazu 50kW oder 50MW Ladeleistung verbraten werden. Oder sagst Du: ich habe mit dem eTron 2 Stunden länger gebraucht, aber das ist trotzdem besser, weil ich doppelt so schnell geladen habe? :unamused:

Dann gewinnt immer das kleinere Auto mit dem größten Akku. Wir haben zwar mit dem MX fast genau die gleiche Reichweite wie mit dem M3 jedoch stimmt das nur bis zum Nachladen da ist theoretisch das M3 schneller.

Auch die 250kW werden nur ein Schritt in die Richtung extrem schnellem Laden sei. Ich bin mir fast sicher, dass wir in weniger als 10 Jahren BEVs sehen die schneller geladen werden als ein Verbrenner.

Und wenn nicht Tesla wer sonst soll das als erstes schaffen?

Leute. Es geht hier um die Ladeinfrastruktur und dessen Leistung. Das Model 3 ist ein besseres Auto und ist viel effizienter. Trotzdem sollte sich Tesla an der konstanten Ladeleistung ein Beispiel nehmen. Zwar verkaufen sich große Zahl kW besser, aber ich bin eher für Konstante Ladeleistung, bei der ich genau ausrechnen kann, wie lange meine Ladung dauert. 126 kW Durchschnitt ist nur zirka 10-20% besser als beim Modle S stand jetzt, dargestellt wird es aber wie der große Durchbruch. Ich sehe da nur Optimierungspotential, ohne an der Peak Leistung zu schrauben.

Bis ich diese Aussage unterschreiben würde möchte ich die eTron Akkus nach 5 Jahren und min 150.000km Fahrleistung sehen. Tesla senkt die Laderaten bei hohen SoC um die Batterie zu schonen und lange Lebensdauern zu garantieren.

Ich sage nicht das es so kommt, aber wenn es den eTrons so geht wie vielen ZOEs und Leafs die nach 3-4 Jahren und weinger als 100.000km mehr als 25% Ihrer Kapazität verloren hatten, dann ist die hohe Laderate zwar schön für die Werbung beim Verkauf aber übel für Leute die drauf reinfallen.

Telsa Akkus halten nachgewiesermaßen über 300.000km mit weniger als 10% Akkudegration. Da müssen die anderen Hersteller erst mal hin.

Für mich war die gute Akkuqualität und die auf lange Haltbarkeit ausgelegt Akkustrategie ein Hauptgrund für den Kauf des Model 3.

Das hängt ja auch am Zell Typ und am Design. Audi setzt ja hier auf eine etwas andere Technologie und Bauform die weniger auf Energiedichte und mehr auf Ladeleistung ausgelugt ist. Ich denke dass 150kW für einen 95kWh Akku kein großen Stress bedeuten.

Das ist mir bekannt und alles schön und gut, aber nicht „bewiesen“. Bevor ich da einem Unternehmen traue das über Jahre mit Vorsatz betrogen hat und sich dann (in Deutschland) mit Hilfe der Politik aus der Verantwortung gestohlen und die Kunden auf dem Schaden sitzen lassen hat, möchte ich eben gerne belastbare statistische Daten über die Haltbarkeit der Akkus sehen.

Ohne diese Daten ist es eine 80.000 Euro Wette mit sehr ungewissem Ausgang. Da ist mir persönlich der Einsatz zu hoch, das muß aber jeder selbst entscheiden.

Bei der Supercharger V3 Ladekurve sehe ich, nach meinem Wissensstand über Lithiumionen Akkus, weniger Probleme. Li Ionen Akkus mögen nun mal keine hohen Laderaten bei hohem SoC. Sollte Audi eine Zellchmie hinbekommen haben, die damit zurecht kommt, dann werde ich Ihnen gratulieren. Aktuell ist das aber alles andere als sicher.

Glaubst du der Akku vom Audi wird vor 150.000km einen deutlich höheren Verlust als der Tesla haben? Also das kann ich mir nicht ganz vorstellen :question:

Und ich frage mich warum alle jetzt 300.000km mit ihren Autos fahren wollen, das würde bedeuten, daß alle jetzt 15 Jahre mit ihren Autos fahren, welche Verbrenner hat nach15.000 noch die volle Leistung und die Reichweite wie beim Verkauf?

Audi baut die Akkus nicht selbst, sondern kauft sie ein. Ich bezweifele stark, dass sie eine bessere Zellchemie haben, als die von Tesla. Schrauben können sie nur an der Software/Ladekurve. Warum sollten sie das mit so viel weniger Erfahrung besser hinbekommen, als Tesla?

Das nennt man wohl Vertrauensvorschuss. :nerd:

:slight_smile: