Supercharger V3 mit 250 kW

Ich habe die Aussage auch so verstanden das bestehende umgerüstet werden. Aber ja, in der eigentlichen Ankündigung war mehr von neuen Standorten die Rede.

Vielleicht rüsten Sie auch einfach ein paar Stalls um je Standort, wie bei CCS?

Als ich vor einiger Zeit einen Denkanstoß gegeben habe ob Tesla wirklich auf dem richtigen Weg sei mit dem V2 wurde ich gesteinigt und mir wurde entgegnet dass das ja nicht so teuer wäre neue Hardware einzubauen.

Der Trafo wird wohl bleiben können, warum auch nicht? Und ein paar Meter Kabel durch vorhandene Leerrohre zu tauschen ist auch nicht teuer. Die Stalls selber sehen ja gleich aus, Wasserkühlung müsste halt mit berücksichtigt werden. Könnte man dann aber gleich zentral organisieren.

Ein „paar Stalls“ macht ja keinen Sinn, da die neue Backbone-Technik ja für Blöcke von 7 Superchargern ausgelegt ist.
Da der Backbone wie „volker“ richtig geschrieben hat das teuereste am Umbau ist würde es dann keinen Sinn machen an den teuren Backbone nur 1 oder 2 im Verhältnis billige Ladesäulen zu hängen.

Gerade auch die Trafos müssten ersetzt werden bei einer Umrüstung auf V3 da ja mit höherer Spannung auch auf Wechselstromseite gearbeitet wird.

Musk sagt im MY-Video, dass V2 „gradually“ auf V3 aufgerüstet wird also auf deutsch allmählich.
Ich denke die Sache ist doch völlig logisch: In Zukunft werden nur V3s produziert und alle neuen bzw. Erweiterungen werden V3. Und erst wenn die V2s jeweils alt und abgeschrieben sind werden sie ersetzt.
Die V2s werden ja noch lange sehr nützlich sein. Es gibt keinen Grund diese zu verschrotten.

Spannend wird meiner Meinung ob Tesla eine Preisdifferenz zwischen V2 und V3 einführen wird. Das wäre ja sinnvoll um bei Stationen die beides haben einen Anreiz zu bieten auch die langsameren Charger zu nutzen um so die V3s für die Fahrzeuge freizuhalten die überhaupt die höhere Leistung nutzen können. Andererseits hat V3 einen höheren Wirkungsgrad und Tesla damit ein Interesse, dass diese bevorzugt benutzt werden.

Das wird bis nächstes Jahr irrelevant sein, da bis dahin die Übergangsfristen zur Umsetzung des Eichgesetztes für Ladesäulen auslaufen werden und dann eh nur noch nach kWh und nicht mehr nach Zeit abgerechnet werden darf.

Das könnte natürlich auch ein Argument sein gleich in größerem Maß auf V3 umzurüsten wenn man eh die Abrechnungstechnik erneuern muß.

Ging es Dir zB in dem Thema:

nicht vorrangig eher um die 400V, die nicht zukunftsgemäß sein sollten, und eine Umstellung auf 800V nötig wäre?

In erster Linie ging es um die Leistung und wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe soll der neue doch auch 800V schon können oder?

Warum sollte das Eichgesetz verhindern dass unterschiedliche kwh Preise verlangt werden dürfen?

Dann müsste die kWh ja auch überall gleich Kosten - bei mir, bei dir und im Hochofen.

Kein Tesla, auch nicht das Y, hat über 400V.

Der V3 Supercharger ist im Backbone für 800V vorbereitet. Bei den V3 Ladesäulen scheint das aber (noch) nicht vorgesehen zu sein. zukünftige 800V SuC V4 Ladesäulen könnten aber ohne große Anpassungen im V3 SuC Backbone eingebunden werden.

Wenn zukünktige Akkupacks die 250kW auch bis >50% aufnehmen können würde ich da erst mal keinen großen Bedarf für einen Sprung auf 800V sehen. Ich denke das wird eher in 4-5 Jahren passieren (Die Megacharger für die LKWs ausgenommen…).

Prinzipiell hast Du da natürlich recht, ich glaube aber nicht das Tesla das machen wird.

Je SUC soll mindestens ein 1000 kVA Trafo drin sein. Zumindest sind 1000 kVA dass, was Tesla von den Netzbetreibern gefordert hat. Am SUC Sulz konnte ich mal einen Blick auf die Schleppzeiger erhaschen, letztlich war die höchste 15 Minuten-Last dort etwas über 300 kW (6 Stalls). Zusammen mit den Powerpacks (einer hat 200 kWh) in Zukunft sollte man noch eine Weile klar kommen, bei den kleineren SUC.

Bei der 400V Systemspannung ist eigentlich bei 500A, d.h. 200 kW Ende. Ich bin Elektroingeneieur und Elektriker, Freunde 500A(!), das ist nicht nur ein Strömchen und dass bei einem handbedienten Stecker.

Der Schluß liegt nahe auf die höhere Gleichspannung zu gehen auf der Gleichspannungsverbundleitung.

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Immer dieses ewige Dauermissverständnis!
Es geht bei 800 Volt darum bei den Autos den Antrieb billiger und leichter zu machen (Motor, Verkabelung und vor allem Leistungselektronik).
Das dann das Pack logischerweise auch 800 Volt bekommt und man bei der Ladung auch sparen kann ist nur ein positiver Nebenaspekt.

Das frage ich mich auch. Mein Model S hat noch kostenlose SuC-Nutzung, so dass ich mich hüten werde, vorschnell auf ein neues Modell umzusteigen.

Soweit ich informiert bin, rechnet Tesla immer noch zeitbasiert ab, oder?
Ist dann für die Model 3 Nutzer ein Schnäppchen, wenn sie ein paar Minuten mit 250 kW laden können.
120 km in 5 Minuten?
Mein Model S braucht dafür mindestens 10, d.h. die kWh wäre doppelt so teuer, wenn ich bezahlen müsste.

Ja, das mag für Volkswagen stimmen. Tesla hat bei der Wahl von 400V für den Akku auch andere Faktoren im Sinn gehabt und wird das vorerst nicht ändern. Der Sprung auf 800V hat im Fahrzeug nicht nur Vorteile.

Wenn wir irgendwann mal Ladezeiten um 10min sehen wollen wird aber kein Hersteller darum kommen Ladetechnik und Akku auf >=800V zu betreiben.

Ja, genau das hatte ich gemeint, daß die aktuelle Preisgestaltung irrelevant ist, da die Abrechnung nach Zeit im Verlauf des nächsten Jahres wegen der neuen Ladesäulenverordung nicht mehr erlaubt sein wird. Dann muß nach kWh abgrechnet werden. Da Tesla der größte Ladesäulenbetreiber ist der das nicht jetzt schon macht wird das auch mit aller Gewalt und kurzen Übergangsfristen umgesetzt werden.

Ne, das sehe ich nicht so. Ich glaube Tesla wird (wo möglich) schon vorhandene SuC durch neue V3s ersetzen.
Hinzu kommen neue V3, sowie alte V2.

!Wage Vermutung (Ich schätze, dass in den nächsten 2 Jahren im Durchschnitt 20% der neuen Supercharger V3 sein werden)!

Falls jemand verpasst hat:
electrek.co/2019/03/18/tesla-mo … reverting/

Model S kann wohl auch schnell laden

Ein Zufall wenn das morgen nach der Preiserhöhung offiziell wird?

Es könnte auch ein einfacher Fehler sein. Was mich sehr gewundert hat:
Wenn man das Roofrack im Shop von Tesla kaufen will, steht dort, dass für Modelle die vor dem 11.02.2019 produziert wurden passend auf das Rack umgerüstet werden können. Kennt jemand die Veränderungen die hier passiert sein sollen?

Alle danach wurden only mit Glasdach und nicht mit Schiebedach produziert.

Und das Roofrack kann nur aufs Schiebedach

Die haben eine Lösung für das Glasdach gefunden, wohl an den Trägern in Höhe der Türen aber erst ab 11.02. angefangen das einzubauen. Aber es gibt aber für ältere Autos eine Nachrüstung beim SeC.

Kurze Zusammenfassung aus den Links

Model S (Glasdach)
Sämtliche Model S, die vor dem 11. Februar 2019 gebaut wurden, können für die Montage eines Dachgepäckträgers nachgerüstet werden.
Kontaktieren Sie [email protected], um diese Nachrüstung vor Kauf des Dachgepäckträgers vornehmen zu lassen.
Model S (Panoramadach): Für das Model S mit Panoramadach ist ein spezieller Dachgepäckträger verfügbar.
Model S (Metalldach): Nicht auf dieses Produkt ausgelegt.

Hier findest die Antworten

tesla.com/de_DE/support/mod … edirect=no

tesla.com/sites/default/fil … manual.pdf