Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Supercharger und Frau allein nachts unterwegs

Wir sollten TM darum bitten mit genau der Begründung, dass sie alle SuCs wo nicht schon geschehen GUT zu beleuchten - das ist die beste Prävention und vermittelt Sicherheit. Nichts ist so bedrohlich wie ein schummriges Eck/Gasse/Parkplatz… :frowning:
P.S. würde meiner Holden auch missfallen…

Hatte ich auch gedacht. Da alle SC bereits Strom und LAN haben müssen, würde ich da Licht und Kameras installieren. Macht von den Kosten her keinen Unterschied, die Wirkung ist aber gleich eine ganz andere.

Hallo Boris!
Ein ernstes Problem, welches Tesla aus folgenden Gründen ernst nehmen muß - Beleuchtung ist das Minimum. Denn sonst:

  1. Der selbst auferlegte Anspruch höchsten Sicherheitsniveaus leidet - die hohe MX-Sicherheitsanspruch muß auch für die Infrastruktur gelten.
  2. Risiko Negativpresse
  3. Frauenanteil der MX-Käufer wird eventuell höher als beim MS sein, da SUVs ein stärkeres Sicherheitsgefühl geben sollen.

Anmerkung: Auch mit dem Benziner lass ich meine Frau nicht gerne allein nachts reisen. Eine Freundin wurde in Paris am hellen Tag aus ihrem SUV (M-Daimler) gezerrt… Selbstschutzmaßnahmen und offene Augen sind auch tags obligatoire, egal mit welchem Panzer unterwegs.

Um Argumente gegenüber Tesla zu sammeln, kann ev ein Anruf bei der Autobahnpolizei Aufschluss geben, was insbesondere nachts auf den Autohöfen los ist bzw in den letzten 10J los war.
Gruß Chris

Oder das hier kaufen: amazon.de/Neu-Gentleman-Scho … B00KLJWPHG

Scherz bei Seite: Wenn kriminelle darauf kommen das ausschließlich Fahrzeuge im Wert von 100.000 Euro dort min. 20 min. parken :wink:

Also meine Regierung ist glaube ich noch gar nie alleine über 300km gefahren. Von daher wäre es bei uns wohl kein Thema. Aber der Einwand ist schon valide. Falls nötig könnte man auch eine Übernachtung einplanen und im Hotel einstöpseln. 700km am Stück sind ja auch ganz schön anstrengend. Ich persönlich habe normalerweise nach 3 Stunden Fahrt den Autobahnkoller.

Hi,

für meine Frau ist das kein Problem - selbstbewusst und kein Stück ängstlich (und auch nicht zierlich klein. :wink: ). Zudem in Yellowknife (in den Northern Territories aufgewachsen) und somit an Dunkelheit und schräge Gestalten gewöhnt (zumindest im Winter). Hat auch mal in Vancouver in einem gruseligen Stadtteil (East Hastings) gelebt.

Was meiner Frau Angst macht ist Regen beim Fahren (Schnee liebt sie) - ist bei mir genau umgekehrt.

Cheers

Frank

Ich denke, sobald die Solar-Carports kommen, wird das ganze auch schön ausgeleuchtet werden. Und je mehr Tesla gekauft werden, desto eher kommen die Carports. Also nicht abbestellen, sondern eher den Hinweis an Tesla geben, dass ohne Carports nicht finalisiert wird.


Quelle: Teslamotorsclub.com

Ich sehe den höheren Frauenanteil beim Model X eher wegen besseren Zugänglichkeit der hinteren Sitzreihen. Meine Frau ist mit dem Model S und dem Ampera nicht zufrieden, weil sie sich beim Hereinsetzen der Kleinen bereits den Rücken verrenkt hat => Beide Wagen sind viel zu niedrig.
Da ist der X als Familienkutsche ein großer Fortschritt, insbesondere wegen der oft kritisierten Flügeltüren. Wegen der Supercharger und der nächtlichen Problematik hat sie sich bisher eher entspannt geäußert. Sie hat eh keine Lust alleine im Dunkeln auf Fernreis zu gehen.

Danke für die vielen Rückmeldungen. Ich lasse die Reservierung natürlich weiterlaufen. Notfalls verkaufe ich das Model X dann sofort - wohl mit Gewinnn.

Hi,

hier noch kurz ein Original Zitat meiner Frau (sie hat auch schon in Russland, Guatemala, Schottland und Italien gelebt) : „Warum haben die Frauen in Deutschland Angst im Dunkeln? Es ist hier so sicher wie nirgendwo.“

Cheers

Frank

Hallo zusammen
Mensch seid Ihr alle Macker :smiley:
Scherz beiseite - ich meine schon, dass dieses Problem ernst genommen werden sollte, denn sogar ich - ja ein Mann - finde es viel angenehmer an einer beleuchteten „Tankstelle“ Zeit zu verbringen, als in einer spärlich beleuchteten hinteresten Ecke eines grossen Parkplatzes.
Gegebenenfalls kann so ein Problem ja mittels LED-Leuchten gelöst werden. Diese wären regelbar und könnten bei Anwesenheit heller leuchten, als wenn niemand am Charger ist.

Lukas

Ich denke in der zweiten Rollout-Welle kommen dann überdachte Supercharger mit Beleuchtung, PV-Dach und Batteriespeicher.

In Berlin wurde drum gestritten, ob das Pleiteland aus Prestigegründen die gesamte Stadtautobahn beleuchten muss, oder ob nur ein Teil reicht. Beleuchtung ist Luxus - und Tesla ist auch Luxus. Beides sollte zusammenpassen - nicht aus Sicherheitsgründen, sondern um dem exklusiven Anspruch der Marke gerecht zu werden. Die SuCs haben Ladetempel verdient, wie sie Fastned in den Niederlanden aufstellt. Was bringt mir das 950 Euro teure Lichtpaket im Model S, wenn ich beim Greifen des SuC-Kabels mangels Beleuchtung in die Sch**ße meines Vorgängers trete?

Nun, wie hier bemerkt wurde: Tesla ist Luxus, also ist das Ganze ein Luxusproblem. Und wie meine Frau schon treffend feststellte: ausgerechnet in einem der sichersten Länder (kaum bis keine Schusswaffen, relativ wohlhabend im Durchschnitt etc.) haben die Frauen (Leute) Angst…

Und ansonsten: Ja, wenn man in einer Luxuskarosse rumfährt, muss man damit rechnen nicht nur Bewunderung zu ernten, sondern auch Neid und Missgunst. Daher habe ich es vor Tesla vermieden solche Autos zu fahren, obwohl es monetär möglich gewesen wäre.
Wer das Eine luxuriöse fahren will muss meiner Meinung nach also auch in der Lage sein, das Andere auszuhalten bzw. sich politisch oder sonstwie dafür einsetzen, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter auseinander klafft und somit die Wahrscheinlichkeit für die Verbrechen vor denen eure Frauen Angst haben nicht noch weiter ansteigt.

Die einzige andere Alternative zeigt uns das Reich des Bösen (USA) wo alle Menschen inkl. Kleinkriminellen auch gleich Schusswaffen haben können und somit eigentlich nur noch übrig bleibt das Luxusauto von der gated community (geschlossene/eingezäunte Wohnanlage) nur noch direkt zum bewachten Parkhaus bzw. dem Valet Parking fahren zu können weil man sonst Gefahr läuft überfallen zu werden bzw. das Auto demoliert/gestohlen zu bekommen. In solch einer Gesellschaft möchte ich nicht leben. Darum unterstütze ich soziale Bewegungen für gesellschaftlichen Wandel und deren Unterstützer wie z.B. bewegungsstiftung.de

Cheers

Frank

Hallo
vielleicht mal diese deutsche App ausprobieren. Ist kostenfrei. Eine Art Tote Mann/Frau Schalter. Wenn man sich nicht rührt geht die Alarmessage raus.
Heißt Pretecta fürs Iphone und Android. pretecta.de/

Gruss Siggy

An meinen 550i habe ich einfach ein 523i-Schild geklebt und schon bin ich nicht mehr reich und luxusverwöhnt. :slight_smile: Beim Tesla gehts nicht so einfach.

S60 auf P85+ sind aber auch keine schlechte Differenz, könnten 50k sein (aber ich sehe ein das es nicht das Problem löst)

Ich weis nicht, als Frau rennt man doch auch ohne model s mal durch ne dunkle Gasse, ist manchmal nicht vermeidbar.

Wer Angst hat, kann sich doch ein pepperspray mitnehmen. Beim anfahren des supercharger würde ich die Augen offen halten, dann mit Spray in der Hand austeigen, anstöpseln und wieder ab ins auto, dann kann man ja abschließen. Dürfte vielleicht 15s dauern, bis man wieder im Auto sitzt.

Supercharger sind außerdem an Orten aufgestellt, die von der Infrastruktur her Sinn ergeben, d.h. die Polizei wäre bei nem Notruf sehr schnell da.

Da hätte ich im normalen Straßenverkehr mehr Angst, mir kommen immer Leute im Kreisverkehr entgegen, oder fahren mir vor der Nase vorbei während ich grün habe…

Hi,

noch ein Tipp von MEINER Frau:

Mit Handy am Ohr, ein Telefonat vortäuschend aussteigen, anstecken und zum beleuchteten Teil des Parkplatzes laufen.

Scheint ein Tipp aus der „wie bewege ich mich in zwielichtigen Stadtteilen“ zu sein. Wenn du nämlich gerade telefonierst kannst du dem Gegenüber noch während sich der Verbrecher/Angreifer nähert eine Beschreibung geben und das Gegenüber kann sofort den Notruf rufen. Und das scheint Angreifer vorsichtig zu machen. Egal ob das nun eine „urban myth“ ist, oder nicht: es ist einfach umzusetzen.

Cheers

Frank

Kann einen Angreifer aber auch erst auf das Opfer aufmerksam machen… In Berlin gibts regelmäßig Suchmeldungen der Polizei, weil wieder irgendein Penner unter Anwendung roher Gewalt jemanden das Handy entrissen hat.

Letztendlich sind, Gelegenheitsräuber ausgenommen, auch Räuber Kapitalisten. Die überlegen sich auch, wo sie bei minimalem Zeitaufwand und minimaler Gefahr maximalen Nutzen für sich generieren können. Dazu zählt nicht, an einem der wenigen Supercharger auf einen der wenigen hundert im ganzen Land herumfahrenden Tesla zu warten in der Hoffnung, dass irgendein wehrloses Hot Chick statt des 60-jährigen Pensionärs aussteigt, das man dann entweder vergewaltigen oder ausrauben kann… Auf jedem seit einer Woche ungeputzten Parkplatzklo an der Autobahn gibts mehr potentielle Opfer als am bestgenutzten Supercharger Deutschlands.