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SuC payment / ES GEHT LOS !!!

Mal folgendes Szenario:
Jemand plant einen Trip von 400 Kilometern für den folgenden Tag.
Am Abend steht das Auto bei 25%.
Der Fahrer hat sowieso noch arbeiten zu erledigen am Computer (emails usw), normalerweise würde er das noch am Morgen vor seiner Abfahrt erledigen. Er sagt sich aber: Ich schaffe jetzt eh noch die 120 Kilometer bis zum nächsten Supercharger, dort stelle ich mich dann 1 Stunde hin und bearbeite 1 Stunde meine emails, dann bin ich voll und habe 20 Euro gespart.

Wieso soll jemand, dem es nichts ausmacht im Auto (oder im Mc Cafe) zu arbeiten statt daheim/Büro, so etwas nicht nutzen?
Den einzigen echten Zeitverlust, den ich da sehe, ist die An- und Ausfahrt zum Supercharger.

Wenn ich den südlichen Berliner Ring benutze und keine Zeitnot habe, lade ich beim Hotel „Van der Valk“ nach. In der Lobby kann man gemütlich einen Kaffe trinken. Ich sehe keinen Grund, das nicht zu machen, auch wenn ich es bis nachhause schaffen würde. Es ist bisher auch immer schön leer. Mehr als zwei Tesla habe ich dort noch nicht gesehen.

Sorry für evtl. OT:
Naja nicht „unter 7“ aber mit 7,2 Liter/100km (NEFZ: 5,8). Hier die Daten aus 2017 (echte(!) Verbrauchsdaten, nicht vom Bordcomputer)

Diesel TOP2.JPG

Unser TOP1 ist ein Mercedes C 220d T-Modell (NEFZ: 4,3).

Und Nein, der XC 90 Fahrer schleicht nicht! Er fährt aber gerade diese Woche ein Model S probe und könnte sich damit anfreunden, sich zukünftig auf Langstrecke auf 130 km/h zu beschränken. :wink:

Ja es ist erschreckend, wie sparsam manche Diesel sind … aber es hilft ja nicht die Realität zu leugnen: in Deutschland kann man mit einem E-Auto die Treibstoffkosten gegenüber einem Diesel kaum oder gar nicht unterbieten.

Interessant. Hätte ich nicht gedacht. Aber gut, dafür bieten e-Autos, auch in Deutschland, Vorteile, die ein Diesel niemals bieten können wird.

Das war ja auch Ziel der Übung, abwarten bis die Diesel Steuer steigt.

Spannend bleibt allerdings auch die Entwicklung der Strompreise - vor allem Netzgebühren und Abgaben.

Nur so ein Gedanke:
Was ist wenn so ein supercharger Strom verkauft der gar nicht aus dem Netz kommt? (Zumindest im Sommer). Zumindest die Netzgebühren sollten dann ja nicht anfallen.

Den Satz verstehe ich nicht, denn selbst bei einem im allgemeinen Vergleich sehr moderaten Verbrauch von 7,2 Litern wirst du auch beim sportlichen Model 3 nur etwas mehr als die Hälfte an reinen Energiekosten pro 100 Kilometer erreichen. Vergleichst du andere Fahrzeugklassen miteinander, ist der Vorsprung beim E-Auto sogar noch größer.

Wenn Du aufmerksam mitgelesen hast, dann fällt Dir auf, dass die 7,2 Liter von einem Volvo XC90 stammen und damit die Fahrzeugklasse eines Tesla Model X.
Wenn Du jetzt das Model 3 heranziehst, dann nimm bitte aus meiner obigen Tabelle den C 220d mit 5,6 Liter.

Aber man kann sich den Treibstoffvorteil immer schönrechnen …

Ich will aber ehrlich bleiben und den Fokus auf die vielen anderen Vorteile eines Elektroautos lenken!

Ich glaube, wir gleiten gerade etwas von Thema ab.
Also unseren Benziner bekomme ich auf der Autobahn unter 6l/100km. Im Alltagsgebrauch fährt er allerdings hauptsächlich Kurzstrecken innerorts. Und da kann der Verbrauch auch gut mal das doppelte betragen. Außerdem sind laut unserem freundlichen BMW-Händler BMWs nicht für Kurzstrecken geeignet, was uns schon einige höhere Rechnungen beschert hat.

Hier spielt dann das Elektroauto für unser Anwendungsszenario die Vorteile aus. Weniger Werkstattbesuche, weniger Ärger, jeden morgen ein aufgeladenes Auto in der Garage - also keine Fahrt zur Tankstelle, um nur ein paar Vorteile aus unserer Sicht zu nennen.

Ich hoffe, es kommt nicht arrogant rüber, aber extra zu einem SC zu fahren, um dort billig aufzuladen, dafür ist uns die Zeit zu schade. Selbst wenn der nächste SC nur 10 oder 20 km entfernt wäre, würde ich diese Zeit lieber mit meinen Kindern verbringen. Wobei sich dass einmal kombinieren lies, als wir nach Lermoos zum Rodeln gefahren sind. Hier ist zur Zeit ein SC ja genau an der Talstation und die Ladezeit reicht genau um einmal den Berg hinaufzulaufen und wieder runter zu rodeln.

Wichtig für uns ist, dass wir die SC-Infrastruktur nutzen können, um auch längere Strecken zügig zurückzulegen. Aber ich kann für mich sagen, dass ich den Tesla definitiv auch gekauft hätte, wenn es kein kostenfreies Superchargen gegeben hätte.

Ob die Preise, die hier und da an manchen Ladesäulen abgerechnet werden nun in er Höhe gerechtfertigt sind oder nicht, darüber kann man bestimmt streiten. Aber dazu gibt es ja schon genügend andere Threads.

Nachrechnen geht auch! Ich habe mit meinem

  • Vorgängerauto (Audi Q5) über die ganze Laufzeit (4 Jahre) 8 Liter Diesel per 100km verbraucht = Fr. 10.50
  • Jetzt brauche ich 20 kWh per 100km = Fr. 3.60
    Was mache ich falsch? :frowning: Gruss rundum
  1. Meinen Text nicht richtig zu lesen! :wink:
  1. Den Verbrauch schönrechnen:

Nicht die Anzeige im Fahrzeug zählt! Sondern das, was Du nachladen musst! Inkl. Ladewirkungsgradverluste, Standbyverluste, Vorheizen und -kühlen, das der Bordcomputer nicht mitzählt, …
OSE hat das weiter oben schön ausführlich erklärt.

Höchstens falsch verstanden!
Ich lese:
„Mit einem E-Auto kann man die Treibstoffkosten gegenüber einem Diesel nicht unterbieten!“
Also, der Diesel wird immer billiger sein… das kann man doch nicht anders lesen, oder doch? :wink:

Wenn man das „in Deutschland“ ausblendet, dann kann man das so lesen :slight_smile:

Da bin ich bei Musks Statement vorgestern. Damit Markt funktioniert müssen realistische Preise existierenden. Solange Diesel absurd billig ist und nicht die Kosten tragen muss Umweltneutral zu sein funktioniert Markt nicht. Diesel muss 5€ pro Liter kosten, dann ist eindeutig was billiger ist, SuC payment hin oder her. Dafür kann man dann auch Schadstoffe und Klimagase wieder entfernen.

Ich mache anscheinend auch irgendwas falsch.

Habe meinen S75D jetzt seit ca. 3,5 Monaten und habe an meine Wallbox einen separaten Zähler installieren lassen. Km seit Beginn insgesamt ca. 10.000, geladener Strom auf dem Zähler zuhause ca. 1.200 Kwh, also bei 27 Ct./Kwh pro 100 km ca. 3,24€. Der Verbrauch am Zähler zuhause ist natürlich wegen SuC und gelegentlicher sonstiger kostenloser Lademöglichkeiten so niedrig.

Trotzdem brauche ich mir nichts schönzurechnen. 3,24€/100km sind real und die Ersparnis im Vergleich zu meinem bisherigen Sportwagen von insgesamt 1.600€ für diese Fahrleistung ist auch real. Der Neuwagen-Kaufpreis der beiden Fahrzeuge ist im austattungsbereinigten Vergleich übrigens nahezu gleich hoch. Richtig ist aber natürlich, dass die Ersparnis nicht so hoch wäre, wenn ich am SuC zahlen müsste oder das Vergleichsfahrzeug ein anderes wäre.

Ich bin mir nicht sicher, ob du es gewesen bist…ich hatte hier im Forum schonmal so einen Fall.

Da habe ich gesagt, dass ich mir die 8 Liter Diesel beim Q5 nicht vorstellen kann, wenn man wirklich gleich schnell fährt.

8 Liter im Q5 ist nicht wenig.

20 kWh im S aus meiner Sicht eher schon.

Das passt für mich nicht zusammen. Bist du genau gleich sparsam mit beiden Autos unterwegs?

Der Vergleich hinkt aber doch mindestens genauso, wenn man die Leistungsdaten vergleicht. Da wäre eher ein BMW M3 das richtige Pendant.
Und selbst bei 6 Litern Diesel-Verbrauch als Basis ist der Preisunterschied immer noch deutlich zugunsten des E-Autos. Daher habe ich deinen Satz nicht verstanden, der das genaue Gegenteil suggerierte.

Da gebe ich dir recht, ein Auto ist so und so Energieverschwendung, egal mit welchem Antrieb. Beim Verbrenner kommen halt noch zahlreiche weitere, teils inakzeptable Nachteile hinzu.

Und es stimmt, dass Erdöl bzw. Diesel angesichts des Energiegehalts absurd zu billig sind, im Vergleich zu anderen Energieträgern.

Und damit bekommen wir den Bogen vom Offtopic zum Threadthema wieder gespannt! :wink:

Deine Euro/100 km Treibstoffkosten sind eben gerade nur(!) deswegen so gering, weil es noch(!) kostenlose Lademöglichkeiten für E-Autos gibt!
Das ist aber nur eine temporäre Erscheinung und kein zukunftsfähiges Modell! Es war ein Lockangebot - oder nennen wir es besser ein Anfangsangebot - von Tesla, das irgendwann auslaufen wird. Genauso, wie die kostenlosen öffentlichen Ladestationen verschwinden werden.

Und deshalb sollte man auch so ehrlich sein und mit den Kosten rechnen, die „normale“ Nicht-Tesla-E-Auto-Fahrer zahlen müssen.

Ein Taxi-Fahrer mit einem Nissan Leaf kann sich die Treibstoffkosten nicht so schönrechnen, wenn er keine kostenlosen Ladestationen in seiner Stadt hat :wink:

Warum ist das kein zukunftsfähiges Modell?
Ich zahle pro kWh Ökostrom 27,10 Cent, das macht also beim Model 3 pro 100 km selbst bei 10 % Ladeverlust noch unter 5 Euro.
Auch glaube ich kaum, dass auf dem Supermarkt-Parkplatz der Strom jemals etwas kosten wird. Das lohnt sich für die doch gar nicht dafür ein Abrechnungssystem zu etablieren, zumal der Strom tendentiell in einigen Jahren eher billiger sein wird als heute.

Das ist aber nicht „kostenlos“!? Ich meine mit „nicht zukunftsfähiges Modell“ die kostenlosen Supercharger.

Ok, aber du schreibst die ganze Zeit von „schönrechnen“. Meiner Meinung nach muss man da nichts schönrechnen, denn es ist auch so schon wirtschaftlicher ein E-Auto zu fahren und zwar ohne die geringeren Wartungskosten zu berücksichtigen. Besonders verwunderlich ist das aber nicht, das ist alleine schon durch die deutlich erhöhte Effizienz bedingt, was man von einer Zukunftstechnoligie auch erwarten kann.
Umso lustiger, dass in der öffentlichen Diskussion immer wieder Antriebe diskutiert werden, die ähnlich verschwenderisch mit Energie umgehen wie der Verbrennungsmotor.