Sub-optimale Ladeplanung

Im Supercharger Deutschland Thread wurde über seltsame Ladeplanungen mit frühen und langen Stopps berichtet. Hat aber nix mit dem Baufortschritt zu tun.

Drum lasst uns das hier diskutieren. Welche Beobachtungen habt Ihr in der Sache? Ich persönlich rechne neue Strecken immer mal mit ABRP durch und ignoriere auch mal eine frühe Ladeempfehlung wenn ich weiß, das weitere SuCs oder andere brauchbare HPCs verfügbar sind. Hat bisher immer funktioniert.

Sollte glaube ich eher in den Tesla Software Bereich rein?

Zum Jahreswechsel hat das Navi mir teilweise sehr komische Planungen gemacht, da ist man dann schon mal mit 97% an den Supercharger geführt worden oder hat für eine 400km Strecke 12 Stunden gebraucht.
In den letzten Monaten kam das bei mir aber nicht mehr vor, nur manchmal dauert die Planung sehr lange, dann breche ich die Navigation ab und starte sie neu, dann geht es eigentlich sofort.

Ganz schlimm fehlgeplant wurde ich bisher noch nicht aber bei meiner ersten Langstreckenfahrt wollte er 50 km vor Zuhause noch an den Supercharger obwohl ich noch 130km Restreichweite hatte.
Das war vielleicht etwas übervorsichtig.

Aber so oft mache ich keine Langstreckenfahrten und oft plane ich dann die Stops auch selber gerne dort ein wo ich sie machen möchte. Dann schalte ich die automatische Routenplanung einfach aus, bzw. schicke die Supercharger Adresse als Ziel vom Handy aufs Auto

ich habe lediglich einmal bei der Route Schweden->Dänemark->Deutschland erlebt dass er mich einmal sehr lange in Dänemark hat laden lassen. Im Nachgang vermute ich aber, dass man damit verhindern wollte, dass ich die Haupt-Reise-Route bzw. den Bereich Hamburg am Stück durchfahren kann ohne da die Charger zu belegen. Ansonsten immer schön brav das 20-70% Ladespiel was mir immer sehr entgegenkommt.

Dazu muss man aber sagen dass im Gegensatz zu Deutschland die Prognose in Schweden und Norwegen zu optimisitisch ist. In Deutschland geht man davon aus am Ende des Tages 5-10% mehr SOC zu haben als ursprünglich geplant, in Norwegen ist es das Gegenteil.

Ich bin seit 2022.20.x wieder zufrieden mit der Ladeplannung.
Es war im Frühling ganz danaben, ich hatte sofort SuC Stops entfernt und Ladepunkte von Hand oder mit ABRP ausgesucht.

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Sowas macht meiner zum Glück nicht. :slight_smile: Aber im Ernst: ich habe eine viel befahrene Stammstrecke von Wien nach Nürnberg. „Früher“ und so mache ich es heute noch manuell, lotste mich mein Auto zum Laden nach St.Valentin und Hengersberg. Das sind drei Etappen von 150, 160 und 170km und somit perfekt. Seit einiger Zeit möchte das Auto, daß ich für sehr lange Zeit in St.Valentin lade, um dann bis nach Regensburg zu fahren (240km von St.Valentin aus). Das ist ziemlich daneben, zumal ich meistens mit über 40% SoC in St.Valentin bin und wirklich nur kurz was drauflade, um nach Hengersberg zu fahren und dort mit 5% anzukommen. Bei Rückenwind im Sommer und nicht mehr als 120km/h fahre ich eh direkt von Wien nach Hengersberg, ganz ohne Stop.

korrigiert. :smiley:

ja, so entspannend wie letztes Jahr ist es noch nicht. Ich habe auch ein paar Mal Strecken empfohlen bekommen, die etwa 3 Stunden gedauert haben (eigentlich hatte es genug SuCs auf dem Weg gehabt).

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Kommt bei mir immer auf die Strecke an, manchmal funktioniert das richtig gut mit den Stopps und manchmal schlägt er viel zu lange Stopps oder viel zu frühe Stopps vor, denke da gibts gewisse Strecken die einfach noch nicht so gut ins System integriert sind bzw. die Berechnung fehlerhaft ist!
Aber alles in allem bin ich auf längeren strecken bisher immer sehr zufrieden gewesen mit der Ladeplanung in meinem M3 wenn auch die ABRP App viel mehr Möglichkeiten bietet!

Das sind keine Fehlplanungen, sondern die interne Berechnung aus:
-Restreichweite
-Belegung der nächsten SuC
-deiner Fahrweise
-Verkehr
-kürzeste Ladezeit

Das stimmt schon ganz prinzipiell aber manche Planungen machen, wenn man sie unter Berücksichtigung dieser Parameter nachvollzieht einfach wenig Sinn.
Genau darum wollen wir in diesem Thread versuchen rauszufinden, ob das z.B. auf falsche Belegungsdaten oder etwas anderes zurückzuführen ist.
Ich sollte IIRC Mal in Lutterberg von 90 auf 97 Laden, dann Motten auslassen und bis Gramschatzer Wald fahren. Motten war frei und Malsfeld wäre bei Ausfall von Motten für sinnvollere Option gewesen…
Ich schau mir in solchen Fällen immer die Belegung der anderen SuC an der Strecke an. Wenn die verfügbar sind, ignoriere ich die Planung und lade so, wie ich es für passend halte.

Das habe ich auch schon erlebt:

In Nörten-Hardenberg an der A7 auf 95% geladen, Fahrtziel Böblingen.

Er schlägt mir dann tatsächlich Malsfeld (ca 70 km weiter!) vor.

An Malsfeld vorbei gefahren, Navigation abgebrochen und neu gestartet. Und schon komme ich ohne weiteren Ladestop nach Hause (bin mit 25 km Restreichweite nach 430 km Fahrtstrecke angekommen, Model 3 LR MiF (Made in Fremont))…

Ist aber keine Aufregung wert meiner Meinung nach.

Achso, Malsfeld ist für Mich keine Alternative mehr, da nur 8 Gen 2 Stalls. Gibt ja mittlerweile genug Alternativen an der A7.

Kurz und knapp meine Lösung zu dieser sub-optimalen Ladeplanung:
Ich verwende für die Planung ABRP. Da stelle ich ein, SuC vermeiden. Und zwar deshalb, da sie mit zu den teuersten gehören. Werden sie noch teurer, geht es zu „niemals benutzen“.

Es kostet zwar etwas Mühe. Aber das macht mir auch Spaß.:wink:
Und somit kommt für mich immer was heraus, womit ich gut ans Ziel komme.

Und was hat das mit dem Titel des Threads zu tun?

Ladeplanung? Sub-optimal?
Du verstehen?

Vielleicht verstehen wir beide was falsch?

Lassen wir den Ersteller entscheiden?

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Und was genau hat dein Posting mit der Ladeplanung im Tesla zu tun?

Ich sprechen Deutsch.

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6 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Nicklichkeiten und Unangemessenes - nicht öffentlich

Bei mir ähnlich. Heimreise von Südfrankreich nach Kirchheim u.T. mit einem SR+ 2020-09. Noch einmal in Mulhouse geladen. Das Auto wollte dann aufgrund eines Staus bei Pforzheim über die B31 und A81, und noch einmal in Sulz-Vöhringen laden, was da noch Sinn machte.

Kein Problem, dachte ich, denn in Kirchzarten gibt es ein tolles Restaurant, Spritzenhaus, und keine 100 m entfernt einen Parkplatz mit Ladestation.

Dort gegessen und auch das Auto war dann mit 100% SoC mehr als satt.

Los gefahren, und das Navi wollte selbst nach einigen Minuten Fahrt immer noch an diesen SuC. Navigation dann auf der A81 noch vor dem SuC abgebrochen und neu gestartet.

Und plötzlich war das Navi auch meiner Meinung, dass man nicht mehr laden müsste. Sind dann trotz Fahrradträger auf der AHK, Anhängermodus war immer explizit deaktiviert, nach ziemlich genau 200 km mit 23% zu Hause angekommen.

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Ich komme gerade zurück aus dem Urlaub, 1500 km oneway und drei Probleme bei der Ladeplanung gehabt.

  1. Die Ankunftszeit am Zielort hat die Ladezeit nicht mit eingerechnet
  2. Die Ladezeit am SuC wurde ca. 10-15 min zu lange prognostizieren.
  3. SOC bei Ankunft war sehr sprunghaft, abgesteckt mit prognostizierten 5%, 10m gefahren und es sind 15% bei Ankunft.

Edit: Fahrzeug 2013 P85, SW: 2022.20.6

Ich bin heute mal die 500km Standardstrecke immer mit 125km/h und zu 95% mit Autopilot gefahren.

  1. die anfangs prognostizierte Ankunfstzeit am Zielort haben wir erreicht
  2. der prognostizierte SoC bei Ankunft am SuC oder Ziel paßte nach dem ersten Stop perfekt.
  3. die prognostizierten Ladezeiten waren wie immer zu lang angegeben und 1. hätten wir nicht geschafft, wenn ich das Auto und die Fahrtstrecke nicht auswendig kennen und früher abstecken würde.

Warum kann Tesla nicht einfach die prognostizierte Ankunftszeit plus jeden prognostizierten Ladestop nehmen und wenn man kürzer lädt und effizienter fährt kommt man eben etwas früher an. Aber nein, das ist immer viel zu optimistisch gerechnet und es ist anstrengend, überhaupt die Zielzeit zu erreichen, weil die Ankunftszeit sich nach jedem Ladestop nach hinten schiebt, wenn man so lange lädt, wie das Auto es möchte.

Ich hole das Thema mal wieder vor.

Mir ist auch etwas schleierhaft, wie der Tesla die SuC Planung bei Routen macht. Manchmal werde ich grundlos an den nächstbesten SuC geleitet und komme dort mit 60% SoC an (mit entsprechend langer Ladezeit), obwohl an der Strecke mehrere weitere SuCs wären.

Dann lässt das Auto einige SuC aus und leitet mich mit 2-3% SoC an denn allerletzten möglichen, obwohl ich 50 km früher beginnend mit 15% SoC hätte laden und damit wesentlich weniger bangen müssen.

Und manchmal reichen dem Auto 5% SoC am Zielort um mich am SuC zur Weiterfahrt aufzufordern, an anderen Tagen sagt er erst bei prognostizierten 35% am Zielort, dass der Ladestand zum Weiterfahren ausreicht.

Wiederum an anderen Tagen macht er die Planung perfekt.

Natürlich kann ich die Planung manuell beeinflussen, aber ich stelle mir trotzdem die Frage, welcher Logik das folgt.