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Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

Welches Verhältnis? Dass ein Golf weniger emittiert als ein Tiguan? Ja.

Allerdings könnte man ja auch statt dem Tiguan einen Touran, statt dem Touareg einen Sharan, statt dem T-Roc einen Golf und statt des T-Cross einen Polo fahren.
Dabei hat man in allen Fällen ein niedrigeren Verbrauch, mehr Platz innen, mehr Zuladevolumen und -masse, weniger Anschaffungskosten und beim Touran und Sharan eine gleich hohe Sitzposition wie bei den SUV-Pendants.

Ich habe echt keine Ahnung wovon du hier auf den letzten x Seiten schwätzt - bin aber ziemlich sicher, dass es dein ganz privates und persönliches Problem ist.

Im Moment habe ich nur das Problem, dass du mich persönlich angreifst, weil meine Wahrnehmung – und meine Vorstellung von einer lebenswerten Welt – von deiner abweicht.
Käme ich auf die Idee, dich persönlich anzumachen, weil du SUV gut und richtig findest (wenn das überhaupt so ist)? Nein, im Leben nicht.

Ich denke man kommt in der Diskussion zu keinem Ergebnis, weil immer mehr Leute einfach nicht bereit sind zum Wohl der Gemeinschaft aus ihrer Komfortzone zu treten.
Bestes Beispiel sind ja die BEV. Statt dass man froh ist nun endlich eine zukunftsfähige Technologie zu haben, mit der man weiter so bequem von A nach B kommen kann, werden lächerliche Argumente aufgeführt, warum man doch lieber unter fragwürdigen Bedingungen gewonnenes Öl verbrennt und dabei Lärm und Abgase in die Umwelt ablässt.

Zum Glück hat Horst Lüning ja in seinem neuen Video schön beschreiben, dass es bis zum Weltuntergang doch noch ein paar Tage mehr sind als erwartet :wink:

Das ist doch Realsatire.

Naja der Herr Lüning, das ist aber doch kein Wissenschaftler. - der hat vermutlich die gleiche wissenschaftliche Karriere in dem Fachbereich wie Dein Friseur vermutlich auch - nämlich keine :smiley: Man findet tausende (Video-)Blogs von „Internet“ Experten - das ist doch praktisch nur Geplauder, 99,999% haben mit der Thematik über die sie reden ausser bei youtube nichts professionell oder wissenschaftlich zu tun.

So langsam könnten die Gemüter sich beruhigen. CER hat nur seine Meinung geäussert, mehr nicht. Da muss man nicht gleich ausfallend werden. Wie bei den meisten Diskussionen gibt es verschiedene Ansichten, die dem jeweils Anderen nicht passen. In meiner subjektiven Wahrnehmung fahren viele Vertreter ein SUV, warum auch immer. Mütter sehe ich damit eher selten. Für mich sieht es dann eben so aus, dass viele SUV unnütz unterwegs sind, das muss allerdings nicht der Wahrheit entsprechen. Ich fahre ein Model 3 Performance, das hat sicher deutlich mehr Leistung als im täglichen Leben gebraucht wird. Andere Verkehrsteilnehmer mögen sich darüber aufregen. Mich stören laute Fahrzeuge viel mehr als große.

Nee meine ich ernst. Es kommt nicht nur auf den Vordermann an wie man weit sieht sondern auch auf die Höhe über der Straße. Setz dich mal in eine touareg und fahr mal 100km dann weißt was ich mein.

Ich muss cer Recht geben: wer einen SUV fährt, weil er als Zugmaschine benutzt wird oder auf Forststrassen, so ist das vollkommen in Ordnung. Jedoch fahren meine Nachbarn, Freunde, Vereinskollegen, …, diese Fahrzeuggattung keineswegs aus diesen Gründen. Diese Autos werden in vielen Fällen nicht „artgerecht“ bewegt.
Zu den Rückenproblemen noch ein Gedanke: da wäre die Touranklasse doch genauso geeignet (mit dem Truthahn habe ich übrigens auch 7 Jahre Wohnwagen gezogen)?

Ich habe ebenfalls nix gegen SUVs, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden, werden sie aber in vielen Fällen eben nicht.

Also ein Touran ist gut und ein Tiguan (weil SUV) böse? Spannend.

Edit:
Übrigens auf eine Fahrzeug Gattung und deren Fahrer pauschal hinzudreschen ist total jenseitig und infantil. Es kommt immer aufs Gesamtbild und die gesamten Lebensumstände respektive hier auf den gesamten ökologischen Fußabdruck an.

Wenn man schon Fahrzeugkategorien verurteilen will dann zuerst Motorräder als 99% ausschließliche Spassfahrzeuge, gefolgt von echten Sportwagen (ebenfalls nur 99% Spassmobile).

Gar nicht zu reden von wohnen im EFH viell noch Neubau, (Urlaubs) flügen um die Welt, Kreuzfahrten, Fleischkonsum, Haustiere, alle Hobbies mit Infrastruktur (wie Golf, Ski,…), generell überbordender Konsum (Kleidung, Elekteonik,…) usw usw usw. ALLES davon ist ökologisch sehr fragwürdig.

Übrigens nein, ich fahre keinen SUV.

Edit 2:
Übrigens sind auch praktisch alle der „ich fahre mit meinem Tesla lustig quer durch Europa weils nix/wenig kostet“ Touren hier im Forum ökologischer Irrsinn ohne jeglichen Mehrwert.

Schon lustig wenn die Fahrer von amerikanischen Riesenkisten sich über andere Riesenkisten echauffieren.

Alles größer als mein i3 ist in der Stadt blanke Raumverschwendung und wer jemals einen XC90 mit umgelegter Rückbank gesehen hat wird auch nichts mehr von fehlendem Nutzwert faseln.

Die Auto Industrie sollte ein für Rentner optimiertes Fahrzeug entwickeln:

Ein ausfahrbarer Sitz, der den Fahrer in die stehende Position hebt (jede Wette, das wird dir Ärzte freuen die noch mehr Rücken Patienten bekommen), Platz für den Rollator und Kameras ringsum der Übersicht wegen.
Und eine niedrige Ladekante, bei so manchem SUV müsste ich die Bierkiste bis auf Höhe meines Kopfes heben.
Mal sehen ob das Gewissen siegt.
(danke cer!)

Genau das wollte ich nicht ausdrücken. Habe es aber, wie nachlesbar, auch nicht geschrieben, auch nicht zwischen den Zeilen.
Lediglich die Frage, warum so viele Menschen das Fahrzeug zweckfremd verwenden. Dürfen und sollen sie auch. Ich frage mich nur, was die Gründe dafür sind. Das finde ich spannend. Ich denke, dass die Automobilindustrie hier einen großen Marketingerfolg erzielt hat. Der Umsatz ist mit dieser Fahrzeuggattung stark gestiegen.

Hier ein PDF mit vielen Zahlen: vda.de/dam/vda/publications … 018_DE.pdf

Ein Touran ist genauso „böse“, wenn er von einem Single genutzt wird, der höchstens eine andere Person mitnimmt und ab und zu mal einen Koffer Gepäck. „Gut“ ist er, wenn die fünfköpfige Familie mit Oma und Opa im Haus einen siebensitzigen Touran fährt.

Und wenn der Förster einen Geländewagen fährt, hat ja auch niemand etwas dagegen.

Grundsätzlich bin ich auch kein Freund von SUV, aber vielen Leuten gefallen sie nun mal aus unterschiedlichen Gründen.

Viele haben sicher auch einen sinnvollen Nutzen für die Fahrer. Es gibt aber auch genügend Menschen wie meinen Schwager, der mit seinem XC60 einfach nur ne fette Karre haben wollte und die Argumente rund um Platzangebot und Sicherheit in die Ecke der Rechtfertigung gehören, die, wenn man tief in sich hinein hört, eher vorgeschoben sind. Und dabei ist der XC60 noch verhältnismäßig „klein“ im Vergleich zu den anderen von euch genannten Fahrzeugen.

Soll halt jeder machen, was er will. Wenn die Politik irgendwann mal konsequenter mit Emission durch Fahrzeuge umgeht, löst sich das sicher von allein und wenn die Erde durch Klima etc. wirklich in 20 Jahren kaputt geht (keine Ahnung, ob es so sein wird), dann müssen sich genau die Leute (die Schwager-Fraktion) vor ihren Enkelkindern rechtfertigen und das ist mir ausreichend Genugtuung :unamused:

Und zur Verbrauchsdebatte: Da gibt es kein Vergleich mit anderen Klassen auf Augenhöhe. Egal wie SUV gefahren werden, es bleiben energieintensive Fahrzeug (Verschwendung will ich nicht sagen, da es auch sinnvolle Anwendungen gibt), mit überdurchschnittlichem Verbrauch. Schaut man sich das neuste PHEV von BMW an mit ~23-28 kWh je 100 km oder eben auch das Model X mit irgendwas 20+ Im Vergleich zu kleineren Fahrzeugen. kW sind hier übrigens die beste Vergleichsweise, da die Umrechnung von Kraftstoffarten entfällt.

https://www.electrive.net/2019/08/30/bmw-bringt-x5-als-phev-mit-87-kilometern-reichweite/
https://www.adac.de/infotestrat/autodatenbank/autokatalog/detail.aspx?mid=254885&bezeichnung=tesla-model-x-p90d-bj-16

Hinweis: Bitte nicht gleich mit „anecdotical evidence“ rumwerfen, nur weil ich hier mal bisschen pauschaliere, um einen runden Text zu schreiben.

Da werden dir in München aber viele widersprechen, denn mit Radl und Roller bist du viel sozialer unterwegs, was den Platzbedarf angeht. Den XC90 kann man sich auch bei Bedarf leihen, denn welcher Stadtbewohner braucht den Platz regelmäßig? Wohl kaum 1 % der Besitzer solcher Fahrzeugklassen.

Ansonsten finde ich ist Lärm tatsächlich ein wesentlich größeres Problem, als ob dein Auto 4 oder 5 Meter lang ist.
Da wären wir wieder bei Motorrädern und Sportwagen, die vom TÜV durchgewunken werden, vor allem aufgrund unserer Lobby-Gesetzgebung.

Bleibt summa sumnarum dass die Diskussion müßig ist, denn jeder hat seine Gründe andere Menschen zu belästigen, siehe fast jeden Raucher.
Die Mehrheit wird letztendlich entscheiden was die Zukunft bringt und ich sehe da langfristig in den zunehmend enger werdenden Städten eher schwarz für Lärm, Abgase und Platzverschwendung. Aber so schnell wie sich das viele Menschen wünschen wird es wie üblich nicht gehen.

Verbrauch: 50% Aufschlag für den SUV beim Vergleich Volvo V70/XC90
Die Grundfläche ist aber gleich und bestimmt nicht größer als ein M S mit seinen 10 QM.
Die Höhe des SUV versaut die Energiebilanz wie übrigens auch beim VAN, nimmt aber keinen öffentlichen Raum in Anspruch.
Für mich ist die Energieverschwendung beim SUV der Garaus…

Der Mehrverbrauch beim XC vs. V entsteht aber überwiegend auf der Autobahn bei hohen Geschwindigkeiten. Ich verbrauche mit meinem XC90 weniger als viele V90 Fahrer schlicht weil ich nicht mehr so schnell fahre wie früher.

So einfach kanns manchmal sein.

Nachdem ich dieses Diagramm gesehen habe, bleibt mir nichts anderes übrig, als zuzugeben, dass zwischem dem zunehmenden Markterfolg der SUV und der Zunahme psychischer Erkrankungen in unserer Gesellschaft eine Korrelation besteht. :wink:

Ich denke auch man sollte eher etwas gegen das Rückenleiden unternehmen als sich einen SUV zu kaufen. :wink:
Das hätte nur Vorteile…
LGH