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Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

Das ist ein sehr guter Vorschlag und würde niemanden treffen, der das SUV auch artgerecht nutzen möchte. Es würde die ganzen Poser verhindern, denn so ist es kein Statussymbol mehr. Es müssen nichtmal 100 km/h sein, besser 130, damit es europaweit überall sinnvoll gefahren werden kann.

Vergisst die Kreuzfahrten und privaten Flugzeuge nicht. Das ist auch unnötig.

Nein, DAS ist Quatsch. Ich habe kein Problem mit größeren Autos. Ich sehe, ganz konkret, ein allgemeines Problem mit Autos die hoch sind, und unterhalb der Sichtlinie der meisten Verkehrsteilnehmer praktisch undurchsichtig sind.

Was mir entgeht, ist der Unterschied zwischen Platz wegnehmen lassen und Platz opfern. In Städten und Bauwerken ist der zu Verfügung stehende Raum nun mal limitiert. Mutwillig öffentlichen Platz zu beanspruchen, den man nicht braucht, ist prinzipiell antisoziales Verhalten – Dauer-Ladesäulenblockierer.

Es kann Gründe geben, ein Fahrzeug zu haben, das diesen Platz benötigt. Dann gibt es halt einen Kompromiss, mit dem die Welt leben kann (ich auch).

Aber niemand wird mir wegargumentieren, dass ich das statistische Größenwachstum von Alltagsfahrzeugen schädlich und falsch finde, weil es die Lebensqualität aller Menschen in Summe eindeutig senkt.

Und apropos Rückenleiden:

AU muss ich aber noch Erwerbstätig sein.

Ich hoffe man findet zukünftig noch andere Möglichkeiten rückenkranken Menschen zu helfen, als panzerähnliche Fahrzeuge zu bauen, die einem auf der Straße unnötig die Sicht versperren.

Du magst es lächerlich finden, ich nicht! Ich stehe dazu, dass das der Hauptgrund für den SUV-Boom ist!
Es ist zwar auch nur Anecdotal evidence, aber in meinem gesamten Bekanntenkreis gibt es nur 2 SUVs. Beide werden von Menschen gefahren, die Rückenprobleme haben (eine ist 75, eine 46). Darüber hinaus gibt es Freunde, die darüber nachdenken, aus eben diesem Grund beim nächsten Fahrzeug auf ein SUV zu wechseln.
Und aus den ersten Reaktionen nach meinen Beitrag merkst Du vielleicht, dass ich damit nicht ganz so falsch liege?

Merkst Du nicht, was Du hier machst? Einzelfälle von „Hass-Modellen“ herausgreifen, dich darüber lustig machen und damit eine ganze Fahrzeugkategorie diffamieren!

Ja was denn nun? Ja? Nein? Aber nicht jeder, der will, darf einen kaufen? Nur auf Krankenschein?
Und meine 75-jährige Schwiegermutter soll schön Gegenwind bekommen und in dem Medien angefeindet werden, weil ihr neues Auto ihr mehr Lebensqualität bietet?

Zusammenfassung des o.g. Textes: Meine Bedürfnisse sind wichtiger als die der anderen!
Oder: Omma soll sich mal schön aus ihrem Model 3 zwängen, denn ein Model Y würde mir die Sicht versperren.

Ich glaube generell ist eine „UMWELTSAU“ nicht an einem Auto direkt zu messen.

Nehmen wir an meine Frau fährt 3 KM mit dem dicken X6 jeden Tag auf die Arbeit. Ich fahre mit dem Polo 100 KM OneWay jeden Tag?

Oder ich fahre mit dem X6 in der Woche genauso viel wie mein Nachbar mit dem Polo. Aber er geht am WE mit seinem Privatflugzeug immer runden drehen.

Oder ich hab en X6 aber ne WP mit PV und mein Nachbar fährt Polo feuert mit ner alten Ölheizung.

Ich denke ohne die individuelle Umweltbilanz zu machen, ist da schwer eine Unterscheidung zu treffen.

BTW. Wir haben hier einen der hat ein EDEKA Laden. Fährt SUV, pflanzt aber für jeden Kunden der sein Tupper mitbringt für die Wurst reinzumachen einen Baum im Wald.

Ist der Thread schon so am Ende, dass man die „Argumente“ von Hr. Lindner (FDP) rauskramen muss? Natürlich ist ein SUFF, der nur steht, umweltfreundlicher als ein Kleinwagen, der gefahren wird. Wenn deine Frau aber nur 3 km zur Arbeit hat soll sie doch bitteschön das Fahrrad nehmen.

@yellow, ich finde es schade, dass du einen so krassen Mangel an differenziertem Denken an diesem Freitagnachmittag zur Schau stellst.
Wenn du deinen Text später noch mal liest, wirst du evtl. feststellen, dass du genau das tust, was du mir vorwirfst, mit umgekehrten Vorzeichen:
Anhang von Einzelanekdoten den Quatsch einer ganzen Fahrzeuggattung/Fehlentwickung im Konsumverhalten pauschal entschuldigen.

Schau dich um, achte darauf, wer in diesen Autos sitzt, wieviele Personen, was sie damit tun, wie sie »parken«, Spuren wechseln, Fußgänger und Radfahrer »berücksichtigen« – am besten in Städten, denn darum geht es mir erklärtermaßen. Vielleicht verstehst du mich dann besser.

Den Teil mit: »Ich kritisiere es, akzeptiere aber, dass ich damit leben muss.« scheine ich ja nicht recht verständlich machen zu können.

Ich höre jetzt in diesem Thread mal auf, weil ich keinen Streit will. Mein Standpunkt solle eigentlich deutlich sein.
Wer mir Egoismus vorwirft, hat leider nichts verstanden. Ich kann nämlich mit der Anwesenheit von SUV auf den Straßen leben. Ich schon. Aber ich bin halt nicht allein…

(Den Text nach »Freiheit endet da, wo die Freiheit das anderen anfängt« habe ich zwar aus der Ichperspektive geschrieben. Aber es sollte eigentlich jedem klar sein, dass da auch »man« stehen könnte – es geht um die Perspektive der Geschädigten, in deren Schuhe ich mich hier rhetorisch stelle. Tragisch, dass man sowas erklären muss.)

autobild.de/bilder/was-kost … html#bild2

Was willst Du damit sagen, Kumasasa?

Ich habe es doch sogar extra als „anecdotal evidence“ gekennzeichnet!?

Das habe ich gemacht! Aber anscheinend sind meine Erfahrungen andere als Deine. Ich kann keinen Unterschied feststellen.

Dann lassen wir es dabei.

Ich finde es nun mal schade, dass anhand von Einzelfällen und ganz bestimmten Fahrzeugen (es werden immer die gleichen genannt: X4, X5, X6, Cayenne, …) oder Fahrern Pauschalverurteilungen vorgenommen werden :frowning:

Man sollte es schon ernst nehmen, wenn sich in Städten ganze Protestbewegungen gegen diese Fahrzeugklasse bilden. Da ist meistens schon ein Fünkchen Wahrheit mit dabei.

Dass dein Bezug auf die Herstellerangaben des CO2-Ausstoß der diversen Fahrzeuge der VAG mindestens so anekdotisch ist wie mein Verweis auf den Schluckspecht ist.
Wobei der Schluckspecht-Nachweis wohl tatsächlich auf einer Messung Dritter basiert, die Seriosität der Herstellerangaben lassen wir mal außen vor…

@Cer
Ich fahre täglich in Berlin. In der City wist Du mit Sicherheit weniger Sicht haben wegen diverser LKWs, Transporter, Wohnmobile usw. Alles deutlich voluminöser, als ein SUV. Das Argument mit der Sicht finde ich seltsam.

Dann kommt auch noch immer wieder der Titel „Panzer“. Wer mal einen Panzer von nahem sehen möchte, fährt mal am Brandenburger Tor vorbei. Da stehen zwei in der Nähe. Moderne sind allerdings größer und schwerer.

Ich finde schon komisch, wie hier auf andere Fahrzeugtypen gezielt eingedroschen wird. Als wenn das alles Panzerfahrer sind, die die schwächeren Menschen am liebsten zerquetschen oder ihnen wenigstens Raum und Sicht nehmen.

Ach so! Die in meiner Grafik genannten Werte stellen natürlich nicht die realen Werte dar, aber können wir uns darauf einigen, dass das Verhältnis zumindest passen könnte? Nur darum ging es ja.

Das ist jedenfalls das eindeutige Signal, das manche der SUVs aussenden.

Designer und Marketing sind dafür verantwortlich, dass sowas angeboten wird, unbewusste (oder bewusst rücksichtslose) Kunden kaufen es.

Man vergleiche mal den ersten Q7 mit dem aktuellen.
Generation 1: Unverkennbares Bestreben nach Eleganz, Geschmeidigkeit, optischer Leichtigkeit – letztlich Akzeptanz, Kommunikation, Freundlichkeit.
(zumindest gilt das für Vor-Facelift-, nicht S-line- Fahrzeuge)
Generation 2: Brutales, rücksichtsloses Platzwegnehmen ohne den geringsten Versuch, zu gefallen oder Kommunikation zwischen Nutzer und Umwelt zu fördern.

Das das von Lindner ist wusste ich nicht.

Mit 2 Kindern ist das nicht so einfach. Da ist fast jeden Tag auf dem Heimweg noch was zu besorgen, und da wir aufm Land wohnen sind die Wege nicht ganz so nah zum Laden. Nicht alle sind Single, wohnen in der Großstadt und können den Weg zur Arbeit für ihre Fitness gebrauchen.

Aber gut um bei deinem „Argument“ zu bleiben:
Am besten alle Verkaufen auch gleich noch ihr Haus. Ist eh Verschwendung. Eine kleine Wohnung mit 60 qm ging bei meinen Großeltern auch mit 4 Leuten.

Sagst du, den meisten Bekannten gefällt das Ding ziemlich gut.

Hallöchen,

sorry, aber sowas:

ist nun echt hoffentlich ironisch gemeint???