Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

Wir fahren nur SUV!

Und ja mir geht die Hetzkampagne gegen SUV-Fahrer auf den Keks!

Ein Q7 hat oft in Gebrauch bessere Schadstoffwerte als ein Golf, mein Schwiegersohn hatte mit seinem Golf einen Durchschnittsverbrauch von 11l weil er gern heizt, mein Schwager mit seinem Q7 hatte 8l Verbrauch, weil ein großes SUV zum cruisen verleitet.

Wir, also ich und Frau, brauchen SUV! Weil jedes unserer Fahrzeuge arbeiten muss, Wowa ziehen, Last Anhänger ziehen, Holz machen im Wald, im Winter zum einsam stehenden Wowa durch bis zu 70 cm Schnee fahren.

Ein SUV ist ein sichereres Zugfahrzeug, da ein hohes Zugfahrzeug Gewicht ein Gespann beruhigt und es bietet zu dem den Vorteil, dass eine feuchte Wiese mit leichter Steigung nicht zum Problem wird.

Alle SUV Fahrer die ich kenne, über 20, nutzen ihre SUV dementsprechend.
Gespann fahren, Offroadparken (Baustelle), Jäger…

Unser Tiguan hatte einen Minimalverbrauch von 5l Diesel und im Alltag zog er 6,5 l durch.

Deutschland stellt sich als freies Land dar, vielen gefallen SUV einfach, wenn jemand über 30.000€ aus gibt, dann sollte er das auch für das ausgeben dürfen, das IHM gefällt.

Im Pedeleckforum ziehen sie auch über SUV Fahrer her und noch mehr über Model X Fahrer, da diese das BEV ad absurdum hin stellen, BEV gefälligst nur mit kleinen Akkus, für Reisen nutzt man Bus und Bahn… So gesehen stimmt das mit den Radlökos schon ein bissle…

Danke cer. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Hallo,

so kann man nicht vergleichen.

Der eine fährt mit Ottotreibstoff, der andere mit Dieseltreibstoff. Der Heizwert von Ottotreibstoff liegt bei ca. 8,9 kWh je Liter, jener des Dieseltreibstoffs bei 9,8 kWh je Liter. (Da die Verbrennungsmaschine die Enthalpieänderung beim Phasenübergang nicht nutzen kann, ist der Heizwert maßgebend, nicht der Brennwert)

Beset Grüße!

Aber genau so wird doch verglichen! Es gibt eine Vorverurteilung aufgrund des optischen Erscheinungsbildes eines Fahrzeugs!

Warum diese Verteidigungsrede? Warum auch die unglaubwürdige Behauptung von Ressourcenschonung?

Alles gut.

Abgesehen davon, dass man sich natürlich über den Lebensstil der oberen Mittelklasse Gedanken machen kann (wenn Millionen einen Oberklasselebensstil imitieren, dann wird Verschwendung, die bei weltweit ein paar Zehntausend kein Problem wäre, zu einem die ganze Menschheit betreffenden Faktor) – was ich aber hier nicht tun möchte:
Ich kenne genügend Leute, die sowas haben und nicht brauchen. Wenn man im Speckgürtel einer Großstadt sozialisiert ist, erlebt man da Erstaunliches.

Wie gesagt: Gesellschaftlicher Gegendruck – ja, unbedingt.
Pauschales Verurteilen – nein (außer bei den o.g. Modellen :wink: …da ist Sinnlosigkeit Programm).

Hier liegt aber jetzt eine Fehlbeurteilung aufgrund eines volumenbezogenen Kraftstoffverbrauchs vor.

Wenn ein Dieselmotor und ein Ottomotor auf dieselbe Strecke dasselbe Treibstoffvolumen verbrauchen, dann hat der Dieselmotor rund 10% mehr Energie verbraucht.

Wir hatten vor einigen Jahren den Vergleich:
Volvo XC 90 D5, volle Hütte, 10 Liter/100 KM;
Volvo V 70 D5, Fronttriebler, Schaltung, 6,5 Liter/100KM;
Beide Fahrzeuge wurden von uns täglich bewegt für Beruf und Familie, der XC 90 auch mal mit 7 Personen und im Urlaub. Den Verbrauch haben wir in der Praxis so realisiert. Der V70 war bei gleicher Motorisierung natürlich viel schneller, wobei beide Fahrzeuge umsichtig bewegt wurden. Uns hat das damals nicht gejuckt. Ich war nur immer wieder verwundert über rd. 50% Mehrverbrauch bei nahezu gleichem Nutzwert.

Vor dem M3 bin ich einen SUV gefahren, einen GLC Coupe. Zugegeben, das ist ein relativ kleiner SUV aber Immer noch dicker im Wind und schwerer wie der Kombi der daneben positioniert ist.

Neben der Annehmlichkeit der hohen Sitzposition (leichtes Ein- und Aussteigen) war es genau das richtige Auto für mich. Im Anhängerbetrieb und im leichten Gelände immer Souverän und ohne die Angst irgendwo hängen zu bleiben und natürlich bekomme ich im Kofferraum problemlos einen Kinderwagen unter.

Jetzt habe ich das M3 und kann viele Dinge nicht mehr machen. Deshalb haben wir noch einen Verbrenner für die Dinge die Momentan noch kein EV erledigen kann.

Die pauschalen Angriffe auf SUV Fahrer haben auch mich betroffen. Ich fand das aber nicht angemessen, denn die einzige Alternative die ich Sinnvoll fahren könnte wäre ein richtiges Geländefahrzeug… und das ist sicher keine bessere Alternative.

Das „Feindbild“ ist die Fußball-Mom, die für das Einzelkind mit dem überdimensionierten SUV zwischen Schule und Reiterhof pendelt. Die Mom, die mit dem Fahrzeug viel Verkehrsfläche versperrt und für die eigene Sicherheit die Knautschzone der anderen Fahrzeuge nutzt. Wo ich herkomme ist das kein Problem das ich kenne, in Großstädten kann das anders aussehen. Daneben noch solche Effekte bei denen Kinder vor der Motorhaube vom Fahrer nicht gesehen werden. Bedingt kann ich die Kritik nachvollziehen.

Als ich vor zwei Wochen mit sehr gemäßigten Tempo aus Italien zurückgefahren bin haben mich in Italien und Österreich sehr viele, sehr große SUV mit gefühlt 200 km/h überholt. Viele davon mit Autonummern aus dem Münchner Raum.
So ganz wohl habe ich mich nicht gefühlt, als mich diese Riesenfahrzeuge mit dieser Geschwindigkeitsdifferent überholt haben.

Aus meiner Sicht wäre ein Tempolimit für SUV ein gutes Mittel um den Einsatz zu regulieren. Wenn die Dinger nur noch 80/100 kmh fahren dürften, würde die Attraktivität sinken ohne dass es ein SUV Verbot benötigen würde.

Das sehe ich genauso. Ich würde auch lieber einen „richtigen“ Van fahren als ein SUV, aber da gibt’s ja nix von Tesla :wink:

Aber der Rest des Textes … harter Tobak! So viele Vorurteile und so eine egozentrische Sichtweise hätte ich von Dir nicht erwartet :frowning:

Irgendeinen Vorteil wird es geben! Ansonsten wäre diese Bauform nicht so beliebt! Und dass sie nur zum „posen“ gekauft werden, ist natürlich Quatsch!
Vielleicht siehst Du persönlich keinen Vorteil, aber man kann trotzdem akzeptieren, dass es Menschen gibt, die einen Vorteil sehen.

Genauso, wie Du einen Vorteil darin gesehen hast, Dir ein Tesla Model 3 zu kaufen und keinen Hyundai Ioniq, der für die Umwelt besser gewesen wäre :wink:

Also bleibt mal locker und schert nicht alles über einen Kamm!

Ich habe mal ein paar Daten von der VW-Website zusammengetragen und in eine Grafik gepackt. Vielleicht macht das klarer, warum ich diese Pauschalisierung doof finde …

Warum?

Ich bin lieber im schwereren Fahrzeug als im leichteren. Ist mir das Leben fremder Menschen egal? Notwendigerweise, ansonsten wäre das Leben unerträglich, denn jede Sekunde sterben Menschen.

Widerspruch -> Entweder sitzen alle hoch und es gäbe keinen Sichtvorteil oder niedrigere Fahrzeuge können übersehen werden, da nicht alle hoch sitzen :wink:

Mir Egozentrismus vorzuwerfen, weil ich Position beziehe gegen Verschwendung, Rücksichtslosigkeit und Egozentrismus?
Das finde ich seltsam.

Über das mit dem Ioniq würde ich gern anderswo weiterdiskutieren. Ich bin mir ziemlich sicher, das Model 3 braucht in Summe weniger Ressourcen und hat einen kleinen CO2 footprint als der Hyundai.
Begründung: Tesla konstruiert hochintegriert und hat die Teilezahl radikal reduziert. Ein Beispiel ist die Superbottle, ein anderes der Dachaufbau.

Natürlich ist das Quatsch.
Ich habe die „Poser-These“ einfach provokant in den Ring geworfen, ist schon interessant wie sich alle darauf stürzen.

Whataboutism.

Aus dem selben Konzern: Verbrauch Porsche Cayenne, Vollgas: 67 l/100km.
Noch Fragen?

Aaaber ich fahr doch mit dem Cayenne die 500 m zum Biobäcker…

Hallöchen,

WOW :exclamation: - vier Seiten in fünf Stunden, auch wen der (hl.) Elon ein Tweet losläßt greifen nicht so viele TFF’ler zum Tastatur :unamused: :exclamation:

Ich hatte vor Jahren ein Ur-smart (limited/1 für „Kenner“) für den Nahverkehr und die Reihe nach erst zwei Mercedes W163-SUV und dann ein W164’er für den Rest. Machte Sinn, denn im Nahverkehr haben die ordentlich geschluckt (besonders der erste, ein 320’er Benziner). Dann habe ich ein Lexus RX400h gekauft - also immer noch typisch SUV, sogar Benziner, aber eben Hybrid. Nach eine Weile habe ich (es war ± 2007) erst über einen Monat den Benzinverbrauch der kleinen notiert, dann gewechselt und den nächsten Monat den RX benutzt um ins Büro zu fahren - und erstaunlicherweise lag dessen Verbrauch niedriger!! Der kleine verleitete zu „sportlicher“ Fahrweise, der RX dazu „zen“ zu fahren.

Konsequenz daraus: Der kleine wurde verkauft.

Die SUV-Gegner sind ja nicht nur gegen SUV - die sind generell gegen alles, was größer als untere Mittelklasse ist. Klar weckt so ein (am besten aufgemotzter) X6 o.Ä. negative Gefühle - auch bei mir. Aber leider breitet sich dieses etwas martialische Look überall aus - sogar ein ehemals eher biederen Toyota RAV4 ist in der neuesten Version kantig-kriegerisch.

Wegen Rückenprobleme scheiden bei uns niedrige Fahrzeuge wie MS, M≡ und dergleichen aus - und wir fahren dann lieber SUV als Van (die ja sehr oft von Lieferwagen abgeleitet sind, und deshalb die negative Eigenschaften dieser Fahrzeuggattung haben, auch wenn der Innenraum auf nobel getrimmt ist).

Das „Neid-Argument“ wird oft hervorgezogen - vielleicht etwas zu Unrecht, denn als Gebrauchtfahrzeug sind mancher SUV preiswerter als ein PKW selber Größe - und damit auch für etwas weniger verdienenden durchaus erschwinglich.

Unser „anderes“ Fahrzeug (schwierig es „Zweitfahrzeug“ zu nennen, da jedes Fahrzeug ½ Jahr benutzt wird, während das andere still steht) ist ein „echter“ SUV - aus dem Jahre 2002 :exclamation: Wenn ich gleichältrige PKW oder Vans im lokalen Umfeld sehe ist es auch klar, das es ein weiteres Argument pro-SUV gibt: Die Karren sind vergleichsweise unverwüstlich!

Anecdotal evidence.

Anecdotal evidence.

Entschuldigung, konnte jetzt lesen was die Autokorrektur gemacht hat :frowning:

Das sollte Radikal und nicht Radl heißen, fahre selber viel Rad.

Tut mir leid cer, aber ich empfinde das so, wenn Du so etwas schreibst:

Nochmal: zu behaupten es gäbe nicht den geringsten Vorteil, ist egozentrisch! Denn es gibt Vorteile! Auch, wenn diese dich persönlich nicht betreffen.

Meiner Einschätzung nach gibt es einen, vielleicht ist es sogar DER einzige, Vorteil weshalb SUVs immer beliebter werden: das Ein- und Aussteigen fällt Menschen mit Rückenproblemen leichter.

Vielleicht findest Du und andere SUV-Hasser das lächerlich, aber ich habe das jahrelang live miterlebt bei meinen Schwiegereltern: erst seit Jahrzehnten Audi Kombi gefahren, dann mit ca. 65 Jahren auf Audi Q5 gewechselt und jetzt Kia Niro Hybrid.
Es gab nur diesen einzigen Grund für meine Schwiegereltern: „das Ein- und Aussteigen geht für uns so viel einfacher“.

Früher gab es keine hohen Fahrzeuge, die sich trotzdem wie ein PKW fahren ließen. Aber inzwischen gibt es eine reichliche Auswahl und Rückenleiden werden ebenfalls dramatisch häufiger (75% aller Berufstätigen haben Rückenschmerzen!).

Natürlich braucht der Niro meiner Schwiegereltern etwas mehr Sprit als ein „niedrigeres“ Auto mit dem gleichen Innenraumvolumen, aber soll ich den beiden 75-jährigen jetzt ernsthaft DAS (s.u.) sagen?

Es gibt immer mehr Menschen mit Rückenleiden <-> es gibt immer mehr SUVs - für mich gibt es da eine deutliche Korrelation.

Ich hoffe, dass es so verständlicher ist.

Verständlich ja. Aber absolut nicht ernst zu nehmen, bedaure (und ich denke, dass dir das auch bewusst ist).
Es gibt eine Menge Autos, die nicht in die fragliche Kategorie gehören und ebenfalls eine erhöhte Sitzposition bieten. Mag sein, dass es ein paar Leute gibt, die sich wirklich mit diesem Argument ein SUV anschaffen (und es nicht nur vorschieben). Sind es 10% der SUV-Käufer? Sind es 20%? Muss ich davon ausgehen, dass die Fitnesskanonen im X4 und GLE Coupé ihre Autos gar nicht aus Eitelkeit fahren, sondern weil sie alle vom Bandscheibenvorfall bedroht sind? Haha.

Und noch mal (zum dritten Mal jetzt): Ich bin nicht pauschal gegen SUVs. Ich finde sie nur all Massenphänomen schädlich und begrüße es, wenn es – auch kräftigen – gesellschaftlichen Gegenwind gibt.

Wer ein SUV braucht, soll halt auch die Stirn haben, diesen Gegenwind auszuhalten (und wer eines braucht, wird ihn auch aushalten).
Aber sich weinend hinstellen: Bubu, die bösen sozial-Egoisten wollen mir mein dickes Auto miesmachen – das find’ ich einfach arm.

Freiheit endet da, wo die Freiheit des nächsten anfängt.
Und viele SUV verletzen auf verschiedene Weise meine persönlichen Grenzen, täglich. Sie nehmen mir Platz weg auf den ich Anrecht habe, sie zwingen mich, mich durchzuschlängeln, sie verdecken Dinge, die ich aus Gründen der Verkehrssicherheit gern sehen würde, sie bedrohen mich mit ihrer enormen kinetische Energie, und so weiter und so fort…
Ich kann das aushalten. Aber ich bin nicht verpflichtet, es gut zu finden. Im Gegenteil, es ist mein Recht, es schlecht zu finden – und das auch zu sagen.

Ja und? Der Momentanverbrauch sagt doch nichts. Schon mal die Vollstrom-Videos von Björn Nyland auf den deutschen Autobahnen gesehen? Da ist der Verbrauch auch weit weg vom Durchschnitt. Hier stehen lächerliche 3500 Wh/km auf dem Tacho.
https://youtu.be/K8YwOhtroAc?t=11

Es sind nicht nur die Rückenprobleme, es ist der allgemeine körperliche Abbau und die sich verringernde Beweglichkeit im Alter. Meine Mutter ist viel lieber im Auto meiner Schwester mitgefahren als in meinem MS, weil durch die tiefe Sitzposition für sie das Ein- und Aussteigen für viel beschwerlicher war.

Aus dem gleichen Grund sind die auch bei den Müttern so beliebt. Kinder auf den Rücksitz packen geht viel einfacher, weil man aufrechter an den Kindersitz auf der Rückbank kommt. Ganz zu schweigen davon, dass man aufgrund des höheren Kofferraums viele Kinderwägen einfach so reinstellen kann und sie nicht jedesmal zusammenklappen muss.

Nicht nur beschwerlicher. Meine Mam kommt aus meinem S nicht ohne fremde Hilfe raus. No chance. Auch nicht aus dem A3.
Aus dem X4 z.B. ohne Probleme.

Quatsch. Die fahren ein größeres Auto als du. Nicht mehr und nicht weniger. Du redest dir nur gern ein, dass die Grenze zwischen Platz wegnehmen und Platz opfern müssen (zufällig) ganz genau jenseits des Autos verläuft, für das du dich aus welchen Gründen auch immer entschieden hast.