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Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

Seit 2013.

Naja, wenn man sich den WiWo-Artikel durchliest, kann man zu dem Schluß kommen, daß jeder Geländewagen auch ein SUV ist, aber eben nicht jeder SUV ein Geländewagen …

Letztendlich wird eben das was man als „SUV“ bezeichnet sind die Soft-Roader und die tatschlichen Geländewagen eben die Off-Roader.

Beide Gruppen zusammen sind halt mega erfolgreich weltweit weil nunmal asoziales Verhalten zum Mensch sein bis zu einem gewissen Grad dazugehört.

Aufgabe des Staates ist dann sobald asoziales Verhalten ein Problem wird regulierend einzuschreiten- bei den SUV egal ob mit Diesel, Benzin, Gas oder Elektro angetrieben könnte dort wo Ökologie ganz wichtig ist ein Punkt langsam erreicht sein, dass man regulierend eingreifen muss, einfach weil SUV das Gegenteil von Ökologie ist es ist egal wie angetrieben bleibt immer eine Verschwendung und damit unnötige Umweltschädigung.

Denke dass bei SUVs in manchen Ländern halt langsam die Grenze erreicht ist dass man sagt, diese Form der Verschwendung ist nicht mehr mehrheitsfähig gesellschaftlich akzeptabel, in einer Demoktarie sollten dann auch Konsequenzen folgen.

Einschänkungen wie beim alten Diesel sind sicher auch für SUV/Geländeagen gesellschaftlich tragbar und auch sicher rechtlich umsetzbar.
z.B. könnte man Innenstädte für diese Fahrzeuggruppen einschränken - wenn im Schnitt durch die Fahrzeuge eine höhere Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer (wie Fussgänger, Radfahrer etc) ausgeht, was aufrgund von Bauhöhe und Gewicht oft genug gegeben sein dürfte.

Welche „Form der Verschwendung“? Jeder Tesla (auch das Model 3) „verschwendet“ mehr Grundfläche als der derzeit meistverkaufte SUV (Tiguan). Ein Model X hat eine größere Grundfläche als ein Q7. Was ist noch Verschwendung? Energie? 170 Wh / 100 km sind asozial weil es im Ioniq auch mit weniger geht? Es ist schwierig seine ganz persönlichen Vorurteile und Abneigungen in Konsequenzen zu fassen - auch und gerade in einer Demokratie. Das Gesetz das den Individualtransport zuverlässig in „gesellschaftlich akzeptabel“ und „gesellschaftlich inakzeptabel“ sortiert solltest du mal grob skizzieren.

Es ist doch sinnlos, diese Diskussion auf der Ebene zu führen, ob jemand das Recht habe, diskrete Grenzwerte eines beliebige Kriteriums zu übertreffen, oder nicht. Wenn man es schafft, diese Grenzwerte dann noch als Diskussionsthema zu etablieren, dann hat man endgültig vom Wesentlichen abgelenkt.

Bei gesellschaftlichen Themen – und der Verbrauch öffentlicher Ressourcen für eigene Zwecke ist so eines – geht es zu Anfang erst mal um Werte, moralische Vorstellungen aber auch um das Bedürfnis oder die Fähigkeit zu sozialem, nicht-aggressivem Verhalten.
Für manche Menschen ist es ein Bedürfnis, andere nur minimal zu stören oder zu belästigen oder ihren Lebensraum so wenig wie möglich einzuschränken.
Andere Menschen haben dieses Bedürfnis nicht, für sie steht der eigene Komfort, Genuss und Status prinzipiell über den Bedürfnissen anderer – und sie halten das für ein Naturgesetz, bzw. ihr »gutes Recht«.

Aber um Recht geht es hier nicht. Das haben sie, und das macht ihnen ja niemand streitig. Es geht um »weiche« Faktoren wie Anstand, Sozialbewusstsein, Gewaltlosigkeit etc. Man muss die nicht wichtig nehmen. Aber dann muss man die Kritik derer aushalten, die diese Werte haben.

Und das stört mich an der Thematik: Dass die, die durch ihr Handeln anderen in gewisser Weise »Gewalt« zufügen, anfangen zu weinen, wenn man sich verbal gegen diese Gewalt stellt. Das ist ja nicht nur beim Thema »dicke Autos« so.

Warum so aggressiv? Ich beschäftige mich nicht so sehr mit SUV, deshalb kenne ich die Fakten nicht. Ich interessiere mich nicht sonderlich für diese Fahrzeugkategorie.

Das sollte nicht aggressiv klingen!? Sorry, wenn das so rüberkommt.

… eine Gewalt die nur in deinem Kopf stattfindet und sich in keiner Weise irgendwie belegen lässt und derer sich die Ausübenden dieser subjektiv von dir empfundenen „Gewalt“ ergo auch nicht bewusst sind. Du verstehst schon, dass solche Befindlichkeiten von außen etwas merkwürdig wirken, oder?

Selbst da sagen die Zahlen nicht unbedingt das, was man glauben könnte oder will. z.B. erreicht ein full-size SUV Mercedes GLE laut NCAP 78% beim Fussgänger und Radfahrer Schutz und schneidet damit besser als das Model 3 ab.

moddi, was ich mit Gewalt bezeichne, ist die Inanspruchnahme von öffentlichem Platz – Lebensraum –, begrenzten Ressourcen und nicht zuletzt auch die subjektive Bedrohung, die durch Größe und Designsprache ausgeübt wird. Das ist nicht meine Erfindung, und ich empfinde da auch gar nichts.
Das sind Dinge, mit denen sich jeder ernsthafte Designer irgendwann mal intensiv auseinandergesetzt hat.

Natürlich ist es einfacher, so zu tun, als wäre das meine persönlichen Spinnerei. Aber wie du auch an den Posts anderer sehen kannst, ist diese Wahrnehmungsweise weder individuell noch subjektiv.

Hier treffen sich ganz konkrete Erkenntnisse aus den Bereichen Städtebau, Soziologie und Wahrnehmungspsychologie. Ich bin in keinem dieser Bereiche bewandert, als Designer steht man aber an der Schnittstelle solcher Wissenschaften und sollte von deren Erkenntnisstand wissen.

kleines Literaturverzeichnis:
Otl Aicher: Kritik am Auto – Schwierige Verteidigung des Autos gegen seine Anbeter, Ernst & Sohn 1996
Jan Gehl: Städte für Menschen, Jogis Berlin, 2015
Paolo Tumminelli: Car Design Europe, teNeues, 2011
Paolo Tumminelli: Warum Autos so böse gucken, autobild.de/artikel/aggress … 49418.html
Murat Günak: Manche Autos wirken wie eine geladene Waffe, spiegel.de/auto/aktuell/aut … 25779.html
Weert Canzler (Herausgeber), Andreas Knie (Herausgeber), Lisa Ruhrort (Herausgeber), Christian Scherf (Herausgeber): Erloschene Liebe? Das Auto in der Verkehrswende: Soziologische Deutungen (X-Texte zu Kultur und Gesellschaft),transcript Verlag, 2018
Andreas Reckwitz: Die Gesellschaft der Singularitäten: Zum Strukturwandel der Moderne, Suhrkamp, 2017

usw.

Selbst da sagen die Zahlen nicht unbedingt das, was man glauben könnte oder will. z.B. erreicht ein full-size SUV Mercedes GLE laut NCAP 78% beim Fussgänger und Radfahrer Schutz und schneidet damit besser als das Model 3 ab.

Naja, 78% gegen 74% und in allen anderen Kategorien gewinnt das Model 3.

Im übrigen gilt der Impuserhaltungssatz => mehr Masse ist immer schlechter (für andere Verkehrsteilnehmer)

Bitte füttert den Troll CER nicht mehr, er ist absolut Beratungsresistent in dieser Frage, er ist der Meinung, daß nur seine Meinung die korrekte ist.

Vor allem nimmt er mit seinem Model Sicht und Platz weg, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin :slight_smile:

:question: :unamused:

Lieber @jonn68, vielen herzlichen Dank für deine ausführliche und qualifizierte Beratung in dieser Frage! Es ist beeindruckend, wie viel Mühe du dir gemacht hast, mich mit Argumenten und Fakten zu überzeugen.
Leider bin ich völlig resistent gegen all deine Mühen. Wie jeder andere Mensch habe ich zu manchen Dingen eine Meinung, die ich für richtig halte.
Bei dir ist das natürlich anders, du würdest dich sofort überzeugen lassen, deine Meinung zu ändern und öffentlich zu Kreuze zu kriechen… Trolle wie ich sind da bedauerlicherweise resistent und argumentieren dickköpfig und unbelehrbar weiter.

Wie oft soll ich jetzt noch sagen, dass ich niemandem sein SUV oder seinen Geländewagen oder was es sonst noch für übergroße Dinger gibt wegnehmen will?
(Ja, mein Model 3 ist mir auch deutlich zu groß. Gäbe es etwas mit vergleichbarer Leistung in Kompakt – ich hätte es.)

Alles was ich sage ist: Haltet die Kritik einfach aus, wenn ihr sowas fahrt. Jammert nicht rum, weil man eure Konsumentscheidung falsch findet, anstatt euch dafür zu bewundern. Kommt einfach klar damit.

Cer, ich bin zu 100% bei Dir. Wenn Dich jonn68 als Troll bezeichnet, dann kann er das gerne auch mit mir machen.
Ich habe nur leider nicht die Muse (Zeit und Ruhe) mich bei dem Thema mehr einzubringen.

Seit meiner Jugend bin ich der Meinung ein privates Auto darf eine bestimmte Länge, Breite und Höhe nicht überschreiten. Alles darüber hinaus muss beruflich gut begründet sein.

In der Kunst (Architektur und Design) gibt es den Begriff, „Das menschliche Maß“. Dieses stellt einen Zusammenhang zwischen Dingen und der Körpergröße eines Menschen her. Dieses Verhältnis wird durch übergroße Fahrzeuge konterkariert.

Ich gehe sogar soweit, dass ich dabei private Wohnmobile, Zugfahrzeuge für private Pferde usw. einschließe.

P.S.: Wie die Fahrzeugklassen genannt werden ist völlig egal…zu groß ist zu groß.

LGH

Du verkennst die Situation! Cer gehört zu den Usern, die sich stets fair und vor allem umsichtig argumentieren. Ihn eine Troll zu nennen, zeigt nur den Charakter des Schreibers.

Was schreibst Du denn da? Ich denke Du solltest Dich schnell für Deinen Fehltritt entschuldigen.

Genau. Und was jetzt? Der GLE ist aber trotzdem böse und gefährlich und die Besitzer sind rücksichtslos und asozial und er sollte in Städten verboten werden? Was ist das Problem? Ist der Abstand nicht groß genug?

Na dann hast du ja wenigstens auch dafür einen, zumindest für dich, überzeugenden Grund gefunden - es gab halt nichts anderes. So’n Mist aber auch…

Cer, ganz ehrlich, der einzige der hier „weint“ bist du und deine offensichtliche Erleichterung darüber, dass es im Internet eine Blase gibt in der deine selbstgerechte Verurteilung eines Großteils der Bevölkerung von einigen anderen geteilt und geschätzt wird ist schon deshalb unberechtigt, weil man so eine Blase im Web für absolut jede Meinung findet.

Mir ist immer noch nicht klar auf was cer eigentlich heraus will.

Es steigt selber von einem kleinen, leichten A2 auf ein viel zu großes und schweres M3 um und mokiert sich wenn andere sowas auch täten.

Hätte er den A2 abgeschafft und würde nur noch Twizy fahren würde ich die Tiraden ja noch verstehen, aber so?

Wie wär’s einfach mit mehr Empathie gegenüber anderen (schwächeren) Verkehrsteilnehmern. Der Respekt gegenüber „SUVs“ ist nicht unbegründet :wink:

https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/gutzuwissen/Groesser-hoeher-breiter-Immer-mehr-SUVs-auf-unseren-Strassen,broadcastcontrib-swr-1304.html
https://www.vcoe.at/service/fragen-und-antworten/sind-suv-eine-gefahr-fuer-die-verkehrssicherheit
https://www.auto-motor-und-sport.de/news/unfallforschung-mit-suv-neue-studie-deckt-grosse-gefahren-auf/
https://www.sueddeutsche.de/auto/verkehr-wie-gefaehrlich-sind-suvs-als-unfallgegner-1.3671701
https://www.quarks.de/technik/mobilitaet/darum-sollten-wir-ueber-suv-diskutieren-statt-ueber-diesel/

+100

Da gibt´s nichts mehr zu ergänzen.