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Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

t-online.de/auto/technik/id … niert.html

:laughing: :laughing: :laughing:

Ganz ehrlich? Ich kann das ständige Einprügeln auf SUVs auch nicht verstehen!

Ein SUV ist ja erstmal im Prinzip nur ein Kombi mit 3-5 cm mehr Bodenfreiheit.
Das muss in der Praxis keinen höheren Verbrauch bedeuten, schaut man mal wie sparsam kleine SUVs, wie Kia e-Niro oder Hyundai Kona EV mit Energie umgehen.

Gemeint in der Debatte sind doch eigentlich nur die SUVs mit den fetten Motoren, verteufelt wird aber eine ganze Bauform.

Aus der Praxis: ein Toyota Auris Hybrid Kombi und ein Volvo XC90 Diesel verbrauchen exakt gleich viel Treibstoff! Den einen haben wir, den anderen hatten wir als Firmenwagen. Beide 7,1 Liter/100 km.

@Yellow
Du hast völlig Recht, aber das werden die Radil-Ökos nie verstehen.
Denn es sind nicht die Autos in Wirklichkeit, die sie verteufeln, sondern der6 Besitzer.
Das ganze ist leider wieder eine typische deutsche Neiddebatte, anderen etwas wegnehmen, nur weil Sie erfolgreich ist.

Denen ist selbst das Model X ein Dorn im Auge.

DAS wollte ich damit nicht sagen und ist nicht meine Meinung.

Es gibt nicht „die Radl-Ökos“. Es gibt Menschen, die sich fortbewegen und darunter gibt es nette rücksichtsvolle und es gibt die rücksichtslosen Ars… Ich fahre mit dem Rennrad in die Arbeit, besitze aber trotzdem einen Tesla.

Hey, ich bin auch Radl-Öko (mindestens gewesen) und fahre heute mit dem Model 3 zur Critical Mass, weil ich selbst als Autopendler die Aufteilung des Straßenraums in unseren Städten für hochgradig ungerecht halte.
SUVs finde ich zwar maximal hässlich und sehe in diesen oft bunkerähnlichen Konstruktionen (Model X ist eine löbliche Ausnahme) keine Parallele zu einem Kombi, aber eine Hetzjagd muss man dagegen nicht gleich starten. Zumal viele SUV die Abgase besser nachbehandeln als der Diesel-Smart der Kritiker :wink:

Statt überall Probleme zu sehen, sollte man an Lösungen arbeiten und dazu gehört auch eine attraktive Radlinfrastruktur, die etwa in München teils bruchstückhaft und selbst im Zentrum oft gar nicht existiert, was zunehmend peinlich und traurig zugleich ist.

Große SUV machen oft keinen Sinn, da sie oft als Zweitwagen vom der Hausfrau/Hausmann genutzt werden um 500m zum Einkaufen zu fahren oder das Einzelkind bis ins Klassenzimmer.
Da würde es in den meisten Fällen auch ein Kleinwagen tun.
Aber dann kommt oft die Sicherheitskeule.
miata-570.jpg
oder die:
suv_354735.jpg

PS: ich fahre auch mit dem S-Pedelec zur Arbeit und der Tesla steht in der Garage.

Das sind aber Äpfel und Leberwurst.
Ein Auris Diesel und ein Auris Benzin Hybrid fährt typischerweise deutlich unter 5 l. Ich fahre z.B. den deutlich größeren Prius + mit 4,8 l.

Frontfläche und cw eines SUFF ist naturgemäß deutlich höher, damit geht ein Mehrverbrauch nur durch die Bauform einher
Beispiele:

cw Fläche cw*F Volvo XC90 0,36 2,75 0,99 Toyoto Avensis Kombi 0,28 2 0,56
d.h. wenn der SUFF kein SUFF, sondern ein „normales“ Auto wäre, wäre der Verbrauch deutlich geringer.
Das kritisiere ich bei den fahrenden Schrankwänden.

Die Frage ist, was überhaupt ein SUV ist, genauso wie ein Van.
Mir hat mal einer erzählt, daß halt die Begriffe übernommen wurden, aber die Fahrzeuggrößen hierzulande im Vergleich zu denen, wo das herkommt, doch nur Kleinwagen sind.

Z.B. ein X5 in flacherer Ausführung wäre für mich trotzdem kein Kombi.
Ein SUV hat im Vergleich bezogen auf die Außengröße meist einen zu kleinen nutzbaren Innenraum. Breite Kotflügel und große Radkästen machen den Innenraum nicht größer.

Ja man kann einen Auris Hybrid evtl. auch mit 5 l fahren, aber mein Mitarbeiter fährt den nun mal mit 7 l. Er fährt halt keine Stadt.
Trotzdem würde er in der öffentlichen Wahrnehmung nie als „Umweltsau“ auffallen, der fette Volvo XC90 aber schon! Das sollte das Beispiel zeigen.
Ein weiteres Beispiel wären die VW T4/T5/T6. Am besten noch mit Blümchen drauf :wink: Die werden eher als „cool“ und „lässig“ empfunden. Dabei sind es viel größere Schrankwände als SUVs.

Ja Du hast Recht! Der Vergleich mit einem Kombi passt nicht so. Besser wäre der Vergleich zu einem (Mini-)Van. Da hat man auch die selbe größere Frontfläche, aber kein höhergelegtes Fahrwerk.
Aber ich habe noch nie gehört, dass ein Van die selbe Kritik erfahren hat!?

Woher kommt eigentlich dieses so oft zu lesende (Vor-)Urteil? Gibt es dazu statistische Erhebungen? Wurden schon Zählungen vor Schulen durchgeführt? Oder ist das immer nur „anecdotal evidence“?
Ich persönlich kenne niemanden, der ein „großes SUV als Zweitwagen“ besitzt!? Aber das wäre auch nur eine „anecdotal evidence“ :smiley:

Ich kann die Kritik an den SUV sehr gut verstehen. Dass dabei alle SUV über einen Kamm geschoren werden halte ich in gewisser Weise auch für normal.

Wie sollte denn das Statement denn sein? „Grundsätzlich halte ich SUV nicht für schlimm, da es ja auch Recht kleine Modelle gibt die grundsätzlich ihre Berechtigung haben z.B. damit Senioren besser einsteigen können um weiter an der leider total verkorksten Mobilität in diesem Land teilnehmen zu können, stattdessen geht es nur vielmehr“ um die komplett unnützen Hausfrauen-Panzer die nur über ein total dämliches Freiheitsgefühl statt über Fakten verkauft werden kann."

Kann sich noch einer an den Satzanfang erinnern?

Da bleibe ich lieber bei „SUV sind absolut unnütz und asozial.“

Damit hat man ein kurzes, knackiges Statement, dass ich in locker 80% aller Fälle ohne Diskussion unterschreiben würde. Und man hat einen Diskussionsansatz.

Ach ja: Ich bin kt Rad-Öko.

Btw: Und ja, dass würde ich auch über das Modell X sagen .

Van und Bus fährt man (bzw. meistens „Frau“) um die Kinder zum Fussball zu bringen (positives Image weil es andere Fahrten einspart), für den Großeinkauf, die Fahrt in den Campingurlaub usw. Der SUV wird (wurde) dagegen von vielen als reines Angeben empfunden, weil man ja bei uns sowieso nicht im Gelände fahren darf - und diejenigen die das doch dürfen (Landwirte, Förster usw.) fahren zumeist keinen GLS AMG sondern Landrover in „verrostet“ mit lindgrünen Lackresten (denen dann wieder was positives anhaftet). Wer SUV fährt könnte rein aus praktischen Gründen mit einem Kombi genau dasselbe bewirken, mit weniger negativen Auswirkungen auf seine Umwelt. So zumindest das Empfinden vor zehn Jahren. Ob das heute noch so ist kann ich mir allein schon wegen des immer noch wachsenden Marktanteils von SUVs in fast allen Segmenten nicht vorstellen. Der Tiguan ist der neue Golf - das sagt eigentlich schon alles.

Sorry aber wer DAS kauft gehört diskriminiert, da er sich längst von der Gemeinschaft verabschiedet hat.

focus.de/auto/neuheiten/suv … 89049.html

Ok, Langstrecke / Autobahn ist nicht hybridfreundlich.

Letzterer zu recht!

Stimmt. Zu Recht nicht.
Der Van / Minivan / Bus ist halt auf maximalen Innenraum getrimmt - bei den gleichen äußeren Abmaßen wie ein SUV.

Wie der Vorposter schrieb, hat ein SUV den Innenraum eines Kleinwagens, aber die Außenmaße eines Panzers, das bedingt wieder eine stärkere Motorisierung - man will ja mit dem Monster nicht wie mit einem Van durch die Gegend schleichen, der SUV soll ja genauso agil und spritzig sein wie der „normale“ PKW.

Man kann halt nicht alle PKW über einen Kamm scheren, es gibt halt unterschiedliche Anforderungsprofile:

  • Brauche ich Platz: Kombi
  • Brauche ich viel Platz: Van
  • Fahre ich Kurzstrecke / Stadt: Hybrid
  • Fahre ich Langstrecke: Diesel
  • Will ich posen: SUV

Also das MX sieht innen anders aus, als ein Kleinwagen. Der 6-Sitzer erst recht. Und wenn man silber fährt und auf niedrig stellt, sieht es eigentlich nicht nach Posen aus. Außer man macht häufig die FW-Türen auf, denn die sind schon ein Hingucker und somit zum Posen geeignet.
Hingegen kann ich mit einem roten M3 und entsprechenden Felgen sicher mehr posen…

Warum habe ich ein SUV? Weil ich da einfach super bequem mit fahre. Auch mal mit 6 Personen und Hund. Ich hatte eine zeitlang einen Van, aus den selben Gründen. Vor dem MX einen Kombi (Diesel). Das MX verbraucht ca. 70% von dem, was der Kombi brauchte. Deshalb habe ich kein schlechtes Gewissen, dieses SUV zu fahren und auch auf Jahre keine Lust in ein kleineres Auto zu wechseln. Meine Frau hingegen wird bald ihren Astra abgeben und dann verkleinern.

+1

Ich verstehe auch nicht, warum jeder SUV-Fahrer ein „Poser“ sein muss. Ich selbst habe das MX Probe gefahren (War das erste Mal, dass ich ein SUV gefahren bin) und eigentlich war es ziemlich bequem. Ich hatte mehr Übersicht, man konnte bequemer einsteigen und, wenn ich Kinder dabei habe, ist das Verfrachten viel einfacher, als in meinem MS. Fazit: Auch ein SUV-Kauf kann praktische Gründe haben!

Mein nächstes Auto wird nur wieder ein MS, da das Fahrgefühl besser ist ^.^ (Das MX schwankt mir zu sehr)

PS: Insbesondere der eigene Sicherheitsaspekt ist nicht zu unterschätzen: Umso schwerer und größer das Fahrzeug umso höher die eigene Überlebenschance!

Das jemand neidisch auf dich ist hättest du wohl gerne?!? Was hat das bitte damit zu tun?
Persönlich finde ich auch jede Form von SUV, ob Model X, X6 und was weiß ich, auch doof. Ist für mich die sinnloseste und hässlichste Form ein Auto zu bauen aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich und ich bin nicht der Typ jemandem etwas verbieten zu wollen. Wenn jemand sowas fahren will, nur zu!

Das Model X ist aber kein SUV. Es heißt nur so. Im Grunde ist das ein veredelter Minivan.

Interessant finde ich, dass hier in aller Unschuld genau die Argumente vorgebracht werden, die zum schlechten Image des SUV beitragen:
– Es ist aber so bequem (ja, klar, Verschwendung muss sich ja an irgendeiner Stelle positiv auswirken).
– Umso schwerer und größer das Fahrzeug umso höher die eigene Überlebenschance! (…und umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Unfallgegener ernsthaft kaputt geht – ist dir das egal?)
– Ich sitze gern hoch (wenn alle hoch sitzen, ist das ein Nullsummenspiel – außer für die, die auf’s hoch Sitzen verzichten, die werden zum Kroppzeug da unten, das man gern mal übersieht)

Was aktuell mit SUV passiert, ist eine Art Hochrüstung. Fahrzeuge wie X6 und X4 oder die Mercedes-Kopie GLE Coupé sind einfach dicke fette Stinkefinger gegenüber dem Rest der Welt. Wer sowas erwirbt, sagt F.U. zu anderen Menschen, zur Umwelt und überhaupt zu allem, was sozial, menschlich und angenehm ist. Er zeigt, dass er die Welt als Schlachtfeld sieht und gewillt ist, ohne Rücksicht zu überleben. Und das alles – im Falle dieser Autos - ohne den geringsten funktionalen Vorteil, ohne einen noch so kleinen Zugewinn an Fahrspaß und ganz ohne Stil, Klasse und Eleganz (sehen wir mal von einigen Range Rover ab).

Nicht jeder SUV-Fahrer ist ein Poser. Aber es ist gut, wenn endlich ein gewisser gesellschaftlicher Gegendruck gegen die entsteht, die es für richtig halten, viel Geld für in Blech gepresste Rücksichtslosigkeit auszugeben. Den Betreffenden ist das ja sowieso egal.

Und diejenigen, die ein solches Fahrzeug brauchen, werden wissen, dass sie von der entsprechenden Kritik ausgenommen werden.

Also ist gibt einen gewissen Unterschied, auch Verbrauchstechnisch zwischen:

SUVs wie der X5, X7, VW Touareg, Volvo XC 90 und
SUVs wie X4, GLC Coupe, Range Evoque

Zwischen Gruppe 1 und 2 liegen mal locker 2-3 liter Diesel.

ich fahre zwar selbst keinen dieser Autos mehr, aber ehrlich gesagt, führt die höhere Sitzposition zweifelsohne zu sicherem Fahren.
Selbst wenn ein SUV vor dir ist, hast du durch die höhere Sitzposition einen anderen Winkel zu Straße und somit immer mehr Überblick.
Und das auf Autobahn als auch auf Landstraße und Innnerorts.

Wenn die Sonne tief steht, wirst du so gut wie nie geblendet, da du im SUV nicht nach vorne schaust sondern eher nach vorne unten.