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Stromorgie im Außendiensteinsatz

Hallo zusammen,

ich habe hier mal eine etwas extremere (weil so kurzfristig), aber positive EV-Erfahrung von Mittwoch mit meinem MS 85D dokumentiert, denn das war dann doch eine kleine Challenge.

Als die Dispatcherin mich um 13:10 Uhr anrief und fragte, ob ich für eine Prio1-Task zum Kreiskrankenhaus nach Saarburg fahren könne, stand mein Tesla noch mit 72% SOC hier zu Hause auf seinem Stellplatz. Ich habe noch während des Telefonats um 13:12 Uhr via VisibleTesla die Ladung angeworfen (22kW Drehstrom … ich liebe meinen Doppellader :wink: ) und konnte dann mit 88% SOC um 7 Minuten vor 14 Uhr losfahren:
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Ich bin viel mit AP mit fast konstant 110km/h gefahren, Prognose der Ankunft vom Navi war immer so zwischen 17:00 und 17:05 Uhr und 11% SOC. Tatsächlich war ich dann trotz Schneegestöber auf den Eifelhöhen und viel Wasser auf den Autobahnen um 16:53 Uhr mit 12% SOC vor Ort.
Unterwegs habe ich mit dem ASP im KH gesprochen und nach einer Lademöglichkeit gefragt. Der Herr war seht nett und hilfsbereit und hat mich an eine Schukosteckdose gelotst, wo ich während des Einsatzes den Tesla mit 13A einphasig auf 19% SOC geladen habe, damit ich nach Reparatur des Servers (Dauer 2,5 Stunden) komfortabel zum Supercharger (SuC) nach Münsbach in Luxemburg (33km) fahren konnte:
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Dieser SuC mit 4 Stalls ist am Legere Hotel, Luxemburg. Da habe ich dann während der Ladezeit zu Abend gegessen (sehr gut, aber auch recht teuer) und die noble Keramik-Abteilung besucht. Nach ca. 1 Stunde 20 Minuten bin ich dann auf den Heimweg aufgebrochen.
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Am SuC Erftstadt habe ich bei 33% SOC (hätte auch bis nach Hause gereicht) noch eine Pause gemacht, weil ich etwas Schlaf brauchte (Stichwort Powernap). Vor da ging’s um kurz vor 24 Uhr weiter auf die letzte Etappe nach Hause …
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… wo ich mit 64% SOC um zehn vor eins ankam.

Hier noch eine Grafik über die 530km Servicetour ins Saarland und zurück:
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Dieser Beitrag muß ein Fake sein!
Mit Elektroautos kann man niemals spontan irgendwo hin fahren. Ohne irgendwelche Ladekarten, Apps und sonstige Planungen kann das niemals gehen. :wink:

… und du hast ja schon 6.000 km in 8 Tagen runtergerissen! Wahnsinn! :slight_smile:

Wer, ich? Wann soll das gewesen sein (Alzheimer sei wachsam)? :wink:

Sorry ich war ein wenig durcheinander und habe gedacht, Spüli hätte den Thread erstellt :slight_smile:

Elektroautos müssen doch laut Stammtischparolen 20 Stunden laden und fahren dann 20km, um wieder aufgeladen werden zu müssen. Ausserdem sind das alles 3rädrige häßliche Klapperkisten.

Du machst da was falsch. Dein Beitrag kann einfach nur gefälscht sein. :wink:

Ne im Ernst, finde ich toll, dass sich dein Auto nahtlos in deine Arbeit integriert und du nicht Angsthalber auf eine Lungenkrebsmaschine umsteigst. Auch wenn am KH sicherlich irgendwo eine CEE-Dose, ggf sogar 32A, zu finden gewesen wäre, aber das steckdosenfinden war ja nicht dein priorisierte Aufgabe. :wink:

„Fragen kostet nichts“
Ich habe auch immer bei meinen Kunden freundlich gefragt, ob die Möglichkeit bestünde, dass ich - gegen eine entsprechende Spende in die Kaffeekasse - meinen Wagen aufladen könnte.
Sofern die Kunden Steckdosen in erreichbarer Nähe hatten, war das nie ein Problem. Ganz im Gegenteil: Niemand wollte bisher Geld dafür haben.
Einer hat dafür sogar extra die Paletten mit der Auslieferungs-Ware des Tages weggeräumt, damit ich in das Lager der Warenausgabe fahren konnte, da dort die einzige CEE16 war (sonst hatten sie nur CEE32).
Ein Hotel hatte abends seinen Backofen in der Küche abgesteckt, um mir CEE16 mittels Verlängerung rauslegen zu können. Da der UMC (aus mir nicht bekannten Gründen) daran aber nicht laden wollte, hatte der Hotel-Chef dann eine Schuko-Verlängerung aus dem Fenster eines leerstehenden Hotelzimmers herausgelegt.

Man muss sich nur trauen zu fragen. Mehr als ein „Nein, leider nicht möglich.“ wird euch im schlimmsten Fall nicht entgegenkommen.
Meistens kommt aber ein „Ja, klar, kleinen Moment.“