Stromanschluss legen lassen auf Garagenhof in Augsburg - Erfahrungen?

Wir überlegen derzeit uns ein Haus zu kaufen und schauen uns verschiedenste Häuser an - großteils in Augsburg und drumrum.

Viele Häuser haben dann eine Garage dabei, aber auf einem eigenen Garagenhof und nicht direkt am Haus, und diese dann ohne Strom.

Hat jemand Erfahrungen, ob das legen eines neuen Hausanschlusses zur Garage in Augsburg (oder auch wo anders?) idR klappt und was es kostet??

Wenn das < 10.000 € kostet und sicher funktioniert also nicht an einem Veto von Behörden oder so scheitern kann, ist es kein Thema und ich muss bei der Hausauswahl nicht näher darauf achten - geht in den astronomischen Kaufpreisen in unserer Region dann eh unter… aber wenn es dann gar nicht klappt oder sehr teuer wird (sagen wir ab 20.000 € wird’s relativ ernsthaft ärgerlich), schaut das anders aus.

Wer hat das hinter sich und kann berichten?

Wie schaut es auch im speziellen dann aus, wenn man eine der „hinteren“ Garagen erwischt, also weit weg von der Straße - muss man dann nicht ziemlich weit den Boden aufbuddeln um den Hausanschluss zu legen??

Habe in BW einen neuen Hausanschluss leben lassen. Es wurde einmal quer die Straße aufgebaggert und im Keller der neue Kasten für den HA gesetzt. Das war recht günstig und lag unter 2.000 Euro. Es handelt sich um eine Pauschale…jeder zusätzliche Meter kostet 20 Euro. Auf dem Grundstück wird in der Regel geschossen und nicht gegraben.

Hätte ich auch für die Garage machen lassen können.

Das eigentlich teure bei mir ist der neue Verteilerkasten mit 3 Wohnungszähler. Angebot vom Elektriker bei über 6.000 Euro. Wäre bei einem einzelnen Garagenanschluss vermutlich günstiger.

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Oder für das Geld PV und Powerwall aufs Garagendach?
In der nächsten Legislatur wird das bestimmt gefördert.

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Würde für mich funktionieren, so viel fahre ich nicht… die 10 Tage im Winter wo nicht die Sonne scheint kann ich öffentlich AC laden.

Habe nur umgekehrt die Befürchtung dass meine schöne PV Anlage auf der Garage dann oft leer läuft, wenn auch kein Hausanschluss existiert um den Strom einzuspeisen, wenn ich ihn nicht brauche.

Cool danke, das is ja schonmal ne Ansage!

PV aufs Garagendach. Anschlusskabel zum Haus gehört dann zur Anlage.

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Sorry aber das mit der PV auf dem Dach ist Quatsch.
Rechnet doch mal nach: auf ein Garagendach (Flach) passen vielleicht vier (?) Module, ergo 1.600 kWp. Willst du mit dem Auto nur zum Brötchen holen fahren oder das auch noch für was sinnvolles nutzen können?
Auch im Winter, wenn es mal ne Woche trüb ist?

Und wohlgemerkt, ich gehe jetzt davon aus dass die PV mit Speicher standalone funktionieren soll, denn wenn Du „für alle Fälle“ doch noch ein Kabel ziehst, hast du dafür ja doch.

4Module plus WR = 2.5k€. Kabelkanal zum Hausanschluss: 2k€. WB 1k€. Zusammen 5.5k€. PV Gewerbe (- MWst) und 40% Steuer: =ca. 2.7k€. Nur Kabelkanal und WB= 3.5 k€.

Deswegen sprach ich ja eingangs auch von PV+Powerwall :wink:

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Hallo, ich habe gehört dass die powerwall nicht optimal ist, da die den Überstrom nur einphasig einspeisen kann. Bei uns braucht es 3 Phasen. Also ein wenig aufpassen. Es gibt hier innovativere Systeme als Tesla.

Aber dann is es doch zu spät? Ich will doch eben nicht ein Haus kaufen und 80.000 € Erwerbsnebenkosten das Klo runterspülen, um DANACH dann erst festzustellen dass ich keinen Strom an die Garage gelegt kriege…

Also idR ist es so, dass das Grundstück auf dem deine Garage steht dir alleine gehört, und der Garagenhof ist dann geteiltes Eigentum aller Garageninhaber.
Irgendwelche wirren Nutzungsrecht-Konstruktionen habe ich da noch nicht gesehen.
Die Frage ist in genau dem Standard-Fall: Brauche ich die Einwilligung der gesamten Inhaberschaft des Garagenhofes oder eben nicht?

Ganz ehrlich glaube für 80 % meines Alltagsgebrauchs würde eine 2 kWp Anlage reichen.
Der Netzanschluss muss eben trotzdem sein, erstens falls man mal 2 Tage am Stück weiter fahren muss und nich auch noch Abends an Tag 1 öffentlich laden will, zweitens falls man für einige Tage am Stück zu wenig verbraucht und der gute Ökostrom dann ins Nirvana geht.

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Könntest den überschüssigen Strom auch zum Minen in der Garage verwenden.

Bei diesem Garagenhöfen ist es normalerweise so, dass die Verkehrsfläche vor den Garagen Gemeinschaftseigentum aller Garagenbesitzer ist. Um darüber eine Stromleitung des Energieversorgers legen zu lassen, benötigt man daher die Zustimmung der Miteigentümer.

Wenn man Glück hat, gibt es ein Recht der EVU zur Nutzung des Hofes. Vielleicht hat die Garage ja auch an der Rückseite direkten Kontakt zu öffentlichem Straßenland.

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Ja so ein Schmarrn :rofl: ich binde mir nicht noch ein IT-Projekt ans Bein und kaufe anderen wertvolle Chips weg und verbrauche wertvollen Strom um keinerlei Wertschöpfung zu betreiben und in der Hoffnung auf großes Geld irgendwelche Kryptoscheiße zu minen… sicher nich.

Ah, das könnte man vorab prüfen.

Zustimmung aller Eigentümer kann je nach größe des Garagenhofes natürlich haarig werden. Die 50-Garagen-Wand bedeutet da ja mit Sicherheit da is dann ein verschrobener Esoterik-Querdenker dabei der grundsätzlich mal zu allem nein sagt, oder sowas…

PV zum Tesla Laden ist wohl wenig sinnvoll, und von der Garage erst gar nicht. Die 6h a 11 kw die man zum Laden braucht sind mehr als die meisten Häuser am Tag verbrauchen und auch mit <30 kWp nur im Sommer zu produzieren. Ohne smarte Steuerung lutscht der ladende Tesla die mühevoll geladen Batterie in kurzer Zeit leer und es bleibt nichts für den Abend, d.h sie war umsonst. Sinn macht eine gute Cloud oder die Freude an der Einsoeisevergütung die das Tesla laden subventioniert. Statt 4 Powerwalls zum Laden vorzuhalten wäre es billiger einen zweiten BFA subventionierten 3SR alternierend zu laden

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Ganz ehrlich glaube für 80 % meines Alltagsgebrauchs würde eine 2 kWp Anlage reichen.
Der Netzanschluss muss eben trotzdem sein,

Ich glaube wir reden aneinander vorbei.
Um den Strom für ein eAuto zu erzeugen reicht nicht mal eine mittelgroße Anlage auf einem Einfamilienhaus aus. Von den paar Quadratmetern auf einer Garage ganz zu schweigen.
Du hast eine falsche Vorstellung davon was ein Auto für eine Leistung braucht. Dein Tesla braucht ziemlich sicher mehr als der Rest deines Haushalts, selbst mit drei Kindern, Waschmaschine und co.

Eine PV auf eine Garage ist ausgemachter Unfug, für drei oder vier Module mit vielleicht 3kWp einen Wechselrichter aufbauen? Und sogar einen Speicher? Der dann dein Auto von 10% auf 12% laden kann?

Also, langer Rede…: du brauchst ein Kabel. Und wenn die Garage nicht auf deinem Grundstück ist oder daran angrenzt, wirst du dich mit der Eigentümergemeinschaft auseinandersetzen müssen, egal ob du nun einen neuen Hausanschluss legen lässt oder sie ans Haus dazu klemmst.

Tschuldigung ich bin studierter Informatiker und in der Lage einen kWh-Zähler abzulesen. Mein Haushalt (2 Personen!) verbraucht Stand jetzt deutlich mehr als das Auto.

Ich fahre:
4 x die Woche 12 kilometer (6 km zur Arbeit, 6 km zurück)
1 x die Woche 120 Kilometer (60 km zum Kunden, 60 km zurück)
im schnitt 1 x die Woche 100 Kilometer am Wochenende Privat (oft auch auf mehrere kleinere Fahrten am WE gesplittet)
1-2 x im Jahr mit dem Auto in Urlaub - wird dann eh nicht daheim geladen

Ich denke meine Einschätzung, dass ich die 12 Kilometer täglich auch mit einer 2 kWp Anlage geladen kriegen würde ist nicht auf einem größeren Unverständnis von Zahlen gegründet, was du mir hier unterstellst.

Dass ich für die restlichen Tage irgendwie Netzstrom brauche, habe ich ja selbst gesagt. Kein Grund, mich hier als völligen Idioten hinzustellen.

Die Idee das mit PV-Anlage (alleine) zu lösen war ja auch nicht meine, trotzdem fände ich die idee einer PV auf dem Garagendach nicht uninteressant, so lange ich eben auch einspeisen kann. Netzanschluss muss so und so her.

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Bitte um Entschuldigung, ich wollte in keinster weise Dich „als Idioten darstellen“. Ich dachte nur wir hätten aneinander vorbeigeredet.
Und ich glaube ich habe auch irgendwie ein post von Dir nicht Dir zugeordnet, denn dass Du selbst vom notwendigen Netzstrom gesprochen hast habe ich nicht wahrgenommen oder zumindest nicht Dir zugeordnet.

Ich hatte irgendwie verstanden dass das legen eines Kabels aufgrund der Nachbarn ausgeschlossen ist.

Also: Bitte entschuldige das Durcheinander in meinen Kopf.

Übrigens: ich habe meine komplette Jugend in Augsburg gewohnt - auch in einer Anlage mit Garagenhöfen - in Hochzoll. Teslas gab’s damals noch keine, aber Baustellen rundherum - und was kann schöner sein als Kind…

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PV-Anlage ist meist eine gute Idee, allerdings braucht man eine gewisse Mindestgröße damit das klappt. Mindestladestrom sind ja 6A lt. standard, man braucht also mindestens ~1300W Erzeugung um nur mit PV-Überschuss laden zu können. Das ist mit einer 2kWp Anlage nur für einen gewissen Zeitraum gegeben.

Ich würde vermutlich dennoch eine PV-Anlage auf die GArage setzen wenn das irgendwie geht, rein schon aus Prinzip. Man muss sich nur im klaren sein dass der Strom sich nur zu einem gewissen Teil ins Auto laden lässt.

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Nix für ungut, auch sorry für meine etwas unhöfliche Reaktion

Witzig, ich wohne jetzt auch in Hochzoll! Ecke Werdenfelser Str. / Weißenseestr. :smiley:

Stimmt, das 6A Limit spricht noch mehr für den Netzanschluss.

Ja, so ähnlich dachte ich auch schon, „aus Prinzip“. Ich wohne jetzt seit 15 Jahren (seit ich bei meinen Eltern raus bin) zur Miete in irgendwelchen Wohnungen und hatte nie die Gelegenheit eine eigene PV-Anlage zu installieren. Wenn mir mal ein Dach selber gehört wird das sofort vollgepflastert :slight_smile:

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