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Strassenmaut in Deutschland

Ist doch nur am Anfang so kompliziert. Sobald der E-Auto-Anteil steigt, wird die Maut auf alle Straßen ausgedehnt, und die Ausnahmeregelungen, Kompensation über Kfz-Steuer etc. werden gestrichen. Die Maut wird der Ersatz für die Mineralölsteuer. Und schon ergibt das alles einen Sinn!

Und jetzt die konkrete Frage:
Welchen „Gratis-Aufkleber“ gibt es jetzt für ausländische Elektromobile?

Wenn Ausländische Elektromobilisten nämlich den Tarif für EURO 6 zahlen müssten, wäre es nicht mehr diskriminierungsfrei.

Es gibt doch gar keinen Aufkleber oder? Das Ganze soll doch nach Kennzeichen digital gemacht werden? Zumindest der Plan… Wechselkennzeichen hatten die nicht auf ihrer Rechnung :laughing: E-Auto in ausländischen Kennzeichen registrieren lassen, Mautfrei… danach das Kennzeichen auf nen Euro 0 Golf II Diesel drauf und gratis Autobahnfahren… :laughing:

Verständnisfrage an die Wissenden:

Ich habe bisher Folgendes gelesen:

  • Betrag je nach Hubraum und Schadstoffkategorie (max 135€)
  • Oldtimer pauschal 135€ (why ever)
  • E-Autos. Mopeds usw. nix
  • Erstattung via Steuerrabatt
  • EU 6 Fahrzeuge erhalten eine höhere Ermäßigung der Steuer als die Maut

Habe ich den letzten Punkt tatsächlich so richtig verstanden?

Wie in CH und A einfach via Aufkleber geht in D natürlich gar nicht. Da muss erst mal 'ne fette Behörde ran, sonst wird das nix :slight_smile:

Bye Thomas

Zu dieser Frage solltest Du mal die Geschichtsbücher befragen! :confused:
Zum Thema: Wenn ich das richtig mitgekriegt habe, geht es ja nicht um die Maut an sich sondern um die „Gleichschlechtbehandlung“ aller EU-Bürger! :mrgreen:

Wenn die EU sich halt mal einig wäre, würde ein einheitlicher Brennstoffaufschlag für die ganze EU kassiert, in einen gemeinsamen Topf gesammelt und nach einem Schlüssel verteilt. Nur damit werden alle gerecht behandelt. Wer dann viel mit dem „Dieselpanzer“ fährt , zahlt halt auch viel.
Auch das Gewicht der Fahrzeuge muss natürlich mit eingehen. Dort sind natürlich auch die EV beteiligt, denn sie belasten ja die Straßen genauso.
Da aber das EV keine Abgase erzeugt, ist die „Strommaut“ natürlich bedeutend geringer.
„Abgasmaut“ wird beim Stromerzeuger kassiert. Hat er keine Abgase, wird sein Strom halt günstiger.
Übrigens, wenn dann auf Rohöl ca. 80 Cent „Abgasmaut“ pro Liter erhoben werden, verschwinden die Stinker bei den Schiffen von ganz allein.
Und wer oberschlau mit dem Riesenrohöltank in die EU einläuft, versteuert den ganzen Tankinhalt, oder der Kahn bleibt hier.

=carbon tax. :mrgreen:

Bist du zufällig AfD Wähler?
Nichts verstanden aber schön polemischen Scheißdreck verzapfen?

Wo bitte ist Vergewaltigung und Mord ok und wird weniger bestraft als eine fehlende Vignette. Zeig mir mal bitte den entsprechenden Paragraphen.

Ansonsten ist das Problem NICHT, dass Deutschland eine Maut einführen will. Da hat niemand in der EU etwas dagegen. Wie Richtig gesagt wurde, viele haben eine Maut, dass ist nicht das Problem. Das Problem ist, diese Maut wurde von Anfang an, von Deutschen Politikern als AUSLÄNDER-Maut beworben und genau dies ist - zurecht - in der EU verboten. Mann kann sich als Politiker nicht hinstellen und sagen, die Maut gilt nur für Ausländer, denn für Inländer reduzieren wir im gleichen Maße die KFZ Steuer, dass ist einfach nur dämlich und ausländerfeindlich.

Auch wenn diese Antwort inhaltlich gerechtfertigt erscheinen mag, bitte ich zu einem zivilisierten Ton zurück zu kehren.

Und was soll daran falsch sein? Jedenfalls erscheint mir das noch als gerechteste Lösung.

An einer Carbon Tax finde ich gar nichts falsch, im Gegenteil. Das ist für mich die gerechteste Besteuerung des ökologischen Fußabdrucks. Ob ich über hohen Energieverbrauch oder für ein unnötig schweres Fahrzeug mehr Carbon Tax bezahle, hängt direkt vom CO2-Aufwand für dessen Bereitstellung ab. Ökologisch hergestellte Angebote haben einen Preisvorteil.

Bezogen auf die Straßenmaut bleibt nur der Energieverbrauch via carbon tax zu besteuern. Den Faktor „erhöhte Straßenschäden durch hohes Fahrzeuggewicht“ kann man über eine carbon tax leider nicht so gut abbilden.

Eine Maut in D finde ich an sich ja völlig okay.
Dass es dann aber möglichst kompliziert sein muss, da fasse ich mir nur an den Kopf…
Ausnahmeregelungen, Rückvergütung, ccm zählen etc. Das ist doch totaler Schwachsinn :unamused:
Die ganze Bürokratie kostet am Schluss 10x mehr als die Maut einbringt.

Oder dann fahre ich einmal mit dem Tesla nach D und muss mich vermutlich registrieren und zahle nix und wenn ich am nächsten Tag mit meinem Sportwagen nach D fahre, muss ich vermutlich anmelden dass ich heute mit der gleichen Nummer aber mit Verbrenner komme und darf 50€ für einen Tag zahlen, weil der grosse Motor ja sooo böse ist :unamused:
Und wenn ich dann beim übernächsten Mal vergesse meine Daten wieder zu ändern, weil ich wieder mit dem Tesla komme erhalte ich vermutlich ein Bussgeld weil meine Anmeldung nicht korrekt ist oder die Kollegen den Tesla für einen Verbrenner halten :imp:

So einfach wie in Österreich und der Schweiz wäre halt zu einfach gewesen :laughing:

Ich denke Elekroautos werden dann eine Plakette zwecks Mautbefreiung bekommen

Danke.
Frage war mit dem 3 oder 4 Beitrag schon beantwortet. Aber freut mich, wenn man sich darüber so angeregt unterhalten kann. :slight_smile:

Vielen Dank an alle.