Steigende Strompreise: Ab wann E-Autos unrentabel werden

Was meinen die Fachleute hier im Forum zu diesem Bericht?

Ich habe mir den gerade angesehen, abgesehen davon, dass die Werte der Bordcomputer verglichen wurden (meiner Erfahrung nach sind die Werte bei Verbrennern nicht besonders genau), wird die These aufgestellt, dass im nächsten Jahr die Benzinpreise sinken, die Strompreise aber fallen und deswegen E-Autos unrentabel werden. Mal abgesehen davon, dass hier nur die Preise für Energie verglichen werden, nicht die Gesamtkosten und auch mal abgesehen davon, dass viele den Strom mit PV selbst erzeugen und dann die Rechnung sowieso anders aussieht, das ist reine Kaffeesatzleserei. Niemand kann verlässlich sagen, dass die Strompreise über einen längeren Zeitraum steigen werden.

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Denkt auch jemand mal an die Umwelt? Gerade wenn man Kinder hat darf doch 100km auch mal 0,50Cent mehr kosten wenn Ökostrom rein und Luft hinten raus kommt?

Warum muss in unserer kranken Welt alles rentabel sein?

Auch wenn Diesel mal wieder 50 Cent kosten sollte, würde mir nie einfallen ein Diesel Truck mit 20L/100km zu kaufen…

Leute, Leute, Leute!!!

Bafa Karussell ist zu Ende, Strompreis steigt, jetzt sehen wir wer wirklich E-Auto aus Leidenschaft fährt!

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Oder aus Vernunft…

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Diese Frage stelle ich mir seit Jahren! Unsere Welt geht zu Grunde aus genau diesem Grund!
Klimaschutz?! Geht leider nicht - kann ja keiner bezahlen…

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Das ist doch gar nicht der wirkliche Grund, denn wenn man das durchrechnet, stellt man fest, dass vernachlässigter Klimaschutz unbezahlbar ist. Der wahre Grund ist, dass es bequem und einfach ist, alles so zu lassen, wie es ist.

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Ich schau jeden Tag in die Augen meiner 2 jährigen Tochter und denke mir eigentlich immer, was ich ihr angetan habe und in was für einer schrecklichen Welt sie aufwachsen muss.

Die ganzen Katastrophen die kommen werden, Flüchtlingsfluten wegen Hitze und Dürre, Kriege um Trinkwasser etc.

Ich versuch mit meinen bescheidenen Mitteln die ich habe, so viel zu machen wie geht.
Dieses Jahr war auch „Sommerurlaub oder Balkonkraftwerk“ in der Mietswohnung. Ihr könnt euch denken für was wir uns entschieden haben.

Jeder kann auch einen Teil beitragen, egal wie klein er ist - er wird immer etwas bewirken.

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Ich habe Teile davon gesehen.
Das ganze lief in der Rubrik: Wir maechn da einfache inmal einen nicht reproduzierbaren Praxistest (es werden einfach zwei Autos irgendwie auf der gleichen Strecke gefahren).
Dann wurden einige Zahlen miteinander verglichen (Verbrauch auf 100km * irgendwelche Kosten), keine TCO (total costs of ownership).
Zusätzlich kam auch noch der „Papst“ (Dudenh.) zu Wort. Da habe ich mich doch tatsächlich erschrocken, als er meinte, dass die 9 TEUR Subvention wieder her müssen.
Ist der krank?
Hat der zuviel Ampère eingeatmet?

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Ich sehe es etwas anders als die Postings über meinem.

Umweltschutz muss man sich leisten (können) und zur Zeit sind andere Probleme irgendwie fühlbarer (weniger im Einkaufswagen, kältere Wohnung,…).

Wenn man sich mal anschaut was so in China, Indien, USA, Russland,… in Sachen Umweltschutz gemacht wird, sind wir hier in Europa verdammt gut unterwegs. Leider ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und wird kaum was bringen. Der Zug ist hier aus meiner Sicht vor > 20 Jahren bereits abgefahren und wird höchstens mit radikalen Maßnahmen aufzuhalten sein.

Ich habe das Model 3 auf Grund des günstigen Kilometerpreises gepaart mit der Leistung gekauft. Da ich bisher einen guten Tarif hatte und zudem auf Arbeit immer noch kostenlos laden kann, kosten mich 100km fahren ganz grob 3,5€. Jetzt ab Januar wird es mehr, aber ich denke das dank Strompreisbremse irgendwo bei 6€ bis 8€ bleiben wird.

Von daher ist das Model 3 für mich immer noch günstiger als ein Diesel/Benziner, vor allem dann, wenn man mal die Größe, Ausstattung und Leistung mit in die Berechnung einbezieht und halt nicht gegen einen 1.6 TDI Golf 6 vergleicht.

Unrentabel würde ich ein E-Auto bei einem Strompreis von grob 80ct/kWh sehen.

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Hier mal eine kleine Gegenrechnung zu dem Bericht:

Der Golf Diesel ist im nächsten Jahr laut deren Berechnungen 2000 Euro günstiger. aber:

Für ein E-Auto gibt es eine THG-Quote von 400 Euro, es fallen für 10 Jahre keine Steuern an und die Wartungskosten würde ich auch mal mit ca. 400 Euro pro Jahr ansetzen (man denke auf längere Zeit an Auspuff und Bremsen und Ölwechsel).
Das sind schon alleine 900 Euro, d.h. selbst bei gleichen Kosten für Kraftstoff sind wir bei einer Amortisationszeit von knapp zwei Jahren, ab da ist das E-Auto günstiger.

Inwieweit die Ausstattungen der beiden verglichenen Autos gleich sind (was ist denn beim Diesel alles drin oder würde der normale Käufer noch weitere Ausstattung dazu nehmen?) ist auch unklar.

Mich ärgern solche schwammigen Berichte wirklich.

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Also ich argumentiere immer bei Leuten die genau solchen kruden Vergleich von irgendwelchen (meist linken oder öffentlich/rechtlichen) Magazinen nennen das die bitte mal Äpfel mit Äpfeln vergleich sollen.

Selbst das SR+ Modell hat 325 PS. Mit der Ausstattung da drin ist man locker irgendwo bei nem 3er BMW als Benziner und eben nicht beim „kleinen“ Einstiegs-Golf als Diesel. Dazu kommt nun mal das man zu Hause im Normalfall immer noch günstiger lädt als an den ganzen DC Säulen. Ich zum Beispiel habe in 11 Monaten Tesla genau 3x an nem SuC geladen. Die Tage kam bei mir die Jahresabrechnung für Strom und ich konnte nun genau ausrechnen was ich an Energiekosten für die Karre dieses jahr hatte. Fazit: ich bin ziemlich genau 16.000 km gefahren und habe 2,86 € / 100 km dafür bezahlt. Mit nem M3P und 513 PS. Da kommt kein BENZINER, DIESEL, WASSERSTOFF oder was weiß ich ran. Und da sind noch nicht die eingesparten Kosten bzgl. KFZ-Steuer, jährlicher Wartung und zweijähriger AU drin. Mein Audi TTS (310 PS) hätte dieses Jahr wieder HU/AU gehabt. Insgesamt habe ich Faktoren (nicht Prozente) dieses Jahr mit dem M3P ggü. dem TTS eingespart. Um mal ne Größenordnung zu nennen: es geht an die 4.000 € an laufenden Kosten ran. Und das in einem Jahr!

Aber es ist natürlich bei jedem sehr individuell weil nun mal die Ladepreis von 0,00 € (PV Anlage oder Lifetime free SuC) bis 0,85 € (DC Höchstpreis-Only Lader) schwanken und von daher sind diese Vergleichsberichte immer mit Vorsicht zu genießen. Im übrigen müsste der Strompreis bei mir auf 1,05 € / kWh steigen um äquivalent zu den Kraftstoffkosten meines ehemaligen TTS zu sein. Ich glaube 1,05 € / kWh hatten wir in DE noch an keiner DC Säule gesehen.

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Es gibt einen sehr aktuellen Klimaindex: China liegt dort im Mittelfeld und nicht weit unten. USA ist in der Tat Schlusslicht.

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Dir Quote wird doch sogar steigen, weil die CO2 Bepreisung steigt, oder irre ich mich?

Ich bin manchmal ein kleiner Zahlenfetischist. Schreib alles auf und komme zu folgendem Ergebnis:
Aktuelles Auto:
M3SR+: 12 Cent/km ohne Wertverlust gerechnet
Vorgänger:
Opel Mokka: 27 Cent/km ohne Wertverlust gerechnet

Sicher wird das M3 künftig etwas höher zu Buche schlagen, weil da auch noch 4000km free SuC drin waren, andererseits hat zu Zeiten des Opels der Sprit unter 1,50€ pro ltr gekostet.
Ich bin sicher, dass die reinen Kosten-E-Auto immer mithalten können mit Verbrennern. Ganz zu schweigen von dem geringeren Schaden, den sie der Umwelt zufügen

Den Beitrag gibt es auch auf Youtube. Die Kommentarfunktion ist abgeschaltet- warum nur?

Ist mir egal ob das unrentabler ist. Wenn es danach ginge, hätte ich mir weder eine Wärmepumpe noch eine PV Anlage nebst Batterie kaufen dürfen. Das war nicht gefördert und sauteuer.

Heute schaut es anders aus. Alles richtig gemacht.

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Und dann bitte auch nicht via THG Quoten Verkauf den Mineralölkonzernen noch erlauben mehr CO2 auszustoßen.

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Realistisch betrachtet werden die Kraftstoffspreise auf diesem Niveau bleiben und eben nicht sinken. Warum? Weil weiterhin kein Öl aus Russland gekauft werden wird.

Dagegen wird aber der Strompreis wieder fallen, sieht man ja schon seit einigen Monaten. Warum war der Strompreis so hoch? Wegen dem hohen Gaspreis in den letzten Monaten.
Vor wenigen Tagen ist das erste LNG Terminal ans Netz gegangen, 2 weitere gehen nächsten Monat dran.
Dieses LNG wird günstiger sein und damit auch der Strompreis wieder sinken.
Gleichzeitig wird mehr Strom durch erneuerbare Energie gewonnen, was ebenfalls den Strompreis drücken wird.

Daneben ist es ein weiterbreiter Irrglaube, dass es in Zukunft zu diesen massenhaften Fluchtbewegungen oder Katastrophen kommen wird.
Aktuell bewegen wir uns im worst Case auf eine 4 Grad Erwärmung zu.
Die Klimamodelle sagen hierbei keine Apokalypse, Bürgerkriege oder dergleichen voraus.
Es wird zu regionalen klimatischen Verschiebungen kommen, denen der Mensch technologisch aber durchaus entgegenwirken kann.
Die Menschheit wird das locker überleben.

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Superchargerpreise sind jetzt fast 30cent billiger. Tesla kauft ja auch am Strommarkt. Also sind die Preise ja da auch unten. Sonst könnten sie ja auch nicht billiger werden.
Also sieht man mal wie man mit den Energiepreisen beschissen wird. Abzocke mit Begründung Ukraine.

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Der Ölpreis ist gerade stark im sinken, lt. Prognosen geht man sogar von 50% bis Ende 2023 aus. Der Strompreis wird hingegen eher nicht fallen und in Österreich geht man vom mindestens 3-fachen Bedarf an Strom in den nächsten 10 Jahren aus.
Da wir aber nicht mehr mit günstigem Gas Strom produzieren können, geht es nicht nach unten.
Sind natürlich alles Prognosen und es passiert gerade überall sehr viel, aber die Motivation ein E-Auto zu kaufen wird sinken.
Sobald die Steuerzuckerl auch noch wegfallen, wie soeben in Schweden, schaut die Bilanz nicht mehr so gut aus.

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