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Stark gebrauchtes Model S, kann ich mir das leisten?

Ihr dürft jetzt aber nicht von 1300 ausgehen, sondern von den 1900.
Ein Bekannter von mir war auch beruflich beim Bund und immer nur am Wochenende da. Der hatte, außer der geringen Miete, quasi keine Ausgaben. Ich selbst habe am Anfang 1250€ verdient und mir eine Wohnung für 750€ kalt genommen. Und was soll ich sagen, es war die schönste, geilste und beste Wohnung die ich je hatte. Bis ich betriebsbedingt raus geworfen werden sollte. Also Wohnung leer gemacht und in eine Sportstudentinnen-WG gezogen :sunglasses: Dann nur 200€ im Monat komplett warm bezahlt. Ich wurde nicht gefeuert, das Gehalt stieg noch 200€ an. Trotzdem war auch diese Bude in dem Zeitraum das beste was mir passieren konnte. Ich konnte plötzlich von jetzt auf gleich ins Reisebüro und mir 14 Tage Südafrika kaufen, oder ein großen LCD-Flatscreen oder eine Canon 30D. Das wäre vorher selbst mit sparen nicht möglich gewesen. ABER, ich vermisse diese erste Wohnung und es war wirklich geil. Ich habe mir als erstes Auto ein Scirocco GTI gekauft. Nach einem Jahr ein alten 6er BMW. Danach noch mal einen und den getunt. Dann ein 750 und dann ein 850. Ich habe in manchen Monaten überlegen müssen, ob ich das restliche Geld im Monat in den Tank stecke um zur Arbeit zu kommen oder lieber was zu Essen auf dem Tisch habe. Es war wirklich so krass. Und trotzdem würde ich es immer wieder so machen :exclamation: Wenn man keine Verpflichtungen wie Kind, Frau und Haus hat, warum nicht. Solange man das Auto auch wieder zu einem guten Preis schnell los wird, falls mal was ist, ist doch alles gut.

Und wie viel verdient man um nur 10% für ein Auto auszugeben? Oder habe ich ein Rechenfehler :confused:

Die Frage hier ist einfach nur ob das Auto ganz bleibt oder nicht. Aber die Frage ja bei jedem Auto ab einem bestimmten Preis. Aber was passiert wenn Tesla pleite ist? Ist das das Tanken immer noch kostenlos? Was ist dann mit den Ersatzteilen? Ich habe mal bei Rockauto geguckt. Da gibt es noch nicht viel für den Tesla. Komisch eigentlich, da das Auto ja schon einige Jahre unterwegs ist. Vielleicht macht es ja langfristig Sinn sich ein Unfaller aus den USA hinzustellen :laughing:

Viele Dinge kann man ja selbst reparieren, wenn man da einigermaßen versiert ist. Aber die Ersatzteilpreise sind ja auch nicht ohne. Gerade Motor&Co. Das lässt mich auch zweifeln.

Vielleicht ist es ja auch eine Alternative, für das „Tesla erleben“ für ein paar Tage /Wochen/Monate einen Tesla anzumieten, idealerweise im Urlaub, wenn man Zeit zum Fahren hat und der Wagen nicht die meiste Zeit nur raumsteht.
Da ist die Geldausgabe überschaubar und man weiss genauer, ob man nach der ersten Euphorie sein gesamtes Geld der nächsten Jahr in den Tesla stecken möchte…

100% :laughing:

man kann sich auch alle 8-10Jahre einen jungen Gebrauchten zulegen, dann kommt die Rechnung schon ganz gut hin. mit einem Verbrenner für 500-5000€ rumfahren unterbietet das sogar locker im Laufe der Jahre.
Natürlich nicht wenn man zigtausend Kilometer abreißt und einen V8 nimmt.

Richtig wohlhabende Leute sprechen sogar von der 1 Prozent Regelung! Gib max. 1 Prozent von deinem Vermögen für dein Auto aus, wenn du es bar bezahlst. Der Typ von dem der Spruch ist, hat sich übrigens vor 2 Jahren einen Veyron gekauft…

Was hier teils empfohlen wird, ist schon unterirdisch. Ein Tesla kauft man sich als Unternehmer mit Abschreibungsdruck, oder als Privatier, aber nicht als <4.500 Euro netto Person.

So? Dann bin ich wohl eine Ausnahme …

Gruß Peter

Es halt nur eine belanglose Meinung, die ich oft gehört hab. Alles Typen mit Firma. 4.500 netto ist ein guter Erwerb.

Ich fürchte, Eure gut gemeinten Ratschläge sind weitgehend obsolet. Wenn der TE über 1300 € monatlich verfügt, wird er nicht einmal einen Kredithai, geschweige denn eine Bank finden, die ihm gerade mal so 50.000 € ausreicht.Pfändbar und damit abtretbar vom Gehalt sind gerade 116 €. Ein Kredit wäre monatlich mit 450 € zu bedienen, dies bei der wohl angedachten aber völlig unrealistischen Laufzeit von zehn Jahren.Bei vorstellbaren fünf Jahren wären 850 € monatlich auf den Tisch des Herrn zu legen.

Er geht ja auch von 1900 und 10.000 Anzahlung aus. Das sind dann „nur“ 40.000.
Vielleicht kann er bis dahin noch mehr sparen. Dann sinkt die Rate auch noch um einiges. Und auch die Prozente.
Und als fest angestellter Soldat sind die Banken auch mehr geneigt es ihm zu geben. Ich brauche als Selbstständiger gar keine Bank wegen 50.000 anquatschen.

Das sehe ich ganz genau so. Zumal wohnen einfach wichtiger ist.

So 10.000 - 15.000 Euro netto im Monat.

Und 10% davon wäre dann das wo die Masse im Schnitt so verdient… :smiley: Sieht gut aus für die Elektromobilität. Zum Glück wird das M3 ja das E-Auto für die Massen… :laughing:

Wer Ironie findet darf sie behalten :sunglasses:

Ich frage mich hier einfach ob der junge Herr weiss, welche Betriebskosten auf ihn zukommen. Vielleicht bezahlt der Bund die Krankenkasse, aber das Fahrzeug braucht auch eine Versicherung und der Reifenverschleiss ist nicht ohne. Das sind nicht 13 Zöllner wie auf einem alten GTi, sondern recht teure Schlappen, was ins Geld geht. Dann kommt der Winter und noch ein Satz wird fällig, ev sogar mit Felgen.

Wenn das MS nicht abgerockt ist und ev. gar belegt wird, dass z.B. Motor oder Akku schon mal gewechselt wurden, dann sollten die Rep.Kosten tief sein. Die Service-Kosten nach Tesla-Plan sollten berücksichtigt werden, auch wenn man die Wischer selbst wechseln kann.

Der Anschaffungspreis, oder die Leasingkosten für ein MS sind so hoch, dass man die Fahrzeuge tatsächlich im oberen Segement der Verdiener antrifft. Dann kommen jene Fahrer (inkl. mir) die sich das Teil gebraucht mit geringer Laufleistung kaufen können (so um die 40% Einschlag). Dafür habe ich anderes (z.B. Urlaub) zur Seite gestellt, einiges verkauft und Geld gespart, was noch nicht auf dem Konto war. Ich hab dann leider ca. 7k mehr ausgegeben als ich vor hatte, aber ich bekam 4 Winterräder dazu und die Sommerschlappen waren erst wenige km alt. So habe ich bislang zwar bereits in paar Besuche im SeC gehabt, aber keine Kosten. Die Wertminderung rechne ich mal garnicht ein, weil sonst wird es einem rasch schlecht. Wenn man also den Kaufbetrag zusammen hat, dann sollte man einfach rund 200.- pro Monat zur Seite tun, damit die Betriebskosten gedeckt sind. Weitere 100-200.- wenn das MS aus der Garantie ist. Wenn man (hoffentlich) keine Probleme hat, dann kann man das angesparte Geld nach z.B. 4-5 Jahren nutzen, um eine anderes Modell zu kaufen.

Aber 400.- wegtun bei einem ausbezahlten Gehalt von 1900.- ? No way, hätte ich damals keine Chance gehabt zu überleben. Wenn es andere können, dann just do it :slight_smile: Ich habe damals das Geld in Ausbildungen investiert und habe Heute Freude an meinem Fuhrpark mit Tesla und anderen Tierchen.

Also ich bin ein relativer „Normalverdiener“ mit knapp 3.000 €/Netto. Klar habe ich gerne Träumereien von einem gebrauchten MS 75, aber no way. Alleine Reifen und Versicherung pro Jahr als zusätzliche Kosten sehe ich als sehr kritisch…

Daher würde ich dem TE zu einem M3 raten, so mach ichs auch. Er hat damit bestimmt viel mehr Freude am Fahren ( :slight_smile: ) als mit einem MS, welches ihn finanziell zu stark einschränkt.

Verdammt, dann muss ich den Leasingvertrag wohl sofort wieder kündigen … :laughing:

Und was die 1% Regelung anbetrifft. Bei 5.000 € Nettoeinkommen (was schon sehr viel ist - für eine Person) wären das 50 € im Monat für PKW-Kosten … viel Glück! Dann wären andererseits die Straßen endlich mal wieder leer.

Ein A3 hat mich vor 15 Jahren im Schnitt rund 4.000 €/a, also 333 € pro Monat gekostet (Vollkostenrechnung inkl. Wertverlust - bei 7 Jahren Nutzungszeit). Demnach hätte mein Netto bei 33.333 € gelegen - im Monat! Das nenn ich mal Lebensnah. :wink:

diesen hinweis verstehe ich immer nicht:
wieso sollte das M3, das sicher mit den ein oder andern kinderkrankheiten hier ankommt, deutlich günstiger sein?
ein gebr. S von tesla hat die gleiche garantie wie ein neues S/ M3 oder nicht?!
und das M3 wird, was ich so gelesen habe, ja doch nicht so günstig sein, wie erhofft…!

Wenn wir deutsche als Meister der Niedriglöhne der 1% - 10% Regelung folgen würden, dann wäre hier kaum noch ein Neuwagen eines deutschen Herstellers absetzbar. :laughing:

Hy, ich spekuliere einfach, dass das M3 in der Versicherung schon günstiger ist.
Garantie, ja da hast du recht, die ersten Jahre sind hier eigentlich keine Kosten zu erwarten.
Aber ich gehe jetzt von dem Fall aus, dass die Garantiezeit vorbei ist. Beim MS hat man z.B die teuren und anfälligen Türgriffe, die Luftfederung, automatische Heckklappe… .
Das ist jetzt natürlich alles Spekulation, bis die endgültigen Europapreise und Versicherungsklassifizierungen feststehen.

In Ö ist das Model S im Unterhalt billiger als alles andere.
Welches Fahrzeug bekommst du sonst um 1000€ im Jahr Vollkasko versichert?
Ich denke in D ist es ähnlich.

Die Stromkosten sind minimal und man könnte ja am SuC laden.
Mit den Reifen fahren einige hier inklusive mir 60-80tkm.
Wenn er einen günstigen CPO bekommt welchen er innheralb der 4 Jahre annähernd ausbezahlen könnte, dann kann er nach Ablauf der Garantie das übrige Geld auf die Seite legen und etwaige Reparaturen damit bezahlen. Also warum nicht?

Ich sehe eher ein anderes Problem, mit der geilen Kiste wird er nicht lange Single und ungebunden sein…

Dazu könnte man sagen, dass weniger die Löhne in Deutschland besonders niedrig sind sondern eher die Abgaben außergewöhnlich hoch. :angry: Tatsächlich verkaufen aber deutsche Hersteller, zumindest die Premiumhersteller, so gut wie nichts an Privatpersonen in Deutschland.

Ansonsten halte ich von irgendwelchen Leuten für sich selbst aufgestellte Regeln, was man wie mit was und wieviel muss oder nicht muss, relativ wenig. Das einzige, das ich Leuten immer rate und auch selbst möglichst befolge, ist sich Best- und Worst-Case-Szenarien zu überlegen und sich nicht dergestalt in die Bredouille zu manövrieren, dass es überhaupt gar keinen Alternativen mehr gibt (wird besonders mit Familie ratsam). Als ungebundener Junggeselle erscheint mir eine finanzielle Selbstversenkung mit Privatinsolvenz jedenfalls durch ein Auto eher unwahrscheinlich. Im Notfall muss die Karre halt wieder weg. :cry:

  1. hier in D leider nicht!
  2. ja, und das kann der themen-ersteller wohl sehr gut, weil sowohl bei der arbeit, als auch zu hause ein SC umme ecke ist.

Haha, grundsätzlich schon, immerhin versuche ich seit Wochen vergeblich einen mal zu kriegen. Aber ist die Frage, ob diese Privatpersonen wirklich Lust darauf haben, sich für mich als fremden Menschen ne Stunde Zeit zu nehmen und dann auch noch ihr Auto fahren zu lassen :confused:

Ja Leute, schon mal Danke für all die Beiträge in der kurzen Zeit.
Wie der ein oder andere schon richtig erkannt hast, geht’s hier gerade um Traum vs. Vernunft, und Träume sind tatsächlich selten Rational. Je mehr ich hier lese, desto eher tendiert es aber Richtung Vernunft. Einige haben ja schon das Model 3 vorgeschlagen, und obwohl ich das Auto nach bisherigen Berichten direkt als Top Kandidat küren würde, reichen mir die Informationen über Preis(/Leistung) etc. noch nicht aus, und man kann ja auch noch nicht mit Sicherheit sagen, wann ich mein Fahrzeug dann bekommen würde. Daher steht in der Kategorie Vernunft der Ioniq auf dem ersten Platz. Klar, manche empfehlen mir hier auch noch zu warten und eine gebrauchte Gurke kaufen, aber genau das möchte ich ja eigentlich nicht - zumal ich dann auch einfach meinen Berlingo weiterfahren könnte

Nein, tatsächlich weiß ich das nicht. Ich habe zwar in einer Excel Tabelle schon ein paar Kosten verglichen, aber manche Kosten kann ich auch einfach nicht einschätzen. Daher Frage ich ja hier um Rat.

Made my day :laughing: :laughing: Aber tatsächlich ist das einer der Grundlagen, warum ich überhaupt über diese verrückte Idee nachdenke…

Schlussendlich wird es wohl eher Richtung Vernunft gehen, das heißt entweder Ioniq in ein zwei Monaten oder tatsächlich noch ein Jahr mein Benziner fahren, wobei die Betriebskosten von dem den Faktor „Sparen“ stark eingrenzen. Tatsächlich habe ich, wie schon gesagt, ja eigentlich auch das Geld für ein Model S nicht, und ob ne Bank mir das geben will, weiß ich auch noch nicht. Sponsoren wie Onkel etc. habe ich, aber nicht für 5 Stellige Summen :slight_smile:
Ich muss wohl erstmal ne Probefahrt mit beiden Fahrzeugen machen, um wirklich vom Bauchgefühl weiterzukommen, denn tatsächlich habe ich beide Fahrzeuge noch nicht gefahren und spiele nur mit Zahlen, Bildern und Videos. Ioniq wird zwar schwer mit der Probefahrt, aber wie ich als 19 jähriger bei Tesla ne Probefahrt anfragen soll wird auch noch ein Stück arbeit. Ob die das zulassen, wenn ich denen sage, dass ich wenn dann nur ein CPO will? :smiley: