Standzeitzuschlag?

Ja, aber hätten die Ordnungshüter es anders gewollt, dann hätten sie ein anderes Schild aufgestellt „Elektrofahrzeuge während des Ladens“ (dann steht aber möglicherweise ein mit 200W ladendes E-Bike dort :slight_smile: )

So ein Unsinn!
Erster Satz ist dann Aufgabe des Säulenbetreibers, zweiter Satz der des Ladenden. Wenn ich weiß, dass ich da seitens Betreiber bis zum Sanktnimmerleinstag stehen (und laden) darf, rechne ich nicht über Maingau ab.

Und jetzt mal ohne Kneifzange für die Hose, nach meiner Erfahrung sind eben die meisten öffentlichen Säulen nicht für „ich hab keinen eigenen Stellplatz aber wenigstens ein BEV“ gedacht. :wink:

Auch wenn eventuell eine schlechte oder keine Beschilderung dran ist.
Der Hauptgrund dürfte wohl der sein, dass man E-Fahrzeugen ermöglichen will, während des Aufenthaltes in der Innenstadt beim eh notwendigen parken auch noch zu laden (wenn denn nötig).

Ich selbst lade sogar recht selten an solchen Säulen, außer ich bin wirklich darauf angewiesen. Ansonsten lasse ich sie eben für jeden frei, der es nötiger hat. Und wenn ein ICE sich drauf stellt, sein Problem. Ich kann dann höchstens mit einem Anruf der Ordnungshüter dienen.

Keine Ahnung, was daran Unsinn ist. :wink: (eh ein recht hartes Wort, siehe oben).

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Die „Ordnungshüter“ sind meist Menschen, die nicht im Ansatz wissen was sie da tun.

Ich habe das Aufstellen eines öffentlichen und kostenlosen Ladeplatzes bei meinem AG miterlebt.
Super Lage, direkt am Eingang, großer Publikumsverkehr und nie Parkplätze frei.
Die dachten ernsthaft da würden dann nur Menschen stehen, die wirklich Laden möchten. Auf meine Bitte direkt Schilder aufzustellen kam nur ein „Das sieht man doch, dass das Ladeplätze sind“.
Laden war nicht möglich, weil der Platz rund um die Uhr zugeparkt wurde.

Etwas Bodenfarbe und ein Schild später wurde das Verbrennergeparke besser. Jetzt stehen da eben Hybride und sparen sich den Parkausweis. 24 Stunden und länger, Kabel eingesteckt und nicht ladend.

Das ist hier in der ganzen Stadt so. Das OAmt sieht das natürlich nicht, dass die Dinger da nur stehen und so kann man erstmal munter kreiseln, suchen und hoffen. Bei einem Menschen mit einem Auto was max. 50km elektrisch fährt denke ich mir „Gut - der weiß es nicht besser!“ Aber als Fahrer eines rein elektrischen Fahrzeugs sollte man da schon etwas weniger egoistisch denken.

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Hallo,

ich hatte ein ähnliches Problem.
Ich benutze beim Übernachtladen in Deutschland die EnBW-App mit dem ADAC-Tarif. Ist sogar günstiger als Maingau, unter 30 Cent/kWh.

Hmmm,

Joa ich hab gestern dann per App den Ladenschluss entriegelt. (Ohne dort zu sein)

Und dann bei EnBW den Ladevorgang an der Buchse gestartet.

Dann hat EnBW Minuten gezählt und es hat wieder geladen.
Allerdings hat maingau weiter berechnet und bei EnBW steht nun die Ladung nicht in der Liste :frowning:

Naja muss wohl Blechen :frowning:

Dem würde ich vehement widersprechen wollen:

Ich zitiere mich der Einfachheit halber an dieser Stelle selbst:

Ich weiß, die Versuchung ist „groß“. Aber auch das Wiederholen von nicht zutreffenden Aussagen macht diese nicht zutreffender.
Am „Schnarchlader“ (es sei denn, diese sind aus besonderen Gründen und im Einzelfall anderweitig gekennzeichnet, zeitlich eingeschränkt, oÄ.) sind die Bedingungen des „Ladens“ erfüllt, wenn das Fahrzeug angeschlossen und ladebereit (freigeschaltet) ist. Dies kann an einer durchschnittlichen 11/22kW-Säule auch gerne selbst überprüft werden, hier kann das Laden in aller Regel aus der Ferne (Fzg-App, Betreiber-App) gestartet, unterbrochen und wieder gestartet werden.
Die Säulen (insbesondere an Flughäfen, in „Gewerbegebieten“ und in Wohngebieten) dienen der Wiederherstellung der Fahrbereitschft zu einem bestimmten Zeitpunkt (Rückkehr Flug, Ende Termin, morgendliche Fahrt zur Arbeit) und dies wäre anders gar nicht möglich.
Wenn dies im Einzelfall einmal nicht so gewollt ist, so ist dies entsprechend (betreiberseitig) eingeschränkt („während des Einkaufs“, „max. 30min“, „nicht länger als 3h“, etc.), oder die „Standzeit“ wird durch eine zeitliche Abrechnung als zusätzliches Kriterium in die Kosten aufgenommen (in einigen Parkhäusern der Fall)!
Vollkommen uninteressant ist hier das persönliche Empfinden des „Nächstankommenden“, daß aus seiner ganz privaten Sicht der „Andere“ jetzt etwas in irgendeiner Form ihm selbst „Zustehendes“ wegnehmen würde, oÄ.

Eine „Meinung“ kann natürlich ein Jeder dazu haben und vertreten wo auch immer er will (selbstverständlich auch und extensiv hier), es ändert nur eben an den Tatsachen auch nach der 8. Wiederholung nichts…

Zugeparkte Ladestation

Ich möchte der Richtigkeit halber etwas ergänzen:
Maingau verlangt ebenfalls einen Standzeitzuschlag bei 60 Minuten. Sie unterscheiden hierbei zwischen DC (60min) und AC (240min) laden. Als ebenfalls Fahrer einer großen Batterie kann ich es übrigens nicht nachvollziehen und finde es nicht gut.
Ich darf 240 Minuten laden, abstecken, anstecken und weiterlade.
Also warum darf ich nicht gleich die Nacht über von 0%-100% aufladen und bin wirklich 7h am Laden. Ganz ohne nachts aufzustehen. Aktuelle Konsequenz: ein anderer Anbieter könnte in der Gesamtrechnung billiger sein.
Standzeitzuschlag ab Ladestop und Stecker dran (wie Supercharger) könnte ich hingegen zu 100% unterstützen. Dann auch gerne mit mehr als 10ct/min.
Fairer weise würde ich mir auch noch einen Gewichtssensor im Parkplatz wünschen. Der könnte bei einem parkenden Fahrzeug einen Timer laufen lassen. Dann zu einem geeigneten Zeitpunkt Foto vom Nummernschild machen und Rechnung (oder Anzeige) schicken. Würde sowohl für Verbrenner als auch nicht ladende E-Fahrzeuge funktionieren.
Zusätzlich Abschaffung der Ladesäulen als verkappte Parkplätze von Carsharing-Varianten und glücklich. Leider rutschte ich jetzt etwas offtopic, aber man möge mir verzeihen, ich wollte es einfach loswerden.

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So sehe ich dass auch, ab Ladestop wäre fair.

So ist der Tarif einfach nur „versteckt“ teuer, mal ehrlich wer hat Lust bei Geschäftstermine in der Nacht nach 4 Stunden auf zu stehen…

Teuer finde ich es in sofern das ich für eine Stunde laden ca. 4€ zahle bei 11kw, und dann noch 6€ fürn Rest…

Grus
Klaus

Musst du denn Maingau nutzen? :wink:

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Nee, klar. Hier musste man halt Maingau antworten, da es Teil der Frage war. Gestern wieder andere Anbieter eingerichtet, weil ich mit Maingau demletzt ein Problem hatte. Dabei gesehen, dass die EnBW einen Aktionstarif für 0 Euro im Monat hat mit 0,28xx Cent pro kWh bei AC Ladung. Ist also auch sehr dicht dran und man könnte zu Hause wieder einen anderen Anbieter wählen.

Aber nur als Stromkunde

Habe ich so nicht verstanden… Gibt aktuell eine Aktion.

Gerade das konnte man aber datenschutzkonform ausgestalten. Das ist nämlich Beweissicherung durch Bildmaterial, welche ausschließlich durch einen konkreten und berechtigten Anlass ausgelöst wird…

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Der Unterschied dabei ist:
Die Strecken-Geschwindigkeitskontrolle muss Dein Kennzeichen erstmal erfassen um dann 2 km weiter auszurechnen, ob Du zu schnell warst oder nicht. Das ist eine anlasslose Aufnahme, weil der Anlass zur Beweissicherung erst nach der initialen Speicherung passiert.

Im Fall des überzogenen Ladens haben wir zuerst die Detektion des Anlasses (da steht ne Tonne Material auf dem Parkplatz und lädt nicht) und erst danach die Beweissicherung (lass mal sicherstellen, wer das ist).

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Sowas gibt es schon, jedenfalls in Hamburg. Einige Ladeplätze haben einen Senor im Boden, so ähnlich wie in den Parkhäusern, die frei Plätze anzeigen. Selbst wenn das Auto abgestöpselt ist weiß man ob da jemand steht.

Ich vermute mal, dass die das in Hamburg machen, weil die Carsharing Auto regelmäßig dort abgestellt werden ohne zu laden oder dort teilweise tagelang die Ladeplätze blockieren.

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Also eigentlich würden die Sensoren ausreichen. Nach einer gewissen Zeit ohne zu laden wird dann einfach das Ordnungsamt oder Abschlepper automatisch hingeschickt um nach dem Rechten zu sehen.

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Ein Freund von mir ist in der Parkraumbewirtschaftung unternehmerisch tätig und es gibt solche Systeme bereits, die dann die Knöllchenschreiber rufen.

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Ladesäulen sind im Normalfall immer an beleuchteten Stellen. Seltenst sind das Bodenlampen, sondern erhöht montierte Lampen. Jetzt den Lichtstrahl Richtung Parkplatz leuchten, die Kamera blendfrei dahinter und schon ist die Installation fertig…
Schöne heile Blümchenwelt :slightly_smiling_face:
Natürlich geht auch die Variante mit Sheriff rufen.

Einige Ladesäulen haben bereits einen Sensor zur Erkennung verbaut, dann spart man sich teure zusätzliche Installationen oder externe Anbindung von Bodensensoren über LoRaWan o.ä. samt Batteriewechsel. Die Infos muss dann allerdings der Betreiber auch weitergeben.

Kamera an jedem Ladepunkt wäre sehe aufwändig.

Funktioniert das wirklich ohne Standzeitzuschlag? Also 240 Minuten laden - abstecken - anstecken und wieder erneut 240 Minuten laden?